Line-up-Laberthread

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firefox_mozilla

W:O:A Metalhead
21 Juli 2016
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Wacken hatte die Preisstufen doch in der Vergangenheit schon (XMAS-Tickets waren 10 oder 20 € günstiger, wenn ich mich recht erinner)
Ja, auch dieses Jahr hatte man ja bereits "Preisstufen". Die Loyality- und Holyground-Ticket waren, wenn man das Cashless-Guthaben abzieht, auch günstiger. Und bei den Fastertickets gibts seit Jahren das Gratis-Shirt.

Aber ich denke man wird hier auf "richtige" Preisstufen zurück gehen.
 
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Hans A._Kapitaen_zur_See

W:O:A Metalhead
23 Juli 2025
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Halte ich nichts von. Ist FOMO Mist. Nur weil man vielleicht nicht sofort ein Ticket kaufen kann/möchte sollte man für die gleiche Leistung nicht mehr bezahlen müssen.

Ich denke ebenfalls.
Der Staffelpreis soll Anreize und Planungssicherheit schaffen - wenn jetzt nicht mehr innerhalb von Tagen oder wenigstens Wochen ausverkauft ist - ist aber für jene, die nicht direkt nach mehreren "verbrannten" Euros auf dem Festival für das nächste Unterfangen 1 Woche W:O:A erstmal ansparen müssen ne Benachteiligung. Produkt ist wie @Saypren_Shepard schon sagte, am Ende das selbe.
 
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Doomsayer

W:O:A Metalhead
6 Dez. 2006
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Hamburg
Ich persönlich finde, dass man bei solchen Vergleichen unbedingt die letzte Preisstufe heranziehen sollte, weil das der Preis ohne Rabatte ist.
Aber wenn wir den Durchschnittspreis nehmen, wäre auch Wacken nicht bei 349€. Es gab 20.000 Tickets (Loyality und Holy Ground) für 333€, wenn man die Gutschrift auf dem Chip abzieht. Des Weiteren gab es 10.000 Faster Tickets mit einem mehrkostenfreien Tshirt. Da dieses Shirt aber vermutlich billiger ist, als normale, setzen wir es mal mit 20€ an.
Wir haben also 20k für 333€
10k für 329€
Und 55k für 349€
Macht 342€ pro Ticket. Und wie schon erwähnt wurde, das ist für vier Tage Festival.
Dazu kommen andere Kosten, die bei anderen Festivals höher oder überhaupt anfallen, wo Wacken wiederum besser abschneidet. Sei es Früh ankommen, duschen, WCs, ist bei Wacken halt alles mit drin. Und die Access-Pässe, bzw Camping-Pässe, bei RaR wurden ja schon erwähnt.

Ich will damit nicht sagen, dass Wacken billig ist, davon ist es meilenweit entfernt. Aber im Vergleich mit anderen Festivals dieser Größenordnung, befinden sie sich, wenn man alles zusammenrechnet, mindestens in guter Gesellschaft, könnten sogar günstiger sein, je nachdem, was man nutzt
Seit den Access Pässen ist ja nicht mehr alles mit drinn ;)

Und das Shirt mit 20€ pauschal einzurechnen finde ich ebenfalls schwierig wenn es eigentlich um Ticketpreise geht.

Es ist wie gesagt auch nicht der Preis per se das Problem. Ich persönlich sehe den Gegenwert leider schwinden. Ich hätte es auch gerne anders. Ist aber auch nur meine persönliche Meinung.

Ich bin gespannt ob man vor Ort "merkt" ob wirklich weniger Personen anwesend sind oder der VVK gar nicht so katastrophal war wie teilweise hier angenommen wird.
 

Donkowitz

W:O:A Metalhead
13 Sep. 2024
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Wacken
Ich für meinen Teil muss sagen dass ich Preisstufen gar nicht soo verkehrt finde.
Grundsätzlich gefällt es mir allerdings beim WOA, dass es ein Ticket, für einen Preis gibt, in dem alles drinnen ist. (Access Pass und gratis Shirt jetzt mal ausgenommen).

Allerdings hat das Preisstufen-System mir schon doch mal das ein oder andere Ticket verkauft.
Beispiel: Nach 2019 auf dem RAR wollte ich eigentlich nicht wieder hin. Da man aber in der ersten Preiskategorie das Festivalticket für 2020 so günstig bekommen hat, habe ich dann doch zugeschlagen.

Meint ihr, dass die Preisstufen zumindest dafür sorgen dass der Vorverkauf insgesamt besser läuft?
Die ersten 10.000-45.000 (je nachdem wie man die Preisstufen staffelt) gehen da schon sehr schnell weg denke ich.
Und danach machen es die Bandbestätigungen.
 
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MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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2.512
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42
Hamburg & Berlin
www.discogs.com
Wohlgemerkt ist das ja aber nichts, was jetzt auf Festivals begrenzt wäre. Ich habe hier Konzerttickets für Kleinstbands hängen, die inzwischen über 30€ kosten. Das war Pre-Corona eher im Bereich 15€ bei diesen Bands und die sind seitdem nicht größer geworden.

Das liegt aber nicht daran, dass die Margen größer werden, zumindest nicht da, wo ich Einblicke haben. Irgendwo in der Kette müssten sie eigentlich größer werden, aber alles was ich sehe ächzt unter steigenden Kosten.

