2026 noch nicht ausverkauft ... warum zögert ihr mit dem Ticket kauf ?

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SAVA

W:O:A Metalgod
4 Aug. 2014
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Hansestadt
Ein anderer, sehr interessanter Diskussionsaspekt war The Core. Was man damit erreichen will etc.
Einer der Freunde ist Data Analyst und meinte, dass die Gamification zwar zum Kauf anregen soll. Aber hauptsächlich würde es doch darum gehen möglich viele, vollständige Kundendaten zu haben. Jeder, der jemals ein Ticket hatte, sollte ein eigene Wacken.ID haben. Durch das Einpflegen alter Tickets, die Verknüpfung des RFID-Chips, des Forums, der Social-Media-Kanäle lassen sich digitale Profile von einem Grossteil der Metalcommunity anlegen. Wenn man dann noch das Konsumverhalten während und nach dem Festival anlysieren kann ist das nicht nur für ICS und deren Investor interessant, sondern auch für Partner, Spondoren etc. Vorallem erreicht(e) Wacken eine grosse Mehrheit der Metalcommunity im DACH-Raum, aber auch einen grossteil in Europa und teilweise auch weltweit. Solche umfangreiche und vollständie Daten dürften in Zukunft sehr viel Wert sein.

(Ich staunte nicht schlecht, als ich heute auf LinkedIn eine Stellenanzeige von ICS sah, wo ein Data Analyst gesucht wird.)
Ohne mich näher mit dem Quatsch beschäftigt zu haben, war mir das umgehend klar.
Umso erstaunter bin ich, wie willfährig die Leute hier im Forum da alle gleich mitmachen und nicht einmal den persönlichen "Vorteil" halbwegs genau kennen.
Immerhin sind jetzt alle damit beschäftigt und nörgeln nicht wie sonst rum.
 

MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
20.039
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Hamburg & Berlin
Ohne mich näher mit dem Quatsch beschäftigt zu haben, war mir das umgehend klar.
Umso erstaunter bin ich, wie willfährig die Leute hier im Forum da alle gleich mitmachen und nicht einmal den persönlichen "Vorteil" halbwegs genau kennen.
Immerhin sind jetzt alle damit beschäftigt und nörgeln nicht wie sonst rum.

Ja, dass der Kram prinzipiell für Datenanalysezwecke gedacht ist, ist doch irgendwo klar. Ist wie mit Kundenkarten auch der Fall.

Aber ja der Aspekt es mit Forumsdaten zu verbinden und dann über die ID am besten mit AI Dinge zu analysieren ist schon krass.
Kannst eigentlich gleich Klarnamen einführen. :ugly:

Hab das mit Gemini mal oberflächlich versucht mit meinem Usernamen. Hat allerdings ziemlich halluziniert.
 
Zuletzt bearbeitet:

Quark

Der Beste
19 Juli 2004
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Best, Nederland. Jetzt Belgien
Ich hatte über Ostern Freunde aus Holland und Deutschland zu besuch.
Die kamen wirklich aus dem Westen der Niederlande? Ansonsten sind es keine Holländer, sondern Niederländer, und heisst das Land "die Niederlande" und nicht Holland.

Die Schweiz is auch nicht nur deutschsprachig. (Ich höre die Romanen und Tessiner schon klagen, wenn ich dat sage)

(und ich verweise nach meiner Signatur, Landscape drehen fürs Handy, und man liest et)
 

firefox_mozilla

W:O:A Metalhead
21 Juli 2016
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Die kamen wirklich aus dem Westen der Niederlande? Ansonsten sind es keine Holländer, sondern Niederländer, und heisst das Land "die Niederlande" und nicht Holland.

Die Schweiz is auch nicht nur deutschsprachig. (Ich höre die Romanen und Tessiner schon klagen, wenn ich dat sage)

(und ich verweise nach meiner Signatur, Landscape drehen fürs Handy, und man liest et)
Aus Rotterdam. Sind glaube ich wirklich Holländer. ABer ich weiss was du meinst.
 

