
Die Ballade vom Wippelbachtal
Ein episches Gedicht in 7 Gesängen
I. Ruf der Wälder
Im Herzen der Pfalz, wo die Nebel sich wiegen,
Liegt Wippelbachtal, wo die Schatten noch siegen.
Die Eichen dort flüstern von uralter Zeit,
Von Rittern und Räubern, von Liebe und Leid.
II. Der Bach, der nie schweigt
Ein silberner Faden durch moosgrünes Land,
Der Wippelbach rauscht wie ein ewiges Band.
Er kennt jedes Flüstern, jedes verlorene Wort,
Trägt Sehnsucht und Träume an unbekannten Ort.
III. Die Hüterin des Tals
Im Tal lebt die Sage von Elsbeth, der Frau,
Mit Augen wie Sturm und mit Haaren wie Tau.
Sie wacht über Tiere, über Wurzel und Stein,
Und wer sie verrät, wird nie wieder heim.
IV. Der Ruf des Falken
Ein Falke kreist über dem Felsen so kühn,
Er sieht, was verborgen, was Menschen nicht blühn.
Er war einst ein König, verflucht durch Verrat,
Nun mahnt er zur Ehre, zur Wahrheit, zur Tat.
V. Die Nacht der Feuer
Wenn Vollmond sich spiegelt im Wippelbach klar,
Dann tanzen die Geister, so wie einst es war.
Die Flammen erzählen von Schlachten und Mut,
Von Blut, das geflossen, von Hoffnung, von Glut.
VI. Das Lied der Wanderer
Wer wandert durchs Tal, mit dem Wind als Begleiter,
Dem öffnet sich Wippelbachtal immer weiter.
Es schenkt dir Geschichten, in Wurzeln versteckt,
Und zeigt dir dein Herz, wenn der Zweifel dich neckt.
VII. Ewigkeit im Grün
So bleibt dieses Tal, wie ein Lied ohne End’,
Ein Ort voller Zauber, den jeder erkennt.
Denn wer einmal spürt, wie der Wippelbach klingt,
Dem bleibt seine Seele für immer durchdringt.