Der was denkt ihr grad thread!!!!!!!

Philbee

W:O:A Metalmaster
1 Feb. 2016
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Krötis Kissen
Für Vegan-Hater ne wichtige Info, die gerne übersehen wird.
Zudem kauf ich persönlich nicht oft Avocados.
Fleisch fressen manche fast täglich, noch dazu aus der Massentierhaltung, eins der klimaschädlichsten Systeme überhaupt.

Dann sind wir ja quitt. Ich Fresse Fleisch. Wir kaufen aber keine avocado etc und kaufen nur saisonales und lokales gemüse und opst :o
 
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Mü_Exotic

W:O:A Metalgod
7 Aug. 2006
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Damit Ihr Hürn immer erleuchtet wird? :o

ja :o

avxf1g.jpg
 
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Reiður Loki

VIP-Saufziege
7 Juli 2018
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Trier
Der Boom der Avocado-Industrie in der chilenischen Provinz Petorca hat zu einer massiven Wasserkrise geführt. Die Bewässerung der durstigen Plantagen entzieht der Region das Grundwasser. Während riesige Monokulturen bewässert werden, leiden die Anwohner unter akuter Wasserknappheit und müssen wöchentlich per Tankwagen versorgt werden. [1, 2, 3, 4]
Die Ursachen der Krise in Chile
Die Wasserknappheit in Anbauregionen wie der Provinz Petorca ist das Ergebnis einer Kombination aus extremem Klima und verfehlter Politik.

  • Privatisierung der Wasserrechte: Durch die chilenische Verfassung von 1980 (unter der Diktatur von Pinochet) sind Wasserrechte privatrechtes Eigentum. Unternehmen können diese Rechte kaufen, horten oder anbauen, was zu Ungleichheiten bei der Verteilung führt. [1, 2, 3, 4]
  • Wasserverbrauch: Der Anbau ist extrem durstig. Um ein Kilogramm Avocados (ca. 2 bis 3 Stück) zu produzieren, werden Schätzungen zufolge zwischen 300 und 1.000 Liter Wasser benötigt. [1, 2, 3]
  • Klimawandel und illegale Entnahme: Die Region leidet unter einer langjährigen Megadürre und steigenden Temperaturen. Zusätzlich wurden vielerorts illegale Brunnen gegraben oder Wasser aus Flüssen abgezweigt. [1, 2, 3]
Soziale und ökologische Auswirkungen
Die Folgen für die lokale Bevölkerung, kleine landwirtschaftliche Betriebe und die Umwelt sind verheerend:

  • Wasser als Mangelware: Schätzungen zufolge haben Zehntausende Menschen in der Region nicht ausreichend Wasser. Die Zuteilung liegt oft bei nur 50 Litern pro Kopf und Tag (die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 100 Liter). [1]
  • Ausgetrocknete Natur: Flüsse und Bäche in der Region führen oftmals kein Wasser mehr. [1, 2]
  • Bedrohung von Aktivisten: Umweltschützer, die sich gegen die Veruntreuung und für ein Menschenrecht auf Wasser einsetzen, wurden in der Vergangenheit bedroht. [1]

Guten Appetit beim Avocadofressen!
 

power from hell

W:O:A Metalhead
26 Aug. 2011
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Der Boom der Avocado-Industrie in der chilenischen Provinz Petorca hat zu einer massiven Wasserkrise geführt. Die Bewässerung der durstigen Plantagen entzieht der Region das Grundwasser. Während riesige Monokulturen bewässert werden, leiden die Anwohner unter akuter Wasserknappheit und müssen wöchentlich per Tankwagen versorgt werden. [1, 2, 3, 4]
Die Ursachen der Krise in Chile
Die Wasserknappheit in Anbauregionen wie der Provinz Petorca ist das Ergebnis einer Kombination aus extremem Klima und verfehlter Politik.

  • Privatisierung der Wasserrechte: Durch die chilenische Verfassung von 1980 (unter der Diktatur von Pinochet) sind Wasserrechte privatrechtes Eigentum. Unternehmen können diese Rechte kaufen, horten oder anbauen, was zu Ungleichheiten bei der Verteilung führt. [1, 2, 3, 4]
  • Wasserverbrauch: Der Anbau ist extrem durstig. Um ein Kilogramm Avocados (ca. 2 bis 3 Stück) zu produzieren, werden Schätzungen zufolge zwischen 300 und 1.000 Liter Wasser benötigt. [1, 2, 3]
  • Klimawandel und illegale Entnahme: Die Region leidet unter einer langjährigen Megadürre und steigenden Temperaturen. Zusätzlich wurden vielerorts illegale Brunnen gegraben oder Wasser aus Flüssen abgezweigt. [1, 2, 3]
Soziale und ökologische Auswirkungen
Die Folgen für die lokale Bevölkerung, kleine landwirtschaftliche Betriebe und die Umwelt sind verheerend:

  • Wasser als Mangelware: Schätzungen zufolge haben Zehntausende Menschen in der Region nicht ausreichend Wasser. Die Zuteilung liegt oft bei nur 50 Litern pro Kopf und Tag (die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 100 Liter). [1]
  • Ausgetrocknete Natur: Flüsse und Bäche in der Region führen oftmals kein Wasser mehr. [1, 2]
  • Bedrohung von Aktivisten: Umweltschützer, die sich gegen die Veruntreuung und für ein Menschenrecht auf Wasser einsetzen, wurden in der Vergangenheit bedroht. [1]

Guten Appetit beim Avocadofressen!
Wer es nicht glaubt schau sich den Tümpel von Aralsee an, da sieht man was verfehlte Landwirtschaft anri hten kann.
 
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