Arion

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Bock auf jungen Powermetal?

  • Ja

    Stimmen: 1 33,3%
  • Nein

    Stimmen: 2 66,7%

  • Umfrageteilnehmer
    3

woa-boa

Newbie
5 Aug. 2019
16
1
18

Review des letzten Albums „At the break of dawn“ auf „metal.de“

Eine wirklich junge Band wird uns unter dem Banner ARION präsentiert. Die Jungs aus Finnland veröffentlichen mit „Life Is Not Beautiful“ ihr Erstlingswerk. Die Debut EP wurde ausschließlich in Finnland veröffentlicht und sorgte auf Anhieb für Aufsehen. Für ihr Album holte man sich Bandmitglieder von Stratovarius oder auch Elize von Amaranthe an Bord.

Die Fackel der Jugend – ARION

Ein episches Intro und dann brettert auch gleich feinster Power-Metal skandinavischer Schule aus den Boxen. „No One Stands In My Way” könnte als bandinterne Hymne verstanden werden, so kämpferisch und kompromisslos und dabei melodisch wie es einfach nur nordische Metal-Bands hinbekommen, sind die Markenzeichen dieses Beitrags. Bei „At The Break Of Dawn” hat Elize von AMARANTHE ihren Gastauftritt und dominiert direkt den gesamten track. Der wohl schnellste Track des gesamten Albums kann auf Anhieb überzeugen und punktet durch seine saubere Produktion, die direkt Lust auf ein Live-Erlebnis macht. „The Last Sacrifice” startet ruhig und wiegt den Zuhörer in einer trügerischen Sicherheit, ehe ein Gitarrengewitter aus den Boxen schallt und den Song zu einer coolen Mid-Tempo Nummer verwandelt, die allerdings ruhig etwas mehr Härte vertragen hätte.

Den ruhigen Momenten im Leben ist „Through Your Falling Tears” gewidmet. Eine Gänsehaut-Ballade, die allerdings leider keinerlei Wiedererkennungswert besitzt und daher nicht unbedingt zu den Highlights dieser CD gezählt werden darf. Bei „Unforgivable“ sollte man aufpassen, nicht gleich in Begeisterungsstürme zu verfallen. Egal, dieser Track ist ein wahrer Diamant. Tempo und Melodie scheppern ordentlich und auch die Vocals passen. Bitte mehr davon! Der Titeltrack „Life Is Not Beautiful“ setzt neue Maßstäbe in der Bandhistorie in Dingen Härte und Dunkelheit. Ein echter Kracher, der seinem Namen alle Ehre macht. Hier werden die düsteren Seiten des menschlichen Daseins thematisiert. Die Main-Ballade des Debuts ist „Last One Falls“. Besser als sein artverwandter Vorgänger, schaffen es ARION hier, die Gefühle auf CD zu bannen und ein Lichtermeer zu entzünden. Mit der Vollgas-Nummer „Seven“ verabschieden sich die hoffnungsvollen Metaller von ihren Fans. Ein eingänglicher Track, den man immer wieder hören möchte.

Verliebt in Melodien – Life Is Not Beautiful

Fazit: ARION dürften mit diesem Werk auch in unseren Gefilden für Aufsehen sorgen. Gut gemachter, gradliniger Power-Metal, der sich direkt in die Gehörgänge frisst. Metal-Herz, was willst du mehr?

 
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