FRANKEN Thread

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Tiara

W:O:A Metalmaster
31 Jan. 2003
42.815
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MUC
Original geschrieben von FOREVER_MA
Na Du bist mir ja eine ... "wenn ich komm" ;);););):D:D:D:D:D:D:D

PÖH! männer! ich hab heut genug von solchen gesprächen! PAH! :D ihr seid doch alle gleich!


:D:D:D nedmal 5 Sekunden kann man seine Ruhe haben



*brüllmichweg*
 

monochrom

W:O:A Metalmaster
15 Aug. 2002
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Franken - was sagt ihr zu dieser hochbrisanten Frage?

Herausragender Kulturbesitz wie das Fränkische Herzogschwert soll wieder zurück nach Franken!

Mit einer Besichtigung des in der Schatzkammer der Münchner Residenz ausgestellten Schwerts unterstrichen die unterfränkischen SPD-Parlamentarier ihre Forderung nach Rückführung der "Beutekunst" nach Franken.



Der Sprecher der unterfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten, Gerhard Hartmann, fordert von der Regierung Stoiber gemeinsam mit seinen unterfränkischen Fraktionskollegen Karin Radermacher, Rainer Boutter, Dr. Heinz Kaiser, Heinz Mehrlich, Karin Pranghofer und Ruth von Truchseß die Rückgabe herausragenden fränkischen Kulturbesitzes. Notfalls will dies die SPD durch eine Gesetzesänderung erzwingen. Mit einer Besichtigung des in der Schatzkammer der Münchner Residenz ausgestellten Schwerts unterstrichen die SPD-Parlamentarier am Donnerstag ihre Forderung.


"Jetzt, 200 Jahre nach der Säkularisation, ist es an der Zeit, nach Altbayern verschlepptes fränkisches Kulturgut von besonderer, Identität stiftender Bedeutung – wie das Würzburger Herzogschwert wieder nach Franken zurück zu holen", betonen die SPD-Abgeordneten. "Der am besten geeignete Ort zur dauerhaften Präsentation ist die Würzburger Residenz, die als vorübergehender einstiger Sitz der Fürstbischöfe von Würzburg immerhin UNESCO-Weltkulturgut ist."

Im Jahr 1923 wurden im "Gesetz über die vermögensrechtliche Auseinandersetzung zwischen dem Freistaat Bayern und dem ehemaligen Königshaus" auch die aus Franken stammenden, aber nach der Einverleibung Frankens ins damalige Königreich Bayern in die Münchner Residenz verbrachten Kulturgüter der "Wittelsbacher Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft" überwiesen.


Das "Fränkische Herzogschwert" war das Schwert des Hofmarschalls, das dieser als Insignie dem Würzburger Bischof infolge eines besonderen Privilegs zum Zeichen seiner Gerichtsbarkeit vorantragen durfte. Der Würzburger Bischof Johann von Grumbach (Amtszeit 1455-1466) hatte es zur Demonstration seiner politischen Vorrangstellung anfertigen lassen. Das Herzogschwert gelangte nach der Übernahme Frankens durch die altbayerischen Wittelsbacher infolge der napoleonischen Kriege und der damit verbundenen Säkularisation in die Schatzkammer der Münchner Residenz.

Kurzfristig wurde das Herzogschwert 1989 in der Würzburger Residenz präsentiert - und zwar im Rahmen der Ausstellung "Kilian aller Franken Patron", die im Mainfränkischen Museum Würzburg vom Haus der Bayerischen Geschichte konzipiert wurde. Das Transportproblem wegen des fragilen Zustands, das von Kunstminister Hans Zehetmair heute als Hinderungsgrund für eine Rückführung nach Franken genannt wird, ist nach Meinung der unterfränkischen SPD-Parlamentarier nur ein Vorwand. Hartmann: "Es konnte 1989 gelöst werden - und es kann auch 2003 wieder gelöst werden!"

"Kulturgüter finden dort die höchste Aufmerksamkeit, wo ihr historischer Ursprung ist", betonen Hartmann und seine Fraktionskollegen. "Das ‚Fränkische Herzogschwert‘ gehört nicht zum zentralen Wittelsbacher Schatz in München, es gehört vielmehr per Gesetzesänderung zurück nach Franken!" Hierzu fordert die SPD von der Staatsregierung ein Konzept, nach dem die Eigentumsverhältnisse, die Sicherheits- und Versicherungsfragen, die konservatorischen Rahmenbedingungen sowie ein museumspädagogisches Konzept zur dauerhaften Präsentation in der Würzburger Residenz geregelt werden.

