Dir ist aber schon klar das es durchaus auch sowas wie technischen Fortschritt gibt
Meinen ersten Wasserkocher hatte ich im Jahr des Heils 1993, der zog 1000 Watt, hatte noch keine Abschaltautomatik und brauchte frisch entkalkt gut und gerne 10 Minuten, bis der Liter Wasser gekocht hat.
Heute steht in meiner Küche ein Modell mit 3000 Watt - dank vollflächiger Heizplatte anstatt Heizspirale
etwas effizienter, ein Liter Wasser kocht im frisch entkalkten Wasserkocher nach etwa 3 Minuten, im Winter bei eiskaltem Leitungswasser braucht er ungefähr 4 Minuten und wenn er verkalkt ist, nochmal entsprechend länger.
Da ein Wasserkocher allerdings eines der effizientesten Haushaltsgeräte ist (Wirkungsgrad heute: 80 % bis 85 %) und auch früher schon war (Wirkungsgrad 1993: 75 % bis 80 %), gibts innerhalb der physikalischen Grenzen nur sehr wenig Fortschritt, obwohl seither 33 Jahre verstrichen sind.
Allein, 3000 Watt sind nunmal das sechsfache dessen, was der Anschluß in der Residenz Evil gemäß Vertragsbedingungen (max. 500 Watt) liefert - und ja, es gibt technische Möglichkeiten, die maximale Stromaufnahme zu begrenzen/einzuschränken.
Long Story Short: nein, ein heute erhältlicher und handelsüblicher Wasserkocher, der 2500 Watt oder mehr an Leistung zieht, kann nicht mit 500 Watt betrieben werden.
Insofern ist mir nicht klar, warum du dich von der Aufforderung, auf dem Typenschild deiner spezifischen Geräte (die hier niemand kennt) nachzusehen, gleich so angegriffen fühlst
Ausgangsseitig bietet sie 2400W Dauerleistung
Das reicht allerdings nicht - heutige Wasserkocher ziehen mindestens 2500 Watt, einzelne Induktionskochplatten haben sogar eine Leistungsaufnahme von bis zu 3500 Watt.
Dazu kommt noch der Eigenverbrauch der EcoFlow Delta 2 Max, der mit eingeschaltetem 230V-AC-Ausgang ohne Last etwa 15 bis 30 Watt beträgt (der Wirkungsgrad des Wechselrichters beim Umwandeln von Gleichstrom aus den Akkus in Wechselstrom für die Steckdose liegt bei etwa 85 bis 90 %
), sind hingegen alle Ausgänge aktiviert, beträgt der Eigenverbrauch ohne Last schon 20 bis 50 Watt und steigt durch die Spannungsanpassung dynamisch an, je höher der Verbrauch des angeschlossenen Gerätes ist.
Angenommen, die vom Threadersteller avisierten Geräte lägen
unter 2400 Watt Leistungsaufnahme - dafür dann eine Powerstation für rundbummlig ~800 bis 1000 Euro bei soliden 23 Kilogramm Eigengewicht aufs Festival zu karren, ist wie mit Kanonen auf Spatzen schießen
Deutlich billiger, erheblich leichter und mit kleinerem Packmaß wäre ein Gaskocher vermutlich die bessere Wahl, z.B.:
Dazu noch zwei Gaskartuschen:
Erfahrungswert:
Bei 3x täglich Kochen (morgens Heißwasser für Kaffee/Tee, sowie Mittag- und Abendessen) reicht 1 dieser MSF1a-Kartuschen ca. 4 Tage.