Der was denkt ihr grad thread!!!!!!!

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Blake

Schnucki
5 Aug. 2014
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Rheinhessen
Kam gerade bei ntv, also ohne detaillierte Erklärung zur Erhebung. Klar benannt wurde nur, dass die tatsächlichen Krankschreibungen erfasst wurden, keine Karenztage ohne AU-Meldung bei den KK.
Diese Zahl wird gerne aufgegriffen, weil die Arbeitgeber gerne damit argumentieren. Aber eine bloße Zahl ohne Einordnung ist in diesem Zusammenhang Schwachsinn.
 

MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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Ich glaube die ersten beiden Punkte spielen keine Rolle.
Das Alter hingegen schon. Da unserer Regierung auch in Kitas und Schulen der Infektionsschutz weiterhin vollkommen egal ist, sind Eltern von jungen Kindern häufiger krank.
Dafür haben ältere Arbeitnehmer andere Probleme.

Bei den Feiertagen wäre ich nicht sicher.
Wer auf nem Feiertag krank ist, ist nicht krankgeschrieben. Das müsste man schon normalisieren.

In Berlin hast gegenüber Bayern eben schon eine niedrigere Chance, dass ein Teil deiner Erkrankung aufs Wochenende oder Feiertag fällt, ebenweil Berlin weniger Feiertage hat. Daher würde es mich nicht überraschen, wenn in Berlin die Menschen "häufiger" krankgeschrieben sind.

Und je nach dem wie du es framen magst...kommt dann wer mit den faulen Berlinern und legt am besten den Länderfinanzausgleich dazu, um weiter zu polarisieren und faselt was vom linken Berlin, obwohl hier CDU regiert. :D

(Feiertage pro Vergleichsland wäre allg. spannend.)
 

Blake

Schnucki
5 Aug. 2014
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Bei den Feiertagen wäre ich nicht sicher.
Wer auf nem Feiertag krank ist, ist nicht krankgeschrieben. Das müsste man schon normalisieren.

In Berlin hast gegenüber Bayern eben schon eine niedrigere Chance, dass ein Teil deiner Erkrankung aufs Wochenende oder Feiertag fällt, ebenweil Berlin weniger Feiertage hat. Daher würde es mich nicht überraschen, wenn in Berlin die Menschen "häufiger" krankgeschrieben sind.

Und je nach dem wie du es framen magst...kommt dann wer mit den faulen Berlinern und legt am besten den Lönderfinanzauagleich dazu, um weiter zu polarisieren. :D
Achso meinst du das. Ja gut das wird eine Rolle spielen. Aber ob das am Ende statistisch relevant ist, weiß ich nicht.
 
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ACE F.

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2025
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An der See
Ebenso wenn wir die Arbeitszeit flexibilisieren und sagen wir es erlauben, dass an manchen Tagen mehr als 10h gearbeitet wird und die Menschen so dann keine regelmäßige Erholung haben...dann muss man sich nicht wundern, wenn einige von denen nach einer Weile dann für 6 Monate wegen BurnOut ausfallen.
Es kommt in meinen Augen auf einen verantwortungsvollen Umgang bei der Flexibilisierung an. Grundsätzlich sehe ich auch Vorteile für beide Seiten. Mir ist grundsätzlich egal, wie ein Mitarbeiter seine vertragliche Arbeitszeit auf die Woche verteilt. Entscheidend ist, dass sie abrechenbar erbracht wird. Das hat ja auch Vorteile für den Arbeitnehmer, wenn z.B. wegen privater Termine nicht Urlaub genommen werden muss, sondern die Zeit vorher oder nachher erarbeitet wird.
 

