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MetallKopp

W:O:A Metalmaster
9 Aug. 2003
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Klostermoor
www.reaperzine.de
Kann man alles so sehen, alles nicht verkehrt...
Ist aber auch die Frage, inwieweit man an allem ständig Deutschland die Schuld gibt, wenn die Flüchtlinge bei der Einreise schon lügen und betrügen, speziell hinsichtlich Alter, Name, Herkunft, Einreiseart etc pp...

Kommen alle ohne Ausweise, und erwarten, dass alles hopphopphopp erledigt wird.


Und dann noch "gebt uns ne Arbeitserlaubnis und ne Unterkunft und dann gehen wir"...
DAnn kriegen sie ne Arbeitserlaubnis, arbeiten und beschweren sich, dass sie viel zu wenig Geld kriegen... Dann arbeiten sie schwarz, ziehen Rentner über den Tisch und beschweren sich über ungerechtfertigte Kriminalisierung.... (etwas überspitzt und globalisiert ausgedrückt, aber durchaus nicht abwegig!)

Und nu hab ich ersma keine Zeit mehr... Die Kinder zerbeißen grad ihre Wasserbomben und wundern sich, dass ihnen die Fresse danach brennt..... :ugly: :D

Nee, nix hopphopphopp.
Da sind ja teilweise Leute dabei, die schon über ein Jahr lang auf irgendwas warten, einen Bescheid o.ä.
Nun stellen wir uns doch mal vor, bei der ehem. DDR wäre das anders verlaufen, man hätte die als "sicheres Drittland" klassifiziert und diese Schiene abgefahren. Abschiebung wenn Einreise in die BRD über Polen, Ukraine oder sonstwo? Zurück. Asylanspruch? Pauschal abgelehnt, ist ja ein sicheres Drittland. Oh, so sicher war es da gar nicht? Hm, aber auf dem Papier steht doch sicher...
Wenn man sich dann anschaut, welche Länder momentan als "sicher" deklariert werden sollen, damit man die Asylbewerber von dort einfacher zurückweisen kann....ich muss und will gar nicht weitersprechen.
Ja, diese Leute sind vor und auf ihrer Flucht höchstwahrscheinlich wenigstens einmal mit dem Tod konfrontiert worden. Und dann steht zu erwarten, dass man wieder weggeschickt wird und in dieser wahnsinnigen Menschenmühle zu Tode kommt? Ja, dann wird man verzweifelt. Solche Menschen führen dann extreme Hungerstreiks unter Missachtung des eigenen Lebens. Menschen mit Extremerfahrungen. Nicht einfach solche, die sich dreisterweise Geld erschleichen wollen.
Und jetzt sag mir, Du würdest nicht lügen in der Lage. Oder sag mir, Du würdest in der Lage einfach sagen "Ok, Pech gehabt, einen Versuch war's wert. Sorry für die Unannehmlichkeiten, ich geh dann mal wieder."

größtets Problem, meiner Meinung nach, ist dass die meisten es nicht nötig haben Deutsch zu lernen, sich aber beschweren keine Arbeit usw. zu finden.

Wenn man in einem anderen Land leben will, soll man gefälligst die Landessprache lernen...!^^

JOU, wenn mal wenigstens irgendwie Deutschkurse für Asylbewerber angeboten würden. Aber Integrationsleistungen für solche, bei denen nicht sicher ist, ob sie überhaupt hierbleiben, werden aus Kostengründen abgelehnt. Sind wir schon wieder beim "Der Ausländer an sich ist ja integrationsunwillig?"

Ohne eine totale Überwachung wird sowas wohl kaum in den Griff zu kriegen sein. Es meldet sich ja schließlich keiner an "Moin, ich bin der Kopf eines syndikats, nehmt uns hoch...."
;)
Das gab's schon immer und das wird auch auf ewig so bleiben.

Ich hoffe, ich hab da jetzt irgendwo Ironie rausgelesen.

Niemand spricht Asylbewerbern ab, dass sie eine Leidensgeschichte hinter sich haben. Diese kann aber nicht das Kriterium für einen Asylstatus sein. Der Grund dürfte auf der Hand liegen.