Wacken-Jasper

Administrator
Teammitglied
18 Jan. 2012
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www.wacken.com
Einer der Freunde ist Data Analyst und meinte, dass die Gamification zwar zum Kauf anregen soll. Aber hauptsächlich würde es doch darum gehen möglich viele, vollständige Kundendaten zu haben. Jeder, der jemals ein Ticket hatte, sollte ein eigene Wacken.ID haben. Durch das Einpflegen alter Tickets, die Verknüpfung des RFID-Chips, des Forums, der Social-Media-Kanäle lassen sich digitale Profile von einem Grossteil der Metalcommunity anlegen. Wenn man dann noch das Konsumverhalten während und nach dem Festival anlysieren kann ist das nicht nur für ICS und deren Investor interessant, sondern auch für Partner, Spondoren etc. Vorallem erreicht(e) Wacken eine grosse Mehrheit der Metalcommunity im DACH-Raum, aber auch einen grossteil in Europa und teilweise auch weltweit. Solche umfangreiche und vollständie Daten dürften in Zukunft sehr viel Wert sein.
Das ist zwar nicht komplett falsch, aber viele Ligen zu groß aufgehängt.

Wichtig ist beim Thema Daten erstmal: Die einzelnen Datensätzen sind völlig egal. Die Masse macht es. Niemand interessiert sich für das Konsumverhalten vom einzelnen User firefox_mozilla. Weder wir, noch Dritte. Gleiches gilt bei Payback, der ALDI-App oder whatever. Es heißt ja Big-Data. :D

Interessant ist für uns natürlich durchaus, mal zu sehen, wie viele Leute seit 2013 jedes Jahr dabei sind, wie viele seit 2019, wann Leute das erste Mal ein Zusatzangebot wie Bauer Uwes Garten buchen usw. Natürlich ist das spannend und hilfreich.

Das ist für Dritte aber ehrlicherweise völlig irrelevant. Das ist für uns in Sachen "Festival optimieren" interessant. Optimieren meint dabei im Idealfall die Dreifaltigkeit aus Zufriedenheit der Kunden, Einnahmen und Kosten. Wenn man durch Datenanalyse zum Beispiel einen Sponsor gewinnen kann, der Aktionen macht, die wirklich einen Mehrwehrt für Event und Fans bringen kann, anstatt alle zu nerven. Der Part "interessant für Sponsoren" stimmt also, aber das ist halt über Bande gespielt. (Bislang gab es das ja auch schon, aber halt aus Umfragen gespeist.)

"Große Mehrheit der Metalcommunity" - davon sind wir absurd weit entfernt. Ich halte zwar die angeblichen 7 Millionen Menschen in Deutschland, die Metal hören, für eine unglaublich übertriebe Zahl - aber selbst wenn es "nur" 500.000 wären, wären unsere Datensätze nur ein Bruchteil davon und weit von einer "großen Mehrheit" entfernt. Bei deutlich unter 100.000 Leuten im Jahr insgesamt und vielen die seit Ewigkeiten kommen + den Leuten aus dem Ausland... ney. Dafür bräuchten wir deutlich mehr Fluktuation, was aber auch heißen würde, die Daten wären super schnell outdated.

Auch eine relevante Stichprobe für "Metalfans in Deutschland" ist es eher nicht. Vielleicht eine für "hört gerne Metal und ist bereit eine Woche auf einem Festival in Norddeutschland zu verbringen". Aber für die Metalcommunity im DACH-Raum? Oder gar in Europa? Oder weltweit? Das ist eine massive Überschätzung. Dafür ist die Zielgruppe viel zu spitz. Ehrlicherweise hat ja sogar jedes Metalfestival eine eigene Zielgruppe mit eigenen Besonderheiten - Themen wie Alter, Herkunft, Geschlechter - da liegen zwischen einem W:O:A und einem Breeze bereits Welten, obwohl die sich auf dem ersten Blick doch sehr ähnlich sind.

Ich bin einer der zentralen Treiber hinter "The Core" und kann mit Fug und Recht behaupten: Es geht primär wirklich darum, die beideistige Bindung zu verstärken. Besseres Verstehen (durch Daten) mehr Austausch, spannende (auch im Sinne von "Money can't buy") "Belohnungen", Optimierung des Events und co. Ich freue mich auch, wenn dadurch am Ende vielleicht ein Shirt mehr verkauft wird, das will ich nicht leugnen. Aber das ist nicht der zentrale Punkt.
 

DungeonMaster

W:O:A Metalhead
22 Juni 2021
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Das ist zwar nicht komplett falsch, aber viele Ligen zu groß aufgehängt.

