Dope / mangelhafte Öffentlichkeitsarbeit

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steff

W:O:A Metalhead
29 Nov. 2007
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Berlin
Ich auch nicht. Es wäre ja auch zu einfach auf allen Kanälen die gleichen Infos anzubieten.
Naja, sind vermutlich Boomer Probleme :o
Naja, das Problem ist dabei, dass unterschiedliche Kanäle unterschiedliche Anforderungen an Form etc. mitbringen - was also gut bei Twitter funktioniert hätte, klappt so nicht bei Instagram oder Facebook. Social Media Plattformen bestrafen relativ schnell Content, der nicht den gut rezipiert wird. Quasi überall das gleiche Ding zu posten kann am Ende dazu führen, dass die Leute es dort dank Algorithmus nicht mehr mitbekommen. Jede neue Plattform, die bespielt werden soll, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen, macht die Kommunikationsaufgaben komplexer und langwieriger. Und dann sind wir wieder beim beliebten Thema Fachkräftemangel.
Bin Jahrgang 83 und im Internet sozialisiert. :ugly:
Ich kenne Leute, die 2000 geboren und in ihrem Herzen Boomer sind :D
 

geilereichler

W:O:A Metalhead
12 Jan. 2013
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Leverkusen
Naja, das Problem ist dabei, dass unterschiedliche Kanäle unterschiedliche Anforderungen an Form etc. mitbringen - was also gut bei Twitter funktioniert hätte, klappt so nicht bei Instagram oder Facebook. Social Media Plattformen bestrafen relativ schnell Content, der nicht den gut rezipiert wird. Quasi überall das gleiche Ding zu posten kann am Ende dazu führen, dass die Leute es dort dank Algorithmus nicht mehr mitbekommen. Jede neue Plattform, die bespielt werden soll, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen, macht die Kommunikationsaufgaben komplexer und langwieriger. Und dann sind wir wieder beim beliebten Thema Fachkräftemangel.
Das Reload macht es z.B. so, dass die 1x eine JPG erstellen und diese auf Facebook und Whatsapp posten (glaube auch Insta). Jede der Seiten sollte JPG können. Dann schreibt man was Bla Bla dazu und fertig.
Klar, auf der Webseite ist es noch in Textform, aber die Texte sind ja vorhanden und können kopiert/angepasst werden. Hört sich für mich nicht so schwer an.
Zum Thema Algorithmus: verstehe gerade nicht, worauf Du hinaus willst. Welcher Algorithmus greift denn bei unterschiedlichen Seiten?
 

hankarus

W:O:A Metalhead
6 Sep. 2023
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Karlsruhe
social.bopinions.de
Quasi überall das gleiche Ding zu posten kann am Ende dazu führen, dass die Leute es dort dank Algorithmus nicht mehr mitbekommen.

Einfache Regel, Seiten die mittels Algorithmus Dinge nicht anzeigen nicht nutzen. Mache ich jetzt seit 8 Jahren so. Feine Sache und ich sehe weniger Nazi-Content.
 

steff

W:O:A Metalhead
29 Nov. 2007
322
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Berlin
Das Reload macht es z.B. so, dass die 1x eine JPG erstellen und diese auf Facebook und Whatsapp posten (glaube auch Insta). Jede der Seiten sollte JPG können. Dann schreibt man was Bla Bla dazu und fertig.
Klar, auf der Webseite ist es noch in Textform, aber die Texte sind ja vorhanden und können kopiert/angepasst werden. Hört sich für mich nicht so schwer an.
Zum Thema Algorithmus: verstehe gerade nicht, worauf Du hinaus willst. Welcher Algorithmus greift denn bei unterschiedlichen Seiten?
Das war jetzt gerade auch am Handy auf dem Weg in die Mittagspause getippt :ugly: Die diversen Social Media Dienste, die das WOA nutzt, um sich nach außen zu präsentieren, nutzen unterschiedliche Algorithmen, um Content zu bewerten und anderen Nutzenden auszuspielen. Aktuell sind etwa die Insta-Stories vom Wacken-Account bei mir sehr prominent platziert, mutmaßlich ändert sich das spätestens kommende Woche wieder, wenn sie weniger aktuelle Dinge posten können. Auf jeden Fall belohnen diese unterschiedlichen Plattformen unterschiedliche Formate, die dementsprechend von denjenigen, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern, darauf angepasst werden. Gleichzeitig ändern die Anbieter die Algorithmen relativ regelmäßig, so dass eigentlich permanent überwacht werden muss, welche Gestaltungsmöglichkeiten gerade bedient werden müssen. Falls ihr euch also gefragt habt, warum sich Posts unterschiedlicher (professioneller) Akteure irgendwann ähneln: deshalb.
Wenn also der Wacken-Account stumpf auf jedem Kanal dieselbe quadratische Kachel mit Textwüste posten würde (statt etwa einer eigens gestalteten Hochkant-Story), kann es über kurz oder lang passieren, dass diese Posts weniger Reichweite erfahren und selbst von denjenigen nicht mehr gesehen werden können, die dem Account eigentlich folgen. Diese Reichweite wieder aufzubauen, kann eine ganze Weile dauern.

