Thor macht das Wetter in Wacken...

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MasterChu19155

Moderatorin
Aug 6, 2003
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40
Hamburg & Berlin
An sich nichts, aber es ist eben DIE Band, für alle eisenharten Neuwikinger! Achja und sie sind furchtbar langweilig! :o

Jetzt warte ich nur noch auf die Diskussion, dass Amon Amarth ja kein Viking Metal sei, sondern Death Metal (!!!). :D
(Was das ganze natürlich wieder in ein ganz anderes Licht rückt. :D )


:D:D:D
 

EvilJay

W:O:A Metalmaster
Dec 19, 2009
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1
83
Bochum/Sauerland
Weder an Amon Amarth noch an Korpiklaani ist irgendetwas "schlimm". ^^
Zahlreiche dieser Shirtträger sind aber diese oben beschrieben "Bubis". :D
Ärm ich meine erfahrene Germanen und Wikinger natürlich...;)

An sich nichts, aber es ist eben DIE Band, für alle eisenharten Neuwikinger! Achja und sie sind furchtbar langweilig! :o

Nana ihr beiden. Ich habe mich schon für Germanen und Wikinger (sowie für Kelten) interessiert, da kannten die meisten Amon Amarth nur als den Schicksalsberg aus Herr der Ringe. Ich müsste ungefähr sechs gewesen sein, also gab es Amon Amarth (bzw. da noch "Scum") gerade mal fünf Jahre. Und heute? Ich bin Asatruar und habe ein Amon Amarth Tattoo auf dem Arm.

Wenn ich jedoch irgendwelche Bubis labern höre, dass Twilight of the Thundergod das beste Album aller Zeiten sei, könnte ich auch durchdrehen und stimme euch zu. (was nicht heißen soll, dass es ein schlechtes Album ist ;) )
 

Hirnschlacht

Moderator
May 14, 2007
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128
Oumpfgard
Nana ihr beiden. Ich habe mich schon für Germanen und Wikinger (sowie für Kelten) interessiert, da kannten die meisten Amon Amarth nur als den Schicksalsberg aus Herr der Ringe. Ich müsste ungefähr sechs gewesen sein, also gab es Amon Amarth (bzw. da noch "Scum") gerade mal fünf Jahre. Und heute? Ich bin Asatruar und habe ein Amon Amarth Tattoo auf dem Arm.

Wenn ich jedoch irgendwelche Bubis labern höre, dass Twilight of the Thundergod das beste Album aller Zeiten sei, könnte ich auch durchdrehen und stimme euch zu. (was nicht heißen soll, dass es ein schlechtes Album ist ;) )

Jetzt ist die Frage, wieso du dich dann so angesprochen fühlst? :o:D

Aber jetzt würde mich doch mal interessieren, wieso jemand diesen Glauben hat, wenn die Frage gestattet ist?
 

EvilJay

W:O:A Metalmaster
Dec 19, 2009
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Bochum/Sauerland
Jetzt ist die Frage, wieso du dich dann so angesprochen fühlst? :o:D

Aber jetzt würde mich doch mal interessieren, wieso jemand diesen Glauben hat, wenn die Frage gestattet ist?

Sehr gerne, denn ich bin sehr konversationsfreudig, was dieses Thema angeht:
Zuerst ist die Faszination zu nennen, welche von den alten Sagas ausgeht. Von den Island-Sagas, der Vöspula, der Edda ( auch wenn der Autor letzterem selbst Christ war). Lies einem Kind aus der Bibel vor und dann aus der Edda, du wirst meistens bei der Bibel in weniger faszinierte Gesichter schauen. Dann kommt noch hinzu, dass gerade in der nordischen Religion Gastfreundschaft, Respekt und Toleranz eine große Rolle spielten, die erste christliche Kirche auf deutschem Boden wurde schließlich von den Nordmännern in Haithabu für christliche Händler erbaut. Dass ein Wikinger jede Kirche niederbrannte, ist also schlicht falsch.
Ein vielleicht nicht allzu nachvollziehbarer Grund ist meine schon lange.vorhandene Ahnenverehrung. Ich finde den Gedanken faszinierend, dass die Möglichkeit besteht, dass meine Vorfahren in diesem Glauben gelebt haben, vielleicht für ihn sterben mussten.
Des weiteren finde ich die Betrachtung des Lebens als ein rein naturwissenschaftliches Phänomen zu wenig. Auch wenn unsere sterbliche Hülle vergeht, so leben wir durch unsere Taten in den Gedanken unserer Erben und Nachfahren fort. Ich denke, so lässt sich teilweise die Idee Walhalls erklären: ein Held, jemand der ehrenhaft sein Leben ließ, wurde nicht so schnell vergessen wie jemand anderes, denn seine Geschichte wurde erzähl.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die Naturverehrung, denn es gibt wohl nichts majestätischeres als die Natur in ihrer Mannigfaltigkeit. Hier ist wohl ein Goethe- Zitat am besten geeignet, um meine Sicht der Dinge zu erklären:
Goethe said:
Der harmlosteste Spaziergang kostet tausend tausend armen Würmgen das Leben, es zerrüttet ein Fustritt die mühseligen Gebäude der Armeisen, und stampft eine kleine Welt in ein schmähliches Grab. Ha! nicht die große seltene Noth der Welt, die Fluhten, die eure Dörfer wegspülen, diese Erdbeben, die eure Städte verschlingen, rühren mich!
Ob ich an die Götter als übernatürliche Wesen glaube, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, doch sie sind für mich Vorbilder, in gewisser Weise sind ihre Charaktere verehrenswert.
Auch lässt sich die nordische/germanische Mythologie oft sehr gut auf alltäglichen Situationen anwenden.
Ich denke, dass ich hiermit schon ein wenig Einblick in die Gedanken eines Asatruar gewähren konnte.
 

