jaja so ja....

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Hex

W:O:A Metalgod
4 März 2004
253.817
75.231
158
Ich bestimme, ob es Tag oder Nacht ist!:o

Was soll das denn heißen, immerhin waren wir schon mal auf demselben Festival, aber da war von dir nichts zu sehen!:o
Dann guck doch mal raus, stockfinster isses....:o:mad:


Stimmt...ich fürchte das du mich sogar gesehen und beobachtet hast, aber ich dich nicht....Wie so ein Geist...*schauder*:eek:
 

Baskerville

W:O:A Metalgod
16 Feb. 2004
66.181
5
123
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Einst flog der Rabe in der Nähe der Küste über ein Felsenriff; einige Seevögel, die auf dem Felsen saßen, sahen ihn und verspotteten ihn mit den Worten: "Oh, du Abfallfresser! Oh, du Aasfresser! Du Schwarzer!" bis der Rabe sich umwandte und im Wegfliegen rief: "Gnak, Gnak, Gnak! Warum verspotten mich die?" Und dann flog er weit weg übers Wasser, bis er drüben zu einem Berg kam, wo er blieb.

Er blickte sich um und bemerkte gerade vor sich die Höhle eines Murmeltiers. Der Rabe blieb vor der Höhle auf der Lauer stehen und bald kam das Murmeltier mit etwas Nahrung zurück. Da es den Raben gerade vor seiner Tür stehen sah, forderte es ihn auf, Platz zu machen; der Rabe wollte aber nicht und sagte: "Man schimpft mich Aasfresser und ich werde beweisen, daß ich das nicht bin und jetzt dich fressen." Darauf antwortete das Murmeltier: "Gut; ich habe aber gehört, daß du ein sehr guter Tänzer seist; tanze jetzt, wenn du willst, ich werde dazu singen und dann magst du mich verspeisen. Bevor ich aber sterbe, will ich dich tanzen sehen." Das gefiel dem Raben so sehr, daß er einwilligte zu tanzen und das Murmeltier sang also: "O Rabe, Rabe, Rabe, wie gut du tanzt! O Rabe, Rabe, Rabe, wie gut du tanzt!" Dann hörten sie auf, um auszuruhen und das Murmeltier sagte: "Dein Tanz gefällt mir so gut, ich will noch eins singen, du mach aber deine Augen zu und tanze deinen besten Tanz." Der Rabe schloß seine Augen und hüpfte ungeschickt herum, während das Murmeltier sang: "O Rabe, Rabe, Rabe, was für ein reizender Tänzer bist du! O Rabe, Rabe, Rabe, was für ein reizender Tänzer bist du!" Dann huschte das Murmeltier rasch zwischen den Beinen des Raben durch und war in seiner Höhle geborgen. Sowie das Murmeltier aber in Sicherheit war, steckte es die Nasenspitze heraus und sagte spöttisch lachend: "Chi-kik-kik, Chi-kik-kik, Chi-kik-kik: du bist doch der größte Dummkopf, den ich je gesehen habe; was du für eine komische Figur beim tanzen machst; ich konnte mich kaum halten vor Lachen; schau mich nur an, schau, wie fett ich bin! Möchtest du mich nicht gern auffressen?" und es hänselte den Raben so lang, bis er aus lauter Wut weit wegflog.


So legen Murmeltiere auch immer Hexen herein.:o:D
 

Hex

W:O:A Metalgod
4 März 2004
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Einst flog der Rabe in der Nähe der Küste über ein Felsenriff; einige Seevögel, die auf dem Felsen saßen, sahen ihn und verspotteten ihn mit den Worten: "Oh, du Abfallfresser! Oh, du Aasfresser! Du Schwarzer!" bis der Rabe sich umwandte und im Wegfliegen rief: "Gnak, Gnak, Gnak! Warum verspotten mich die?" Und dann flog er weit weg übers Wasser, bis er drüben zu einem Berg kam, wo er blieb.