Jetzt kann man natürlich sagen, Social Media ist eh alles Schmutz, die sollen die App befüllen, mir einen Brief schreiben oder den Marktschreier auf die Plaza stellen: Stimmt, für bestimmte Zielgruppen mag das funkionieren. Gleichzeitig sind wir auch schlicht an der Stelle, wo sich ganze Teile der Bevölkerung eben vor allem über Social Media informieren. Das kann man schlimm finden, aber erstmal ist das so. Sprich, das WOA hat als Unternehmen das Problem ein relativ diverses Set an Zielgruppen (was Mediennutzungsgewohnheiten und Alter angeht), möglichst gleichmäßig zu adressieren.
 

geilereichler

W:O:A Metalhead
12 Jan. 2013
719
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Leverkusen
Das war jetzt gerade auch am Handy auf dem Weg in die Mittagspause getippt :ugly: Die diversen Social Media Dienste, die das WOA nutzt, um sich nach außen zu präsentieren, nutzen unterschiedliche Algorithmen, um Content zu bewerten und anderen Nutzenden auszuspielen. Aktuell sind etwa die Insta-Stories vom Wacken-Account bei mir sehr prominent platziert, mutmaßlich ändert sich das spätestens kommende Woche wieder, wenn sie weniger aktuelle Dinge posten können. Auf jeden Fall belohnen diese unterschiedlichen Plattformen unterschiedliche Formate, die dementsprechend von denjenigen, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern, darauf angepasst werden. Gleichzeitig ändern die Anbieter die Algorithmen relativ regelmäßig, so dass eigentlich permanent überwacht werden muss, welche Gestaltungsmöglichkeiten gerade bedient werden müssen. Falls ihr euch also gefragt habt, warum sich Posts unterschiedlicher (professioneller) Akteure irgendwann ähneln: deshalb.
Wenn also der Wacken-Account stumpf auf jedem Kanal dieselbe quadratische Kachel mit Textwüste posten würde (statt etwa einer eigens gestalteten Hochkant-Story), kann es über kurz oder lang passieren, dass diese Posts weniger Reichweite erfahren und selbst von denjenigen nicht mehr gesehen werden können, die dem Account eigentlich folgen. Diese Reichweite wieder aufzubauen, kann eine ganze Weile dauern.

Jetzt kann man natürlich sagen, Social Media ist eh alles Schmutz, die sollen die App befüllen, mir einen Brief schreiben oder den Marktschreier auf die Plaza stellen: Stimmt, für bestimmte Zielgruppen mag das funkionieren. Gleichzeitig sind wir auch schlicht an der Stelle, wo sich ganze Teile der Bevölkerung eben vor allem über Social Media informieren. Das kann man schlimm finden, aber erstmal ist das so. Sprich, das WOA hat als Unternehmen das Problem ein relativ diverses Set an Zielgruppen (was Mediennutzungsgewohnheiten und Alter angeht), möglichst gleichmäßig zu adressieren.
Mittach ist wichtig :DDanke für die lange Erklärung. Hatte es so verstanden, als würde es einen über alle Dienste übergreifenden Algorithmus geben.

Klar ist es für ein Festival wichtig in den Sozialen Medien relevant zu bleiben. Ich verstehe ja das man Highclass Stories mit Sonnenschein posten muss, während andere mit ihrem Zelt im Matsch absaufen. So ist leider das Game der Sozialen Medien. Und natürlich muss man sich auf verändernde Algorithmen einstellen. Kann man mitmachen, könnte man auch lassen.

