Wacken 2100 - Mobility

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W:O:A Metalhead
21 Juli 2016
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Irgendwie wird das eigentliche Thema Mobilität gar nicht wirklich behandelt. Hier hätte man doch super die Busthematik unterbringen können. Aber es wird erneut über Lichterketten und Hanfplatten gesprochen.

Immerhin die schlechte Kommunikation wird angesprochen, aber von Holger leider direkt negiert.
 
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Quark

Der Beste
19 Juli 2004
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Best, Nederland. Jetzt Belgien
Sowieso sollte man die allgemeine Mobilität nennen! Es gibt nun einmal Leute die nicht mit dem Auto zum Gelände fahren, sondern mit dem ÖV. Sei es freiwillig oder 'gezwungen'.
Das mit dem Bushof gehört dazu, wie der Weg zum Bushof.

Außerdem dürfte das Land SH auch etwas mehr machen. Aber da hat WOA weniger zu tun. (Ich verweise hier nach z.B. Pinkpop und die wxtra Züge von Heerlen nach Landgraaf v.v. )
 

firefox_mozilla

W:O:A Metalhead
21 Juli 2016
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Es ist wohl nicht originäre Aufgabe des Landes S-H, für privatwirtschaftliche Zwecke/Interessen us-amerikanischer Investmentbuden noch knappe Steuergelder auszugeben.
Der öffentliche Verkehr gehört (und ist) in der öffentlichen Hand. (Wie es der Name ja bereits sagt.) Es liegt daher auch am Staat, resp. dessen Bahnbetriebsgesellschaften ein möglichst breites ÖPNV-Angebot abzudecken. Das zum einen der Umwelt zu liebe und zum anderen zur Entlastung der Strasseninfrastruktur. Bei dem privatwirtschaftlichen Fest einer US-Amerikanischen Investmentbude handelt es sich um eine Grossveranstaltung von überregionalem, gar internationalem Interesse. Man darf also sehr wohl erwarten, dass entsprechendes Rollmaterial, Zusatzzüge, Sonderzüge, etc. bereitgestellt werden. Im Sinne der Umwelt, und im Sinne einer geregelten Anreise, damit Regelzüge und deren normalen Passagiere trotzdem ungehindert an ihr Ziel kommen.

Gerne verweise ich auch wieder auf die Openairs in der Schweiz, wo teilweise über 80% der Anreise per ÖPNV erfolgen. Auch dank der bereitgestellten Sonderzüge und Eventfahrkarten. (Mir ist bewusst, dass dies mit der Deutschen Bahn nicht ganz so einfach ist.)
 
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SAVA

W:O:A Metalgod
4 Aug. 2014
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Hansestadt
Bei Großveranstaltungen in Berlin oder sonst wo werden auch Sonderzüge gestellt.
Mag ja alles sein, ich frage mich nur, warum das Land dafür verantwortlich sein soll. Kann der Veranstalter ja auch organisieren und zahlen (und sich dann von den Nutzern wiederholen oder vorab einkalkulieren).
Ist im Zweifel reine Ansichtssache im Bezug auf das Staatsverständnis, wer wo für was alles verantwortlich sein soll. Wo ist das allgemeine öffentliche Interesse?
Wie viele Leute zusätzlich würden die bequeme Anreise per Zug wählen, wenn man dann eine Woche vor Ort bei unklaren Wetterverhältnissen zelten muss (und sich dann vor Ort zu Mondpreisen verpflegen muss)?
 
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Quark

Der Beste
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Mag ja alles sein, ich frage mich nur, warum das Land dafür verantwortlich sein soll. Kann der Veranstalter ja auch organisieren und zahlen (und sich dann von den Nutzern wiederholen oder vorab einkalkulieren).
Ist im Zweifel reine Ansichtssache im Bezug auf das Staatsverständnis, wer wo für was alles verantwortlich sein soll. Wo ist das allgemeine öffentliche Interesse?
Wie viele Leute zusätzlich würden die bequeme Anreise per Zug wählen, wenn man dann eine Woche vor Ort bei unklaren Wetterverhältnissen zelten muss (und sich dann vor Ort zu Mondpreisen verpflegen muss)?
Weil das in NL auch so is, sei es das der Regierung hier national ist, und nicht regional.

Und wer es sm ENDE bezahlt, is mir latte. Hauptsache, es wird organisiert! Aber für Privatpersonen is et nun einmal fast unmöglich extra Züge ein zu legen, und für (Landes-)Regierungen is et einfach einfacher.
 

