Revalon
THAT GUY
Ich weiss jetzt nicht ob Linke jemals ein Fascho bewusst getötet haben, aber mit einem Hammer drauf eingeprügelt haben sie definiv, also ja sie nehmen sich beide nichts.
Macht es für dich wirklich keinen Unterschied, in welcher Häufigkeit Mitglieder einer Gruppe solche Taten begehen?
Beurteilst du eine ganze Gruppe, wie heterogen sie auch sein mag, nur anhand der Extreme?
Über hundert Tötungen auf der einen Seite gegen drei auf der anderen Seite, und deine Schlussfolgerung ist:
Seht ihr, Tötungen gibt es auf beiden Seiten, tun sich also nichts.
Das finde ich wirklich nicht überzeugend, allein schon, weil es sich nicht um homogene Gruppen handelt, dass also die Bereitschaft einzelner Mitglieder zu einer Tat nicht bedeutet, dass sie auch bei den anderen vorliegt.
Auch sind es keine Gruppen, in die man aufgenommen oder aus denen man ausgeschlossen wird. Die Taten Einzelner reflektieren also auch nicht direkt auf die anderen.
Es ist schon wichtig zu sehen, wie weit verbreitet solche Taten, die Bereitschaft und Haltung dazu, in einer Gruppe ist, und da ist die Zahl der Taten ein guter Indikator. Ja, es gibt/gab Linksextreme, die körperliche Gewalt als akzeptables Mittel politischer Aktion ansehen, aber die Zahl ist scheinbar kleiner als bei Rechtsextremen, und zudem scheint auch das Maß an Gewalt, das als akzeptabel angesehen wird, in der Masse deutlich geringer, sodass es eben viel viel seltener zu Tötungen kommt.
Du darfst natürlich gerne mal ausführen, inwiefern du das anders siehst, mir fällt da selber gerade echt keine brauchbare Argumentation ein.

