FRANKEN Thread

  • Als neues Loginsystem benutzen wir die Wacken.ID. Damit du deinen jetzigen Account im Wacken Forum mit der Wacken.ID verknüpfen kannst, klicke bitte auf den Link und trage deine E-Mail Adresse ein, die du auch hier im Forum benutzt. Ein User mit deinem Benutzernamen und deiner E-Mail Adresse wird dann automatisch angelegt. Du bekommst dann eine E-Mail und musst deine Wacken.ID bestätigen.

    Sollte es Probleme geben, schreibt uns bitte.

    Klicke hier, um deinen Account in eine Wacken.ID zu migrireren.

Kate McGee

W:O:A Metalgod
13 Aug. 2002
76.479
0
121
40
Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
*threadnachobenwirft*
:eek: was ist denn hier los? gar nix!
Wenn man einmal net da ist!

Original geschrieben von Kate McGee
Ich hoff ja mal dass unsere noch ANKOMMEN! Ham sie ziemlich sehr total ganz spät bestellt. Aber Subway auf Abendkasse, das mach ich nie wieder. Und der Löwensaal wird sowieso immer gut voll. Naja, meistens.
ha! da sind sie ja! *freu*
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
13 Aug. 2002
76.479
0
121
40
Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
Original geschrieben von arana
Mahlzeit Franken!

Doch, ich geh da hin, ich mag Subway :)
Na dann mal schauen ob wir uns sehen. Is zwar schwierig weil du net weißt wie ich ausseh und ich kaum wie Du aussiehst bis auf das bißchen Zeuch hier - geschweige denn dass ich mir Gesichter merken könnte - aber mal sehen.
Bei Iced Earth im Löwensaal müsste auch a Bekannter von mir gewesen sein, dessen Gesicht ich gekannt HÄTTE, aber den hab ich auch net gefunden. Also net ärgern wenns nix wird.

edit: Ha! Eine Schnapszahl! 333, bei Wacken Keilerei. Oder so.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tiara

W:O:A Metalmaster
31 Jan. 2003
42.815
67
93
MUC
Original geschrieben von FOREVER_MA
Natürlich ... ich bezeichne mich ja auch nicht als "SCHÖN" !!!

Attraktiv, Interessant für FRAUEN etc. - das Ja....

Hat aber nix mit "schön" an und für sich zu tun... :p;)

aaahja... und wie kommst du dann darauf Attraktiv und Interessant zu sein?? :p
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
13 Aug. 2002
76.479
0
121
40
Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
also net etwa sowas...? :D



Peter Waterhouse

Der Herbst der Obertöne


Etwas fehlt. Etwas setzt sich darein.



Was beginnt jetzt? (Sagint)



Was beginnt jetzt? (Sagintze)



Was beginnt jetzt? (Sabingset)



Sprache. Sagt. Baum. Ist. Hoher Mond. Fliegt. Mund. Kommt. Mundwinkel.
Kommen. Bleistift. Fährt. Brille. Sitzt.
Wir. Gras. Ameise. Fenster. Rauschen. Kämme. Haar.
Sessels erstes Bein. Eins. Sessels zweites Bein. Zwei. Undsofort.
Wir hatten keinen Plan. Wir hatten keine Welt. Das meiste
war aller Art Himmel oder allerhand Himmel oder
eine Hand vom Himmel, die unsereiner kräftig schüttelt
die unsereinen kräftig schüttelt; einer von uns, eine Art Vogel
fuhr auf von unserem Himmel in unseren Himmel: Das
nimmt kein Ende; gut, aber, also, werde, ward, siehe, seien

Wir gehen zurück. Jetzt sind wir hier:
(nach der Nacht, nach den Sternen
nach den schwarzen Kanälen, nach dem, welches wir nennen Schrei
Quere, Eselbewegung, Feldverschiebung, Nulluhrangel ins Auge
Blinker, nach dem alles schnappt) Zärtlich, wörtlich
unmöglich, zu vergessen, zu vergessen, zu vergessen, eine bleibende Nacht
die nicht ist die Nacht, die bleibenden Sterne
die sind nicht Sterne, diese Feldverschiebung
die nicht Feldverschiebung ist: Diese und
wir: Wir allein (nicht ist, sind nicht, ist
die, die, die, bleibend, Verschiebung:
Wie ist, was wir sind, gemeint?)

Ein Verschwimmen. Es gibt kein Verschwimmen.
Ein Fliegendes. Es gibt kein Fliegendes.
Vokabular. Kein Vokabular.
Herz. Herzende.
Blau. Blau soeben verloren.
Was tun wir? Wir messen im Rauschen
eine gewisse Eselbevölkerung. Esel ist nicht Esel. So
kommen wir näher.

