Mein Mann hat eine ungeplante Blindverkostung vorgenommen. Hat für uns was zu trinken gekauft im Becher - für sich Bier, für mich Cola. Weil er noch Nacken holen wollte, hat er die Becher nur kurz bei mir im Welcome to the Jungle abgestellt und ist wieder los. Hat also nicht so das Bier zelebriert.
Beim ersten Schluck hat er gestutzt, aber hatte grad noch nen Bissen im Mund. Das Stutzen und Gesicht verziehen war zwar sehr kurz, aber deutlich genug, dass es mir auffiel. Das bin ich von ihm nicht gewohnt. Er liebt zwar sein Jever, aber dennoch trinkt er eigentlich fast überall sehr gerne auch die ausgeschenkten Biere.
Als mein Mann dann das zweite Mal ansetzte, linste ich deshalb auf dem Becher, was das wohl ist. Und als er nun erneut aber noch viel stärker das Gesicht verzog und vor sich hin murmelte „Was ist das denn?“ kam von mir schon „Anheuser Budweiser…“
„Echt? Ah ja. Das hat mir ja damals schon nicht geschmeckt.“ (Flitterwochen 1992 in USA und Karibik)
Zwei Versuche gab es noch, ab dann gab es nur noch Dosenbier - was echt ungewöhnlich und ein klares Signal ist, weil mein Held Faßbiere eigentlich jedem Dosenbier vorzieht!
In Wacken 2026 wurde mehr Bier verkauft als 2025? Echt? Wieviele heiße Tage weniger waren es denn 2025? Wir waren jetzt zwar das erste Mal in Wacken und haben deshalb keinen Vergleich. Gefühlt war beim Strand-Osterfeuer in Norden-Norddeich dieses Jahr an den Tresen deutlich mehr los, als ich es jetzt im Infield gesehen habe. Aber ich kann mich auch täuschen.
Gedanke: wenn Dividenden so hoch wie möglich ausfallen sollen, warum verkauft InBev auf dem WOA denn dann kein Bier, von dem der Durchschnittsdeutsche gerne und am liebsten möglichst viel genießen möchte.