so, drückt mir die daumen, dass nich wieder was dazwischen kommt. in 4h gehts zum gleitschirmfliegen und mi. abend nach bella italia für 4 tage

werden jetzt doch nicht trampen, sondern mit nem münchner italiener auf ne kleine insel fahren und faul am strand rumliegen (oder so*).
*klappt eh nich, so wie ich uns kenne
und, tomate, den marathon gewonnen?
und, lou, n neues tattoo?
Hmmm...noch knapp zu früh, aber bevor ichs vergess: *Daumendrück*
Wow, war das gestern toll

Aber teilweise bin ich ganz schön an meine Grenzen gestoßen

Erstmal bin ich 10 Minuten nach dem Hauptfeld gestartet und musste versuchen ne Gruppe zu finden die meine Geschwindigkeit fährt. Also die ersten Verpflegungsstation nach 30km mehr oder weniger ausgelassen um Zeit zu gewinnen. Nach weiteren 30-40km kommt ja wieder eine, da kann ich dann auftanken. Dachte ich

Nach etwa 50km alleine im Wind hab ich ne Gruppe gefunden die n gutes Tempo drauf hatte. Ja, aber irgendwie hab ich (und viele andere) die Verpflegungsstation (etwa nach 60km) übersehen

Also musste ich die ersten 90km mit nur 1 Banane und ner Flasche Wasser überstehen. Äußerst Grenzwertig.
Dann erstmal was gegessen, aber hab ned viel reingebracht. Also noch das Trikot mit Müsliriegeln vollgestopft und an ne Gruppe rangehängt, die grad weitergefahren is. Das war echt toll mit denen, ein Teil von denen war halt die Berge schneller oben, der andere etwas langsamer, also wurde oben auf die anderen gewartet.
Hart war dann der letzte Anstieg nach Frankenberg. Erst etwa 1km lang mit 10%, dann nach ner Kehre die restlichen 800m mit 18% Steigung. Und das nach 125km Strecke in den Beinen

Irgendwie denkt man sich in solchen Momenten, dass man doch etwas verrückt sein muss

In der Abfahrt ins Kleinziegenfelder Tal hat sich einer aus der Gruppe nen Platten gefahren. Auch hier wieder super Zusammenhalt, alle warten und helfen beim Reparieren.
So 20-30km vorm Ziel war mir dann total schlecht, ich hab teilweise gedacht ich schaffs nimmer. Aber so kurz vorm Ziel wollte ich nicht aufgeben und hab mich durchgequält. Als dann endlich die Abzweigung nach Tiefenellern erreicht war und ich das Schild mit dem Gefälle gesehen hab wars endlich geschafft. Die knappen 10km gings ja fast nur noch bergab.
Nach 160km gabs dann im Ziel sogar noch ne Belohnung. Die Gruppe bei der ich mich angeschlossen hab haben den Preis für die beste Teamleistung gewonnen. Dafür gabs u.a. Gutscheine für die Therme Obernsees. Und die aus der Gruppe waren dann so kollegial und haben mir dann auch einen abgegeben

Hat sich die ganze Quälerei doch noch gelohnt.