Wichtig ist beim Thema Daten erstmal: Die einzelnen Datensätzen sind völlig egal. Die Masse macht es. Niemand interessiert sich für das Konsumverhalten vom einzelnen User firefox_mozilla. Weder wir, noch Dritte. Gleiches gilt bei Payback, der ALDI-App oder whatever. Es heißt ja Big-Data. :D

Interessant ist für uns natürlich durchaus, mal zu sehen, wie viele Leute seit 2013 jedes Jahr dabei sind, wie viele seit 2019, wann Leute das erste Mal ein Zusatzangebot wie Bauer Uwes Garten buchen usw. Natürlich ist das spannend und hilfreich.

Das ist für Dritte aber ehrlicherweise völlig irrelevant. Das ist für uns in Sachen "Festival optimieren" interessant. Optimieren meint dabei im Idealfall die Dreifaltigkeit aus Zufriedenheit der Kunden, Einnahmen und Kosten. Wenn man durch Datenanalyse zum Beispiel einen Sponsor gewinnen kann, der Aktionen macht, die wirklich einen Mehrwehrt für Event und Fans bringen kann, anstatt alle zu nerven. Der Part "interessant für Sponsoren" stimmt also, aber das ist halt über Bande gespielt. (Bislang gab es das ja auch schon, aber halt aus Umfragen gespeist.)

"Große Mehrheit der Metalcommunity" - davon sind wir absurd weit entfernt. Ich halte zwar die angeblichen 7 Millionen Menschen in Deutschland, die Metal hören, für eine unglaublich übertriebe Zahl - aber selbst wenn es "nur" 500.000 wären, wären unsere Datensätze nur ein Bruchteil davon und weit von einer "großen Mehrheit" entfernt. Bei deutlich unter 100.000 Leuten im Jahr insgesamt und vielen die seit Ewigkeiten kommen + den Leuten aus dem Ausland... ney. Dafür bräuchten wir deutlich mehr Fluktuation, was aber auch heißen würde, die Daten wären super schnell outdated.

Auch eine relevante Stichprobe für "Metalfans in Deutschland" ist es eher nicht. Vielleicht eine für "hört gerne Metal und ist bereit eine Woche auf einem Festival in Norddeutschland zu verbringen". Aber für die Metalcommunity im DACH-Raum? Oder gar in Europa? Oder weltweit? Das ist eine massive Überschätzung. Dafür ist die Zielgruppe viel zu spitz. Ehrlicherweise hat ja sogar jedes Metalfestival eine eigene Zielgruppe mit eigenen Besonderheiten - Themen wie Alter, Herkunft, Geschlechter - da liegen zwischen einem W:O:A und einem Breeze bereits Welten, obwohl die sich auf dem ersten Blick doch sehr ähnlich sind.

Ich bin einer der zentralen Treiber hinter "The Core" und kann mit Fug und Recht behaupten: Es geht primär wirklich darum, die beideistige Bindung zu verstärken. Besseres Verstehen (durch Daten) mehr Austausch, spannende (auch im Sinne von "Money can't buy") "Belohnungen", Optimierung des Events und co. Ich freue mich auch, wenn dadurch am Ende vielleicht ein Shirt mehr verkauft wird, das will ich nicht leugnen. Aber das ist nicht der zentrale Punkt.
Danke für deine Ehrlichkeit!
 
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steff

W:O:A Metalhead
29 Nov. 2007
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Das ist zwar nicht komplett falsch, aber viele Ligen zu groß aufgehängt.

Wichtig ist beim Thema Daten erstmal: Die einzelnen Datensätzen sind völlig egal. Die Masse macht es. Niemand interessiert sich für das Konsumverhalten vom einzelnen User firefox_mozilla. Weder wir, noch Dritte. Gleiches gilt bei Payback, der ALDI-App oder whatever. Es heißt ja Big-Data. :D

Interessant ist für uns natürlich durchaus, mal zu sehen, wie viele Leute seit 2013 jedes Jahr dabei sind, wie viele seit 2019, wann Leute das erste Mal ein Zusatzangebot wie Bauer Uwes Garten buchen usw. Natürlich ist das spannend und hilfreich.

