Crowdsurfen wirklich notwendig ?

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Lexington

W:O:A Metalhead
4 Aug. 2008
822
9
63
Hohenwestedt
Ich zitierte mal das allseits beliebte und für wissenschaftliche Arbeiten gerne genommene Wikipedia:

"Erfunden wurde das Stagediving vermutlich vom Leadsänger des Gospel-Quintetts Five Blind Boys of Mississippi, Archie Brownlee, der unter anderem dafür bekannt war, in Konzerten in die Zuschauermenge zu springen." <-- allerdings nur Sekundärliteratur welche auf folgendes Verweis:

Metzler Musik; Rough Guide; Weltmusik; Seite 797

Somit sind wir evtl dem Ursprung etwas näher gekommen, aber warum es dazugehört, weiss ich auch nicht so direkt. Gerne genommen eine Lieblingsbegründung aus der Bundeswehr:
"War so, isso, bleibt so"

Wo ich das Surfen noch nie gesehen habe war bei Klassikkonzerten...

Ich habe in der englischen Wikipedia gefunden:

Crowd surfing is the process in which a person is passed overhead from person to person during a concert, transferring the person from one part of the venue to another. The "crowd surfer" is passed above everyone's heads, with everyone's hands supporting the person's weight. At most concerts and festivals the crowd surfer will be passed towards a barrier in front of the stage by the crowd, where they will be pulled off and put onto their feet by the security stewards. Then, they will be sent back to the side or rear of the crowd at the end of the barrier or they may be ejected from the venue (depending on the policy enforced).

Crowd surfing generally occurs only towards the front of an audience where the crowd is dense enough to support a person's body. It is most popular at metal, punk, rock and indie concerts.


Und entstanden ist es wohl vor allem aus der Not heraus kollabierte Zuschauer innerhalb der Crowd nach draussen zu den Hilfskräften zu befördern
 

Di0nys0s

W:O:A Metalhead
10 Jan. 2011
230
0
61
OMG jetzt lese ich schon ne Beschwerde gegen das Crowdsurfen...
That`s part of the game...
Das ist ein Metalfestival (zumindest war es das mal wenn ich 6 Jahre zurückdenke:rolleyes:), akzeptiert dass es dazugehört.
UNGLAUBLICH!:o
 

Zano

W:O:A Metalhead
15 Aug. 2010
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Nordhessen
myrencontres.com
Vielleicht sollte man zwischen den Bands auf den Videowänden eine Anleitung einblenden wie man richtig Croudsurft :cool:. 120kg Typen die ihren Arsch durchhängen lassen und dann auf meinem Kopf landen brauch ich net
 

Revalon

THAT GUY
27 Apr. 2007
21.638
16.063
128
34
Leverkusen
Also ganz ehrlich, es gibt hier so einiges, was ich für extrem Schwachsinnig halte:

1) Zu viele Crowdsurfer.
Ja super, soll man jetzt vorher die Menge an Surfern zählen bevor man selbst anfängt?
Und wenn auf einmal viele an einer Stelle sind, dann liegt das zum einen mit an denen, die sich hier einen drauf keulen die Crowdsurfer zurückgegeben zu haben, zum anderen auch sonst an der tragenden Menge. Der Crowdsurfer selber hat ja wohl keinen Einfluss darauf, wo's hingeht.

1.1) Auf kleinen Konzerten ist das anders.
Am Arsch, da sind's zwar insgesamt weniger aufgrund der geringeren Menge an Menschen, aber relativ sind es teils sogar mehr. Ich möchte nur mal das Sacred Reich Konzert am 1.7. im Turock nennen. Da gab es kaum einen Moment in dem nicht mindestens einer auf den ersten Reihen hing.

2) Ständig umschauen müssen.
Ich war die letzten Jahre recht häufig in der Menge, dieses Jahr weniger, und da hat's immer super funktioniert, dass sich in meinem Umkreis jeder mal umgeschaut hat, und es wurde oft auch schon einige Sekunden bevor jemand ankam schon von hinten gewarnt.

3) Fliegende/fallende Crowdsurfer.
Wieder ein Punkt, an dem die Menge und nicht der Surfer schuld ist. Was sind das für Idioten, die einen Crowdsurfer weitergeben ohne die vornstehenden zu warnen? Und was für Wichser, die einen Crowdsurfer durch die Luft werfen?

