Das Ende naht

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Farbwanze

Member
3 Aug. 2023
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Egal von welchem Blickwinkel ich es betrachte: Die schleppenden Verkäufe sind für uns als Kunden unterm Strich eigentlich nur positiv. Das Festival wird dadurch nicht sterben, aber es wird wahrscheinlich dazu führen, dass bei einigen überflüssigen Sachen mal die Schere angesetzt wird.
Deine genannten Ängste teile ich nicht, weil dem Veranstalter eigentlich klar sein müsste, dass damit noch mehr Publikum verloren gehen würde.
 

IDontKnow

W:O:A Metalhead
18 Aug. 2012
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Hamburg
Naja, wäre schön von ihr recht behaltet. Die Idee eines "Gesundschrumpfen" und "Back to the roots" finde ich allerdings naiv, so etwas wäre schon unwahrscheinlich wenn das Festival noch mehrheitlich in der Hand der Gründer wäre. Man erwartet einen ROI und kein Schrumpfen. Meines Erachtens ist Enshittification ist das neue Normal.
 
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schmidti__

W:O:A Metalhead
11 Feb. 2024
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Bei doch 2/3 nur 1/2 des Personals buchen halte ich für kritisch.


Oder aber man geht bewusst ein pasr Schritte zurück. Skaliert gezielt herunter, hört auf die Fans und lässt auch einiges was die Jahre dazu kam wieder weg, um dann neu zu wachsen.
Wenn es dieses Jahr gutes Wetter wird , dann weiss ich schon wo man das dann für 2027 wieder einspart ...
 

harry1980

W:O:A Metalhead
3 Nov. 2003
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Naja, wäre schön von ihr recht behaltet. Die Idee eines "Gesundschrumpfen" und "Back to the roots" finde ich allerdings naiv, so etwas wäre schon unwahrscheinlich wenn das Festival noch mehrheitlich in der Hand der Gründer wäre. Man erwartet einen ROI und kein Schrumpfen. Meines Erachtens ist Enshittification ist das neue Normal.
Es gibt auch kein Zurück , da es auch eine Erwartungshaltung gibt die man jetzt schon kaum erfüllen kann .
 
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Doomsayer

W:O:A Metalhead
6 Dez. 2006
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Hamburg
Die Onkelz müssen das Festival wieder retten :confused:

Dafür das Hämatom und Powerwolf die angeblich meistgewünschten Bands sind, ist das umso lustiger.

Einfach wieder ein vernünftiges Line-Up buchen (zwar vielfältig aber kein Schlager-Sauf-Kram) Kommunikation verbessern (gerade der Punkt kostet nicht wirklich viel Geld) & ausfahrbare Kuppel übers Infield installieren.
 

fettstuhl

W:O:A Metalhead
16 Juli 2015
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Enshittification funktioniert doch nur, wenn mein Produkt bestenfalls alternativlos ist und Kunden im Abo sind. Sehe ich beides nicht. Erstmal muss man Kunden wiedergewinnen, das schafft man doch nicht dadurch, dass man alles schlechter macht.

Die größte Bedrohung für das WOA ist meiner Meinung nach immer noch das Wetter. Wenn es dieses Jahr wieder absäuft, wird es richtig hart.
 

Stalker

W:O:A Metalmaster
14 Aug. 2015
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"Ein Drittel weniger Besucher" ist für mich tatsächlich der bessere Headliner... die Info sollte man auf dem Festivalposter über Sabaton platzieren. :ugly:

Wenn wirklich 1/3 der Ticketverkäufe ausgeblieben sein sollte (was ich nicht glaube), würde das jeglichen Headliner-Ansatz für die nächsten Jahre über den Haufen werfen. Dann würde das große M Anfang August angekündigt (oder alles andere inklusive Wetter läuft perfekt) :o

Das Jahr nach dem Jubiläum bietet sich unterdessen für Umstrukturierungen, größere Veränderungen an.
 
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IchoTolot

Member
4 Aug. 2025
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Nur knapp zwei Drittel sind verkauft und man erwartet auch keine Wende mehr, daher wurde die Personalplanung entsprechend ausgerichtet
Jetzt mal abgesehen davon, dass wir die Glaubwürdigkeit deiner Quelle nicht überprüfen können: 2/3 sind der Break-Even, also der Punkt wo man in die grünen Zahlen kommt. Ist also alles gut.
Ich kann auch diese Haltung 'es ist nicht ausverkauft, das ist eine reine Katastrophe' nicht nachvollziehen. Ja, Wacken war seit vielen Jahren durchgehend ausverkauft, aber schaut euch doch mal die anderen Großen und mittleren Festivals an: wie oft war Rock im Park ausverkauft? Und die haben Metallica und Co.
Oder auch Hurricane und Southside, die versuchen derzeit ihre Tickets ja sogar über corporate benefits mit 15% Rabatt loszuwerden.