Das ist für Dritte aber ehrlicherweise völlig irrelevant. Das ist für uns in Sachen "Festival optimieren" interessant. Optimieren meint dabei im Idealfall die Dreifaltigkeit aus Zufriedenheit der Kunden, Einnahmen und Kosten. Wenn man durch Datenanalyse zum Beispiel einen Sponsor gewinnen kann, der Aktionen macht, die wirklich einen Mehrwehrt für Event und Fans bringen kann, anstatt alle zu nerven. Der Part "interessant für Sponsoren" stimmt also, aber das ist halt über Bande gespielt. (Bislang gab es das ja auch schon, aber halt aus Umfragen gespeist.)

"Große Mehrheit der Metalcommunity" - davon sind wir absurd weit entfernt. Ich halte zwar die angeblichen 7 Millionen Menschen in Deutschland, die Metal hören, für eine unglaublich übertriebe Zahl - aber selbst wenn es "nur" 500.000 wären, wären unsere Datensätze nur ein Bruchteil davon und weit von einer "großen Mehrheit" entfernt. Bei deutlich unter 100.000 Leuten im Jahr insgesamt und vielen die seit Ewigkeiten kommen + den Leuten aus dem Ausland... ney. Dafür bräuchten wir deutlich mehr Fluktuation, was aber auch heißen würde, die Daten wären super schnell outdated.

Auch eine relevante Stichprobe für "Metalfans in Deutschland" ist es eher nicht. Vielleicht eine für "hört gerne Metal und ist bereit eine Woche auf einem Festival in Norddeutschland zu verbringen". Aber für die Metalcommunity im DACH-Raum? Oder gar in Europa? Oder weltweit? Das ist eine massive Überschätzung. Dafür ist die Zielgruppe viel zu spitz. Ehrlicherweise hat ja sogar jedes Metalfestival eine eigene Zielgruppe mit eigenen Besonderheiten - Themen wie Alter, Herkunft, Geschlechter - da liegen zwischen einem W:O:A und einem Breeze bereits Welten, obwohl die sich auf dem ersten Blick doch sehr ähnlich sind.

Ich bin einer der zentralen Treiber hinter "The Core" und kann mit Fug und Recht behaupten: Es geht primär wirklich darum, die beideistige Bindung zu verstärken. Besseres Verstehen (durch Daten) mehr Austausch, spannende (auch im Sinne von "Money can't buy") "Belohnungen", Optimierung des Events und co. Ich freue mich auch, wenn dadurch am Ende vielleicht ein Shirt mehr verkauft wird, das will ich nicht leugnen. Aber das ist nicht der zentrale Punkt.
Danke für die Einblicke, ich weiß es wirklich zu schätzen, dass du hier regelmäßig nicht nur liest, sondern auch schreibst.
 

Saypren_Shepard

W:O:A Metalmaster
3 Aug. 2015
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Delmenhorst
Das ist zwar nicht komplett falsch, aber viele Ligen zu groß aufgehängt.

Wichtig ist beim Thema Daten erstmal: Die einzelnen Datensätzen sind völlig egal. Die Masse macht es. Niemand interessiert sich für das Konsumverhalten vom einzelnen User firefox_mozilla. Weder wir, noch Dritte. Gleiches gilt bei Payback, der ALDI-App oder whatever. Es heißt ja Big-Data. :D

Interessant ist für uns natürlich durchaus, mal zu sehen, wie viele Leute seit 2013 jedes Jahr dabei sind, wie viele seit 2019, wann Leute das erste Mal ein Zusatzangebot wie Bauer Uwes Garten buchen usw. Natürlich ist das spannend und hilfreich.

Das ist für Dritte aber ehrlicherweise völlig irrelevant. Das ist für uns in Sachen "Festival optimieren" interessant. Optimieren meint dabei im Idealfall die Dreifaltigkeit aus Zufriedenheit der Kunden, Einnahmen und Kosten. Wenn man durch Datenanalyse zum Beispiel einen Sponsor gewinnen kann, der Aktionen macht, die wirklich einen Mehrwehrt für Event und Fans bringen kann, anstatt alle zu nerven. Der Part "interessant für Sponsoren" stimmt also, aber das ist halt über Bande gespielt. (Bislang gab es das ja auch schon, aber halt aus Umfragen gespeist.)

"Große Mehrheit der Metalcommunity" - davon sind wir absurd weit entfernt. Ich halte zwar die angeblichen 7 Millionen Menschen in Deutschland, die Metal hören, für eine unglaublich übertriebe Zahl - aber selbst wenn es "nur" 500.000 wären, wären unsere Datensätze nur ein Bruchteil davon und weit von einer "großen Mehrheit" entfernt. Bei deutlich unter 100.000 Leuten im Jahr insgesamt und vielen die seit Ewigkeiten kommen + den Leuten aus dem Ausland... ney. Dafür bräuchten wir deutlich mehr Fluktuation, was aber auch heißen würde, die Daten wären super schnell outdated.

