Auf welchem Konzert wart ihr und wie wars?

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Z13

W:O:A Metalmaster
28 Juli 2022
18.911
7.958
128
Husum
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TOTAL CHAOS, Rumkicks & The Unnecessarys in der Kieler Schaubude
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𝗦𝘁𝗿𝗲𝗲𝘁𝗽𝘂𝗻𝗸 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝘂𝗱𝗲 - 𝗞𝗼𝗿𝗲𝗮𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗶𝗯𝗲𝘀 & 𝗟𝗶𝗯𝗲𝗿𝘁𝘆 𝗦𝗽𝗶𝗸𝗲𝘀
Der Abend versprach, verdammt gut zu werden und so machte ich mich wieder einmal auf den Weg nach Kiel in die 𝗦𝗰𝗵𝗮𝘂𝗯𝘂𝗱𝗲 𝗶𝗺 𝗛𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗵𝗼𝗳. Nach zwei Tagen mit Fieber und Infekt durfte es nun etwas positive Abwechslung geben und die Bergstraße schien mir da die richtige Wahl zu sein, den Kopf freizubekommen. Schließlich wollte ich mich dort auch mit meinem Kumpel 𝗖𝗵𝗲𝗺𝗮 𝗭𝘂𝗿𝗶𝘁𝗮 von 𝗧𝗼𝘁𝗮𝗹 𝗖𝗵𝗮𝗼𝘀 treffen, der früher bei The Blood, Booze & Glory, Casualities, UK Subs, The Vibrators, The Skeptix, Texas Terri Bomb, Louise Distras Band und Love Zombies spielte und aktuell zusätzlich noch für Fangs On Fur, Anticops und Qloaqa Letal aktiv ist. Nach einer herzlichen Umarmung und etwas Sabbelei war es dann auch schon fix Zeit für 𝗧𝗵𝗲 𝗨𝗻𝗻𝗲𝗰𝗲𝘀𝘀𝗮𝗿𝘆𝘀 aus Kiel, eine
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gar nicht mehr ganz so junge Band, und nach 10 Jahren haben sie dann auch Merch und `ne Platte am Start. Die Jungs plus Deern gefielen mir richtig gut. Ich hatte mich natürlich vorher wieder auf Youtube in ihr Schaffen reingehört, fand sie aber live noch geiler. Sie spielten sich und den kleinen Konzertraum der Schaubude mit rohem und rotzigem Hardcorepunk schon mal so richtig heiß. Natürlich kann man auf einer so kleinen Bühne wie dieser, dazu mit niedriger Decke, keine große Akrobatikshow erwarten, und trotzdem sprang der Funke über. Local Heroes halt! Was sich hier schon ankündigte war, dass der Pogo-Pit an diesem Abend noch heftig werden und kein Blatt mehr zwischen Publikum und Bühne passen würde. Nach `nem Gespräch mit Betreiber 𝗥𝗶𝗰𝗵𝗶 über den geilen Sound an diesem Abend und der spannenden Backstory des Tongottes, war Kiel bereit für den nächsten Kracher. Die 𝗥𝘂𝗺𝗸𝗶𝗰𝗸𝘀 aus Südkorea sind
