Bloodtrain
W:O:A Metalhead
- 1 Nov. 2012
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Sondern einfach nicht mehr zwischen 20-50, sondern 50-80.![]()
So klingt das viel besser für mich

Sondern einfach nicht mehr zwischen 20-50, sondern 50-80.![]()

So klingt das viel besser für mich![]()
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Indirekt bezahlen die ja schon. Auch wenn Telekom und RTL (je nach Festival) die Auftritte normalerweise kostenfrei übertragen, dürften sie an die jeweiligen Veranstalter (und teilweise auch Künstler) dafür eine Stange Geld bezahlenAuf der Bühne teils ja.
Aber 20-50 macht für mich 20 Jahre später eher 40-70 dann.
Sollte eine solvende Gruppe sein, die demographisch auch mehr Impact hat als heute 20-40Jährige (zu wenige).
Dabei fällt mir ein...es wäre interessant zu wissen wie eigentlich die Streaming-Zahlen der Couchpotatoes sind.
Habe so einige ehemalige Wackengänger, die lieber den Stream gucken.
Denen könnte man den Saft abdrehen.
Oder bezahlen lassen.![]()
Indirekt bezahlen die ja schon. Auch wenn Telekom und RTL (je nach Festival) die Auftritte normalerweise kostenfrei übertragen, dürften sie an die jeweiligen Veranstalter (und teilweise auch Künstler) dafür eine Stange Geld bezahlen


Schön zusammengefasst!Just my 2 cents..
... ich fahre seit 2011 zum WOA und lasse es dieses Jahr das erste mal aus. Das liegt u.a. daran, das das nicht zahlende Fußvolk auf dem Gelände immer weiter nach hinten verschoben wird und somit die Wege immer länger werden. Man begründet das mit immer mehr und größeren Fahrzeugen, die u.a. anreisen. Das halte ich für Schwachsinn. BUG z.B. wird immer größer. Klar, man kann ja nochmal Geld verdienen für Flächen, die einfach da sind. Haben keinen, absolut keinen Mehrwert, waren früher mal dafür gedacht, das Gruppen, die zu unterschiedlichen Tagen anreisen, gemeinsam campen können. Heute geht es mehr darum, das BUG direkt an der Plaza liegt und sich deswegen sowieso wie geschnitten Brot verkauft.
Dann hat man jahrelang verpasst, das Gelände auch nur halbwegs so "regensicher" zu gestalten, das man da einfach kein Interesse mehr hat wieder im Regen/Schlamm rumzulaufen... Wisst ihr, im ersten Schlammjahr, ich glaube 2015? war es bei mir, war der Schlamm noch witzig. Danach war er nur noch blöd. Klar ist es ein Acker, keine Frage aber, wieso kann man so wie letztes Jahr plötzlich doch etwas machen und konnte das einige Jahre davor nicht. Es geht einzig um Gewinnmaximierung. Man könnte wsl. problemlos in der Zeit des Festivals 2-3 Hauptwege mit Fahrplatten vernünftig auslegen, das man zumindest zur Plaza und den Bühnen gut und zügig kommt. Ich kann für meinen Teil sagen, das ich letztes Jahr mal wieder auf einer Fläche stand, die drei Jahre zuvor Ausweichfläche war und dementsprechend die Laufwege einfach beschissen waren. Jetzt kommt klar dazu, das ich und viele andere nicht jünger werden und darauf keinen Bock mehr haben.
Es gibt noch weitere Gründe, warum das WOA nicht ausverkauft ist und es dieses Jahr auch nicht mehr wird. Das Motto "Das Festival ist der Headliner" ist nun langsam totgeritten. Das zieht nicht mehr und wenn der Investor im Hintergrund weiterhin die Weichen so stellt, das er noch mehr Geld aus dem WOA "pressen" will, dann wird das Festival sang und klanglos ohne Headlinder untergehen. Nicht falsch verstehen, nicht diese, nächstes Jahr sondern auf lange Zeit.
Zudem kommt beim WOA dazu, das von 200 Band mind. 100 zum Inventar gehören, von ICS gemanagt werden und man sich da echt dran satt gesehen hat. Unsere ganze Truppe fing mit 11 Leuten 2011 an, darauf waren es noch 3-4 die Jahre danach und dann gab es die Jahre kurz vor Corona, wo wir auf 25 Leute angewachsen sind. Dieses Jahr fahren davon noch genau 2! Und die hadern schon die ganze Zeit mit sich, die Karten vielleicht doch noch abzustoßen weil sie auch Karten für andere Festivals haben und das WOA eben nicht mehr das ist was es war. Ich weiß, blöder Satz und blödes Gesülze, aber das wird mit einer der Gründe sein, warum das WOA nicht ausverkauft ist.
Der Zenit ist überschritten. Es gibt auch nicht mehr so viel Nachwuchs im Metal Bereich, das kommt demografisch auch noch dazu. Die Jugend heute mischt sich immer mehr durch und hört viel mehr Deutschrap als Metal. Man sieht das auch an anderen Veranstaltungen, Konzerten etc.. Die Metal Hörer werden immer älter...
Man könnte da elendlang drüber diskutieren und es werden immer dieselben Argumente sein. Hauptgründe sind nicht der Ticketpreis, der AP oder so. Sondern das das WOA meint so weit oben zu stehen, das es unantastbar geworden wäre. Was es nunmal nicht ist. Meine Oma hat immer gesagt "Hochmut kommt vor dem Fall" und ich befürchte, das dies hier auch der Fall sein wird. Btw. ich fahre nach Spanien auf ein Festival, wie gesagt, am Geld liegt es nicht, bei den meisten nicht.
Geschmäcker und sodazu kommt dann sowas wie "Deine Cousine" etc. Stattdessen spielen dann Bands wie High Desert Queen, die richtige, coole Mucke machen im Wasteland (ich meine nicht die große Wasteland Bühne, sondern den Holzverschlag da irgendwo).