Auch eine relevante Stichprobe für "Metalfans in Deutschland" ist es eher nicht. Vielleicht eine für "hört gerne Metal und ist bereit eine Woche auf einem Festival in Norddeutschland zu verbringen". Aber für die Metalcommunity im DACH-Raum? Oder gar in Europa? Oder weltweit? Das ist eine massive Überschätzung. Dafür ist die Zielgruppe viel zu spitz. Ehrlicherweise hat ja sogar jedes Metalfestival eine eigene Zielgruppe mit eigenen Besonderheiten - Themen wie Alter, Herkunft, Geschlechter - da liegen zwischen einem W:O:A und einem Breeze bereits Welten, obwohl die sich auf dem ersten Blick doch sehr ähnlich sind.

Ich bin einer der zentralen Treiber hinter "The Core" und kann mit Fug und Recht behaupten: Es geht primär wirklich darum, die beideistige Bindung zu verstärken. Besseres Verstehen (durch Daten) mehr Austausch, spannende (auch im Sinne von "Money can't buy") "Belohnungen", Optimierung des Events und co. Ich freue mich auch, wenn dadurch am Ende vielleicht ein Shirt mehr verkauft wird, das will ich nicht leugnen. Aber das ist nicht der zentrale Punkt.

Der Post zeigt mir gerade mal wieder ein wenig, was für ein Loch, mit deinem Wechsel, in die Kommunikation gerissen wurde. ;) Geht mir hiermit auch nicht um Arschgekrieche o.Ä. mir fällt durch den Post nur gerade mal wieder der Unterschied zu früher auf.
Versteh mich nicht falsch, ich gönne dir das alles und es ist halt wie es ist.
Viele Dinge sind dann aus Kundensicht derzeit dadurch aber eben wirklich frustrierend und nerven.
 

firefox_mozilla

W:O:A Metalhead
21 Juli 2016
765
853
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Das ist zwar nicht komplett falsch, aber viele Ligen zu groß aufgehängt.

Wichtig ist beim Thema Daten erstmal: Die einzelnen Datensätzen sind völlig egal. Die Masse macht es. Niemand interessiert sich für das Konsumverhalten vom einzelnen User firefox_mozilla. Weder wir, noch Dritte. Gleiches gilt bei Payback, der ALDI-App oder whatever. Es heißt ja Big-Data. :D

Interessant ist für uns natürlich durchaus, mal zu sehen, wie viele Leute seit 2013 jedes Jahr dabei sind, wie viele seit 2019, wann Leute das erste Mal ein Zusatzangebot wie Bauer Uwes Garten buchen usw. Natürlich ist das spannend und hilfreich.

Das ist für Dritte aber ehrlicherweise völlig irrelevant. Das ist für uns in Sachen "Festival optimieren" interessant. Optimieren meint dabei im Idealfall die Dreifaltigkeit aus Zufriedenheit der Kunden, Einnahmen und Kosten. Wenn man durch Datenanalyse zum Beispiel einen Sponsor gewinnen kann, der Aktionen macht, die wirklich einen Mehrwehrt für Event und Fans bringen kann, anstatt alle zu nerven. Der Part "interessant für Sponsoren" stimmt also, aber das ist halt über Bande gespielt. (Bislang gab es das ja auch schon, aber halt aus Umfragen gespeist.)

"Große Mehrheit der Metalcommunity" - davon sind wir absurd weit entfernt. Ich halte zwar die angeblichen 7 Millionen Menschen in Deutschland, die Metal hören, für eine unglaublich übertriebe Zahl - aber selbst wenn es "nur" 500.000 wären, wären unsere Datensätze nur ein Bruchteil davon und weit von einer "großen Mehrheit" entfernt. Bei deutlich unter 100.000 Leuten im Jahr insgesamt und vielen die seit Ewigkeiten kommen + den Leuten aus dem Ausland... ney. Dafür bräuchten wir deutlich mehr Fluktuation, was aber auch heißen würde, die Daten wären super schnell outdated.