4) Begrabschen von Frauen.
Gut, passt nicht ganz in die Liste, aber auch hier ist wieder die Menge schuld. Allerdings ist das etwas, womit eine Frau (in einem gewissen Maße) rechnen muss, wenn sie sich von einer (großteils männlichen und betrunkenen) Menge tragen lässt. Ist natürlich Scheiße, vor allem wenn's wirklich krass wird, aber meiner Meinung (und auch der mancher Frauen, mit denen ich schon drüber geredet habe - ist also nicht nur meinem Verständnis fürs eigene Geschlecht geschuldet) absehbar und weniger schlimm als Werfen/Fallenlassen von Surfern.


Ansonsten ist es tatsächlich scheiße, wenn sich Kerle, die sich nicht mehr an den Strand trauen aus Angst von Greenpeace ins Meer gerollt zu werden und auch eine entsprechende Körperspannung haben versuchen sich tragen zu lassen. Ich bin selber nicht leicht, weshalb ich Crowdsurfing für mich selbst ausschließe, aber sowas kann ich echt nicht verstehen.

Sonst versteh ich auch das Problem nicht, man könne das Konzert ja nicht genießen.
2007 bei Blind Guardian hatte ich zeitweise im 10Sekundentakt Crowdsurfer über mich hergehen und zähle das Konzert dennoch zu den besten die ich bisher gesehen habe, was eben auch an der klasse Meute um mich rum lag, die wirklich vernünftig mit den Crowdsurfern umgegangen sind.


Und an alle, die hier rumtönen, sie würden ja Crowdsurfer zurückgeben, ignorieren, absichtlich fallen lassen etc: Fickt euch ihr verdammten Arschlöcher. IHR gehört zu denen, die Crowdsurfen für die Surfer und die Menge gefährlich machen.


Kurz zusammengefasst:
Crowdsurfen ist klasse und bereitet auch mir, der es lediglich als Träger erlebt hat, in den meisten Fällen Spaß, vorausgesetzt beide Teile, Surfer und Träger, verhalten sich vernünftig und verantwortungsbewusst.
Und das sage ich als jemand, der sowohl mal unter einem fallenden Surfer begraben wurde (der locker 50kg mehr wog als ich, was aber dadurch, dass er einfach verdammt groß war, meiner Meinung nach sein Surfing noch legitimiert hat) sowie auch schon von einer Stagediverin mit voller Wucht einen Stahlkappenstiefel ins Gesicht bekommen hat (erste Reihe bei Sacred Reich, die springt über mich und haut mir die Kappe gegen die Nase - zum Glück nichts passiert).


Und noch so als Anregung, wenn ihr das Crowdsurfen schon verbieten wollt, warum nicht gleich das Headbangen oder das Ausstrecken der Arme.
Bei letzterem habe ich schon des öfteren einen Finger ins Auge bekommen, bei ersterem könnte man ja an den Haaren des bangenden Nebenmanns ersticken.
 

Lexington

W:O:A Metalhead
4 Aug. 2008
822
9
63
Hohenwestedt
OMG jetzt lese ich schon ne Beschwerde gegen das Crowdsurfen...
That`s part of the game...
Das ist ein Metalfestival (zumindest war es das mal wenn ich 6 Jahre zurückdenke:rolleyes:), akzeptiert dass es dazugehört.
UNGLAUBLICH!:o

Also dein post liest sich so als seist du schon seit 6 Jahren beim W:O:A.. und dann auch wieder nicht, weil diese Diskussion wird jedes Jahr geführt, allerdings muss man doch feststellen das zumindest die Fürsprecher immer geringer werden und ihnen darüber hinaus die Argumente fehlen.. alles was man hört:

1. Isso
2. Das ist Heavy Metal
3. Das gehört dazu
4. Das haben wir schon immer so gemacht...

Das nennt man übrigens betriebsblind (in diesem Fall wäre Szeneblind wohl der bessere Ausdruck)
 

sweet_melli

W:O:A Metalhead
6 Aug. 2006
1.979
17
73
bei Itzehoe
www.instagram.com
Also dein post liest sich so als seist du schon seit 6 Jahren beim W:O:A.. und dann auch wieder nicht, weil diese Diskussion wird jedes Jahr geführt, allerdings muss man doch feststellen das zumindest die Fürsprecher immer geringer werden und ihnen darüber hinaus die Argumente fehlen.. alles was man hört:

1. Isso
2. Das ist Heavy Metal
3. Das gehört dazu
4. Das haben wir schon immer so gemacht...

Das nennt man übrigens betriebsblind (in diesem Fall wäre Szeneblind wohl der bessere Ausdruck)

Das und die Beledigungen mit denen sie im sich werfen, gegen die die dagegen sind...
 