Er blickte sich um und bemerkte gerade vor sich die Höhle eines Murmeltiers. Der Rabe blieb vor der Höhle auf der Lauer stehen und bald kam das Murmeltier mit etwas Nahrung zurück. Da es den Raben gerade vor seiner Tür stehen sah, forderte es ihn auf, Platz zu machen; der Rabe wollte aber nicht und sagte: "Man schimpft mich Aasfresser und ich werde beweisen, daß ich das nicht bin und jetzt dich fressen." Darauf antwortete das Murmeltier: "Gut; ich habe aber gehört, daß du ein sehr guter Tänzer seist; tanze jetzt, wenn du willst, ich werde dazu singen und dann magst du mich verspeisen. Bevor ich aber sterbe, will ich dich tanzen sehen." Das gefiel dem Raben so sehr, daß er einwilligte zu tanzen und das Murmeltier sang also: "O Rabe, Rabe, Rabe, wie gut du tanzt! O Rabe, Rabe, Rabe, wie gut du tanzt!" Dann hörten sie auf, um auszuruhen und das Murmeltier sagte: "Dein Tanz gefällt mir so gut, ich will noch eins singen, du mach aber deine Augen zu und tanze deinen besten Tanz." Der Rabe schloß seine Augen und hüpfte ungeschickt herum, während das Murmeltier sang: "O Rabe, Rabe, Rabe, was für ein reizender Tänzer bist du! O Rabe, Rabe, Rabe, was für ein reizender Tänzer bist du!" Dann huschte das Murmeltier rasch zwischen den Beinen des Raben durch und war in seiner Höhle geborgen. Sowie das Murmeltier aber in Sicherheit war, steckte es die Nasenspitze heraus und sagte spöttisch lachend: "Chi-kik-kik, Chi-kik-kik, Chi-kik-kik: du bist doch der größte Dummkopf, den ich je gesehen habe; was du für eine komische Figur beim tanzen machst; ich konnte mich kaum halten vor Lachen; schau mich nur an, schau, wie fett ich bin! Möchtest du mich nicht gern auffressen?" und es hänselte den Raben so lang, bis er aus lauter Wut weit wegflog.


So legen Murmeltiere auch immer Hexen herein.:o:D
Warum komme ich mir bei dieser Geschichte vor wie der Rabe?:o

:D
 

Baskerville

W:O:A Metalgod
16 Feb. 2004
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So, jetzt ist es wiedermal Zeit für eine Märchenstunde!:o
*Buchaufschlägt*

Das Märchen ist rein fiktiv und hat keinerlei Bezüge zu real existierenden Personen.:D:D:D

*anfängtzulesen*
Es waren einmal drei sexy Freundinnen namens Angelina, Jessica und Salma, die machten einen langen ausgedehnten Waldspaziergang, sie waren immer weiter in den Wald gegangen und gingen nun auf Wegen, die sie noch nie gegangen waren. Die Bäume kamen ihnen riesig vor und hin und wieder knackte irgendetwas im Gebüsch. Die Sonne war auf einmal hinter ein paar Wolken verschwunden und dadurch wurde die Umgebung noch dunkler. „Ganz schön unheimlich hier“, fand Jessica. „Manche Leute nennen diesen Wald auch den Zauberwald.“
Schweigend gingen sie weiter, doch als sie an einer Gruppe von Tannen vorbeikamen, fiel Jessica als erster etwas auf.
„Hört ihr es, ich meine, hört ihr es nicht? Die Vögel zwitschern überhaupt nicht mehr!“
„Lasst uns lieber zurück gehen“, schlug Salma vor.
Die anderen waren auch dafür, nur: welcher Weg führte zurück? Es war ja das erste Mal, dass sie so tief in den Wald gegangen waren. Selbst Salma wusste hier nicht mehr, wo sie waren.
„Was wollen wir jetzt aber machen“, sagte Angelina „wir wissen nicht, wie es weitergehen soll. Vor uns scheint ein ausgetretener Pfad zu sein, wie wäre es, wir folgen ihm?“
Die beiden anderen hatten nichts dagegen einzuwenden und so folgten sie dem Pfad, denn selbst ein kleiner Weg muss ja irgendwo hinführen. So kämpften sie sich durch dorniges Gestrüpp und unwegsames Gelände, bis sie auf eine kleine Lichtung stießen. Auf dieser Lichtung stand ein kleines Haus mit einem Garten. Der Garten sah recht verwildert aus und dem Dach des Hauses fehlten ein paar Ziegel. Die Fenster waren auch schon lange nicht mehr geputzt worden, aber es musste jemand zu Hause sein, denn aus dem Schornstein kam Rauch.
„Na also“, triumphierte Salma, „wir sind gerettet!“
„Oder auch nicht“, wandte Angelina ein, „irgendetwas gefällt mir hier nicht.“

