der 20000- thread

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black

W:O:A Metalmaster
Nov 27, 2001
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DÜSS-HELL-DORF
Nicht die große, die Angst vor den Naturgewalten,
die einen klein und verwundbar werden lassen.
Keine Angst vor etwas, das von außen kommt.
Nein, keine solche Furcht, sondern eine,
die auf den ersten Blick weit harmloser scheint,
und doch so viel grausamer ist.

Eine Angst, die aus mir selber kommt.
Mich überfällt, wenn ich, des Starkseins müde
und überdrüssig der Einsamkeit bin.
Dann kommt sie in den Nächten, da ich wachliege,
und dringt von innen in mich ein; steigt hoch in mir,
und droht, die Seele zu zerreißen.

Die Angst, etwas Kleines, Wertvolles zu zerbrechen,
einen Schatz, von dem ich nicht einmal weiß,
ob ich ihn je besitzen werde. Ich weiß es nicht.
Und doch fürchte ich, daß ich, um Gewißheit
zu erlangen, etwas anderes aufgeben müßte.
Etwas, das mir lieb und teuer ist.

Und was, wenn sich herausstellte, daß der Schatz,
den ich vor mir sehe, nur ein Hirngespinst ist?
Dann stünde ich alleine da, und hätte wieder
einmal alles verloren. Wie schon so oft - wie schon
zu oft bisher. Ertrüge ich das noch einmal?
Ich weiß es nicht zu sagen.

Und so sitze ich hier, und die Angst dringt
in mich ein und verdunkelt mir das kleine Licht,
das ich zu sehen glaube.
Ich schelte mich selbst einen Feigling.
Und doch wage ich nicht den Schritt zu tun,
der die Angst besiegen - und doch auch alles zerstören könnte.

Ich bleibe stumm und starr, nur wartend
auf ein Zeichen, das mir die Kraft und den Mut gibt,
jenen Schritt zu tun.
 

black

W:O:A Metalmaster
Nov 27, 2001
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DÜSS-HELL-DORF
du ich will



dich jetzt küssen
höchste zeit...hab mich so auf
dich gefreut

du ich vemiss dich
hab nur luft
geküsst
und wolken umarmt

du wächst dich tief
in mein gehirn

es hat einfach klick
gemacht

hab tausende momente
in die zeit gerafft

nur an dich
gedacht

du bist der mensch
der mich berührt

noch nie so gespürt

für mich ist
eins und eins
drei

seitdem ich dich
kenne

mal bist du mir
ganz nah

mal bist du auf
der flucht

mal steh ich auf einem
berg

mal falle ich in eine
schlucht

manchmal bläst du mir
das blut von innen
heraus

wie roter nebel
auf dem
meer

ich schaue
in den spiegel
und suche mein gesicht

doch ich sehe nur deins
immerzu

aber wenn
du da bist
sehe ich das licht

dann glaub ich werden
wunder
wahr

dann streicheln sich meine
hände um dich

dann versinken
meine augen
in dir

dann steht dein name
in meinen augen

dann fass ich
die sterne
an

dann strahle ich
von innen
her

von da wo ich
wohne

die ganze nacht...

...
 

black

W:O:A Metalmaster
Nov 27, 2001
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DÜSS-HELL-DORF
Licht und Dunkel
Hoffnung und Trauer
Klarheit der Gedanken
Wirrwarr der Gefühle
und doch ?
es fügt sich alles zusammen
ohne sich auszuschließen
ohne sich gegenseitig aufzulösen

das ist der Spannungsbogen
des Lebens
des Seins
zwischen
den unzähligen kleinen und großen Toden
und den stets verwandelnden Auferstehungen

ich staune
ahne
wohin dieses Auf und Ab
geheimnisvoll führt:
in die Welt des inneren Friedens
 

black

W:O:A Metalmaster
Nov 27, 2001
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DÜSS-HELL-DORF
von Anne Morrow Lindbergh

Wenn man Jemanden liebt
so liebt man ihn nicht die ganze Zeit, nicht Stunde um Stunde
auf die ganz gleiche Weise
Und doch is es genau das, was die meisten von uns fordern
Wir haben so wenig Vertrauen in de Gezeiten des Lebens
der Liebe, der Beziehungen.
Wir jubeln der steigenden Flut entgegen und wehren uns
erschrocken gegen die Ebbe.
Wir haben Angst, sie würde nie zurückkehren
WIr verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit, Fortdauer
und die einzige mögliche Fortdauer des Lebens
wie der Liebe liegt im Wachstum
im täglichen Auf und Ab -
in der Freiheit
einer Freiheit im Sinne von Tänzern, die sich kaum
berühren und doch Partner in der gleichen Bewegung sind.