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aktuell mit 𝗧𝗼𝘁𝗮𝗹 𝗖𝗵𝗮𝗼𝘀 auf 𝗴𝗿𝗼ß𝗲𝗿 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘁𝗼𝘂𝗿 und brachten mal so ganz andere Vibes mit. Die 3 jungen Punkrockgirls 𝗝𝗲𝗼𝗻𝗴 𝗬𝗲𝗮𝘄𝗼𝗻 (Vocals + Saiten), 𝗛𝗲𝘆𝗻𝗮𝗺 𝗦𝗶𝗻 (Vocals + Basssaiten) und 𝗝𝗼𝗼 𝗪𝗮𝗻 𝗦𝗲𝗼 (Trommel) aus Seoul gründeten den All-Female-Dreier 𝗥𝘂𝗺𝗸𝗶𝗰𝗸𝘀 vor 8 Jahren und touren seitdem weltweit. Diese Kombi war komplett irre, 3 schicke asiatische Deerns wie aus einem Anime mit extrem unterhaltsamen Ansagen in internationalem Sprachgemisch und dazu diese witzig gespielte Überheblichkeit und rotzfrecher Punk, der wiederum mit viel Melodie daherkam, sodass man sich zwischendurch fragte, ob sie nicht doch irgendwie mit BTS verwandt sein könnten. Ganz außergewöhnliches Gesamtpaket! Die Mädels hatten die Meute nach zwei Songs im Griff und an den Bühnenrand gesaugt. Sehr sympathisch! Nach einer erneuten Pause am Schicko-Tresen waren wir allesamt bereit für die legendären 𝗧𝗼𝘁𝗮𝗹 𝗖𝗵𝗮𝗼𝘀. Ich sag nur 1989, Baby! Sie ist eine der Bands, die allein optisch schon keinen Zweifel daran aufkommen lässt, wohin die Reise gehen wird. F***** Charisma-Rakete! 𝗥𝗼𝗯 𝗖𝗵𝗮𝗼𝘀, 𝗖𝗵𝗲𝗺𝗮 𝗭𝘂𝗿𝗶𝘁𝗮, 𝗦𝗵𝗮𝘄𝗻 𝗦𝗺𝗮𝘀𝗵 und 𝗠𝗶𝗴𝘂𝗲𝗹 𝗖𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗰𝘁 waren auf Vollgas programmiert und kannten nur den Weg nach vorne, wütend, politisch, schnell und explosiv. Man muss eigentlich gar nicht mehr viel über ihre Kunst sagen, wer The Casualities oder The Exploited mag, will die Jungs adoptieren. Zwischendurch musste 𝗥𝗮𝗱 𝗧𝗵𝗲 𝗜𝗺𝗽𝗮𝗹𝗲𝗿 aka 𝗖𝗼𝗰𝗼 immer wieder die Mikroständer zusammenschrauben, da es im Pit heftigst zur Sache ging. Ein ums andere Mal dackelten oder sprangen einige Tanzchaot*innen auf die kleine Bühne und brachten Rob und Chema ordentlich in Bedrängnis oder
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maltretierten die Boxen. Hier sei gesagt, dass ich wilde Pits absolut liebe, aber hier hatten 3 Personen mit völlig entfesseltem Übereifer so absolut gar keine Kontrolle mehr über sich und ihre umsichschlagende Pit-Präsenz geschweige denn die Unversehrtheit des Publikums im Auge. Die Stimmung war natürlich nichtsdestotrotz mega geil, an Bilder zu kommen dann eher schwierig aber das gehört dazu. Es gibt Clubs, die werben mit einem Image und können es nicht halten, Hier in der Bude ist das anders. Dieses total bunt gemischte Publikum ist der Club! Nach dem Gig war noch Zeit für ein Bild mit den Rumkicks und Chema, der mich dann von meinem Auto nochmal zu den Mädels der Rumkicks mitnahm, um noch ein wenig zu quatschen und den Abend ausklingen zu lassen. See you in the pit
♠️
Timmy
♠️
 