Backo89

W:O:A Metalhead
27 Apr. 2011
128
0
61
Also ganz ehrlich, es gibt hier so einiges, was ich für extrem Schwachsinnig halte:

1) Zu viele Crowdsurfer.
Ja super, soll man jetzt vorher die Menge an Surfern zählen bevor man selbst anfängt?
Und wenn auf einmal viele an einer Stelle sind, dann liegt das zum einen mit an denen, die sich hier einen drauf keulen die Crowdsurfer zurückgegeben zu haben, zum anderen auch sonst an der tragenden Menge. Der Crowdsurfer selber hat ja wohl keinen Einfluss darauf, wo's hingeht.

1.1) Auf kleinen Konzerten ist das anders.
Am Arsch, da sind's zwar insgesamt weniger aufgrund der geringeren Menge an Menschen, aber relativ sind es teils sogar mehr. Ich möchte nur mal das Sacred Reich Konzert am 1.7. im Turock nennen. Da gab es kaum einen Moment in dem nicht mindestens einer auf den ersten Reihen hing.

2) Ständig umschauen müssen.
Ich war die letzten Jahre recht häufig in der Menge, dieses Jahr weniger, und da hat's immer super funktioniert, dass sich in meinem Umkreis jeder mal umgeschaut hat, und es wurde oft auch schon einige Sekunden bevor jemand ankam schon von hinten gewarnt.

3) Fliegende/fallende Crowdsurfer.
Wieder ein Punkt, an dem die Menge und nicht der Surfer schuld ist. Was sind das für Idioten, die einen Crowdsurfer weitergeben ohne die vornstehenden zu warnen? Und was für Wichser, die einen Crowdsurfer durch die Luft werfen?

4) Begrabschen von Frauen.
Gut, passt nicht ganz in die Liste, aber auch hier ist wieder die Menge schuld. Allerdings ist das etwas, womit eine Frau (in einem gewissen Maße) rechnen muss, wenn sie sich von einer (großteils männlichen und betrunkenen) Menge tragen lässt. Ist natürlich Scheiße, vor allem wenn's wirklich krass wird, aber meiner Meinung (und auch der mancher Frauen, mit denen ich schon drüber geredet habe - ist also nicht nur meinem Verständnis fürs eigene Geschlecht geschuldet) absehbar und weniger schlimm als Werfen/Fallenlassen von Surfern.


Ansonsten ist es tatsächlich scheiße, wenn sich Kerle, die sich nicht mehr an den Strand trauen aus Angst von Greenpeace ins Meer gerollt zu werden und auch eine entsprechende Körperspannung haben versuchen sich tragen zu lassen. Ich bin selber nicht leicht, weshalb ich Crowdsurfing für mich selbst ausschließe, aber sowas kann ich echt nicht verstehen.

Sonst versteh ich auch das Problem nicht, man könne das Konzert ja nicht genießen.
2007 bei Blind Guardian hatte ich zeitweise im 10Sekundentakt Crowdsurfer über mich hergehen und zähle das Konzert dennoch zu den besten die ich bisher gesehen habe, was eben auch an der klasse Meute um mich rum lag, die wirklich vernünftig mit den Crowdsurfern umgegangen sind.


Und an alle, die hier rumtönen, sie würden ja Crowdsurfer zurückgeben, ignorieren, absichtlich fallen lassen etc: Fickt euch ihr verdammten Arschlöcher. IHR gehört zu denen, die Crowdsurfen für die Surfer und die Menge gefährlich machen.


Kurz zusammengefasst:
Crowdsurfen ist klasse und bereitet auch mir, der es lediglich als Träger erlebt hat, in den meisten Fällen Spaß, vorausgesetzt beide Teile, Surfer und Träger, verhalten sich vernünftig und verantwortungsbewusst.
Und das sage ich als jemand, der sowohl mal unter einem fallenden Surfer begraben wurde (der locker 50kg mehr wog als ich, was aber dadurch, dass er einfach verdammt groß war, meiner Meinung nach sein Surfing noch legitimiert hat) sowie auch schon von einer Stagediverin mit voller Wucht einen Stahlkappenstiefel ins Gesicht bekommen hat (erste Reihe bei Sacred Reich, die springt über mich und haut mir die Kappe gegen die Nase - zum Glück nichts passiert).


