Rosi21
W:O:A Metalhead
- 29 Dez. 2024
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Vermutlich hätte es sowas in die Richtung gebraucht. Mit Mitte April jetzt haben aber schon viele ihre Urlaubsplanung abgeschlossen für dieses Jahr, was auch ein Grund ist, das keine Unmengen mehr an Tickets verkauft werden. Aber solange wir gar nicht wissen, wie viele weg sind bzw. noch verfügbar sind, ist es halt auch viel raten. Ich persönlich glaube nicht mehr an ein Sold Out. Eventuell verkündet man kurz vorher ein Sold Out aus Imagegründen.Nur noch Slayer kann alles retten!![]()
Vermutlich hätte es sowas in die Richtung gebraucht. Mit Mitte April jetzt haben aber schon viele ihre Urlaubsplanung abgeschlossen für dieses Jahr, was auch ein Grund ist, das keine Unmengen mehr an Tickets verkauft werden. Aber solange wir gar nicht wissen, wie viele weg sind bzw. noch verfügbar sind, ist es halt auch viel raten. Ich persönlich glaube nicht mehr an ein Sold Out. Eventuell verkündet man kurz vorher ein Sold Out aus Imagegründen.
Für mich persönlich wäre es völlig fein wen es etwas luftiger ist vor den Bühnen und man ggf. 2027 wieder etwas Gas geben muss beim Booking (wobei das jetzt vermutlich auch schon zu 50% steht).
Glaube/Hoffe ich nicht, die bestehende Infrastruktur ist denke ich eher Schuld daran, dass der Hype abgenommen hat (getriggert aus 23/25).Hoffe halt nur, dass als Reaktion jetzt nicht an Infrastruktur zusammengestürzt wird.
Tatsächlich würde mich Slayer mal so gar nicht reizen. Das ist mir deutlich zu sehr "Kopf-auf-Wand-Metal". Dafür freue ich mich umso mehr auf Sabaton, die ich 2013, als die und ich zuletzt gemeinsam dort waren, noch nicht auf dem Schirm hatte.Nur noch Slayer kann alles retten!![]()
Mich ja sind schon 7 Jahre her!Tatsächlich würde mich Slayer mal so gar nicht reizen. Das ist mir deutlich zu sehr "Kopf-auf-Wand-Metal". Dafür freue ich mich umso mehr auf Sabaton, die ich 2013, als die und ich zuletzt gemeinsam dort waren, noch nicht auf dem Schirm hatte.
Slayer gehen immer, allerdings wüsste ich aus Veranstaltersicht nicht, ob ich sie buchen würde bei der mittlerweile hohen Gagenforderung die sie wohl seit ihrer Reunion haben. Haben ja auch mehrmals in Wacken gespielt. Ich hab sie oft gesehen (nicht nur in Wacken) von daher kann ich es verkraften wenn es nicht passiert. Aber klar wäre es eine Buchung die auch Leute zieht. Braucht man mittlerweile halt. Auch wenn Wacken kein Headliner-Festival sein will, die Konkurrenz schläft halt nicht. Deutschland hat eine sehr hohe Festivaldichte. Einige davon haben bereits Corona nicht überstanden bzw. die Folgejahre. Der Markt verändert sich, genauso wie das Publikum teilweise auch. Einige ältere Fans, schaffen es auch nicht mehr so aktiv auf dem Acker zu sein (Laufwege, Schlamm etc.). Wird in den Folgejahren wichtig sein entweder ein gutes Line-Up zu haben oder drumherum so geil zu sein, damit zu glänzen.

Ich hoffe nur, dass die Konsequenz nicht wird, dass man noch mehr Party-Klamauk-Gagamania-Mittelalter-Piraten-Johoho gebucht wird und dann mit Stadion Alternativ Rock aufgefüllt.
Mein Eindruck ist, dass das auch der Grund ist, warum einige weg bleiben, die man in den 00er und 10er Jahren gewonnen hatte.
Weiß net...will lieber mehr Musiknerds (im Sinne von Genrenerds, die tiefer drin stecken) auf dem Acker haben, gerne auch aus Stilen, die nicht mein persönlicher Metal-Geschmack sind. Jedenfalls ist mir Deathcore auf einer Mainstage lieber als Radiorock.

Ich brauch auch nicht zu viel Klamauk, gibt aber genug kleine (bis mittlere) Festivals, die genau deine Wünsche bedienen - aber denke, das weißt du selber
Eine Umkehr wird es nicht mehr geben, sonst bekäme man gar nicht die Zuschauermengen und am Ende des Tages ist es ein Wirtschaftsunternehmen.
Fände es auch besser, wenn weniger Klamauk gebucht würde und dafür mehr Perlen (die auch unterwegs sind), aber das wird Wunschdenken bleiben.

