Post Metal

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Seatiger

W:O:A Metalmaster
Dec 1, 2008
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Word!! Endlich mal jemand, der den Unterschied begreift...

BfmV: Besteht aus ca. 30% Metalcore, vielleicht ein klitzekleines bisschen Emo (aber nur wegen der sogenannten "Balladen-Platte" The Poison), einem gehörigen Schuss Heavy Metal und dazu noch ein paar Thrash Anleihen (frühe, gemäßigte Bay-Area)

Emo"core" hingegen sind solche Sachen wie: 30 Seconds To Mars, Dir En Grey (auch nur SEHR bedingt), möglicherweise auch Underoath und My Chemical Romance - SOETWAS versteh ich unter "Emocore" (ein Musikstil, den es so übrigens eigentlich nicht gibt - ausser Enter Shikari vielleicht ;) )

Oh, nee, ne? Mal ehrlich - setzt sich ein Lied jetzt aus Anteilen zusammen?

Klar, gewisse Thrashmerkmale sind festzustellen bei den späteren Werken - allerdings ist das egal ob Bay-Area oder Deutsch, diese Merkmale sind nämlich bei beiden identisch, denn wir reden hier von relativ simpler 4/4-Schlagzeugrhythmik. Ist drin. Jo. Aber auch bei jeder anderen Band. Kommt eben vor.

Heavy Metal (sprich: NWoBHM) ist überhaupt nicht zu finden - weder in den Riffs, den Skalen (Moll, Jungs, Moll!), der Rhythmik, den Vocals - null!

Beim Core kommen wir der Sache doch schon etwas näher. Ursprünglich kommt der Begriff "Core" von der damaligen Punkbewegung; Metal mit diesem Einfluss kennen wir heute als Grindcore (arhythmische Vocals, Noiseterror, bla...). Der Begriff Metalcore hat damit allerdings so gut wie nichts zu tun - eher mit Melodic Death. Sprich: Melodic Death Metal mit stellenweise cleanen Vocals und stellenweise simplifizierter Rhythmik. Ey, kommt doch ziemlich genau hin, oder? Gepaart mit Emotexten kennen wir sowas als Emocore. (So rein musiktheoretisch...vermarktungstechnisch sieht das natürlich noch wieder anders aus.)
 

leyney

Member
Mar 5, 2009
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Wacken hat einen anderen Kundenkreis als der Rest der Festivals. Und da man nicht das Volk austauschen kann wenn die Regierung nicht gefällt muss man wohl so leben wie bisher.

Manu.

ganz ehrlich: ich höre im bereich metal so ziemlich jede sparte, dies dort gibt, aber beim sludge bzw. post metal bin ich letztendlich hängen geblieben. ich muss aber auch dazu sagen, dass das für mich nen sehr langer weg war. angefangen bei kyuss, down vor rund 10 jahren... einem wird die art von musik nicht gerade auf nen silbertablett serviert. da muss man sich schon selbst kümmern.
und die meisten meiner freunde hören genau aus dem grund nicht solche musik. weil sie sich einfach nicht viel mit dem underground beschäftigen. die genrebezeichnung sludge haben 95% der leute noch nie gehört. bands wie neurosis, dies nunmal auch seit 20 jahren und länger gibt und als die absoluten meister des post metal gelten für sehr viele nichtmal nen begriff.
daher würd ich das wacken echt nicht als falschen klientel bezeichnen. sie kennen es schlicht und einfach nicht.
das einzige, was vielleicht anfangs für metalheads ungewohnt sind, ist das "untrue" outfit der bands (jeans, shirt, vollbart und meist kurze haare), den hardcore-einschlag (thrash metal bestand auch mal hauptsächlich aus hc, also solln die sich nicht so anstellen!) und den experimentellen sound. aber ich bin mir sicher, dass auch konventionelle metaller sich von guter musik und guten shows überzeugen lassen können.
und das woa verliert durch meinetwegen 2 bands nicht gleich sein gesicht. jedenfalls definitiv nicht mehr als wenn sie bfmv oder so einladen. müss ja nicht gleich so ne schwere kost sein sondern eher die bands, womit auch ein nicht-kenner nicht gleich total abgeschreckt wird. meinetwegen mastodon, the ocean, high on fire oder auch down, crowbar aus dem sludge-bereich....
 