Hurrabärchi

nur zum Pöbeln hier
9 Okt. 2012
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Das ist auch einfach Quatsch.
In der Zeit bis zu der man Hilfe bekommt, ist man dann noch tiefer im Sumpf und braucht noch länger um da rauszukommen.
Und man braucht sich nicht wundern, wenn jemand unter solchen Bedingungen seinen Job wechselt
Ich hab es ja bei meiner Verlobten und ihren Freundinnen gesehen: Da musst du das wirklich aus Überzeugung und Altruismus machen. Wie gesagt, die Ausbildung ist extrem anspruchsvoll, danach verdient man eher mittel gut, nicht schlecht, aber halt nicht übermäßig, und es ist für einen selbst auch belastend. Es gibt ja nicht umsonst auch Gruppen- und Einzelselbsterfahrung während der Ausbildung, was im Grunde nichts anderes als Therapie für angehende Therapeut*innen ist. Und dann halt wachsende Wartelisten. Mann kann natürlich eher nicht einen Bachelor von der Uni auf einen komplizierten Traumafall loslassen, es hat schon seinen Grund, warum die Ausbildung so ist, aber man könnte Kosten und Hürden etwas abbauen und vielleicht einfach endlich mehr Bedarf offiziell bestätigen. Da hätten alle gewonnen. Therapeut*innen, die nicht hinschmeißen um in die Marktforschung oder HR zu gehen, Patient*innen, denen früher geholfen werden kann, und die Wirtschaft, weil die scheiß Laberärsche schneller Steuern zahlen und Kohle verballern können und die anderen nich so lang krank sind, weilse ma traurich sind, die Lappen :o
 

MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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Es kommt in meinen Augen auf einen verantwortungsvollen Umgang bei der Flexibilisierung an. Grundsätzlich sehe ich auch Vorteile für beide Seiten. Mir ist grundsätzlich egal, wie ein Mitarbeiter seine vertragliche Arbeitszeit auf die Woche verteilt. Entscheidend ist, dass sie abrechenbar erbracht wird. Das hat ja auch Vorteile für den Arbeitnehmer, wenn z.B. wegen privater Termine nicht Urlaub genommen werden muss, sondern die Zeit vorher oder nachher erarbeitet wird.

Das ist aber jetzt schon möglich private Termine wahrzunehmen, wenn man sich mit seiner Firma grün ist ohne Urlaub zu nehmen.
Außerdem erwächst aus der Flexibilität kein Rechtsanspruch auf Arbeitnehmerseite die Zeit an bestimmten Tagen nachzuholen.

Hängt halt sehr vom Arbeitskontext ab. Ich sehe für den Arbeitnehmer kaum Verbesserungen, außer vielleicht, dass sich manche einigen die 40h auf 4 Tage zu verteilen und dafür 1 Tag frei zu machen.

Man tut sich damit auf lange Sicht keinen Gefallen täglich 10h zu arbeiten. Man ist nicht produktiver und wenn ich richtig informiert bin deuten sämtliche Studien darauf hin, dass es für die Gesundheit nicht gut ist.

Das ganze wird halt wieder den ohnehin präkeren Schaden. Der Manager, der eh schon eine 60h+ Woche hat...ja der merkt es nicht. Die Mitarbeiter, die jetzt schon in einem eher guten Umfeld arbeiten, werden auch eher wenige Auswirkungen haben.
Ich habe aber große Zweifel für z.B. Gesundheitswesen, Paketzusteller...

Es hat halt nicht jeder einen angenehmen Bürojob im klimatisierten Office in dem ein Kaffe in der Küche mit jemandem aus einer anderen Abteilung als Arbeitsmeeting durchgeht.
 
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ACE F.

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2025
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An der See
Das ist aber jetzt schon möglich private Termine wahrzunehmen, wenn man sich mit seiner Firma grün ist ohne Urlaub zu nehmen.
Außerdem erwächst aus der Flexibilität kein Rechtsanspruch auf Arbeitnehmerseite die Zeit an bestimmten Tagen nachzuholen.

Hängt halt sehr vom Arbeitskontext ab. Ich sehe für den Arbeitnehmer kaum Verbesserungen, außer vielleicht, dass sich manche einigen die 40h auf 4 Tage zu verteilen und dafür 1 Tag frei zu machen.

Man tut sich damit auf lange Sicht keinen Gefallen täglich 10h zu arbeiten. Man ist nicht produktiver und wenn ich richtig informiert bin deuten sämtliche Studien darauf hin, dass es für die Gesundheit nicht gut ist.

Das ganze wird halt wieder den ohnehin präkeren Schaden. Der Manager, der eh schon eine 60h+ Woche hat...ja der merkt es nicht. Die Mitarbeiter, die jetzt schon in einem eher guten Umfeld arbeiten, werden auch eher wenige Auswirkungen haben.
Ich habe aber große Zweifel für z.B. Gesundheitswesen, Paketzusteller...

Es hat halt nicht jeder einen angenehmen Bürojob im klimatisierten Office in dem ein Kaffe in der Küche mit jemandem aus einer anderen Abteilung als Arbeitsmeeting durchgeht.
Wie Du schreibst, es hängt einiges vom Arbeitskontext ab. Und vieles wird ja auch über die Tarifverträge geregelt.
 