Hier übrigens mal einer der Tricks, die zur Anwendung kommen, um nicht ausreisen zu müssen:

Es werden falsche Vaterschaftsanerkenntnisse von deutschen Langzeitarbeitslosen gekauft, damit die Mutter mit dem dann deutschen Kind hierbleiben kann.

Das Gesetz, das dem Ausländeramt eine Anfechtungsmöglichkeit einräumte, wurde als verfassungswidrig eingestuft.

Also erlangen Eltern über ihre Kinder den gewünschten Status mit einer gefakten Vaterschaft. Ist doch toll, dass so etwas in Deutschland möglich ist. :o

Jou, WENN man denn als Asylbewerber, der nicht arbeiten darf, seinen Aufenthaltsort nicht verlassen, der sich regelmäßig irgendwo behördlich melden muss, der sich vielleicht in Abschiebehaft befindet, ohne Kontakte, Bekannte, Familie etc., das noch irgendwie hinkriegt, dann isser ein so spitzfindiger Hund, dass er eigentlich verdient hat, direkt hier zu bleiben. :rolleyes:

Übrigens wird in den Jahren seit Dublin II MASSENHAFT festgestellt, dass formal die Gründe für eine Asylgewährung eigentlich gegeben wären, aber wegen der Einreise "über ein sicheres Drittland" die Leute wieder dorthin abgeschoben werden. ;)
 

Wackentom

W:O:A Metalmaster
5 Apr. 2005
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zuhause in Niedersachsen
JOU, wenn mal wenigstens irgendwie Deutschkurse für Asylbewerber angeboten würden. Aber Integrationsleistungen für solche, bei denen nicht sicher ist, ob sie überhaupt hierbleiben, werden aus Kostengründen abgelehnt. Sind wir schon wieder beim "Der Ausländer an sich ist ja integrationsunwillig?"

nee sorry, wollte mich eigentlich aus dieser Diskussion raushalten aber das kann ich nicht so stehen lassen.

1. es werden Deutschkurse angeboten, die meistens aber gar nicht erst aufgesucht werden, deinen genannten Grund mal aussen vorgelassen.

2. Ist es einem Zuwanderer ohne wenn und aber zuzumuten sich selber ein Wörterbuch zu kaufen und auf eigene Faust zumindest die wichtigsten Wörter selbst zu lernen, so das er in gebrochenem Deutsch sich durchschlagen kann.

3. Wenn man in Zuwandererviertel kommt und die gesamte Sippschaft trotz voll integrierter Kinder die super deutsch reden dort nur in der eigenen Landessprache spricht, dann ist das unwillen zur Integration

(war und ist hier sehr gut zu beobachten bei unseren "deutschrussen" die Kinder sind super in der Schule und zuhause reden die Eltern und Grosseltern ausschliesslich russisch )

Von meiner Nachbarin der Mann ist seit 19 Jahren in Deutschland ( Marokkaner ) und kann immer noch kein richtiges Deutsch, arbeitet aber und ist nicht dumm, wenn es sachen zu seinem Vorteil gibt.

Ich bin nicht gegen Zuwanderung und auf keinen Fall gegen "Ausländer" allgemein, im Gegenteil! Aber ein gewisses Maß an selbst tätig werden erwarte auch ich!

Ich kann nicht verlangen das mir das Land in dem ich aufgenommen werden will mir alles vorkaut und ich mich nicht selber kümmern muss.

Die Leute machen in Deutschland den Führerschein, auf Staatskosten teils und bekommen sogar Fragebögen in Ihrer Landessprache, warum nicht erst die Sprache lernen und dann weiterbilden? so wie jeder Einheimische hier auch erst zur Schule gehen muss, ein analphabet bekommt seine texte auch nicht vorgelesen!



Es gibt ja zum Glück auch sehr sehr viele positive Beispiele die sich in deutschlang integrieren, die Sprache und Gewohnheiten annehmen und das alles OHNE erst auf die Behörden zu warten die es fordern.
Was also zeigt, das es geht! WENN man nur will!
 