Während die drei Freundinnen noch unschlüssig auf der Lichtung standen, ging plötzlich die Tür des Hauses auf.
„Eine alte Frau trat zur Tür hinaus. Sie trug ein langes, dunkles Kleid, ihre grauen Haare wirkten ungepflegt und ihr fehlten ein paar Zähne. Die Frauen waren vor Schreck wie gelähmt, aber die alte Frau grüßte ganz freundlich: Ahhh, Besuch, das ist aber nett. Kommt doch herein auf eine Tasse Kakao! Kommt ruhig, ich beiße nicht, hihihi.“
Salma ging vorweg, dann Jessica und als letzte Angelina. Es war ihnen wirklich nicht wohl zumute, aber die Alte schien harmlos zu sein. Außerdem, ein heißer Kakao war genau das Richtige, denn es war doch recht kühl geworden. So ließen die Frauen sich auch nicht weiter bitten und machten es sich in der kleinen Küche des kleinen Hauses bequem, so weit es ging, denn die Stühle schien auch schon einmal bessere Tage gesehen zu haben. Angelina jedenfalls hatte das Gefühl, als sie den Kakao trank, als würde der Stuhl jeden Moment zusammenbrechen. Sie war auch nicht überrascht, als er es tatsächlich tat. Genauer gesagt, als sie umkippte und auf den Boden fiel. Sie bemerkte nicht, dass Salma und Jessica ebenfalls zu Boden fielen.

Als sie wieder erwachten, war es dunkel. Angelina versuchte, sich zu erinnern, was geschehen war. Der Kakao! Die alte Frau musste etwas hineingemischt haben, aber warum? Angelina rieb sich den dröhnenden Kopf und überlegte. Warum sollte die nette alte Frau sie vergiften wollen, es sei denn es war eine... Angelina schluckte und schlagartig war sie wach. Ja, eine Hexe, aber das konnte doch nicht möglich sein, Hexen gab es doch nur in Märchen.

„Eine Hexe“, flüsterte sie vor sich hin.
„Was hast du gesagt, eine Echse? Was ist passiert?“
Jessica neben ihr war aufgewacht und auch Salma bewegte sich wieder.
„Ich habe Hexe gesagt und außerdem sitzen wir in der Falle.“

Schlagartig waren auch ihre beiden Freundinnen wach und nun sahen sie sich erst einmal um. Sie lagen auf einem Bretterboden in dem sich die Holzwürmer scheinbar eingenistet hatten. Er war voller kleiner Löcher und an mehreren Stellen morsch. Hinter ihnen war eine Holzwand. Ganz oben war ein kleines Fenster durch das nur wenig Licht von draußen gelangte. Die anderen drei Seiten ihres Gefängnisses bestanden aus dicken Eisenstangen. Sie waren wie in einem Käfig eingesperrt.

