Das stimmt nicht. In beiden Fällen werden die präkommunikative, kommunikative und postkommunikative Phasen untersucht. Und die Medienwirkungsforschung ist sher darauf bedacht, die Wirkungen rauszufinden. Nur haben die in den letzten 30 Jahren zu viel Mist gebaut und können erst seit ca. 5-10 Jahren wieder halbwegs ernst genommen werden. Vorher stammten die wichtigsten und realistischsten Ergebnisse aus den 30er Jahren.
Es ist aber schon verwunderlich, dass bei den letzten School-Shootings zusätzlich zu den sozialen Defiziten der Täter Computerspiele mit im Spiel waren. Und diese "die haben bestimmt auch Brot gegessen und waren im Kindergarten"-Argumentation ist absolut lächerlich und soll nur davon ablenken, dass an den Theorien vielleicht doch was dran sein könnte. Oder will jemand verleugnen, dass bei Computerspielen im Gegensatz zum Brotessen aktiv Gewalt ausgeübt wird?
Was noch immer nicht heißen soll, dass CS der einzige Grund sind (was manche Leute immer wieder gerne überlesen wollen)!
Natürlich kommt noch dazu, dass die Leute an Waffen rankommen müssen, die Eltern darauf achten müssen, was ihre Kids tun, die Schule in die Verantwortung zu nehmen ist etc., etc.
Aber diese ständige Verleugnung, dass CS irgend etwas damit zu tun haben ist nicht mehr haltbar und außerdem machen es sich die Leute damit genauso einfach, wie diejenigen, die sagen, dass CS der Hauptgrund wären.