Und noch so als Anregung, wenn ihr das Crowdsurfen schon verbieten wollt, warum nicht gleich das Headbangen oder das Ausstrecken der Arme.
Bei letzterem habe ich schon des öfteren einen Finger ins Auge bekommen, bei ersterem könnte man ja an den Haaren des bangenden Nebenmanns ersticken.

*kopfschüttel*

Sorry für den Full:Metal:Quote, musste einfach sein...
 

Lexington

W:O:A Metalhead
4 Aug. 2008
822
9
63
Hohenwestedt
*kopfschüttel*

Sorry für den Full:Metal:Quote, musste einfach sein...

Diese Passage ist meine liebste:

Und an alle, die hier rumtönen, sie würden ja Crowdsurfer zurückgeben, ignorieren, absichtlich fallen lassen etc: Fickt euch ihr verdammten Arschlöcher. IHR gehört zu denen, die Crowdsurfen für die Surfer und die Menge gefährlich machen.

Wer ist denn das Arschloch?
Derjenige der 120 KG wiegt und sich wie ein nasser Sack über die Menge hieven lässt, oder der der sich einfach weigert das zu tun.

Aber was rede ich eigentlich.. da ist doch Hopfen und Malz verloren
 

Revalon

THAT GUY
27 Apr. 2007
21.638
16.063
128
34
Leverkusen
Kurz zusammengefasst..du hast einen riesen Text geschrieben..ohne vorher zu lesen was hier geschrieben wurde...nölst aber rum wie ein Großer !

Ich habe mir, wie so ziemlich immer, wenn ich was in ein Forum schreibe, den gesamten Thread durchgelesen.
Ja, ich gehe nicht auf einzelne Posts ein, sondern nur auf häufig vorkommende Beschwerden, aber das ist mein gutes Recht.

Und ein "riesen Text" ist das nicht, zumal du dir ja innerhalb von 2 Minuten (inklusive Lesen) eine Meinung dazu bilden konntest.
 

Hirnschlacht

Moderator
14 Mai 2007
43.946
6.224
128
Oumpfgard
Diese Passage ist meine liebste:



Wer ist denn das Arschloch?
Derjenige der 120 KG wiegt und sich wie ein nasser Sack über die Menge hieven lässt, oder der der sich einfach weigert das zu tun.

Aber was rede ich eigentlich.. da ist doch Hopfen und Malz verloren

Naja, wenn du anfängst Surfer rumzuwerfen, wird das ganze in der tat noch gefährlicher! Und wenn du lieber die Arme hängen lässt, anstatt mitzuhelfen, ist man selber Schuld, wenn man was abkriegt.
Das der 120 Kg Sack surft, ist nicht besser, aber nur weild er Geisterfahrer ein Vollidiot ist, weiche ich dem doch trotzdem aus!
 

Da_Wishmaster

W:O:A Metalmaster
12 Okt. 2008
12.773
0
81
33
Schweiz
www.mindpatrol.ch
Also ganz ehrlich, es gibt hier so einiges, was ich für extrem Schwachsinnig halte:

1) Zu viele Crowdsurfer.
Ja super, soll man jetzt vorher die Menge an Surfern zählen bevor man selbst anfängt?
Und wenn auf einmal viele an einer Stelle sind, dann liegt das zum einen mit an denen, die sich hier einen drauf keulen die Crowdsurfer zurückgegeben zu haben, zum anderen auch sonst an der tragenden Menge. Der Crowdsurfer selber hat ja wohl keinen Einfluss darauf, wo's hingeht.

1.1) Auf kleinen Konzerten ist das anders.
Am Arsch, da sind's zwar insgesamt weniger aufgrund der geringeren Menge an Menschen, aber relativ sind es teils sogar mehr. Ich möchte nur mal das Sacred Reich Konzert am 1.7. im Turock nennen. Da gab es kaum einen Moment in dem nicht mindestens einer auf den ersten Reihen hing.

