dortmunder borusse
Newbie
- 11 Aug. 2024
- 14
- 56
- 28
Es gibt so viele verschiedene Ansichten zu 2025, und dies ist gut so.
Der Metal lebt genau aufgrund dieser verschiedenen Ansichten … und der Toleranz. Von daher ist meine Meinung auch nur eine von vielen. Bestimmt verschieden zu anderen, nicht unvoreingenommen, aber 100% persönlich.
Ich bin ein alter Sack mit 55 und gehöre vielleicht nicht mehr auf das Festival. Ich habe sicher andere Ansichten als jemand anderen Alters, egal ob Jünger oder Älter. Aber auch ich möchte in Demut vor euch allen meine Erfahrungen zu 2025 teilen.
Kurz zusammen gefasst: mir hat es gefallen.
Doch im einzelnen.
Das Wetter war sicher nicht gut. Wir hatten gut eine Handvoll Wasser bei Regen in unserem Pavillon stehen, in dem wir auch geschlafen haben. Gott sei Dank auf Liegen. Wir hatten einen der schlechtere Plätze, aber es blieb noch trocken beim Schlafen, auch wenn es sicher lustig ausgesehen hat, wenn uns einer beim balancieren auf der Liege zugesehen hätte, um die Füße nicht in das Wasser einzutauchen. Den Schlamm im Pavillon nach dem entwässern spare ich mir… da kann man mit leben
die Wege:
Beschissen… ok sicher um Welten schlechter als 2022 und auch interessanter als 2023, da waren gefühlt nicht so viele verschieden Arten des Schlamms vertreten. Diesmal weniger extremer „Smömpf“, der einem die Schuhe auszieht, dafür zwischendurch mehr wässrig, obwohl ich das Gefühl hatte, diesmal war von allem was dabei. Bin ich versunken? Nein, mit Wanderstiefeln ist es nie „übergelaufen“. Glück, vielleicht. Ich habe es aber nie als extrem empfunden.
Zu Rolli-Fahrern sage ich nichts. Das ist eine andere Nummer aufgrund der Anforderungen.
Aber Knieetief, 30 cm, oder was ich sonst lesen musste, habe ich persönlich nicht erlebt. Mag in Extremen anders gewesen sein, das will ich nicht behaupten, aber ich bin gut klargekommen.
Wusste ich was kommt?
Nein, das Wetter ist immer unberechenbar, aber ich konnte es mir denken. Wir haben die Stiefel vorher nochmals extra imprägniert, Regenjacken eingepackt und haben auch am letzten Tag das Auto in eine strategisch günstigere Parkposition gefahren. Hatten wir da Glück? Jaein, wir haben versucht mitzudenken, haben früh gepackt, umgeparkt und sind Samstag noch entspannt zu den Konzerten, bevor wir nach Hause gefahren sind.
ihr seht, wir haben das Beste draus gemacht. Uns vorbereitet, vorausschauend das Auto umgestellt… und vor allem Spaß gehabt! Wir haben uns mit der Situation abgefunden (nach 2023 nicht schwer, denn da waren wir froh auf dem Gelände gewesen zu sein). Es ist immer, was du draus machst. Klage nicht, suche Lösungen. Änderst du es nicht, akzeptiere es und mache das Beste draus. Hier öffne ich bewusst die Flanke für Kritik und andere Meinungen, doch sollte jeder Kritiker bedenken, das ich a) nicht den Veranstalter kritisiere, da es dort m.E. nicht viel gibt, noch b) es unerträglich war. Anstrengend, ja, aber nicht unerträglich.
Was ich nur anregen würde, wäre ein besseres Wegenetz für Rolli-Fahrer. Da könnte was gemacht und verbessert werden. Der Res, eher Kleinigkeiten im Vergleich zum herausforderndem Wetter.
Gruß
Du hast genau die richtige Einstellung die man für so ein Festival haben muß.Auch ich nehm es so wie es kommt und mach das beste daraus. Das Alter auf Wacken

Was für mich auf Wacken

Dafür nochmal Vielen Dank

Deshalb stimmt auch der Spruch Wacken

Es ist einfach eine andere Welt.
Dazu kommen Bands mit denen man Teilweise groß geworden ist. Du hast nämlich vollkommen Recht das es Geile Musik war denn die Bandbreite an Bands war einfach höher. Deshalb ist auch der Vorwurf das diese abgehalftert sind völliger Ouatsch weil die Konzerte dieser Bands Immer noch Ausverkauft sind. Ich war selbst in der Westfalenhalle und konnte mich davon überzeugen als Uriah Heep, Saxon und Judas Priest aufgetreten sind.
Deshalb freu ich mich auch schon auf 2026 getreu dem Motto
Rain

