Die einen sagen Gummistiefel, die anderen haben Wasserdichte Schuhüberzieher, die nächsten Wanderschuhe.
Gut passende Gummistiefel. Teure Wanderschuhe finden es nicht so geil, wenn das Leder tagelang nicht mehr trocken wird.
Wasserdichte Schuhüberzieher hatte ich aus dem Motorrad-Bedarf, da sind sie - dank kleinem Packmaß - auch sehr sinnvoll. Auf einem Schlammfestival ziehts dir die aber von den Schuhen, ausserdem ist der Kunststoff nicht sonderlich stabil und bekommt schon beim stärkeren Kontakt mit Steinen etc. gerne Löcher.
Wir hatten solche Überzieher 2012 dabei, nach 2 Tagen Wattwandern waren die hinüber und wir haben uns im Pop-Up Obi im Dorf Gummistiefel gekauft.
Besagte Gummistiefel haben allerdings keine Einlegesohle, da bekommt man dann sehr bald lahme Füße. Wir haben uns dann beholfen, indem wir die Einlegesohlen aus unseren Lowa-Stiefeln rausgenommen und in die Gummistiefel gelegt haben, ab da gings.
Problem dabei ist jedoch, dass jeder Mensch - und damit auch der Fuß - schwitzt. Bei Wanderstiefeln mit Goretexmembran kann der Fuß noch "atmen", in Gummistiefeln nicht. Man muss also die Einlegesohlen rausnehmen, wenn man sich in die Penntüte legt, damit der Stiefel und die Sohle trocknen kann - und wehe, man muss dann raus, weil die Blase drückt
Das wusste ich damals alles noch nicht - heute habe ich also 2 Paar Einlegesohlen mit Fußbett für die Gummistiefel dabei, mit dem Paar, das in den Lowa-Stiefeln ist, sind das dann 3 Paar.
Ausserdem: Socken, viele Socken, und dazu noch mindestens 1 Extra-Paar - siehe Schwitzen.
Die einen schwören auf Wolle, die anderen auf Synthetikfasern, was bei dir funktioniert, kannst nur du selbst entscheiden. Wenn man, wie ich, die Hosenbeine langer Hosen in die Gummistiefel stopft, müssen die Socken nicht kniehoch sein. Trägt man hingegen kurze Hosen, scheuert man sich die Waden auf, da sollten die Socken schon bis über die Stiefel reichen.