Obur

W:O:A Metalhead
7 Mai 2020
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Frankfurt am Main
Man tut sich damit auf lange Sicht keinen Gefallen täglich 10h zu arbeiten. Man ist nicht produktiver und wenn ich richtig informiert bin deuten sämtliche Studien darauf hin, dass es für die Gesundheit nicht gut ist.
das ist Blödsinn, denk mal an die ganzen Selbstständigen mit Kleinstbetrieb, die arbeiten alle länger als 10 Std. am Tag. Die sind sogar wahrscheinlich seltener krankgeschrieben, als ein normaler Büro Arbeiter.
 

Blake

Schnucki
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das ist Blödsinn, denk mal an die ganzen Selbstständigen mit Kleinstbetrieb, die arbeiten alle länger als 10 Std. am Tag. Die sind sogar wahrscheinlich seltener krankgeschrieben, als ein normaler Büro Arbeiter.
Natürlich ist ein Selbstständiger seltener krankgeschrieben.
Die haben ja auch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Die sind dazu gezwungen zu arbeiten.
Aber über Lebensqualität müssen wir da nicht reden.
 

Hurrabärchi

nur zum Pöbeln hier
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das ist Blödsinn, denk mal an die ganzen Selbstständigen mit Kleinstbetrieb, die arbeiten alle länger als 10 Std. am Tag. Die sind sogar wahrscheinlich seltener krankgeschrieben, als ein normaler Büro Arbeiter.
Und wie viele sind das im Vergleich zum Otto-Normal-Angestellten? Und wie viel Geld verdient er persönlich?
Ein Sachbearbeiter hat auch per definitionem weniger Motivation und Energie, sich den Arsch aufzureißen als ein Unternehmer, der ein nicht unerhebliches Risiko eingeht.
 
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Bloodtrain

W:O:A Metalhead
1 Nov. 2012
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das ist Blödsinn, denk mal an die ganzen Selbstständigen mit Kleinstbetrieb, die arbeiten alle länger als 10 Std. am Tag. Die sind sogar wahrscheinlich seltener krankgeschrieben, als ein normaler Büro Arbeiter.

Und auch hier versucht man mit einer betroffenen Promillezahl zu argumentieren. Zumal es ne völlig andere Motivation ist als beim Normalo-Arbeitnehmer.
 

MasterChu19155

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das ist Blödsinn, denk mal an die ganzen Selbstständigen mit Kleinstbetrieb, die arbeiten alle länger als 10 Std. am Tag. Die sind sogar wahrscheinlich seltener krankgeschrieben, als ein normaler Büro Arbeiter.

Es ist kein Blödsinn, sondern war meines Wissens aktueller Stand der Forschung.
Und wie schon erwähnt hängt es sehr davon ab was für eine Arbeit man tut z.B. der Grad der Selbstbestimmung bei der Arbeit vs. laufend körperlich buckeln am Stück.

Ich glaube wir haben hier viele verschiedene Fälle.

Jemand der 13 Stunden bei schlechten Witterungsbedingungen draußen arbeitet...der läuft eher Gefahr einen Arbeitsunfall zu erleiden. --> böse Krankschreibung als Ergebnis

Oder man denke an Leute, die mit Gefahrenstoffen hantieren müssen im Labor.

Soll das Gesetz die Leute schützen oder soll man das in "einen verantwortungsvollen Umgang des Chefs" legen?
 
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Beckz

W:O:A Metalmaster
25 Sep. 2012
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Krankschreibung direkt ab dem ersten Tag und nix mehr telefonisch. Geil, die Hausarztpraxen platzen ja jetzt nicht schon aus allen nähten. Wird auch nur zu längeren Krankheitszeiten führen. Hab das noch nie erlebt, dass einen der Arzt unter 3 Tage krank schreibt. :D Auch bei Sachen, die in der Regel auch mal mit einem Tag gegessen sind...

Diese Regierung ist der dämlichste, inkompetenteste Haufen scheisse den man sich vorstellen kann. :D
Ja, wird wieder richtig toll wegen ner Infektionskrankheit ins volle Wartezimmer zu eiern, sich da noch weitere Viren einzufangen, 2h zu warten, um dann in 2 Min mit ner AU abgespeist zu werden.
Bisher scheint ja nicht die virtuelle Sprechstunde betroffen zu sein. Mal schauen, wann sie die abschaffen. Ist bei diesem inkompetenten Haufen eh nur ne Frage der Zeit.