Hirnschlacht

Moderator
May 14, 2007
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Oumpfgard
Sehr gerne, denn ich bin sehr konversationsfreudig, was dieses Thema angeht:
Zuerst ist die Faszination zu nennen, welche von den alten Sagas ausgeht. Von den Island-Sagas, der Vöspula, der Edda ( auch wenn der Autor letzterem selbst Christ war). Lies einem Kind aus der Bibel vor und dann aus der Edda, du wirst meistens bei der Bibel in weniger faszinierte Gesichter schauen. Dann kommt noch hinzu, dass gerade in der nordischen Religion Gastfreundschaft, Respekt und Toleranz eine große Rolle spielten, die erste christliche Kirche auf deutschem Boden wurde schließlich von den Nordmännern in Haithabu für christliche Händler erbaut. Dass ein Wikinger jede Kirche niederbrannte, ist also schlicht falsch.
Ein vielleicht nicht allzu nachvollziehbarer Grund ist meine schon lange.vorhandene Ahnenverehrung. Ich finde den Gedanken faszinierend, dass die Möglichkeit besteht, dass meine Vorfahren in diesem Glauben gelebt haben, vielleicht für ihn sterben mussten.
Des weiteren finde ich die Betrachtung des Lebens als ein rein naturwissenschaftliches Phänomen zu wenig. Auch wenn unsere sterbliche Hülle vergeht, so leben wir durch unsere Taten in den Gedanken unserer Erben und Nachfahren fort. Ich denke, so lässt sich teilweise die Idee Walhalls erklären: ein Held, jemand der ehrenhaft sein Leben ließ, wurde nicht so schnell vergessen wie jemand anderes, denn seine Geschichte wurde erzähl.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die Naturverehrung, denn es gibt wohl nichts majestätischeres als die Natur in ihrer Mannigfaltigkeit. Hier ist wohl ein Goethe- Zitat am besten geeignet, um meine Sicht der Dinge zu erklären:
Ob ich an die Götter als übernatürliche Wesen glaube, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, doch sie sind für mich Vorbilder, in gewisser Weise sind ihre Charaktere verehrenswert.
Auch lässt sich die nordische/germanische Mythologie oft sehr gut auf alltäglichen Situationen anwenden.
Ich denke, dass ich hiermit schon ein wenig Einblick in die Gedanken eines Asatruar gewähren konnte.

Hm okay...
Also ich muss sagen, die Geschichten gefallen mir auch, die Ästhetik, die Denkweise und so weiter, ich glaube nur, das würde mir als wirkliche Religion, oder Glauben nicht ausreichen.

Also es fehlt dieses Woher, Warum und so...

Die Vorstellung von einem Walhalla, wo man mit seinen Ahnen sitzt und feiert ist großartig und weitaus erstrebenswerter, als diese naive Paradies Vorstellung, aber ich würde mich die ganze Zeit fragen warum das alles und ich würde eben keinen weiteren Grund dafür finden, daran zu glauben, bis auf den, das ich das ganze recht "cool" finde.
 

Ratten Junge

W:O:A Metalhead
May 9, 2012
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61
MV
Ja ne is klar:rolleyes:

auszug Wikipedia

Odin oder südgermanisch Wodan, altisländisch Óðinn, altenglisch*Wōden, altsächsisch Uuoden, althochdeutsch Wuotan, neuhochdeutsch meist Wotan. Aus diesen Formen erschließt sich der gemeingermanische Göttername *Wôðanaz. Odin ist der Hauptgott in der nordischen Mythologie der eddischen Dichtung. Dort fungiert er als Göttervater, Kriegs- und Totengott, als ein Gott der Dichtung und Runen, der Magie und Ekstase mit deutlich dämonisch-schamanistischen Zügen.
 

mannimamut

W:O:A Metalmaster
Aug 23, 2010
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2
83
71
Horst, *Zwischen Grönland und Sibirien*
auszug Wikipedia

Odin oder südgermanisch Wodan, altisländisch Óðinn, altenglisch*Wōden, altsächsisch Uuoden, althochdeutsch Wuotan, neuhochdeutsch meist Wotan. Aus diesen Formen erschließt sich der gemeingermanische Göttername *Wôðanaz. Odin ist der Hauptgott in der nordischen Mythologie der eddischen Dichtung. Dort fungiert er als Göttervater, Kriegs- und Totengott, als ein Gott der Dichtung und Runen, der Magie und Ekstase mit deutlich dämonisch-schamanistischen Zügen.

und.....er kommt auf einem Pferd mit acht Beinen daher !!!