Tine_Chewbacca

W:O:A Metalhead
9 Dez. 2024
190
166
58
The BossHoss am 22.08. auf Burg Creuzburg

Es wird mal etwas neues probiert. Ich hab die Band noch nie gesehen, kenne sie aber schon fast mein Leben lang, sie spielen in Thüringen und knapp 10 Freunde sind dabei. Da muss ich natürlich mit. Und wer hätte es gedacht, es war ziemlich cool.

Zu aller erst, Creuzburg ist ne total geile Location! Mit gerade mal 30 Minuten Fahrt ist sie von mir aus sehr gut zu erreichen. Man muss zwar den Berg erklimmen, aber das Ambiente in der Burg ist einmalig. Nicht ohne Grund spielen In Extremo und Saltatio Mortis jährlich hier.

Also Vorband spielten The Picturebooks. Nur Schlagzeug und Gitarre/Vocals. Ziemlich unspektakulärer Alternativ Rock. Hätten 10 Minuten gereicht, leider gings 45...

The BossHoss waren aber unerwartet geil! Die haben da oben ordentlich abgerissen. Hinter Alec und Sascha, die man aus dem Fernseher kennt steht noch eine knapp zehnköpfige Band, die einem fetten Sound kreiert haben. Los ging es mit einem klasse Cover von "On The Road Again" von Wille Nelson, gefolgt von ein paar anderen neuen Songs die allesamt gut waren. Highlights waren aber natürlich die Klassiker, die man aus dem Radio kennt wie "Dos Bros", Dont Gimme That", "Do It" und ein weiteres Cover von "Jolene" (RIP Dolly). Doch, das war insgesamt ein ziemlich geiler Abend mit vielen Freunden. Unter den Umständen muss es nicht zwangsläufig Metal sein. Gern wieder.
Ich hatte schon ein paar Mal vor einigen Jahren das Vergnügen mit der Band, sie live zu sehen und war jedes Mal nach dem Konzert mit breitem Grinsen von dannen gezogen.
 
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Drizzt Do'Urden

W:O:A Metalmaster
30 Okt. 2013
5.563
3.584
128
Eigentlich wollte ich diesen Konzert-Bericht jetzt gar nicht schreiben…

aber mit „eigentlich“ beginnt und endet dieser Bericht auch.

Die Hosen kommen auf Tour, ok!
Ich weiß ja nicht, HH-Trabrennbahn, ok!
Tickets für knapp 90€, ok!
Eigentlich habe ich die schon so oft gesehen! brauche ich jetzt nicht „schon“ wieder! werden sie auch nicht besser! sind bei den Konzerten zu viele Mainstream „Fans“!
Also ne, kein Ticket gekauft…

Irgendwann kamen dann die Infos,
„haben Tickets abzugeben…“
Mal geschaut, ne! am Tag darauf mittlerweile den Flug nach Südafrika gebucht.

Tja und dann kam der Tag der alles veränderte.
N‘ Kumpel hat beim Gewinnspiel von RockAntenne
4 Tickets gewonnen und uns an einem feuchtfröhlichen Abend gefragt ob wir mit wollen.
Ach komm, nett zu viert einen Abend verbringen, ok!

Anfahrt nur Stau, viel zu spät (16:15h 🤦‍♂️) um noch FOS Bändchen zu bekommen, 28°C und man darf nicht mal ein Wasser mit rein nehmen.
Fing ja gut an…. 😞

„Wo müssen wir jetzt für die Tickets hin?“ „Ah, da zur Gästeliste?!“
keine Schlange, 4 x Hardticket und jeder ein FOS-Bändchen.
Die Laune stieg…
nur um gleich bei 4 x Bier (ich musste ja zahlen, wenn man schon für lau mit darf) mal die Ansage „40€“ entgegen gelächelt zu bekommen (ok, 3€ Pfand 🤨).
Burger dann noch für n‘ 10€‘er 😳
Ist „HH Kultursommer“ (wohl ohne Förderung) da können die Hosen nichts für die Preise.
Für eigentlich wollte ich gar nicht hin, mehr Bestätigung als Meinungskorrektur.

Ach ja, Musik gab es ja auch.
In HH mal zwei komplett andere Vorbands.

Den Start machten The Stranglers.
Kennt man, werdet ihr gleich sehen.
Campino höchst persönlich hat sie angekündigt.
Der Anfang war schon recht sacht, dann die beiden Hits „Golden Brown“ und „Always The Sun“ um dann noch 3 punkigere Songs nachzulegen.
Das passte soweit.

Noch ne Runde Bier, jetzt ja nur noch 28€ - läuft!