Die Würzburger Residenz bietet sich aus sicherheits- und versicherungstechnischen Gründen als sehr geeigneter Ort zur dauerhaften Präsentation geradezu an. Das "Fränkische Herzogschwert" würde so in der Obhut des Freistaates verbleiben, der natürlich auch die finanziellen Auswirkungen der Rückführung zu tragen hätte. Hartmann: "Auf die Stadt Würzburg kämen damit keine finanziellen Belastungen zu - vielmehr könnte sie von einer Bereicherung der Residenz profitieren."

Mit der Rückführung des "Fränkischen Herzogschwertes" 200 Jahre nach seiner Verbringung nach München könnte die Staatsregierung den hartnäckigen Vorwurf, sie betreibe eine zentralistische Politik, zumindest auf kulturellem Gebiet teilweise entkräften. Sie kann mit diesem symbolträchtigen Akt das Selbstwertgefühl und die Identität Frankens anerkennen.

Eine jüngst von der CSU in Auftrag gegebene, völlig deplazierte "depperte Studie", u.a. zum Lebensgefühl und Selbstverständnis der Franken, mit der wohl Klischees bedient und reproduziert werden sollten, könnte so ebenfalls ein Stück weit zurecht gerückt werden.

:D
Und wisst ihr was von der depperten CSU-Studie über euer Lebensgefühl und Selbstverständnis?
 

dan666

W:O:A Metalmaster
28 Apr. 2002
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Nürnberg
www.fuckband.de
Original geschrieben von monochrom
Franken - was sagt ihr zu dieser hochbrisanten Frage?

Herausragender Kulturbesitz wie das Fränkische Herzogschwert soll wieder zurück nach Franken!

Mit einer Besichtigung des in der Schatzkammer der Münchner Residenz ausgestellten Schwerts unterstrichen die unterfränkischen SPD-Parlamentarier ihre Forderung nach Rückführung der "Beutekunst" nach Franken.



Der Sprecher der unterfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten, Gerhard Hartmann, fordert von der Regierung Stoiber gemeinsam mit seinen unterfränkischen Fraktionskollegen Karin Radermacher, Rainer Boutter, Dr. Heinz Kaiser, Heinz Mehrlich, Karin Pranghofer und Ruth von Truchseß die Rückgabe herausragenden fränkischen Kulturbesitzes. Notfalls will dies die SPD durch eine Gesetzesänderung erzwingen. Mit einer Besichtigung des in der Schatzkammer der Münchner Residenz ausgestellten Schwerts unterstrichen die SPD-Parlamentarier am Donnerstag ihre Forderung.


"Jetzt, 200 Jahre nach der Säkularisation, ist es an der Zeit, nach Altbayern verschlepptes fränkisches Kulturgut von besonderer, Identität stiftender Bedeutung – wie das Würzburger Herzogschwert wieder nach Franken zurück zu holen", betonen die SPD-Abgeordneten. "Der am besten geeignete Ort zur dauerhaften Präsentation ist die Würzburger Residenz, die als vorübergehender einstiger Sitz der Fürstbischöfe von Würzburg immerhin UNESCO-Weltkulturgut ist."

Im Jahr 1923 wurden im "Gesetz über die vermögensrechtliche Auseinandersetzung zwischen dem Freistaat Bayern und dem ehemaligen Königshaus" auch die aus Franken stammenden, aber nach der Einverleibung Frankens ins damalige Königreich Bayern in die Münchner Residenz verbrachten Kulturgüter der "Wittelsbacher Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft" überwiesen.


Das "Fränkische Herzogschwert" war das Schwert des Hofmarschalls, das dieser als Insignie dem Würzburger Bischof infolge eines besonderen Privilegs zum Zeichen seiner Gerichtsbarkeit vorantragen durfte. Der Würzburger Bischof Johann von Grumbach (Amtszeit 1455-1466) hatte es zur Demonstration seiner politischen Vorrangstellung anfertigen lassen. Das Herzogschwert gelangte nach der Übernahme Frankens durch die altbayerischen Wittelsbacher infolge der napoleonischen Kriege und der damit verbundenen Säkularisation in die Schatzkammer der Münchner Residenz.