Auch eine relevante Stichprobe für "Metalfans in Deutschland" ist es eher nicht. Vielleicht eine für "hört gerne Metal und ist bereit eine Woche auf einem Festival in Norddeutschland zu verbringen". Aber für die Metalcommunity im DACH-Raum? Oder gar in Europa? Oder weltweit? Das ist eine massive Überschätzung. Dafür ist die Zielgruppe viel zu spitz. Ehrlicherweise hat ja sogar jedes Metalfestival eine eigene Zielgruppe mit eigenen Besonderheiten - Themen wie Alter, Herkunft, Geschlechter - da liegen zwischen einem W:O:A und einem Breeze bereits Welten, obwohl die sich auf dem ersten Blick doch sehr ähnlich sind.

Ich bin einer der zentralen Treiber hinter "The Core" und kann mit Fug und Recht behaupten: Es geht primär wirklich darum, die beideistige Bindung zu verstärken. Besseres Verstehen (durch Daten) mehr Austausch, spannende (auch im Sinne von "Money can't buy") "Belohnungen", Optimierung des Events und co. Ich freue mich auch, wenn dadurch am Ende vielleicht ein Shirt mehr verkauft wird, das will ich nicht leugnen. Aber das ist nicht der zentrale Punkt.
Danke für deine offene Antwort.

Bezüglich dem Kontakt zur Marke Wacken deute ich das etwas anders, resp. ich erlebe es hier in der Schweiz etwas anderst:
Meine ersten beide Wacken waren 2007 und 2008. Wenn man damals in der Schweiz an einem anderen Festival oder Konzert mit dem Wacken-Shirt war wurde man meist fasziniert angesprochen: "Ah du warst auf Wacken." "Da will ich auch mal hin." "Leider ist Wacken so weit weg, aber ich würde gerne dahin gehen." Geht man heute an ein Festival in der Schweiz oder ein Metalkonzert, sieht man sehr viele Wacken-Shirts. (Letzten Sommer auf dem Riverside in Aarburg dachte ich zuerst ich sei in Wacken. So viele Wacken-Shirts. Kann dich/euch sehr stolz machen.) Was ich damit sagen möchte, dass die Marke Wacken doch sehr stark ist/war. Ich glaube du unterschätzt das oder eure Daten aus der Vergangenheit sind doch sehr unvollständig, dass viel mehr Leute mal mit euch in Berührung waren.
Klar, die Schweiz ist ein kleines Land und die reine T-Shirt-Quote lässt nicht auf einen Wacken-Besuch zurückschliessen. Vielleicht ist die Schweiz auch etwas übervertreten, was ich eh glaube, da ich gefühlt jedes Jahr mehr Schweizer dort antreffe. (Umso verwunderter bin ich, das die Schweiz keine Warm-Up-Party spendiert bekam.)

Aber die Aufarbeitung der lückenhaften Daten wird euch dann sicherlich ein klareres Bild verschaffen.
 
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Reaktionen: power from hell
4 Aug. 2022
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Henningsvær
So eine Meldung wird natürlich, wie Stalker gesagt hat, erst kurz vorher abgesetzt. Dann wenn weitere Ticketkäufe sowieso eher unwahrscheinlich sind.
Restkarten könnte man dann trotzdem vor Ort oder über Metaltix raushauen mit der Begründung freigewordenes Restkontingent. Oder man haut diese Ticket über die dann eröffnete Ticketbörse raus.
Momentan beeilen sich die örtlichen Medienhäuser (sh:z), eine Wacken Meldung nach der anderen rauszuhauen. Ob es um feste Wege, Bodenversiegelung oder andere Sachen geht. Immer nicht ohne zu erwähnen, dass es noch Karten gibt und welche Bands dieses Jahr spielen. Entweder geschicktes Productplacing, oder man merkt so langsam, dass der große Run mittlerweile ausbleibt.
 

Quark

Der Beste
19 Juli 2004
110.895
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Best, Nederland. Jetzt Belgien
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Wichtig ist beim Thema Daten erstmal: Die einzelnen Datensätzen sind völlig egal. Die Masse macht es. Niemand interessiert sich für das Konsumverhalten vom einzelnen User firefox_mozilla. Weder wir, noch Dritte. Gleiches gilt bei Payback, der ALDI-App oder whatever. Es heißt ja Big-Data. :D

Interessant ist für uns natürlich durchaus, mal zu sehen, wie viele Leute seit 2013 jedes Jahr dabei sind, wie viele seit 2019, wann Leute das erste Mal ein Zusatzangebot wie Bauer Uwes Garten buchen usw. Natürlich ist das spannend und hilfreich.

