Da wir dieser Thread sehr umfangreich ist und wahrscheinlich keiner mehr genau weiß, was dass eigentliche Fazit ist, habe ich diese Zusammenfassung erstellen lassen
Einleitung
Die Ankündigung, dass Anheuser-Busch Bud der neue exklusive Bierpartner des Wacken Open Air (W:O:A) für die nächsten fünf Jahre wird, hat im Forum für rege Diskussionen gesorgt. Dieser Bericht fasst die verschiedenen Meinungen der Festivalbesucher zusammen, beleuchtet die Argumente beider Seiten und liefert exemplarische Zitate aus der Nutzerschaft.
Allgemeines Stimmungsbild
Die Reaktionen auf die Einführung von Bud als Hauptbier auf dem Festivalgelände (Infield) fallen sehr gemischt aus. Während ein Teil der Nutzerschaft die Entscheidung aufgrund des Geschmacks und der fehlenden Tradition kritisiert, reagiert eine ebenso große Fraktion sehr pragmatisch. Viele betonen, dass der eigentliche Biergenuss ohnehin im eigenen Camp stattfindet und das Bier vor den Bühnen primär den Zweck der Erfrischung und der Alkoholzufuhr erfüllen muss.
Positive und pragmatische Bewertungen
Trotz der lauten Kritik gibt es durchaus Stimmen, die der Änderung etwas Positives abgewinnen können oder sie schlichtweg als unproblematisch ansehen. Als Vorteile werden oft die Süffigkeit und der leichte Geschmack genannt, was besonders bei heißem Wetter gut zu konsumieren sei. Zudem argumentieren einige, dass ein leichtes, wenig geschmacksintensives Bier massentauglicher sei und von fast jedem getrunken werden können. Andere merken an, dass es im Vergleich zu den Alternativen der Vorjahre oder zum lauwarmen Fassbier ohnehin keinen großen Unterschied mache.
Zitate (Gute und pragmatische Bewertungen):
- "Ich denke auf die Masse an Menschen ist Bud ein passendes Bier. Ja, es hat wenig Eigengeschmack. Dafür hast du auch kaum Leute die es gar nicht trinken und bei warmen Wetter kannst du es dir gut reinkippen eben WEIL es so seicht schmeckt."
- "Wahre Worte, viel Lärm um nichts, ich bin mir sicher, dass man denen, die am lautesten schreien das neue Bier in einem neutralen Becher als fast jedes andere Bier servieren könnte, dass würde kaum einer merken.... [...] eiskalt an nem heißen Tag geht das echt gut runter..."
- "Am Ende ist es banane und wenn man vorn ist, trinkt man eh die paar bier, die es halt gibt.. [...] Trinkt man halt einfach. Denke da braucht man generell nicht mit großen Erwartungen rantreten."
- "[...] sobald man mal im Infiel ist, will man doch eher die wichtigen 5% in dem Gebräu und ggf. noch die Elektrolyte und Zucker aufnehmen. Wirklich schmecken tut dann das, was man im Camp hat. Hauptsache kalt!"
Kritische und negative Bewertungen
Auf der negativen Seite steht vor allem der Geschmack im Zentrum der Kritik. Das Bier wird häufig als wässrig, geschmacklos und wenig spritzig beschrieben. Zudem stören sich einige an den Zutaten (wie Reis), die nicht dem deutschen Standard entsprechen. Auch der Preis von 6,90 Euro für 0,5 Liter wird in Relation zum empfundenen wässrigen Geschmack als zu hoch kritisiert. Weiterhin gibt es vereinzelt Bedenken hinsichtlich der Kommerzialisierung und der Abkehr von lokalen oder regionalen Brauereien.
Zitate (Nicht so gute Bewertungen):
- "Ich hab es die Tage mal probiert... selten sowas mieses getrunken. Schmeckt wie Bier mit sehr, sehr viel Leitungswasser. Kaum Geschmack, kaum Kohlensäure... hätte es beim blindverkosten nicht als Bier erkannt."
- "6,90 Euro für Wasser mit Geschmack finde ich jetzt aber nicht gerade günstig"
- "Wenn in einem alkoholischen Hopfengetränk Reis ist, darf es sich nicht Bier nennen. Und über den Geschmack braucht man sich da auch nicht wundern."
- "Das original schmeckt ja wenigstens noch nach Bier. Aber das neue schmeckt schon sehr wässrig."
- "Vor allem da die Geschmacksrichtung Pisswasser ist. Und nein Bud ist nicht 'auch nicht schlimmer als Krombi'"
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Anheuser-Busch Bud" unter den Wacken-Gängern keinen Preis für herausragenden Geschmack gewinnen wird. Die Mehrheit der forumaktiven Nutzer empfindet das Bier geschmacklich als wässrig und vergleicht es oft überspitzt mit gefärbtem Wasser. Dennoch wird diese Kontroverse von einem starken Pragmatismus überschattet: Für den schnellen Durst und die Alkoholzufuhr vor den Bühnen wird das kühle Getränk dennoch seinen Zweck erfüllen. Die Metalheads scheinen sich letztlich einig zu sein, dass das qualitativ hochwertige Lieblingsbier ohnehin aus der eigenen Kühltruhe im Camp konsumiert wird, während das Infield-Bier lediglich ein praktisches Mittel zum Zweck ist.