Und tatsächlich wäre mir ein Marktschreier vor Ort lieber. Auf einem Festival will ich mich nicht auf diversen Diensten informieren müssen, was jetzt gerade los ist (Unwetter, Band fällt aus und noch irgendwas hier einfügen). Aber dann auch gerne Brieftauben. Sonst bekommt man auf dem Campground nichts mit :o Und Briefe auch. Dann überlegt man sich vorher, was die Info sein soll.

Denn die Qualität der Infos leidet in den letzten Jahren auch stark. Es wird eine Info herausgebracht und daraus ergeben sich zum Teil mehr Fragen als Antworten.
Und dann liest man hier im Forum: "Gerade hat jemand auf Facebook geschrieben, dass es so und so ist". Anstatt diesen Fragenkatalog beim nächsten Mal mit in die Erklärung der Angebote aufzunehmen, tauchen jedes Jahr die gleichen Fragen auf und man ist dazu gezwungen auf allen Kanälen seine Infos zusammen zu suchen. Das kann ja für einen glatten Ablauf nicht der Wunsch des Gedankens sein.
Persönlich bräuchte ich keine App, ist aber ok, wenn sie funktioniert. Lieber wäre mir im Vorfeld ausreichende Informationen auf der Homepage strukturiert und rechtzeitig gesammelt. Eine einzige Informationsquelle vermeidet Wiedersprüche.
Und bitte wieder lesbare Geländepläne und eine Runningorder ähnlich der von @transporthummel als PDF.
 

Bloodtrain

W:O:A Metalhead
1 Nov. 2012
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Denn die Qualität der Infos leidet in den letzten Jahren auch stark. Es wird eine Info herausgebracht und daraus ergeben sich zum Teil mehr Fragen als Antworten.
Und dann liest man hier im Forum: "Gerade hat jemand auf Facebook geschrieben, dass es so und so ist". Anstatt diesen Fragenkatalog beim nächsten Mal mit in die Erklärung der Angebote aufzunehmen, tauchen jedes Jahr die gleichen Fragen auf

DAS ist ein auffälliger Punkt seit vielen Jahren. Erstmal was raushauen, Fragen werden später beantwortet. Also man geht, gerade mit neuen Dingen, nie so raus das man das Gefühl hat vollumfänglich informiert zu sein. Alles eher reaktiv als aktiv.
 

steff

W:O:A Metalhead
29 Nov. 2007
322
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88
Berlin
Lieber wäre mir im Vorfeld ausreichende Informationen auf der Homepage strukturiert und rechtzeitig gesammelt. Eine einzige Informationsquelle vermeidet Wiedersprüche.
Und bitte wieder lesbare Geländepläne und eine Runningorder ähnlich der von @transporthummel als PDF.
Ja, das sehe ich auch so - aka Single Point of Truth. Ich hab in den letzten Jahren auch immer zu viel Zeit damit verbracht, Sachen auf der Website zu suchen. Das A-Z in der App ist eigentlich ganz gut, aber auch nicht immer vollständig aktuell.

Vor zwei Jahren hab ich die Website der Studienberatung, in der ich gearbeitet habe, gerelaunched. Es ist völlig irre, was man über die Jahre an Mehrfachstrukturen entwickelt, die einem keiner mehr erklären kann. Der Fall liegt hier wahrscheinlich auch vor, plus der Herausforderung, dass man viel aktueller und wahrnehmbaren kommunizieren muss.
 
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Donkowitz

W:O:A Metalhead
13 Sep. 2024
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Wacken
Aaaach du Schande. Ich war zu dem Zeitpunkt schon sehr gut angetrunken, kam leicht verspätet an und hatte mich schon gewundert, wieso Dope mir so ziemlich gar nicht gefällt. Und nun lese ich, dass es gar nicht Dope waren... 😄
Ich hab mich nicht großartig mit den Bandmitgliedern beschäftigt und hatte daher kein Plan, wie die eigentlich aussehen.
 

metalconti2

Newbie
4 Juli 2021
4
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57
Unser gesellschaftliches Problem ist, dass viele sich „Informationen“ aus den sozialen Netzwerken holen. Das sind aber eben gefilterte Ansichten, unvollständig, vom „Hören-Sagen“…. wie auch immer. In erster Linie einfach: Meinungen oder sogar Gossip.
Ich denke auch, es muss einen offiziellen Info-Kanal geben: die App. bzw. wacken.com
Alles andere ist schmückendes Beiwerk.
Allerdings blöd, dass nach wie vor der Empfang im Camper Park null war. Ist aber ein anderer Thread….