Weil Schandmaul auf der Wackinger ja so gut funktioniert hat letztes Jahr?Ja, sehe ich Ähnlich. Ich hätte mit Schandmaul oder Bassboy ein kleineres Problem wenn man solche Party-Sauf-Sachen halt konsequent auf der Wackinger oder Wasteland lassen würde.

Ja du aber du bist nicht alleine das Publikum vor den Hauptbühnen.Aber im Infield häte ich gerne ernsthafte Musik, von True Metal über Metalcore bis Hard Rock darf da gerne alles bei sein.
) wollen genug Leute die sehen. Auch auf großen Bühnen.Bin da durchaus offen. Aber wenn ich sowas wie Wind Rose oder Pulveraffen sehe, kannste das im Sommergarten bringen wo man im Takt klatschen kann und sich nen Tablett Aperol reinbrettert. Aber nicht auf den Hauptbühnen bei einem Metal-Festival.

Und ich mag Klamauk sowie Alternative Rock und Metal und bin ebenfalls Besucher des Festivals.Mehr Core/Deathcore rein, mehr Prog rein, mehr Metal generell rein, weniger Mittelalterschlager, weniger Klamaukbands. Und vor allem auch der Alternative Rock/Metal kann mir weg bleiben.

Doch voll untrve und Schlager das ganze, kann wegIch hoffe jetzt kommt nicht wieder das Wackinger oder sowas, als überflüssige Maßnahme..

Nix da, so konnten wir aus dem Pavillon Saltatio Mortis genießen und trocken bleiben ^^Denen könnte man den Saft abdrehen.![]()
Und wie man immer wieder sieht am Andrang bei den ,,nicht ernsthaften Musikern'' (versnobter kann man echt nicht sein) wollen genug Leute die sehen. Auch auf großen Bühnen.
Lebt damit, euer Musikgeschmack ist nicht der heilige Gral.
Gehen die noch als Nachwuchs durch 
Also ganz von der trveheimer Diskussion abgesehen, nervt mich diese "ernst"/"klamauk" Kategorisierung inzwischen schon ziemlich.Bei Isi Glück & Rumbombe ist am Ballermann auch immer was los vor der Bühne. Sind trotzdem keine "ernsthaften" Musiker.
Ich bin weder ein Snob noch ein Ultra-Trueheimer. Ich hab hier selber mal geschrieben das ich (teilweise) New Metal & Metalcore höre. Wäre in der Gruppe sicher nicht gut aufgehoben deswegen.
Und jemand der Klamauk-Musik hört ist ja kein schlechtet Mensch oder so. Aber vielen Leuten ist es halt zu viel geworden. Und ja es gibt genug andere Bühnen. Aber wenn ich da mir den Mittwoch angucke, wird es eng. Due Wasteland ist da auch nicht wirklich gut besetzt, zumindest nach meinem Geschmack.
Mickey Krause macht es auch schon Jahrzehnte. Das bedeutet aber nicht das ich den auf nem Festival sehen will.Also ganz von der trveheimer Diskussion abgesehen, nervt mich diese "ernst"/"klamauk" Kategorisierung inzwischen schon ziemlich.
Die Metalszene ist in der Hinsicht so absolut spießig und bieder, so dass jegliche herangehensweise mit etwas Humor direkt als irgendwas niedrigeres und Klamauk abegtan wird, der auf jeden Fall irgendwo unter dem richtigen ernsten Metal ist.
Was soll dieser Unsinn?
Es bräuchte gerade aktuell eigentlich so dermaßen ein paar Selbstironischere Bands. (Oder noch mehr die Black Metal Ecke. Die hat es mit ihrem Humor nie über Memes, Abbath und Nattefrosts Geräuschkulisse hinaus geschafft.)
Bands wie Knorkator, JBO, Trollfest, Nanowar of Steel, Dethklok, Gloryhammer, Alestorm, Hämatom, oder auch den Pulveraffen zu unterstellen, sie wären keine ernsthaften Musiker ist einfach Unsinn. Das sind Leute die den Kram teilweise fast 40 Jahre lang machen. Sprich ihr ganzes Leben.
Es fließt Kreativität, Ideen, jede Menge Arbeit, Schweiß, Blut und Tränen in deren Kunst. Also natürlich sind das ernsthafte Musiker*innen.
Wie völlig unsinnig diese Kategorisierung ist, sieht man, wenn besagte Trveheimer Metalcore unterstellen, dass das keine echte, sondern nur Plastikmusik sei.
Ist tatsächlich so passiert. Klingt völlig dämlich und überheblich und das ist genau mein Punkt.