Wer sagt: keine "Politik" auf Bühnen gehört, meiner Beobachtung nach, selten zu den Gruppen, über dessen Diskriminierung, Leid und Marginalisierung auf der Bühne gesprochen wird.
"Nur Party" lässt sich leicht rufen, wenn man trotz des Erfolges einer Partei, über die auf der Bühne gesprochen wird, nicht auswandern muss, immer noch den Menschen heiraten darf, den man liebt, oder man schlichtweg keine Angst haben muss, nach dem Konzert auf dem Heimweg von anderen Besuchern belästigt zu werden.
Den bemerkenswerten Spagat zwischen der Tatsache, politisch, anarchistischen und anti-autoritären Songs im Repertoire zu haben und dann gleichzeitig dem Publikum abzusprechen, diese inhaltlich ernst zu nehmen und mit der Haltung der Band in Verbindung zu bringen, hat zuletzt ja auch schon Daron von System hinbekommen.