Ist auch ein sich selbst verstärkendes Problem: Fahrer, Crews, Locations usw. werden teurer. Konzerttickets werden in der Folge teurer. Zeitgleich haben die Leute weniger Geld. Weniger Vorverkauf, ggf. auch keine gute Abendkasse. Mit Abendkasse kannst du bei den gestiegenen Preisen aber eh nicht kalkulieren, zu risikoreich bei den Summen. Also wird abgesagt. Das treibt die Preise auch nur weiter, man muss ja die Verluste wieder reinholen. Also weniger Vorverkauf. Usw. usf.

Man muss deutlich sagen: Wer in den letzten Jahren nicht deutlich teurer wurde, hat entweder vorher richtig dick Marge gemacht und kann es sich jetzt leisten ODER es wird irgendwo an der Qualität oder der Bezahlung in der Kette gespart. Oder beides. Ehrenamtliche Arbeit wäre auch noch eine Option um viele Kosten zu drücken, aber das ist ja eher selten der Fall.

Japp, sag ich ja. Die generelle Teuerung wirkt sich stark aus. Also generell sowohl auf den Geldbeutel von Privatpersonen/Besuchern als auch in der Eventbranche selbst. Da sind die Kosten ja förmlich explodiert, was man so aus inzwischen mehreren Artikeln entnehmen kann.

Aus Kundenperspektive hast du dann aber gerade bei Festivals wo wir in Total am Ende des Tages von mehreren 100€ sprechen eine Rechnung, die du vorher nicht so krass hattest. Nämlich gebe ich rund 800€ und mehr für 1 Woche Festival aus vs. fahre ich 1 Woche woanders in den Urlaub. Als Festivals günstiger und kürzer waren, war das halt mehr ein verlängertes Wochenende und nicht unbedingt eine direkte Konkurrenz zu anderweitigen Urlauben. ^^
 

Philbee

W:O:A Metalmaster
1 Feb. 2016
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Krötis Kissen
Wohlgemerkt ist das ja aber nichts, was jetzt auf Festivals begrenzt wäre. Ich habe hier Konzerttickets für Kleinstbands hängen, die inzwischen über 30€ kosten. Das war Pre-Corona eher im Bereich 15€ bei diesen Bands und die sind seitdem nicht größer geworden.

Das liegt aber nicht daran, dass die Margen größer werden, zumindest nicht da, wo ich Einblicke haben. Irgendwo in der Kette müssten sie eigentlich größer werden, aber alles was ich sehe ächzt unter steigenden Kosten.

Ist auch ein sich selbst verstärkendes Problem: Fahrer, Crews, Locations usw. werden teurer. Konzerttickets werden in der Folge teurer. Zeitgleich haben die Leute weniger Geld. Weniger Vorverkauf, ggf. auch keine gute Abendkasse. Mit Abendkasse kannst du bei den gestiegenen Preisen aber eh nicht kalkulieren, zu risikoreich bei den Summen. Also wird abgesagt. Das treibt die Preise auch nur weiter, man muss ja die Verluste wieder reinholen. Also weniger Vorverkauf. Usw. usf.

Man muss deutlich sagen: Wer in den letzten Jahren nicht deutlich teurer wurde, hat entweder vorher richtig dick Marge gemacht und kann es sich jetzt leisten ODER es wird irgendwo an der Qualität oder der Bezahlung in der Kette gespart. Oder beides. Ehrenamtliche Arbeit wäre auch noch eine Option um viele Kosten zu drücken, aber das ist ja eher selten der Fall.

Rantanplan wollen mittlerweile auch 49 oiro haben. Für n Gig im Übel. Find ich schon frech. Mittlerweile muss man sich auch bei den kleinen locations überlegen ob man es sich leisten kann und will.
 

DaSeppl

W:O:A Metalhead
19 Juli 2022
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36
53
Preissteigerung kann man aber auch so und so machen. Bei RaR sind die Stufen dieses Jahr sehr unglücklich gewählt worden. Wir waren direkt bei Vorverkaufsstart drin und schon in der dritten Preisstufe. Die günstigere sind dann durch Rückläufer teilweise wieder verfügbar gewesen aber insgesamt war das sehr frustrierend.
 

steff

W:O:A Metalhead
29 Nov. 2007
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Werder (Havel)
Das PartySan hat doch auch schon seit Ewigkeiten Preisstufen für die Tickets. Ich hab da jetzt nicht das Gefühl, dass das auf großen Widerstand stößt. Gleichzeitig ist das Festival in der Größe wahrscheinlich noch mehr auf frühzeitige Planungssicherheit angewiesen.
 

Nareklus

W:O:A Metalgod
18 Aug. 2008
64.601
25.116
168
37
Das PartySan hat doch auch schon seit Ewigkeiten Preisstufen für die Tickets. Ich hab da jetzt nicht das Gefühl, dass das auf großen Widerstand stößt. Gleichzeitig ist das Festival in der Größe wahrscheinlich noch mehr auf frühzeitige Planungssicherheit angewiesen.

Die Preisstufen sind im Grunde wie beim alten WOA Xmas Ticket. Die (hier) ersten 1.666 Kaufenden zahlen 10€ weniger.
Einen zeitlichen Faktor wie bei vielen Festivals mit Preisstufen gibt es hingegen nicht.

Edit: on top 15€ pkw / 25€ Womo etc
12€ Flatrate Duschen/Spülklos
 
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