Wacken-Jasper

Administrator
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www.wacken.com
Kann der Veranstalter ja auch organisieren und zahlen (und sich dann von den Nutzern wiederholen oder vorab einkalkulieren).
Macht er ja auch. Siehe Metal Train, siehe Shuttle von Itzehoe nach Wacken.

Das Problem was ich persönlich sehe ist die Ungleichbehandlung. In manchen Bundesländern ziehen die Verkehrsbetriebe mit, in anderen nicht. Warum sowas in Deutschland nicht einheitlich geregelt ist, will mir nicht in den Kopf. Aber ich verstehe den Förderalismus eh nicht wirklich.
 

Philbee

W:O:A Metalmaster
1 Feb. 2016
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Krötis Kissen
Macht er ja auch. Siehe Metal Train, siehe Shuttle von Itzehoe nach Wacken.

Das Problem was ich persönlich sehe ist die Ungleichbehandlung. In manchen Bundesländern ziehen die Verkehrsbetriebe mit, in anderen nicht. Warum sowas in Deutschland nicht einheitlich geregelt ist, will mir nicht in den Kopf. Aber ich verstehe den Förderalismus eh nicht wirklich.

Naja, hinsichtlich bestehender Infrastruktur -personell und materiell- gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern wahrscheinlich einen kleinen Unterschied.
Und es wird einfacher sein in ner eher städtisch geprägten Region (Hamburg,Berlin,Ruhrgebiet, Rhein-Main etc.) Sonderkapazitäten aufzustellen, als aufm Dörpe in S-H.
 

Quark

Der Beste
19 Juli 2004
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Macht er ja auch. Siehe Metal Train, siehe Shuttle von Itzehoe nach Wacken.

Das Problem was ich persönlich sehe ist die Ungleichbehandlung. In manchen Bundesländern ziehen die Verkehrsbetriebe mit, in anderen nicht. Warum sowas in Deutschland nicht einheitlich geregelt ist, will mir nicht in den Kopf. Aber ich verstehe den Förderalismus eh nicht wirklich.
Weil es föderal is, und nicht national.

Das gleiche geht für Graspop und Werchter.
Graspop kennt keine extra Züge, weil das "nicht organisierbar" sei. Da entgegen hat Werchter extra Züge nach Brüssel-Gent-Brügge-Oostende, Ottignies, Tienen-Landen-Hasselt-Genk und noch 'ne Strecke nach Lüttich. (Blöd genug nix in der Wallonie. Wie kommt dat doch???)
 

Wacken-Jasper

Administrator
Teammitglied
18 Jan. 2012
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Naja, hinsichtlich bestehender Infrastruktur -personell und materiell- gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern wahrscheinlich einen kleinen Unterschied.
Und es wird einfacher sein in ner eher städtisch geprägten Region (Hamburg,Berlin,Ruhrgebiet, Rhein-Main etc.) Sonderkapazitäten aufzustellen, als aufm Dörpe in S-H.
Und genau das ist ja eines der großen Probleme bei der "Mobilitätswende", aber damit schweifen wir dann wirklich weit ab.
 

SAVA

W:O:A Metalgod
4 Aug. 2014
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Hansestadt
Macht er ja auch. Siehe Metal Train, siehe Shuttle von Itzehoe nach Wacken.
Weiß ich, ist auch völlig okay und richtig das anzubieten.
Man muss halt sehen, dass das Festival in der Pampa stattfindet und nicht so organisiert ist, dass man dort , wie früher, 1-2 Nächte im Zelt pennt und mit wenig Gepäck reisen kann. Die Besuchergruppe, die hauptsächlich angesprochen wird, ist auch selbst dafür nicht wirklich empfänglich.
Von daher ist der Mehrwert von ÖPNV fraglich und sicher ist es nicht Sache des Landes da noch Resourcen reinzupacken. Zumal das Land S-H ja nicht gerade auf Rosen gebettet ist.
Und genau das ist ja eines der großen Probleme bei der "Mobilitätswende", aber damit schweifen wir dann wirklich weit ab.
Naja, man kann das schon zusammen denken. Wäre die Mobilitätswende in vollem Gange, dann würden sicher auch Events in der Pampa daran partizipieren können. Stichwort bspw.: Wiederinbetriebnahme von Gleisstrecken, Nutzung von Deutschland-Ticket...
 
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