Nareklus
W:O:A Metalgod
- 18 Aug. 2008
- 62.973
- 23.713
- 168
- 36
Ich bin die Moral![]()
Und das hier ist Moral Rot

Mehrkostenfreie Power Violence Empfehlung. Alles Linksextremisten in der Kapelle.

Ich bin die Moral![]()



Bei welchem Musiker/Band wäre das denn so der Fall, dass das "nur" irgendeine Zeitung geschrieben hat?Meine rote Linie ist da , wenn Aussagen aktuell getätigt werden-> nicht wenn Ihrgend eine Zeitung schreibt der und der hätte sich so oder so geäußert sondern wenn wirklich auf der Bühne oder in einem Interview etc. Braune Scheiße oder sonst was getätigt wird. Was mir völlig egal ist was Menschen früher getan haben, ich würde auch auf ein Konzert gehen von Musiker die in der Jugend mal in einer rechten Ecke waren. Jeder hat eine Vergangenheit und mal Shit gebaut, jedoch Menschen ihr Leben lang dafür zu verurteilen finde ich radikal genau das was so eine Gemeinde nicht braucht.
Hab ich aktuell keine, das war ja auch mehr im Kontext gemeint. Das ich mich auf Fakten verlasse und alles im gesamten betrachte nicht nur wenn ein glatschblatt eine Story raushaut wo vieles auf ihrgenfwelche dritt Aussagen oder Märchen beruhen.Bei welchem Musiker/Band wäre das denn so der Fall, dass das "nur" irgendeine Zeitung geschrieben hat?
Meine rote Linie ist da , wenn Aussagen aktuell getätigt werden-> nicht wenn Ihrgend eine Zeitung schreibt der und der hätte sich so oder so geäußert sondern wenn wirklich auf der Bühne oder in einem Interview etc. Braune Scheiße oder sonst was getätigt wird.
Was mir völlig egal ist was Menschen früher getan haben, ich würde auch auf ein Konzert gehen von Musiker die in der Jugend mal in einer rechten Ecke waren. Jeder hat eine Vergangenheit und mal Shit gebaut, jedoch Menschen ihr Leben lang dafür zu verurteilen finde ich radikal genau das was so eine Gemeinde nicht braucht.
Das ist halt so ein "hätte, könnte, würde".
Wie du schon selbst sagtest, einfach mal hingehauen, ohne dass es da ein Beispiel gäbe.
Wenn gesagt wird, dass sich jemand entsprechend geäußert hat, gibt es da in den mir bekannten Fällen immer auch eine Quelle zu und nicht nur ein "ja das hat der mal irgendwann gesagt".
In Gesprächen ist das manchmal anders, ja, da hat man nicht immer direkt die Quelle parat oder weiß, wann das war, aber in Schriftform gibt's das idR spätestens auf Nachfrage.
Könnte man sich also schenken, extra zu erwähnen.
Kommt dann einfach auf den Umgang damit an, wenn es an die Öffentlichkeit kommt.
Ich erwarte nicht, dass Leute von selbst sagen "ach übrigens, da war mal was", aber wenn es bekannt wird, spätestens wenn sie drauf angesprochen werden sollte da eine ernsthafte Distanzierung kommen.
Nicht nur ein "ach, das war doch nur Spaß und nicht ernst gemeint", oder ein "da war ich noch jung, das ist lange her" oder "ist doch nicht so schlimm", sondern ein "ja, habe ich gemacht, war scheiße, hätte ich nicht machen sollen und würde ich auch heute nicht mehr".
Fehler werden nunmal gemacht, der Umgang damit ist halt entscheidend.
Mir fällt nicht wirklich ein Beispiel ein, wo es irgendwie so gewesen wäre.Hab ich aktuell keine, das war ja auch mehr im Kontext gemeint. Das ich mich auf Fakten verlasse und alles im gesamten betrachte nicht nur wenn ein glatschblatt eine Story raushaut wo vieles auf ihrgenfwelche dritt Aussagen oder Märchen beruhen.
und dann ziehe ich nochmal eine Linie zwischen Kunst und sympatisie. Beispielsweise bin ich gläubiger Christ und höre trotzdem satanischen BM. Die Musik ist die Kunst ebenfalls der satanismus der dahintersteckt. Da muss ich den Glauben der Musiker nicht teilen.
Was aber nicht bedeutet ich würde eine Band Hören die ganz klar in einer bestimmten Richtung steht.
jedoch verlasse ich mich da mehr auf vernünftige Recherchen wie auf bloße Vorurteile.
Das mit dem Umgang sehe ich genau wie duDas ist halt so ein "hätte, könnte, würde".
Wie du schon selbst sagtest, einfach mal hingehauen, ohne dass es da ein Beispiel gäbe.
Wenn gesagt wird, dass sich jemand entsprechend geäußert hat, gibt es da in den mir bekannten Fällen immer auch eine Quelle zu und nicht nur ein "ja das hat der mal irgendwann gesagt".
