Wikipedia könnte verschwinden

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Lord Soth

Guest
...hat man damals schon zum Buchdruck gesagt. Und? Wo sind wir damit hingekommen?


:p

Kann man so nicht vergleichen finde ich. Ich mag das Web ja auch gerne, ist praktisch, um Infos zu finden, zu stöbern, usw. Aber diese ganze Selbstdarstellerei á la "Ich war heute dreimal kacken." oder "Gestern hab ich ein kaugummi gekaut" oder "Ich finde <Ding deiner Wahl einsetzen> doof." in millionen von überflüssigen Blogs gehn mir echt auf die Nerven. Bzw. es geht vollkommen an mir vorbei. Wo ist der Sinn des ganzen? Reicht doch auch, eine Homepage zu machen und zu aktülisieren... aber nein, heute heißt es ja Blog und ist was ganz neues. :rolleyes: Tagebücher in elektronischer Form, bzw. ständig auf dem laufenden gehaltene persönliche Meinungsdarstellung... pfft! :o

Wikipedia ist dagegen echt ganz nett, um mal eben schnell was nachzugucken. Oft stimmt das, was da steht, schon. Nur würde ich dem, wenn ich ernsthaft etwas zu 100% wissen will, wo ich sicher sein kann, daß es stimmt, nicht trauen, ganz ehrlich. Hat halt ein wenig von "Ich frag mal eben jemand, der weiß glaub ich was dazu". Da sind mir fachliteratur (Bücher, Zeitschriften) oder auch offizielle Homepages zu bestimmten Themen lieber. Dennoch wäre es tatsächlich schade... gegen Werbung hätte ich in dem Falle nichts, solange es keine zig Popup Fenster sind oder Flasheinblendungen, etc. ;)
 

Tomatentöter

W:O:A Metalgod
Aug 23, 2004
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Metalfranken
Kann mich dem bisher gesagten größtenteils anschließen.

Wiki is gut um mal schnell was nachzuschauen und nen Überblick zu bekommen. Als Quelle kann mans ned verwenden, und wenn ich was genau wissen will schau ich in entsprechenden Büchern oder auf "vertrauenswürdigen" Webseiten nach.
Gegen Werbeeinblendungen hab ich nix (wirksames:D), solang die ned mitten im Text sind.
 

Freki

W:O:A Metalhead
Nov 25, 2001
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Göttingen
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@Topic: Also, ich fänds schon schade, ich schau da auch öfters mal rein, stöber dann teilweise sogar einfach mal so drin rum.

dito!

Wenn ich´s genau wissen will oder mir die Angaben zweifelhaft erscheinen, kann ich ja immer noch weitere Informationsquellen hinzuziehen.
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
Aug 13, 2002
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Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
Ich schau meistens zuerst bei Wikipedia, was mir dann Anregungen liefert, nach welchen Suchbegriffen ich zB in der Bibliothek suchen kann, wenn ich tatsächlich eine Arbeit oder was drüber schreiben muss.

Und ich finde, das Herumstöbern auf Wikipedia, das bei den meisten Leuten ja fast automatisch passiert, ist eine irrsinnige "Maschinerie" der Wissensverbreitung in der Bevölkerung. Kann nur gut sein!
 

viking4771

W:O:A Metalhead
Jan 2, 2002
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Krumbach/Schwaben
www.viking24.de
Aber diese ganze Selbstdarstellerei á la "Ich war heute dreimal kacken." oder "Gestern hab ich ein kaugummi gekaut" oder "Ich finde <Ding deiner Wahl einsetzen> doof." in millionen von überflüssigen Blogs gehn mir echt auf die Nerven. Bzw. es geht vollkommen an mir vorbei. Wo ist der Sinn des ganzen? Reicht doch auch, eine Homepage zu machen und zu aktülisieren... aber nein, heute heißt es ja Blog und ist was ganz neues. :rolleyes: Tagebücher in elektronischer Form, bzw. ständig auf dem laufenden gehaltene persönliche Meinungsdarstellung... pfft! :o

wo ist der sinn des ganzen wenn man diese sachen dafür in "diversen" foren ständig postet? :p :D
könnte man glatt mal machen, da hätte man hier alleine schon den tagesablauf von einigen leuten :o
 

Corny

W:O:A Metalhead
Jan 25, 2003
3,478
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39
Köln
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Ich schau meistens zuerst bei Wikipedia, was mir dann Anregungen liefert, nach welchen Suchbegriffen ich zB in der Bibliothek suchen kann, wenn ich tatsächlich eine Arbeit oder was drüber schreiben muss.

Und ich finde, das Herumstöbern auf Wikipedia, das bei den meisten Leuten ja fast automatisch passiert, ist eine irrsinnige "Maschinerie" der Wissensverbreitung in der Bevölkerung. Kann nur gut sein!

