Sinngedicht zum heiligen Mittwoch:
Es gingen durch nen gruenen Forst
Ein Jaeger und sein Schwein nam's Horst
Horst war verliebt in den Jaegermeister
Hans Jupp Grueninger, so heissta
Horst wuenschte sich seit langer Zeit
von seinem Foersterlein ein Kleid
Er versucht zu jammern und zu klagen
Hans Jupp sagt: ''Ein Schwein soll keine Kleider tragen!''
Das schweinchen weint darauf gar bitterlich
und sprach: ''Das find ich gar nicht ritterlich!''
Und als der sich nicht erweichen laesst,
er den Foerster mit Pipi benaesst.
''Soll ich halt keine Kleider tragen -
darfst Du Dich nicht ueber Urin am Bein beklagen!''
Dararauf kommts zum Hauen und zunm Stechen
man hoert von weitem beide Keuchen
Darauf erscheint vom Dorf der Pfaff, der sagt:
''Ich glaub mich laust der Aff!''
Siehts doch aus als triebe Sodomie
sein Unwesen im Wald wie sonst noch nie!
Der Foerstermann - der muss in'n Kerker
doch fuer das Schweinchen kommt es dann noch aerger.
denn wer nun denkt es gab ein Schweinehappyend
der ist getaeuscht - es gibt Schweinelend!
Das mutterseelen einsam Tier
schnappt sich der Metzger nach vier Bier.
Und statt nem Kleid bekommt das Schweinchen
sein Eigengekroese in Eigendaermchen
Denn merke doppelunrecht fordert - und das is wichtig
doppelte Strafe und das is richtig.
Def eine verweigerte ein Kleid
der andere war sofort zum Kampf bereit
So solls nicht sein auf Gottes Welt
wo man viel von Frieden haelt!