In Gesprächen ist das manchmal anders, ja, da hat man nicht immer direkt die Quelle parat oder weiß, wann das war, aber in Schriftform gibt's das idR spätestens auf Nachfrage.
Könnte man sich also schenken, extra zu erwähnen.
Kommt dann einfach auf den Umgang damit an, wenn es an die Öffentlichkeit kommt.
Ich erwarte nicht, dass Leute von selbst sagen "ach übrigens, da war mal was", aber wenn es bekannt wird, spätestens wenn sie drauf angesprochen werden sollte da eine ernsthafte Distanzierung kommen.
Nicht nur ein "ach, das war doch nur Spaß und nicht ernst gemeint", oder ein "da war ich noch jung, das ist lange her" oder "ist doch nicht so schlimm", sondern ein "ja, habe ich gemacht, war scheiße, hätte ich nicht machen sollen und würde ich auch heute nicht mehr".
Fehler werden nunmal gemacht, der Umgang damit ist halt entscheidend.
Die würde ich auch gerne wissen.Ich habe hier Beispiele und sende sie dir gerne privat jedoch möchte ich keine Bands hier öffentlich erwähnen.
Ja kontaktschuld wie du es nennst halte ich auch schon für schwierig, da es ja bewusst passiert und in den Fällen auch bewusst in Kauf genommen wird. Oder besser gesagt wenn es bewusst in Kauf genommen wird.Mir fällt nicht wirklich ein Beispiel ein, wo es irgendwie so gewesen wäre.
Meist sind es entweder Interviews, oder halt entsprechende eigene Posts auf Social Media.
Oder man kann eben gucken, bei welchen Labeln eine Band unter Vertrag ist. Da ist es egal, wie sehr man Kunst vom Künstler trennen mag, oder für wie unpolitisch sich die Band auch immer halten mag, wenn das Geld am Ende in den Taschen von einem Nazi landet.
Die größte Streitfrage gibt es vermutlich bei Bands die auf braunen Festivals auftreten, oder mit anderen braunen Bands zusammen auf Tour gehen, oder sowas.
Für viele Leute geht "Kontaktschuld" zu weit. Ich würde dabei auch zugestehen, dass es sicherlich einigen Bands passiert ist, dass sie völlig unbedacht auf irgendwelchen Festivals gespielt haben.
Bei vielen kann man das aber in gewisser Regelmäßigkeit beobachten. Was nützt mir da also alle toll behauptete politische Neutralität, wenn man keinerlei Berührungsängste mit Faschos hat? Das ist dann einfach keine politische Neutralität, oder unpolitisch. Damit platziert man sich und normalisiert den braunen Müll in der Szene.
Oder man kann eben gucken, bei welchen Labeln eine Band unter Vertrag ist. Da ist es egal, wie sehr man Kunst vom Künstler trennen mag, oder für wie unpolitisch sich die Band auch immer halten mag, wenn das Geld am Ende in den Taschen von einem Nazi landet.
Die größte Streitfrage gibt es vermutlich bei Bands die auf braunen Festivals auftreten, oder mit anderen braunen Bands zusammen auf Tour gehen, oder sowas.
Wer mir da gerade einfällt sind Eïs, die 2024 aufm Prophecy gespielt haben und ja auch bei dem Label unter Vertrag sind.
Bei ihrem Auftritt wurde das Galeere-Album komplett gespielt und zum Abschied dann eine Ansage gemacht, dass wir uns gegen die Versuche gewisser Leute, unsere Gesellschaft zu verändern, wehren müssen (genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, darum will ich nicht zu viel dazu sagen).
Letztes Jahr kam dann noch ein Post in den sozialen Medien (zumindest Facebook, da hab ich's gesehen) zu dem Umstand, dass sie auf Prophecy unter Vertrag sind und das für sie eine schwierige Sache sei. Sie sind da halt seit über 15 Jahren, damals war das noch gar kein Thema, sie distanzieren sich von Kollers (Labelchef) Aussagen und Ansichten, sprechen sich gegen Rechts aus, betonen, dass sie sich schon immer gegen Marginalisierung positioniert und dies auch in ihren Texten zum Ausdruck gebracht haben. Sie sagen aber auch, dass sie nunmal noch immer im Vertrag drin stecken, dass das Thema aber auch einen Schatten auf die Arbeiten am neuen Album wirft, dass sie sich in einer schwierigen Situation finden, aus der sie alleine nicht raus kommen, und dass sie gerade lediglich transparent ihre Position bekräftigen könnten.