So sehe ich das auch, sicherlich muß man auch mal Schwankungen aushalten können. Warum sind Motörhead Kult? Weil Lemmy sich und seinem Styl treu geblieben ist. Auch wenn ihm nicht immer die Sonne aus dem A...... geschienen ist.Deswegen bin ich auch inzwischen auf viel mehr Festivals im Jahr und gebe in Summe viel mehr Geld für Musik aus.
Alleine der Trip für eine Band als ich zu Ayreon bin hat mich 700€ gekostet, was jeden Cent wert war.
Allgemein ist die Stimmung bei enger abgesteckter Zielgruppe viel geiler, einfach weil Leute mitsingen können. Das war früher in Wacken ähnlich und hat zum guten Ruf beigetragen, den das Festival hatte. Die Stimmung war mal sehr legendär und sie kam nicht von Klamauk sondern von vielseitigen, feiernden Metalheads aus aller Welt.
Man muss glaube ich aus wirtschaftlichen Gründen schon darauf achten wer seine Basis bildet. Ein Festival, was sich zu sehr darauf verlässt, dass auf einen vergraulten Fan immer jemand nachrückt, wird irgendwann das Ende der Fahnenstange erreichen. Und die Konkurrenz schläft nicht.
Von daher wird gerade aus wirtschaftlichen Überlegungen meine Gedanken durchaus relevant.
Da ich gerne Death Metal & auch viel Deathcore höre, bin ich pro Deathcore auf die MainstageIch hoffe nur, dass die Konsequenz nicht wird, dass man noch mehr Party-Klamauk-Gagamania-Mittelalter-Piraten-Johoho gebucht wird und dann mit Stadion Alternativ Rock aufgefüllt.
Mein Eindruck ist, dass das auch der Grund ist, warum einige weg bleiben, die man in den 00er und 10er Jahren gewonnen hatte.
Das Wackinger Areal finde ich eigentlich fast nur noch scheiße und ich fühle mich zu sehr an Schlager erinnert.
Weiß net...will lieber mehr Musiknerds (im Sinne von Genrenerds, die tiefer drin stecken) auf dem Acker haben, gerne auch aus Stilen, die nicht mein persönlicher Metal-Geschmack sind. Jedenfalls ist mir Deathcore auf einer Mainstage lieber als Radiorock.
Eigentlich wäre mir eine Rückkehr zu Black Stage für Geknüppel und True Stage für melodische Metalstile lieber. So wie es jahrelang gut funktioniert hatte. Headbangers und WET für Newcomer.
Wacken hat mir am besten Gefallen als es innerhalb des Metals die verschiedenen Stile - auch mit den Perlen - gut abgebildet hatte. Metal Mekka ist ein Zusatz was man bekommen konnte, weil es das mal gut erfüllte. Das machen inzwischen die kleineren Festivals irgendwie IMO besser.
Aber Ja, gebe dir voll Recht bei dem Punkt, das er gerne viele verschiedene Stile sein sollten. Von mir aus auch ne Mittelalterband. Aber halt dann 1-2 pro Tag, und nicht soooo viele wie es mittlerweile sind. Die Wackinger Stage ist nur zum Essen gut eigentlich
Aber solange es voll bei diesen Bands ist, wird das so bleiben.
Ja, gut zusammengefasst.Ich brauch auch nicht zu viel Klamauk, gibt aber genug kleine (bis mittlere) Festivals, die genau deine Wünsche bedienen - aber denke, das weißt du selber
Eine Umkehr wird es nicht mehr geben, sonst bekäme man gar nicht die Zuschauermengen und am Ende des Tages ist es ein Wirtschaftsunternehmen.
Fände es auch besser, wenn weniger Klamauk gebucht würde und dafür mehr Perlen (die auch unterwegs sind), aber das wird Wunschdenken bleiben.
Ayreon ist live auch starkDeswegen bin ich auch inzwischen auf viel mehr Festivals im Jahr und gebe in Summe viel mehr Geld für Musik aus.
Alleine der Trip für eine Band als ich zu Ayreon bin hat mich 700€ gekostet, was jeden Cent wert war.
Allgemein ist die Stimmung bei enger abgesteckter Zielgruppe viel geiler, einfach weil Leute mitsingen können. Das war früher in Wacken ähnlich und hat zum guten Ruf beigetragen, den das Festival hatte. Die Stimmung war mal sehr legendär und sie kam nicht von Klamauk sondern von vielseitigen, feiernden Metalheads aus aller Welt.
Man muss glaube ich aus wirtschaftlichen Gründen schon darauf achten wer seine Basis bildet. Ein Festival, was sich zu sehr darauf verlässt, dass auf einen vergraulten Fan immer jemand nachrückt, wird irgendwann das Ende der Fahnenstange erreichen. Und die Konkurrenz schläft nicht.
Von daher wird gerade aus wirtschaftlichen Überlegungen meine Gedanken durchaus relevant.

Ayreon ist live auch stark![]()
