der 20000- thread

  • Als neues Loginsystem benutzen wir die Wacken.ID. Damit du deinen jetzigen Account im Wacken Forum mit der Wacken.ID verknüpfen kannst, klicke bitte auf den Link und trage deine E-Mail Adresse ein, die du auch hier im Forum benutzt. Ein User mit deinem Benutzernamen und deiner E-Mail Adresse wird dann automatisch angelegt. Du bekommst dann eine E-Mail und musst deine Wacken.ID bestätigen.

    Sollte es Probleme geben, schreibt uns bitte.

    Klicke hier, um deinen Account in eine Wacken.ID zu migrireren.

der_harry

W:O:A Metalmaster
25 Nov. 2001
23.939
0
81
55
Land der Chauken
Website besuchen
Original geschrieben von Baden Devil
Edi schon gehört Voltaren gibts jetzt auch Rezeptfrei


[color=e80df0] C14H10Cl2NO2Na (Natriumsalz); C14H11Cl2NO2 (freie Säure)

Ich glaub so richtig gut macht dat aber nich breit ...... da gibs sicher besseres ;):D:D:D


Verwendung:
Pharmazie: Diclofenac ist ein wichtiges, nichtsteroidales entzündungshemmendes (antiphlogistisches), schmerzlinderndes (analgetisches) und antirheumatisches Mittel (NSAR), das demzufolge in zahlreichen Handelspräparaten enthalten ist (z.B. in Voltaren, Allvoran, Diclo-Phlogont, Monoflam usw., alles eingetr. Wz.). Diese Präparate werden u.a. eingesetzt bei entzündlichen und entzündlich aktivierten degenerativen rheumatischen Erkrankungen, bei nichtrheumatischen, mit Schmerzen einhergehenden Entzündungen und Schwellungen (z.B bei Verletzungen oder nach Operationen) und bei akuten Gelenkentzündungen (einschließlich dem akuten Gichtanfall). Auch bei Reizzuständen im Zusammenhang mit degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie bei Weichteilrheumatismus. Der Wirkstoff unterliegt in Deutschland der Verschreibungspflcht (ausgenommen in bestimmten Präparaten zur äußerlichen Anwendung).
Analytik: Als Vergleichssubstanz für pharmazeutisch-chemische Untersuchungen.

Bioverfügbarkeit/Pharmakologie:
Die Resorption von Diclofenac erfolgt schnell und in hohem Ausmaß. Die mittlere relative Bioverfügbarkeit (Relatives Ausmaß der Verfügbarkeit therapeutisch wirksamer Substanz im Organismus) eines Testpräparats (als Lacktablette 50 mg) betrug z.B. 97,9%. Maximale Plasmaspiegel werden 1,5 bis 2,5 Stunden nach Einnahme der magensaftresistenten Tablette oder 1 Stunde nach Gabe einer in Wasser zerfallenen Form (sog. Dispers-Tabletten) erzielt. Der Wirkstoff Diclofenac weist eine hohe Eiweißbindung auf, das bedeutet er ist zu 99,7% an Serumproteine gebunden, dabei weit überwiegend an Albumin (99,4%).
Die ausgeprägte schmerzlindernde, entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkung von Diclofenac-Natrium ist hauptsächlich auf die Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase zurückzuführen, welches für die Bildung von Prostaglandinen und Thromboxan aus Arachidonsäure verantwortlich ist. Den Prostaglandinen konnte eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Entzündungen, Schmerzen und Fieber nachgewiesen werden. Neben der oben genannten Hemmung des Cyclooxygenasewegs nimmt man zusätzlich auch eine inhibitorische Einwirkung auf den Lipoxygenaseweg an (Verminderung der Leukotrienproduktion), weiterhin beobachtet man eine Verminderung des freien Arachidonsäurespiegels, welche durch eine Diclofenac-induzierte Freisetzungshemmung sowie Forcierung des "Reuptake" zu erklären ist. Diese dreifache Einwirkung des Arzneistoffs Diclofenac stellt unter den NSAR eine Besonderheit dar.


Unerwünschte Wirkungen:
Bei der Einnahme von Diclofenac-Präparaten kommt es bei etwa 6-14% der Verwender zu Magen-Darmbeschwerden (zu nennen sind v.a. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und geringfügige Magen-Darm-Blutungen). Beim Vorliegen von Geschwüren des Magens oder Zwölffingerdarms ist der Stoff daher kontraindiziert. Im Bereich des zentralen Nervensystems beobachtet man gelegentlich Störungen wie Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Erregung, Schlaflosigkeit, aber auch Müdigkeit, Benommenheit oder Schwindel können auftreten. Überempfindlichkeitserscheinungen an der Haut (Ausschlag, Hautjucken) sind als gelegentlich vorkommend beschrieben worden; in Einzelfällen treten Ausschläge mit Blasenbildung, Ekzeme oder Erytheme auf. Störungen der Blutbildung sowie schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Schock) sind nur in Einzelfällen, letztere allerdings auch bei der erstmaligen Anwendung, vorgekommen.



[/color]