Nun war guter Rat teuer. „Wir müssen hier irgendwie rauskommen.“ Angelina wirkte sehr entschlossen. „Lasst uns diesen Käfig doch einmal genau untersuchen.“
Nach einer Weile gaben sie es auf und setzten sich nebeneinander auf den Boden. Jessica unterbrach als erste das Schweigen.
„Die Gitterstäbe geben kein bisschen nach und die Wand ist zu dick. Das Fenster können wir vergessen; es ist zu klein und außerdem kommen wir da nicht dran.“
„Was ist mit dem Fußboden, können wir den nicht aufhebeln?“
„Das ist eine Möglichkeit, Angelina. Los, versuchen wir es gleich, bevor die alte Hexe wiederkommt.“
Jessica versuchte, die Bodenbretter ein Stück zu lösen, aber auch als die beiden anderen mithalfen, gelang es ihnen nicht.
„Zwecklos, wir brauchen einen Hebel oder so etwas.“
Salma sah sich um. In der Kochecke lagen ein paar große Messer.
„Schade, an die Messer kommen wir nicht heran.“
Angelina überlegte einen Moment, dann stand sie auf und löste ihren Ledergürtel von der Hose.
„Mal sehen“, sagte sie, „ob ich es mit meinem Lassotrick schaffe.“
Sie nahm den Gürtel und steckte ihn so zusammen, dass er eine Schlaufe bildete. Dann ging sie zu den Gitterstäben, hielt den Gürtel am Ende fest und schleuderte die Schlaufe in Richtung Messer. Beim ersten Versuch fielen scheppernd ein paar Essbestecke auf den Boden und erschrocken flüchteten die drei in die äußerste Ecke ihres Käfigs. Aber keine Hexe kam zur Tür herein.
Angelina versuchte es erneut und nach ein paar Würfen gelang es ihr, ein großes Messer zu sich heran zu ziehen. Erschöpft gab sie Jessica das Messer. Es dauerte nur ein paar Minuten und Jessica hatte das erste Brett gelöst. Dann folgten noch zwei weitere Bretter und das Loch im Boden war groß genug um durchzuschlüpfen. Nun mussten sie sich unter der Wand durchgraben und das geschah abwechselnd. Jede grub solange sie konnte und gab dann das Messer der nächsten weiter. Auf diese Art und Weise schafften sie es schließlich, die rettende Oberfläche zu erreichen. Aber als sie auf der anderen Seite herauskamen, gefror ihnen vor Schreck das Blut in den Adern: ein riesiger Wolf mit zwei Köpfen stand vor ihnen. Beide Köpfe fletschten die Zähne und knurrten furchterregend. Daneben stand die Hexe und lachte. Schnell krochen Salma, Angelina und Jessica zurück in den sicheren Käfig. Alle zitterten vor Angst, als die Hexe zur Tür hereinkam.
„So einen Spaß habe ich schon lange nicht mehr gehabt, ist das lustig. Den Ausgang könnt ihr vergessen, ich habe ihn mit einem Felsbrocken verschlossen.“ Sie lachte und lachte und hörte überhaupt nicht mehr auf.
„Dir wird dein blödes Lachen schon noch vergehen“, rief Angelina.
„Was?“ Die Hexe kam näher und beäugte Angelina wütend. „Wer bist du?“
„Ich heiße Angelina.“
„Den Namen brauche ich mir nicht zu merken, denn bald bist du in meinem Kochtopf.“
Wieder wollte die Hexe laut loslachen, doch Angelina entgegnete: „Das glaube ich nicht, du böse alte Hexe.“
„Wie kannst du es wagen...“ begann die Hexe, doch dann schien ihr etwas einzufallen. „Dein Glück, dass ich noch jemanden auf der Speisekarte habe. Warte, bis ich wiederkomme!“
 
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Baskerville

W:O:A Metalgod
16 Feb. 2004
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Dann ging sie zur Tür und verschwand. Salme und Jessica sahen ihre Freundin erstaunt an.
„Du bist ja ganz schön mutig“, staunte Salma.
„Wenn die Alte mich sowieso fressen will, dann soll sie bloß nicht glauben, dass ich Angst habe. Vielleicht kann ich sie ja auch verunsichern und sie macht einen Fehler. Ihr wisst doch, wenn jemand wütend wird, macht er Fehler.“
Nun legten sie sich erst einmal auf den Boden und versuchten zu schlafen, denn vielleicht war es ja wichtig, frisch und ausgeruht zu sein.