2) Ständig umschauen müssen.
Ich war die letzten Jahre recht häufig in der Menge, dieses Jahr weniger, und da hat's immer super funktioniert, dass sich in meinem Umkreis jeder mal umgeschaut hat, und es wurde oft auch schon einige Sekunden bevor jemand ankam schon von hinten gewarnt.

3) Fliegende/fallende Crowdsurfer.
Wieder ein Punkt, an dem die Menge und nicht der Surfer schuld ist. Was sind das für Idioten, die einen Crowdsurfer weitergeben ohne die vornstehenden zu warnen? Und was für Wichser, die einen Crowdsurfer durch die Luft werfen?

4) Begrabschen von Frauen.
Gut, passt nicht ganz in die Liste, aber auch hier ist wieder die Menge schuld. Allerdings ist das etwas, womit eine Frau (in einem gewissen Maße) rechnen muss, wenn sie sich von einer (großteils männlichen und betrunkenen) Menge tragen lässt. Ist natürlich Scheiße, vor allem wenn's wirklich krass wird, aber meiner Meinung (und auch der mancher Frauen, mit denen ich schon drüber geredet habe - ist also nicht nur meinem Verständnis fürs eigene Geschlecht geschuldet) absehbar und weniger schlimm als Werfen/Fallenlassen von Surfern.


Ansonsten ist es tatsächlich scheiße, wenn sich Kerle, die sich nicht mehr an den Strand trauen aus Angst von Greenpeace ins Meer gerollt zu werden und auch eine entsprechende Körperspannung haben versuchen sich tragen zu lassen. Ich bin selber nicht leicht, weshalb ich Crowdsurfing für mich selbst ausschließe, aber sowas kann ich echt nicht verstehen.

Sonst versteh ich auch das Problem nicht, man könne das Konzert ja nicht genießen.
2007 bei Blind Guardian hatte ich zeitweise im 10Sekundentakt Crowdsurfer über mich hergehen und zähle das Konzert dennoch zu den besten die ich bisher gesehen habe, was eben auch an der klasse Meute um mich rum lag, die wirklich vernünftig mit den Crowdsurfern umgegangen sind.


Und an alle, die hier rumtönen, sie würden ja Crowdsurfer zurückgeben, ignorieren, absichtlich fallen lassen etc: Fickt euch ihr verdammten Arschlöcher. IHR gehört zu denen, die Crowdsurfen für die Surfer und die Menge gefährlich machen.


Kurz zusammengefasst:
Crowdsurfen ist klasse und bereitet auch mir, der es lediglich als Träger erlebt hat, in den meisten Fällen Spaß, vorausgesetzt beide Teile, Surfer und Träger, verhalten sich vernünftig und verantwortungsbewusst.
Und das sage ich als jemand, der sowohl mal unter einem fallenden Surfer begraben wurde (der locker 50kg mehr wog als ich, was aber dadurch, dass er einfach verdammt groß war, meiner Meinung nach sein Surfing noch legitimiert hat) sowie auch schon von einer Stagediverin mit voller Wucht einen Stahlkappenstiefel ins Gesicht bekommen hat (erste Reihe bei Sacred Reich, die springt über mich und haut mir die Kappe gegen die Nase - zum Glück nichts passiert).


Und noch so als Anregung, wenn ihr das Crowdsurfen schon verbieten wollt, warum nicht gleich das Headbangen oder das Ausstrecken der Arme.
Bei letzterem habe ich schon des öfteren einen Finger ins Auge bekommen, bei ersterem könnte man ja an den Haaren des bangenden Nebenmanns ersticken.

Alter...:eek::(
 

Revalon

THAT GUY
27 Apr. 2007
21.638
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128
34
Leverkusen
Wer ist denn das Arschloch?
Derjenige der 120 KG wiegt und sich wie ein nasser Sack über die Menge hieven lässt, oder der der sich einfach weigert das zu tun.

Ganz simpel, beide.
Es ist völlig legitim, jemanden, der sich einfach hängen lässt, nicht nach vorne weiter zu reichen, allerdings nicht, ihn mit voller Absicht ungebremst fallen zu lassen.


Edit: Und wie schon gesagt, das Gewicht ist, wenn es lediglich durch die Größe (und zwar nicht die nach vorn und zur Seite) gegeben ist, kein Kriterium. Ein 210cm Kerl mit 100kg ist nicht so schlimm wie einer mit 160cm und 90kg
 
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