Es ist nicht so, dass ich sagen würde, dass alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, vor allem nicht die Kommunikation, aber ich verstehe diese Untergangsstimmung, die hier bei einigen herrscht, einfach nicht
 

Blake

Schnucki
5 Aug. 2014
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Rheinhessen
Jetzt mal abgesehen davon, dass wir die Glaubwürdigkeit deiner Quelle nicht überprüfen können: 2/3 sind der Break-Even, also der Punkt wo man in die grünen Zahlen kommt. Ist also alles gut.
Ich kann auch diese Haltung 'es ist nicht ausverkauft, das ist eine reine Katastrophe' nicht nachvollziehen. Ja, Wacken war seit vielen Jahren durchgehend ausverkauft, aber schaut euch doch mal die anderen Großen und mittleren Festivals an: wie oft war Rock im Park ausverkauft? Und die haben Metallica und Co.
Oder auch Hurricane und Southside, die versuchen derzeit ihre Tickets ja sogar über corporate benefits mit 15% Rabatt loszuwerden.

Es ist nicht so, dass ich sagen würde, dass alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, vor allem nicht die Kommunikation, aber ich verstehe diese Untergangsstimmung, die hier bei einigen herrscht, einfach nicht
Hatte Wacken nicht ein Jahr lang auch gegen Ende Corporate Benefit Rabatt?
 
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MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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Hamburg & Berlin
Das zwar nicht, aber besser wird es dadurch sicher nicht... (noch) mehr Monetarisierung, stärkerer Fokus auf Trend Metal ist meine größte Befürchtung.

Bei einer Ausrichtung an "Trend Metal" wäre ich dann so ziemlich raus.
Mir ist jetzt schon der Klamaukmetal sehr grenzwertig.

Ich glaube auch weiterhin nicht, dass es am Lineup liegt. OK 1-2 moderene Buchungen hätten dem sicher gut getan. Aber der Gagamania-Mist bestätigt ja für einige eher, besser nicht nach Wacken zu fahren. Die Kommunikation von wegen 4 volle Tage, obwohl sich nichts geändert hat setzt dem die Krone auf.

Ansonsten haben 2 Jahre Extrem-Matsch in 3 Jahren sicher viel zum Unmut beigetragen.

Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass es Fans gibt, die sich von Wacken nun auch leichter abwenden, eben weil da ja jetzt ein Investor im Hintergrund drin ist, der gelinde gesagt nicht gerade Sympathiepunkte gewinnt.
 

Stalker

W:O:A Metalmaster
14 Aug. 2015
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Bei einer Ausrichtung an "Trend Metal" wäre ich dann so ziemlich raus.
Mir ist jetzt schon der Klamaukmetal sehr grenzwertig.

Ich glaube auch weiterhin nicht, dass es am Lineup liegt. OK 1-2 moderene Buchungen hätten dem sicher gut getan. Aber der Gagamania-Mist bestätigt ja für einige eher, besser nicht nach Wacken zu fahren. Die Kommunikation von wegen 4 volle Tage, obwohl sich nichts geändert hat setzt dem die Krone auf.

Ansonsten haben 2 Jahre Extrem-Matsch in 3 Jahren sicher viel zum Unmut beigetragen.

Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass es Fans gibt, die sich von Wacken nun auch leichter abwenden, eben weil da ja jetzt ein Investor im Hintergrund drin ist, der gelinde gesagt nicht gerade Sympathiepunkte gewinnt.

Du widersprichst dir da in den ersten beiden Abschnitten ja schon etwas - entweder es liegt am Line-UP oder es liegt nicht am Line-UP. :o
 

harry1980

W:O:A Metalhead
3 Nov. 2003
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Ich habe schon so oft gehört, das jemand angeblich jemanden kennt usw ,das ich auf solche Aussagen echt nichts mehr gebe . Ich kenne nen Neffen von Uwe Treede , meine Tante vermietet Flächen , jemand ist in der Orga und bla bla bla . Der Wahrheitsgehalt war selten hoch .