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Lord Soth
Guest
Das ist leider so, ja. Und da arbeiten Windows und Linux gleich, denn beide kochen nur mit Wasser... bzw. haben den Adressraum durch ide Architektur gleichermaßen vorgegeben.
Bei 32Bit kann der Rechner 2^32=4.294.967.296 B = 4 GB adressieren.
Bei 64Bit kann der Rechenr 3^64=18.446.744.073.709.551.616 B = 16 ZB (Zetabyte) adressieren.
Das Problem taucht bei CAD-Rechnern oft auf, da diese so viel Speicher wie möglich benötigen. Da nimmt man gerne eine GraKa mit weniger Speicher, damit vom 4 GB RAM mehr übrig bleibt. Der GraKa-Speicher wird immer voll ausgeschöpft, und dem System-RAM abgezogen.
Und da bei 64Bit System ja nicht jede Software einwandfrei läuft (jedenfalls was ältere Sachen angeht), bringt es also nichts, einen 32Bit Rechner überhaupt mit 4GB auszustatten, wenn man schon eine gute (bspw. Geforce 8800 GTX) drinne hat. Maximal dann 3 - 3,5GB RAM, danach aufrüsten lohnt also nicht. Toll.
Lustig wirds für die Spieleindustrie oder grafikintensive Anwendungen. Die müssen entweder für 64Bit optimiert sein, oder eben so, daß sie mit max. 3GB RAM plus 512MB-1GB GraKa auskommen. Hab neulich gelesen, daß z.B. Gothic 3 ab 4GB RAM mit ALLEN Details auf Maximum erst richtig flüssig läuft. Was soll da noch kommen? Programme nur für 64Bit? Oder doch lieber bessere Programmierung und Ausnutzung der begrenzten Ressourcen, so wie es früher schon der Fall war, oder etwa bei Konsolen der Fall ist? Ziemlich bescheuert..... Aber wenigstens wird dann mein nächster PC etwas billiger, weil es sich eh nicht lohnt, soviel RAM zu kaufen, wenn ich schon ne GraKa mit viel RAM drin hab.

Aber daß Linux nicht mit mehr RAm arbeiten kann, erstaunt mich... schade. Oder gibt es schon 64Bit Linuxdistris? Und wann kommen die 128Bit Systeme? Oder 1Mbit? Ach, was sag ich - 1GBit! Da wirds erst richtig interessant!