Sie wussten nicht, wie lange sie geschlafen hatten, als die Tür zu ihrem Gefängnis aufging und ein kauziger, mürrischer Mann hineingestoßen wurde. Wieder lachte die Hexe laut, als sie die Gefängnistür verschloss. „Heute ist mein Glückstag, nicht war, Daskerville? Wer hätte auch gedacht, dass du so leichtsinnig bist und ohne deinen Zauberhut die Murmeltiere im Wald füttern gehst? Trotzdem danke ich dir, denn all die fetten Murmeltiere werde ich auch noch aufessen.“ Wieder lachte sie laut und hässlich. Dann ging zu ihrer Kochecke und räumte das herunter gefallene Geschirr auf. Nachdem sie ein paar große Kochtöpfe herausgeholt hatte, begann sie Kartoffeln zu schälen.

„Du schneidest die Kartoffeln viel zu dick, du Hexe hast keine Ahnung.“
„Ach, Angelina, für dich werden sie genau richtig sein.“
„Mit deinen kaputten Zähnen solltest du besser Gemüsesuppe ohne Einlage essen.“
„Pass auf, sonst verwandele ich dich in einen Frosch.“
„Dumme Hexe, dann hüpfe ich hier doch zur Tür hinaus, du bist wirklich dämlich.“
„Oh, du mieses kleines...“, die Hexe suchte nach Worten, sie stand auf und dabei fielen ihr die frisch geschälten Kartoffeln auf den Boden.
„Also, die Kartoffeln kannst du wegschmeißen, von dem dreckigen Boden fressen nur Schweine.“ Angelina fing es an, Spaß zu machen.
„Ich werde dich verzaubern, ich werde...“
„Zaubern, du?“ Der kauzige, mürrische Mann war aufgestanden und sah die Hexe spöttisch an.
„Du hast deine Zaubersprüche doch alle geklaut oder aus einem Kaugummiautomaten gezogen.“
Die Hexe knurrte gefährlich, aber sie sagte nichts. Nun begann sie, die Kartoffeln aufzuheben und in den Kochtopf zurück zu legen. Immer wieder warf sie Angelina und dem kauzigen, mürrischen Mann giftige Blicke zu. Schließlich setzte sie sich erschöpft auf einen der vier Küchenstühle und sagte: „Ich ruhe mich einen Augenblick aus, aber dann seid ihr dran.“ Es dauerte nur wenige Minuten und ein lautes Schnarchen war alles, was die Hexe von sich gab.

Der kauzige Mann sah die Frauen freundlich an. „Entschuldigung, die Damen, dass ich mich bisher nicht vorgestellt habe. Mein Name ist Daskerville, von Beruf bin ich der König der Murmeltiere. Mein Reich ist jenseits des Flusses. Die alte Hexe und ich kennen einander schon eine Ewigkeit. Leider ist sie mir schon häufig unangenehm aufgefallen und hat sie hat bisher nur böse Sachen gemacht. Sie glaubt sie hätte mich gefangen, weil ich unachtsam war, aber eigentlich war es nur ein Trick. Denn ich habe gesehen wie sie euch in ihr Haus gelockt hat, da dachte ich mir schon, dass sie euch fressen will und ich habe mich gefangen nehmen lassen um euch zu retten.“