Zweite Band Gogol Bordello, kannte ich so überhaupt nicht und ich weiß nach einer guten 3/4 Std. auch immer noch nicht, was das so genau war - aber viele von denen da auf der Bühne kamen aus NY!
Stilistisch mit Akkordeon und Gaige haben sie mich an „The Ukrainians“ aus den 90‘ern erinnert.
So war auch ukrainischer „Gesang“ gemischt mit Englisch und noch einer Sprache 🤷🏼‍♂️ die ins Mikro gerotzt wurden.

@Z13: zeitweise waren auch zwei Mädels der Band Puzzled Panther mit auf der Bühne. Die hätte vom Styl auch von deinem Gig der Rumkicks sein können. 😄
Die Show war schon sehr wild, hat aber irgendwie auch gute Laune gemacht.
Passte also auch!

Tja, und dann kamen Die Toten Hosen.
Start mit „OpelGang“ und „Die Show muss weitergehen“, „Wir waren nie Weg“ und „Auswärtsspiel“ schon mal eine Ansage. Die neuen Stücke haben live auch ordentlich Power.
Durch ziemlich konstanten Ostwind, hat der super abgemischte Sound Campinos Stimme gut zu uns nach rechts getragen.
Die Crowd war halt wie erwartet geteilt in Fanbase (tanzend und mitgrölend) und den Mainstream-Konsumenten, was die Stimmung aber zum Glück nicht signifikant verschlechtert hat.
Nun ja und HH wäre für die Hosen nicht Hamburg, wenn nicht auf „die Linke Sene“ gesetzt werden kann.
So mussten in der SetList Songs wie „Diebe und Helden“ und „Nur zu Besuch“ (mein pers. wohl emotionalster Song) weichen und wurden durch die politischen Songs „Was ist mit uns los“, „Alle sagen das“ und „Europa“ ersetzt.
Schön auch das Tour-Debüt „Das Mädchen aus Rottweil“.
Das dann „Schrei nach Liebe“ mit Bela B. noch kam war erwartbar.
Das Bela irgendwo hinter der Treppe von der Bühne fällt…
…vielleicht auch, wo Campino ja auch beim Versuch crowdzusurfen schon fallen gelassen wurde.
Highlight für +1 war dann als Matria mit den Jungs „Welt der Wunder“ performt hat.
Ob es Vicky Leandros noch als Gast gebraucht hätte… so what!
Die SetList war top, unsere Kraft und Campinos Stimme letztendlich am Ende und für „eigentliche wollte ich ja gar nicht hin“, war es ein wirklich schöner Gig.

So, die Zeit im Flieger gut genutzt. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:

Hex

W:O:A Metalgod
4 März 2004
253.299
74.629
158
Eigentlich wollte ich diesen Konzert-Bericht jetzt gar nicht schreiben…

aber mit „eigentlich“ beginnt und endet dieser Bericht auch.

Die Hosen kommen auf Tour, ok!
Ich weiß ja nicht, HH-Trabrennbahn, ok!
Tickets für knapp 90€, ok!
Eigentlich habe ich die schon so oft gesehen! brauche ich jetzt nicht „schon“ wieder! werden sie auch nicht besser! sind bei den Konzerten zu viele Mainstream „Fans“!
Also ne, kein Ticket gekauft…

Irgendwann kamen dann die Infos,
„haben Tickets abzugeben…“
Mal geschaut, ne! am Tag darauf mittlerweile den Flug nach Südafrika gebucht.

Tja und dann kam der Tag der alles veränderte.
N‘ Kumpel hat beim Gewinnspiel von RockAntenne 4 Tickets gewonnen und uns an einem feuchtfröhlichen Abend gefragt ob wir mit wollen.
Ach komm, nett zu viert einen Abend verbringen, ok!