M

MetalHeart_666

Guest
ganz ehrlich: ich höre im bereich metal so ziemlich jede sparte, dies dort gibt, aber beim sludge bzw. post metal bin ich letztendlich hängen geblieben. ich muss aber auch dazu sagen, dass das für mich nen sehr langer weg war. angefangen bei kyuss, down vor rund 10 jahren... einem wird die art von musik nicht gerade auf nen silbertablett serviert. da muss man sich schon selbst kümmern.
und die meisten meiner freunde hören genau aus dem grund nicht solche musik. weil sie sich einfach nicht viel mit dem underground beschäftigen. die genrebezeichnung sludge haben 95% der leute noch nie gehört. bands wie neurosis, dies nunmal auch seit 20 jahren und länger gibt und als die absoluten meister des post metal gelten für sehr viele nichtmal nen begriff.
daher würd ich das wacken echt nicht als falschen klientel bezeichnen. sie kennen es schlicht und einfach nicht.
das einzige, was vielleicht anfangs für metalheads ungewohnt sind, ist das "untrue" outfit der bands (jeans, shirt, vollbart und meist kurze haare), den hardcore-einschlag (thrash metal bestand auch mal hauptsächlich aus hc, also solln die sich nicht so anstellen!) und den experimentellen sound. aber ich bin mir sicher, dass auch konventionelle metaller sich von guter musik und guten shows überzeugen lassen können.
und das woa verliert durch meinetwegen 2 bands nicht gleich sein gesicht. jedenfalls definitiv nicht mehr als wenn sie bfmv oder so einladen. müss ja nicht gleich so ne schwere kost sein sondern eher die bands, womit auch ein nicht-kenner nicht gleich total abgeschreckt wird. meinetwegen mastodon, the ocean, high on fire oder auch down, crowbar aus dem sludge-bereich....

Wie wärs mit Radio Moscow??


...oder Reino Ermitaño
 
Last edited by a moderator:

Aarseth

W:O:A Metalmaster
Nov 24, 2007
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81
Word!! Endlich mal jemand, der den Unterschied begreift...

BfmV: Besteht aus ca. 30% Metalcore, vielleicht ein klitzekleines bisschen Emo (aber nur wegen der sogenannten "Balladen-Platte" The Poison), einem gehörigen Schuss Heavy Metal und dazu noch ein paar Thrash Anleihen (frühe, gemäßigte Bay-Area)

Emo"core" hingegen sind solche Sachen wie: 30 Seconds To Mars, Dir En Grey (auch nur SEHR bedingt), möglicherweise auch Underoath und My Chemical Romance - SOETWAS versteh ich unter "Emocore" (ein Musikstil, den es so übrigens eigentlich nicht gibt - ausser Enter Shikari vielleicht ;) )

Naaa, das würd ich auch nicht als emocore bezeichnen :D

Emocore ist für mich Silverstein, A Day to remember, Saosin...
Wer das hört, weiß, dass es wieder ganz anders klingt :D

MCR, Dir en grey... dat is einfach emotional gehaltene popscheiße um asche zu machen...



BLASPHEMIE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Bullet for my Gaylentine haben ja mal sowas von gar nix mitm Bay Area Thrash zutun das ist simpler Metalcore mitn paar Heavy Metal Elementen.

ganz ganz wenig thrash... GANZ GANZ wenig... eigentlich hast du recht :o:p



Oh, nee, ne? Mal ehrlich - setzt sich ein Lied jetzt aus Anteilen zusammen?

Klar, gewisse Thrashmerkmale sind festzustellen bei den späteren Werken - allerdings ist das egal ob Bay-Area oder Deutsch, diese Merkmale sind nämlich bei beiden identisch, denn wir reden hier von relativ simpler 4/4-Schlagzeugrhythmik. Ist drin. Jo. Aber auch bei jeder anderen Band. Kommt eben vor.

Heavy Metal (sprich: NWoBHM) ist überhaupt nicht zu finden - weder in den Riffs, den Skalen (Moll, Jungs, Moll!), der Rhythmik, den Vocals - null!

Beim Core kommen wir der Sache doch schon etwas näher. Ursprünglich kommt der Begriff "Core" von der damaligen Punkbewegung; Metal mit diesem Einfluss kennen wir heute als Grindcore (arhythmische Vocals, Noiseterror, bla...). Der Begriff Metalcore hat damit allerdings so gut wie nichts zu tun - eher mit Melodic Death. Sprich: Melodic Death Metal mit stellenweise cleanen Vocals und stellenweise simplifizierter Rhythmik. Ey, kommt doch ziemlich genau hin, oder? Gepaart mit Emotexten kennen wir sowas als Emocore. (So rein musiktheoretisch...vermarktungstechnisch sieht das natürlich noch wieder anders aus.)

Stimmt, sowas ist bei In Flames und co. auch keiiin bisschen zu hören :o:D:p