Nun erzählten die drei, wer sie waren und wie sie in die Gewalt der Hexe gekommen waren. Sie erzählten auch von ihrem Fluchtversuch und dem Wolf mit den zwei Köpfen.
„Ein alter Trick“, sagte Daskerville. „Monster herbeizaubern ist einfach.“
„Aber die sind doch gefährlich“, bemerkte Angelina.
„Ach was“, schmunzelte Daskerville. „Monster sind nur gefährlich, wenn man daran glaubt. Die meisten verschwinden, wenn du sie auslachst. Doch es gibt einige, bei denen das nicht hilft, aber Gespenster und Monster existieren nur in deiner Phantasie, wenn du weißt, was ich meine.“
Angelina überlegte kurz. „Das heißt, dass es in Wirklichkeit keine Gespenster und Monster gibt?“
„Richtig.“
„Wenn ich also Angst habe, bilde ich mir nur ein, dass es Monster und Gespenster gibt?“
„Auch richtig.“
„Also hätte ich den Wolf nicht beachtet, dann wären wir jetzt wieder frei?“
„Auch das ist richtig.“

Daskerville stand auf und sagte: „Es wird Zeit, nach Hause zu gehen, wer kommt mit?“
Alle sahen ihn erstaunt an. Er nahm das Messer, das ihnen die Hexe leichtsinnigerweise nicht abgenommen hatte und begann, von einem der Bodenbretter eine lange Leiste abzuschneiden. Daskerville hatte nämlich gesehen, dass die Alte ihren Schlüsselbund neben sich auf dem Stuhl gelegt hatte. Nun nahm er die lange Holzleiste und versuchte, damit nach dem Schlüsselbund zu angeln. Es war nicht einfach, die Leiste in den großen Ring des Schlüsselbundes zu stecken, aber Daskerville gab nicht auf. Endlich gelang es ihm. Er hob die Leiste vorsichtig hoch, damit der Schlüsselbund zu ihm herunterrutschen konnte. Er klirrte und die Hexe knurrte kurz im Schlaf auf. Alle hielten den Atem an, aber nach kurzer Zeit schnarchte die Alte weiter. Schnell schloss Daskerville die Tür des Käfigs auf und trat hinaus. Als er vor dem Hexenhaus standen, atmeten alle erst einmal tief durch und der Murmeltierkönig sagte:
„Hier entlang, wir nehmen den Weg, der zu meinem Königreich führt, wir müssen uns erst vor ihrem Zauber schützen.“
„Aber die Alte ist doch viel zu langsam, die holt uns niemals ein“, widersprach Salma.
„Ihr dürft nicht vergessen, sie ist eine Hexe, beeilt euch.“

Sie liefen, so schnell es ging. Salma stolperte jedoch über eine heraustehende Baumwurzel und blieb kurz auf dem Boden liegen. Entsetzt sahen die anderen, dass die Hexe direkt neben ihr stand und lachte. Sie hob die Hand und wie aus dem Nichts erschienen zwei riesige schwarze Monster. Sie sahen aus wie gigantische Kartoffelkäfer. Schreiend vor Angst liefen Salma, Jessica und Angelina weiter, nur Daskerville blieb stehen. Die beiden Monster kamen langsam näher und aus ihrem hässlichen Maul tropfte grüner Schleim.
„Fresst sie auf, verschlingt sie.“ Die Hexe ließ wieder ihr angsterregendes Lachen erschallen, als die schwarzen Ungetüme immer näher auf Daskerville vorrückten. Aber Daskerville lief nicht weg. Die Hexe fluchte und auf einmal näherte sich ein Drache mit fürchterlichem Gebrüll. Daskerville atmete tief ein, lief durch die Monster hindurch, er nahm die Frauen am Arm und zog sie hinter sich her. Völlig verdattert blieb die böse alte Hexe stehen und sah zu, wie Daskerville mit den Frauen im Wald verschwand. Noch lange war ihr Wutgeheul zu hören.
Der Murmeltierkönig nahm die drei sexy Frauen mit in sein Königreich und machte sie dort zu seinen Gespielinnen und sie waren glücklich bis in alle Ewigkeit.
Ende!

:D:D:D
 
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