So, mal was Schönes stattdessen, ich habe ja geschludert:
Unterschriften von (neue in
rot, nicht so neue, aber im letzten Update aus irgendeinem Grund fehlende in
grün)
1. Mai 87
Alcest & Nicolas Horvarth
Alternative Fakten
Anaal Nathrakh
Anti Anti Anti
Antifuchs
ArbeiterXBallern
Arð
Ass Cobra
Becoming Wind
Betriebsausfall
Between the Buried and Me
Bewitched
Blazing Eternity
Blind Guardian
Bong Bong Beer Wizard
Bury Tomorrow
Carbon Killer
Castle
Catbreath
Changeline
Crypt Sermon
Dark Angel
Delilah Bon (+Gitarristin)
Dool
Drudensang (von denen zweie die Unterschrift verweigerten)
Dymna Lotva
Eremit
Extermination Dismemberment
Freda
Fvneral Fvkk
Germ
Grand Magus
Gutslit
Harakiri for the Sky
Hellbutcher
Hellripper
Heretic Warfare
Hexvessel
Imha Tarikat
In the Woods...
Keys of Henoch
Knife
Liser
Lyschko
Martin Marzipano
Matt Martens (Space Cats Peace Turtles - Podcast)
Mia Morgan
Miezekatze (Brettspiel; Autoren - Ralf zur Linde, Jens Merkl & Illustratorin - Sonja Müller)
Nauthik
Nightbearer
Overruled
Party Cannon
Perchta
Phantom Corporation
Phantom Winter
Pisstole
Pogendroblem (Frieder - Gitarrist)
Racoon Rage
River Stole Gods
Satz mit X
Scalpture
Schramm
Schreng Schreng & La La
Servant
Shok Güzel
Siberian Meat Grinder
Slipper
Sometime in February
Stillbirth
Suffocation
Sulphur Aeon
Sunn O)))
Taskforce Toxicator
The Courettes
The Toten Crackhuren im Kofferraum
The Vision Bleak
Thief
Thronehammer
Todeskommando Atomsturm
Triptykon
Tytus
Vltimas
Witchtower
Words Beyond Borders
Yogtze
Scheinbar fehlten bei den letzten Updates in der Liste Grand Magus und Heretic Warfare (beim Party.San gesammelt), jetzt also endlich drauf.
Dann konnte ich seither auf zwei Konzerten Unterschriften ergattern.
Zunächst beim Bergisch Metal Export Edition 2 im AJZ Bahndamm in Wermelskirchen.
Dort haben ein paar für meinen musikalischen Werdegang, vor allem Live Musik betreffend, sehr wichtige Musiker gespielt, zum einen die Death/Thrasher Witchtower aus Kalkar, die auf einem meiner (wenn nicht sogar dem) ersten Metal Konzerte vor ca 18 Jahren gespielt haben und die ich in den folgenden Jahren immer wieder gesehen habe, und die Kölner Thrash/Punk Band Anti Anti Anti, deren Sänger ebenfalls bei diesem Konzert dabei war, damals noch mit seiner Thrash Metal Band Power und als Zombie geschminkt.
Von Anti Anti Anti konnte ich alle bis auf den Gitarristen erwischen, von Witchtower habe ich nur den Sänger bekommen - wird noch nachgeholt. Habe zu viel Zeit mit Bands schauen und vor allem mit den beiden Sängern quatschen verbracht, um mich um alle Unterschriften zu kümmern.
Und noch drei von fünf Unterschriften habe ich von Becoming Wind ergattert, die recht kurzfristig für den letzten von zahlreichen Bandausfällen eingesprungen sind und zum einen von ihrem jungen Alter her, zum anderen als Melodic Metal Band stark im Line Up herausstachen, aber mit ihrem sympathischen Auftritt (u.a. wurde laut Ansage spontan bei Ankunft aufgrund der Location entschieden, Schrei nach Liebe zu covern) ein paar Leute vor der Bühne überzeugen konnten.
Ja, und dann war ich vorletzten Sonntag noch bei Delilah Bon: irgendwo zwischen Hip Hop, Nu Metal, Punk und Pop, stark feministische und LGBTQIA*-freundliche Texte. Das war eine ganz besondere Erfahrung, das Luxor in Köln wurde an diesem Abend zum Wohlfühlort für ein Publikum mit einem niedrigen Altersdurchschnitt und sehr vielen weiblich gelesenen sowie LGBTQIA* Menschen, die sich dort als die zeigen konnten, die sie sind. Gerade als ich letztens
@Nareklus davon erzählte wurde mir nochmal bewusst, was dieses Konzert da für eine eigene Welt erschuf. Kein bloßer Eskapismus, sondern einfach für ein paar Stunden eine Blase, in der die Welt wirklich gut war. Alle waren sehr respekt- und rücksichtsvoll, Menschen konnten sich auch (teils sehr) knapp bekleidet sicher vor Übergriffen fühlen, es war ohne jegliches Problem möglich, sich auch als Delilah Bon spielte durchs Publikum weiter nach vorne zu schieben, obwohl es wirklich voll war.
Was ich auch musste, weil ich mich in der Pause mit dem Support Act Changeline, einer französischen Rapperin, die vornehmlich sehr aggressiven (live noch mehr als auf Konserve) Hip Hop darbietet, noch bis in den ersten Song des Hauptacts unterhielt, wobei ich mir natürlich auch Unterschriften von ihr sowie der Backup Rapperin und des DJs holte - letzterer unterschrieb dann auch gleich zwei Mal, eben als DJ und mit seinem eigenen Project Carbon Killer (und ich habe eben erst gesehen, dass er das beim Anschauen der Liste dann selbst eingetragen hat, ich hatte nämlich vergessen, danach zu fragen).
Delilah und ihre Gitarristin habe ich dann noch draußen vor dem Schuppen bekommen. Das Luxor räumt leider immer sehr schnell leer, aber sie kamen dann nach einer Weile noch raus und haben sich für die Leute, die noch da waren, dann wirklich sehr viel Zeit auch für sehr persönliche Gespräche weit abseits des üblichen, teils recht knappen Musiker-Fan-Smalltalks genommen - vor allem beeindruckend, da Delilah da in ihrem Kleidchen bei den Temperaturen merklich kalt war und sie die ihr angebotene Jacke nur relativ kurz trug.
Und dann traf ich noch auf die erste andere Person, die ich bisher gesehen habe, die sich eine Pride Flagge unterschreiben lässt. Es waren noch recht wenige Unterschriften, aber das wird ja von selber.
Spaßig daran: Changeline hatte vorher noch gesagt, dass das das erste Mal ist, dass sie eine Pride Flagge zum signieren bekommt, und ich sagte noch, dass mich das sehr wundert, dass das nicht mehr machen.
Und: diese andere Flagge war so umgenäht, dass man sie sich umhängen kann und dazu zwei "Ärmel" hat - nimmt natürlich Platz weg, aber fand ich 'ne tolle Idee.
Das alles wird wohl dafür sorgen, dass dieses Konzert, vor allem durch seine ganz spezielle Atmosphäre, auf Ewig eine ganz besondere Erinnerung bleiben wird.