Nein kann es nicht. Die Informationsqualität nimmt offensichtlich durch Massenmedien wie das Internet deutlich ab. Es wird eine Masse an Informationen bereitgestellt, die sich irre schnell verbreiten, in dieser Menge aber nicht memoriert werden.

Ich bin dennoch sehr für Wiki. Ich schau generell erst mal da nach, das werde ich auch für die beiden Hausarbeiten, die ich schreiben muss, tun. Und wie alle andern schon gesagt haben: Nach der ersten Orientierung werden dann Fachbücher herangezogen.
 

Thordis V.

W:O:A Metalgod
Nov 25, 2001
51,157
0
121
42
Linz und Bern
www.myspace.com
Wiki hat einfach daß Problem, daß zuviele Köche den Brei verderben. Wenn man sich die Diskussionen liest, warum der Beitrag nicht neutral ist/gelöscht gehört/as auch immer merkt man eigentlich, daß es nur um das Profilierungsgehabe der Autoren geht, obwohl diese am Ende gar nicht aufscheinen.
Das ist in letzter Zeit ziemlich ausgeufert. Und darunter leidet die Qualität massiv. Für meine Facharbeit ist mein erster Weg immer noch auf die Online-Suchkataloge der Uni-Bibliotheken. Da habe ich meistens mehr Material und vor allem - es ist zitierfähig.
Ich bin damals ohne Wiki ausgekommen, außerdem glaube ich, daß Wiki ohnehin nicht verschwinden wird. Sondern verkauft.
 

xantia

W:O:A Metalmaster
Nov 25, 2001
16,522
3
83
Graz (Austria)
*omfg*
Werden Blogs jetzt schon als Thema an Unis behandelt? Was für ein Schwachfug.... :o
jaja, die fortschrittliche hat den spott zu ertragen :D :p

Also für diverse Grundinfos finde ich Wikipedia eigendlich ganz gut.
Meine Jungs holen sich jedenfalls oft Infos für die Schule (Haupt & Gesamtschule) aus Wikipedia.
Und die Hausaufgaben waren immer Korrekt :)
na bitte :) als DB des algemeinwissens echt vorn dabei!

Kann man so nicht vergleichen finde ich. Ich mag das Web ja auch gerne, ist praktisch, um Infos zu finden, zu stöbern, usw. Aber diese ganze Selbstdarstellerei á la "Ich war heute dreimal kacken." oder "Gestern hab ich ein kaugummi gekaut" oder "Ich finde <Ding deiner Wahl einsetzen> doof." in millionen von überflüssigen Blogs gehn mir echt auf die Nerven. Bzw. es geht vollkommen an mir vorbei. Wo ist der Sinn des ganzen? Reicht doch auch, eine Homepage zu machen und zu aktülisieren... aber nein, heute heißt es ja Blog und ist was ganz neues. :rolleyes: Tagebücher in elektronischer Form, bzw. ständig auf dem laufenden gehaltene persönliche Meinungsdarstellung... pfft! :o
öhm.. vorsicht! du darfst nicht vergessen, daß DAS was du da beschreibst nur EINE art von weblogs ist! ;) (wobei auch sowas durchaus kulturwissenschaftlich interessant sein kann - der virtuelle exhibitionismus is schon was neues ;) ) - es gibt extrem viele gattungen von weblogs und darunter auch recht viele sehr ernsthaft betriebene - schon mal was von zB warblogs gehört?
 
L

Lord Soth

Guest
meinst du jetzt STUPIDEDIA:D oder die warblogs? WB war ja nur ein beispiel, um zu verdeutlichen,daß es bei weblogs nicht immer nur um nichtigkeiten geht ;) ... naja, kultuwissenschaftler sind eben anders *naserümpf&sichsehrerhabenvorkomm* :o


:D :D :D

Ja! :D


Ist halt Geschmackssache, bei einem so diversifizierten (ich wollte das Wort mal widar benutzen :D) Medium wie dem Internet isses klar, daß es dort auch genug Kram gibt, der einen überhaupt nicht interessiert bzw. aufregt. ;)
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
Aug 13, 2002
76,490
0
121
39
Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
Nein kann es nicht. Die Informationsqualität nimmt offensichtlich durch Massenmedien wie das Internet deutlich ab. Es wird eine Masse an Informationen bereitgestellt, die sich irre schnell verbreiten, in dieser Menge aber nicht memoriert werden.

Seh ich nicht so. Klar, merken tut sich das niemand alles was er da so liest. Aber allein schon die Möglichkeit, den Zugriff darauf zu haben und sich zu sagen "Was, japanische Schwerter? Hab ich doch schon mal auf Wikipedia was drüber gelesen" und das nochmal nachlesen zu können ist grandios. Denn ein paar Begriffe bleiben immer hängen.