Man kann so eine personale Vorstellung auch durchaus legitimieren, aber darauf einzugehen würde jetzt wirklich zu weit führen, das kann ich glaube ich jetzt auch nicht auf dem Stehgreif.

Wir können Gott zwar nicht wissen im Sinne einer propositionalen Gehaltes, aber wir können schon ein positives, konstruktives Nichtwissen von ihm haben.
Ich glaube nicht, dass die Bibel ein Offenbarungstext ist, im Sinne das hier Gott als Diktierer (oder sollte man sagen Diktator?

) auftritt. Ich bin auch Altphilologe, ich weiß wie solche Texte entstehen. Aber der Text ist von Menschen geschrieben worden und da spielt eben etwas herein, dass ich bisher nicht erwähnte: Dass eben Gott nicht nur Prinzip alles dessen ist, was ist, sondern auch Prinzip unseres Wissens. Ich kann in der Bibel sehr viel Wahrheit erkennen, wenn ich sie fern aller Dogmatik mit Vernunft und einem verstehenwollenden Wohlwollen interpretiere.