Alles verloren. Jetzt heißt alles: Wir oder
unsere Welt, die wir stehen stehen auf erstem und zweitem Bein oder
Leere im Sessel, getrunkener Wein
Herbst im Herbst, der macht uns besonders rutschen
durch das glatte Laub, durch das glatte Laub, welches ist
der Baum unter uns. Am Ende des Jahres sind wir oben
das Hohe liegt unten, in klarer Weise
dreht die Zeit, wir sind harte Zeiger. Was zeigen wir?
Wir zeigen alles. Einmal ist alles in der Höhe, Höhe
zweites Mal ist alles in der Tiefe. Die Bewegung fliegt
durch das, was sich dreht. Wir sind
nicht verloren. Warum nicht? Wir
sind eine Drehung. Zum Beispiel fliegen durch uns
gewisse Esel. Einmal sitzt Esel auf Sessel. So sagt es sich
und nimmt selbst Platz. Nichts. Ein Erschrecken.

Das führt alles zu weit weg. Jetzt sind wir hier. Wir
strecken die Zunge heraus. Bäume wachsen. Wir wölben
die Augen. Das muß Himmel genannt werden. Wir atmen.
Die Flüsse beginnen zu strömen. Wer sind die Flüsse? Noch
sind die Flüsse Füße. Wir gehen quasi zum Meer
sozusagen Fische umgeben uns (Fisch im Baum als Kirsche
Fisch im Himmel als Vogel). Zwischen was sogenannt
Fische wird treten wir, man geht durch das Auge
zum Himmel, zum Himmel, über die Zunge läßt es sich klettern
in den Baum. Wir schwimmen in was wir lieben hinein. Wir
führen uns weit weg, wir haben kein Ende. Oskar Endlos
tritt romantisch auf. Kirsche fällt. Oskar Endlos ißt Kirsche.
Dann dreht sich die Welt. Gewisse Fragen erübrigen sich.

Ein Verschwimmen. Es gibt kein Verschwimmen.
Ein Fliegendes. Es gibt kein Fliegendes.
Vokabular. Keines.
Herz. Herzende.
Blau. Blau schon verloren.
Was tun wir? Wir messen im Rauschen, im Rauschen
eine gewisse Eselbevölkerung. Esel ist nicht Esel. So
kommen wir näher.

Etwas wurde gedreht. Wir sind nichts, wir
haben eine Geste des Fortgehens. Gefragt sind wir:
In der Wiese ist gemeint die Wiese
mit dem Tisch ist gemeint der Tisch
es gibt eine Übermacht, wir sind nicht die Übermacht. Wir
sind nichts. Wir drehen uns, und was nichts ist
geht wunderbar mit.
Sagint
zero
baltasalem
Ludovico, der erste der Dinge
zeder zagint
salem endet: Balthasar macht Verbeugung oder
Verbiegung oder Vorbogen oder Torbogen
Tontauben, Obertöne: Scheinbar
fliegt die Seele im Sommer. Der Herbst
ist ein Herbst der Obertöne. Jetzt trägt man
Schal, Socken, Mantel ohne zu zögern
alles das flog ist wärmer gekleidet
und ist: Glücklich, ungetröstet, ungerufen, ungreifbar, unterwegs
in den Winter, ein blaues Gehirn
das man nicht sieht: Tendenz zu Sprache und
Sprachlosigkeit.



©1986 Rowohlt Verlag, Reinbek
Aus: passim. Gedichte
Rowohlt Verlag, Reinbek 1986
ISBN: 3-498-07310-9
Audioproduktion: 1999 M. Mechner, literaturWERKstatt berlin

von www.lyrikline.org


Versteht jemand was der Mann uns damit sagen will?
 

Tiara

W:O:A Metalmaster
31 Jan. 2003
42.815
67
93
MUC
Original geschrieben von Kate McGee

Versteht jemand was der Mann uns damit sagen will?
is mir ja sogar zum lesen zu lang :D
wie soll ich das dann bis übermorgen auswendig können??

*g* ich les es vielleicht n andermal durch, aber heut wird das nüscht mehr... ;)
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
13 Aug. 2002
76.479
0
121
40
Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
und das?

Maik Lippert
nachtfrost

nachtfrost
und die fliegen am fenster
erhängen sich
müde matrosen
an der takelage
pünktlich zum blätterfall
wer gab den befehl
zum herbsttod
gardinen abhängen
und waschen
so landen sie doch nicht
im meer
nur in der lauge
und kreiseln
verwunschene kompaßnadeln
in chitinpanzern

selbe Quelle
das find ich besser
 

Tiara

W:O:A Metalmaster
31 Jan. 2003
42.815
67
93
MUC
Original geschrieben von Kate McGee
hm...wenn man Herbst + Gedicht googlet, kommen einige schöne dabei raus. Das wär vermutlich die einfachste Lösung, Tiara.

ja, damit hab ich heut morgen schon ne stunde verbracht ;)
danke dir!