Kurzfristig wurde das Herzogschwert 1989 in der Würzburger Residenz präsentiert - und zwar im Rahmen der Ausstellung "Kilian aller Franken Patron", die im Mainfränkischen Museum Würzburg vom Haus der Bayerischen Geschichte konzipiert wurde. Das Transportproblem wegen des fragilen Zustands, das von Kunstminister Hans Zehetmair heute als Hinderungsgrund für eine Rückführung nach Franken genannt wird, ist nach Meinung der unterfränkischen SPD-Parlamentarier nur ein Vorwand. Hartmann: "Es konnte 1989 gelöst werden - und es kann auch 2003 wieder gelöst werden!"

"Kulturgüter finden dort die höchste Aufmerksamkeit, wo ihr historischer Ursprung ist", betonen Hartmann und seine Fraktionskollegen. "Das ‚Fränkische Herzogschwert‘ gehört nicht zum zentralen Wittelsbacher Schatz in München, es gehört vielmehr per Gesetzesänderung zurück nach Franken!" Hierzu fordert die SPD von der Staatsregierung ein Konzept, nach dem die Eigentumsverhältnisse, die Sicherheits- und Versicherungsfragen, die konservatorischen Rahmenbedingungen sowie ein museumspädagogisches Konzept zur dauerhaften Präsentation in der Würzburger Residenz geregelt werden.

Die Würzburger Residenz bietet sich aus sicherheits- und versicherungstechnischen Gründen als sehr geeigneter Ort zur dauerhaften Präsentation geradezu an. Das "Fränkische Herzogschwert" würde so in der Obhut des Freistaates verbleiben, der natürlich auch die finanziellen Auswirkungen der Rückführung zu tragen hätte. Hartmann: "Auf die Stadt Würzburg kämen damit keine finanziellen Belastungen zu - vielmehr könnte sie von einer Bereicherung der Residenz profitieren."

Mit der Rückführung des "Fränkischen Herzogschwertes" 200 Jahre nach seiner Verbringung nach München könnte die Staatsregierung den hartnäckigen Vorwurf, sie betreibe eine zentralistische Politik, zumindest auf kulturellem Gebiet teilweise entkräften. Sie kann mit diesem symbolträchtigen Akt das Selbstwertgefühl und die Identität Frankens anerkennen.

Eine jüngst von der CSU in Auftrag gegebene, völlig deplazierte "depperte Studie", u.a. zum Lebensgefühl und Selbstverständnis der Franken, mit der wohl Klischees bedient und reproduziert werden sollten, könnte so ebenfalls ein Stück weit zurecht gerückt werden.

:D
Und wisst ihr was von der depperten CSU-Studie über euer Lebensgefühl und Selbstverständnis?
Die Studie würde mich mal interessieren... ;)
 

monochrom

W:O:A Metalmaster
15 Aug. 2002
15.501
4
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Hamburg
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Original geschrieben von Tiara
das is soviel zu lesen - kannste das nedmal zusammenfassen? ;):p

Irgendwann haben die Altbayern euch ein tolles Herzogsschwert gemopst und die fränkische SPD will es jetzt nach Würzburg retten.
:D

Am interessantesten finde ich allerdings den letzten Absatz, mit der ominösen Studie...
 

Tiara

W:O:A Metalmaster
31 Jan. 2003
42.815
67
93
MUC
Original geschrieben von monochrom
Irgendwann haben die Altbayern euch ein tolles Herzogsschwert gemopst und die fränkische SPD will es jetzt nach Würzburg retten.
:D

Am interessantesten finde ich allerdings den letzten Absatz, mit der ominösen Studie...

:eek: ned nach Würzburg! :D da kommen sonst nur ganz viele Leute hin um des zu sehen und es gibt noch weniger Parkplätze :mad:


DAGEGEN! :D:D:D:D


ach, mir ehrlich gesagt ziemlich schnuppe... und an ner studie hab ich auch ned teilgenommen... oder ich kann mich zumindest nicht mehr daran erinnern :D:D:D