Das ist für Dritte aber ehrlicherweise völlig irrelevant. Das ist für uns in Sachen "Festival optimieren" interessant. Optimieren meint dabei im Idealfall die Dreifaltigkeit aus Zufriedenheit der Kunden, Einnahmen und Kosten. Wenn man durch Datenanalyse zum Beispiel einen Sponsor gewinnen kann, der Aktionen macht, die wirklich einen Mehrwehrt für Event und Fans bringen kann, anstatt alle zu nerven. Der Part "interessant für Sponsoren" stimmt also, aber das ist halt über Bande gespielt. (Bislang gab es das ja auch schon, aber halt aus Umfragen gespeist.)

"Große Mehrheit der Metalcommunity" - davon sind wir absurd weit entfernt. Ich halte zwar die angeblichen 7 Millionen Menschen in Deutschland, die Metal hören, für eine unglaublich übertriebe Zahl - aber selbst wenn es "nur" 500.000 wären, wären unsere Datensätze nur ein Bruchteil davon und weit von einer "großen Mehrheit" entfernt. Bei deutlich unter 100.000 Leuten im Jahr insgesamt und vielen die seit Ewigkeiten kommen + den Leuten aus dem Ausland... ney. Dafür bräuchten wir deutlich mehr Fluktuation, was aber auch heißen würde, die Daten wären super schnell outdated.

Auch eine relevante Stichprobe für "Metalfans in Deutschland" ist es eher nicht. Vielleicht eine für "hört gerne Metal und ist bereit eine Woche auf einem Festival in Norddeutschland zu verbringen". Aber für die Metalcommunity im DACH-Raum? Oder gar in Europa? Oder weltweit? Das ist eine massive Überschätzung. Dafür ist die Zielgruppe viel zu spitz. Ehrlicherweise hat ja sogar jedes Metalfestival eine eigene Zielgruppe mit eigenen Besonderheiten - Themen wie Alter, Herkunft, Geschlechter - da liegen zwischen einem W:O:A und einem Breeze bereits Welten, obwohl die sich auf dem ersten Blick doch sehr ähnlich sind.

Ich bin einer der zentralen Treiber hinter "The Core" und kann mit Fug und Recht behaupten: Es geht primär wirklich darum, die beideistige Bindung zu verstärken. Besseres Verstehen (durch Daten) mehr Austausch, spannende (auch im Sinne von "Money can't buy") "Belohnungen", Optimierung des Events und co. Ich freue mich auch, wenn dadurch am Ende vielleicht ein Shirt mehr verkauft wird, das will ich nicht leugnen. Aber das ist nicht der zentrale Punkt.
Beweist nur, dass ich immer wieder quer durch den Verkehr gehe. :D 😀

M.a.W. ich bin nicht interessant. Und das ist ja auch gut so. :ugly:
Wenn man damals in der Schweiz an einem anderen Festival oder Konzert mit dem Wacken-Shirt war wurde man meist fasziniert angesprochen: "Ah du warst auf Wacken." "Da will ich auch mal hin." "Leider ist Wacken so weit weg, aber ich würde gerne dahin gehen."
Das kenne ich ja auch. Sei es in Belgien oder in den Niederlanden.
Wenn ich dann mal in Deutschland unterwegs bin, dann eher nicht mehr. (Fahre fast immer Richtung Norden, vlt liegt's daran)

Hat trotzdem etwas.
 

Sullivan

W:O:A Metalhead
8 Jan. 2016
2.839
2.921
98
Ich bin einer der zentralen Treiber hinter "The Core" und kann mit Fug und Recht behaupten: Es geht primär wirklich darum, die beideistige Bindung zu verstärken. Besseres Verstehen (durch Daten) mehr Austausch, spannende (auch im Sinne von "Money can't buy") "Belohnungen", Optimierung des Events und co. Ich freue mich auch, wenn dadurch am Ende vielleicht ein Shirt mehr verkauft wird, das will ich nicht leugnen. Aber das ist nicht der zentrale Punkt.
Wenn Ihr zur Bekanntmachung von The Core einfach diese paar von Dir vernünftig formulierten Sätze veröffentlicht hättet, statt dieses cringen "legendären Stufen aus Stahl" und "steigert euren Härtegrad" Quatsch, hätte das schon sehr viel mehr zur Bindung beigetragen.
 

power from hell

W:O:A Metalhead
26 Aug. 2011
1.478
2.374
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Das ist zwar nicht komplett falsch, aber viele Ligen zu groß aufgehängt.