Highlander87

W:O:A Metalmaster
27 Jan. 2008
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Nürnberg
www.musik-sammler.de
3. Wenn man in Zuwandererviertel kommt und die gesamte Sippschaft trotz voll integrierter Kinder die super deutsch reden dort nur in der eigenen Landessprache spricht, dann ist das unwillen zur Integration

Kurz zu dem Punkt:
Angenommen, ich wandere aus in ein Land, dessen Sprache ich nur grundlegend/mäßig beherrsche und treffe mich dort mit Leuten, die ebenfalls von Deutschland ausgewandert sind: In welcher Sprache kommuniziere ich wohl mit denen?
Das wird sich bestenfalls nach Jahrzehnten ändern, weil ich die Sprache des Landes wohl nie so gut beherrschen werde wie meine Muttersprache, und es deswegen einfacher ist, Deutsch zu sprechen.
 

Wackentom

W:O:A Metalmaster
5 Apr. 2005
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zuhause in Niedersachsen
Kurz zu dem Punkt:
Angenommen, ich wandere aus in ein Land, dessen Sprache ich nur grundlegend/mäßig beherrsche und treffe mich dort mit Leuten, die ebenfalls von Deutschland ausgewandert sind: In welcher Sprache kommuniziere ich wohl mit denen?
Das wird sich bestenfalls nach Jahrzehnten ändern, weil ich die Sprache des Landes wohl nie so gut beherrschen werde wie meine Muttersprache, und es deswegen einfacher ist, Deutsch zu sprechen.

Das sind ja keine neuzuwanderer, bite nicht falsch verstehen ;)
 

MetallKopp

W:O:A Metalmaster
9 Aug. 2003
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Klostermoor
www.reaperzine.de
nee sorry, wollte mich eigentlich aus dieser Diskussion raushalten aber das kann ich nicht so stehen lassen.

1. es werden Deutschkurse angeboten, die meistens aber gar nicht erst aufgesucht werden, deinen genannten Grund mal aussen vorgelassen.

2. Ist es einem Zuwanderer ohne wenn und aber zuzumuten sich selber ein Wörterbuch zu kaufen und auf eigene Faust zumindest die wichtigsten Wörter selbst zu lernen, so das er in gebrochenem Deutsch sich durchschlagen kann.

3. Wenn man in Zuwandererviertel kommt und die gesamte Sippschaft trotz voll integrierter Kinder die super deutsch reden dort nur in der eigenen Landessprache spricht, dann ist das unwillen zur Integration

(war und ist hier sehr gut zu beobachten bei unseren "deutschrussen" die Kinder sind super in der Schule und zuhause reden die Eltern und Grosseltern ausschliesslich russisch )

Von meiner Nachbarin der Mann ist seit 19 Jahren in Deutschland ( Marokkaner ) und kann immer noch kein richtiges Deutsch, arbeitet aber und ist nicht dumm, wenn es sachen zu seinem Vorteil gibt.

Ich bin nicht gegen Zuwanderung und auf keinen Fall gegen "Ausländer" allgemein, im Gegenteil! Aber ein gewisses Maß an selbst tätig werden erwarte auch ich!

Ich kann nicht verlangen das mir das Land in dem ich aufgenommen werden will mir alles vorkaut und ich mich nicht selber kümmern muss.

Die Leute machen in Deutschland den Führerschein, auf Staatskosten teils und bekommen sogar Fragebögen in Ihrer Landessprache, warum nicht erst die Sprache lernen und dann weiterbilden? so wie jeder Einheimische hier auch erst zur Schule gehen muss, ein analphabet bekommt seine texte auch nicht vorgelesen!



Es gibt ja zum Glück auch sehr sehr viele positive Beispiele die sich in deutschlang integrieren, die Sprache und Gewohnheiten annehmen und das alles OHNE erst auf die Behörden zu warten die es fordern.
Was also zeigt, das es geht! WENN man nur will!

Ähm, Tom, es geht um Asylbewerber mit schwebendem Verfahren. Nur um die und um niemand anderen. :uff:
Ich denke, da liegt die Sachlage ein wenig anders als beim "regulären" Zuwanderer.

Und "Flucht" statt "Auswanderung" wiegt doch schon ein bisschen anders in vielen Dingen, so was Vorbereitung, Rahmenbedingungen und so weiter angeht.
Doch halt! Ich vergaß die Schlepperbanden, die in ihren stinkigen Lastwagen flächendeckend Deutsch-Crashkurse auf Video und über Kopfhörer anbieten. Schon klar. ;)