Wichtig ist beim Thema Daten erstmal: Die einzelnen Datensätzen sind völlig egal. Die Masse macht es. Niemand interessiert sich für das Konsumverhalten vom einzelnen User firefox_mozilla. Weder wir, noch Dritte. Gleiches gilt bei Payback, der ALDI-App oder whatever. Es heißt ja Big-Data. :D

Interessant ist für uns natürlich durchaus, mal zu sehen, wie viele Leute seit 2013 jedes Jahr dabei sind, wie viele seit 2019, wann Leute das erste Mal ein Zusatzangebot wie Bauer Uwes Garten buchen usw. Natürlich ist das spannend und hilfreich.

Das ist für Dritte aber ehrlicherweise völlig irrelevant. Das ist für uns in Sachen "Festival optimieren" interessant. Optimieren meint dabei im Idealfall die Dreifaltigkeit aus Zufriedenheit der Kunden, Einnahmen und Kosten. Wenn man durch Datenanalyse zum Beispiel einen Sponsor gewinnen kann, der Aktionen macht, die wirklich einen Mehrwehrt für Event und Fans bringen kann, anstatt alle zu nerven. Der Part "interessant für Sponsoren" stimmt also, aber das ist halt über Bande gespielt. (Bislang gab es das ja auch schon, aber halt aus Umfragen gespeist.)

"Große Mehrheit der Metalcommunity" - davon sind wir absurd weit entfernt. Ich halte zwar die angeblichen 7 Millionen Menschen in Deutschland, die Metal hören, für eine unglaublich übertriebe Zahl - aber selbst wenn es "nur" 500.000 wären, wären unsere Datensätze nur ein Bruchteil davon und weit von einer "großen Mehrheit" entfernt. Bei deutlich unter 100.000 Leuten im Jahr insgesamt und vielen die seit Ewigkeiten kommen + den Leuten aus dem Ausland... ney. Dafür bräuchten wir deutlich mehr Fluktuation, was aber auch heißen würde, die Daten wären super schnell outdated.

Auch eine relevante Stichprobe für "Metalfans in Deutschland" ist es eher nicht. Vielleicht eine für "hört gerne Metal und ist bereit eine Woche auf einem Festival in Norddeutschland zu verbringen". Aber für die Metalcommunity im DACH-Raum? Oder gar in Europa? Oder weltweit? Das ist eine massive Überschätzung. Dafür ist die Zielgruppe viel zu spitz. Ehrlicherweise hat ja sogar jedes Metalfestival eine eigene Zielgruppe mit eigenen Besonderheiten - Themen wie Alter, Herkunft, Geschlechter - da liegen zwischen einem W:O:A und einem Breeze bereits Welten, obwohl die sich auf dem ersten Blick doch sehr ähnlich sind.

Ich bin einer der zentralen Treiber hinter "The Core" und kann mit Fug und Recht behaupten: Es geht primär wirklich darum, die beideistige Bindung zu verstärken. Besseres Verstehen (durch Daten) mehr Austausch, spannende (auch im Sinne von "Money can't buy") "Belohnungen", Optimierung des Events und co. Ich freue mich auch, wenn dadurch am Ende vielleicht ein Shirt mehr verkauft wird, das will ich nicht leugnen. Aber das ist nicht der zentrale Punkt.
Danke für deine Erläuterungen. Die beidseitige Bindung Endstand bei mir als ich vor nun fast 20 Jahren das erste mal in Wacken war. Ich war einfach nur schwer beeindruckt! Dazu kam dann auch dieses Forum hier, wo ich die erste Zeit nur mitgelesen habe. Ich fand es stark das es Leute aus der Orga gab( wie du) die das hier kommentiert und Infos rausgehauen haben
Das hat aber massiv nachgelassen. Wie hier schon beschrieben, eine kurze Erklärung bevor man implementiert wäre hilfreich.
Es ist schön,dass du dich jetzt wenigstens gemeldet hast, was mir zeigt das manche Kritik ankommt.
Danke für deine Worte.🤘