Anfahrt nur Stau, viel zu spät (16:15h 🤦‍♂️) um noch FOS Bändchen zu bekommen, 28°C und man darf nicht mal ein Wasser mit rein nehmen.
Fing ja gut an…. 😞

„Wo müssen wir jetzt für die Tickets hin?“ „Ah, da zur Gästeliste?!“
keine Schlange, 4 x Hardticket und jeder ein FOS-Bändchen.
Die Laune Stieg…

nur um gleich bei 4 x Bier (ich musste ja zahlen, wenn man schon für lau mit darf) mal die Ansage „40€“ entgegen gelächelt zu bekommen (ok, 3€ Pfand 🤨).
Burger dann noch für n‘ 10€‘er 😳
Ist „HH Kultursommer“ (wohl ohne Förderung) da können die Hosen nichts für die Preise.
Für eigentlich wollte ich gar nicht hin mehr, mehr Bestätigung als Meinungskorrektur.

Ach ja, Musik gab es ja auch.
In HH mal zwei komplett andere Vorbands.

Den Start machten The Stranglers.
Kennt man, werdet ihr gleich sehen.
Camping höchst persönlich hat sie angekündigt.
Der Anfang war schon recht sacht, dann die beiden Hits „Golden Brown“ und „Always The Sun“ um dann noch 3 punkigere Songs nachzulegen.
Das passte soweit.

Noch ne Runde Bier, jetzt ja nur noch 28€ - läuft!

Zweite Band Gogol Bordello, kannte ich so überhaupt nicht und ich weiß nach einer guten 3/4 Std. auch immer noch nicht, was das so genau war - aber viele von denen da auf der Bühne kamen aus NY!
Stilistisch mit Akkordeon und Gaige haben sie mich an „The Ukrainians“ aus den 90‘ern erinnert.
So war auch ukrainischer „Gesang“ gemischt mit Englisch und noch einer Sprache 🤷🏼‍♂️ die ins Mikro gerotzt wurden.

@NZ zeitweise waren auch zwei der …. mit auf der Bühne. 😊
Die Show war schon sehr wild, hat aber irgendwie auch gute Laune gemacht.
Passte also auch!

Tja, und dann kamen Die Toten Hosen.
Start mit „OpelGang“ und „Die Show muss weitergehen“, „Wir waren nie Weg“ und „Auswärtsspiel“ schon mal eine Ansage. Die neuen Stücke haben live auch ordentlich Power.
Durch ziemlich konstanten Ostwind, hat der super abgemischte Sound Campinos Stimme gut zu uns nach rechts getragen.
Die Crowd war halt wie erwartet geteilt in Fanbase (tanzend und mitgrölend) und den Mainstream-Konsumenten, was die Stimmung aber zum Glück nicht signifikant verschlechtert hat.
Nun ja und HH wäre für die Hosen nicht Hamburg, wenn nicht auf „die Linke Sene“ gesetzt werden kann.
So mussten in der SetList Songs wie „Diebe und Helden“ und „Nur zu Besuch“ (mein pers. wohl emotionalster Song) weichen und wurden durch die politischen Songs „Europa“ und „Alle sagen das. ersetzt.
Schön auch das Tour-Debüt „Das Mädchen aus Rottweil“.
Das dann „Schrei nach Liebe“ mit Bela B. noch kam war erwartest.
Das Bela irgendwo hinter der Treppe von der Bühne fällt…
…vielleicht nicht, wo Campino ja auch beim Versuch crowdzusurfen schon fallen gelassen wurde.
Highlight für +1 war dann als Matria mit den Jungs „Welt der Wunder“ performt hat.
Ob es Vicky Leandros noch als Gast gebraucht hätte… so what!
Die SetList war top, unsere Kraft und Campinos Stimme letztendlich am Ende und für „eigentliche wollte ich ja gar nicht hin“, war es ein wirklich schöner Gig.

So, die Zeit im Flieger gut genutzt. 😉
Toller Bericht, danke. 👍🏻
 

The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
45.796
84.176
130
27
Thüringen
Suzi Quatro am 28.08. auf Burg Creuzburg

Suzi das dritte Jahr in Folge? Warum nicht!
Es ging wieder auf die Creuzburg, das ist einfach ne perfekte Location in meiner Nähe. Hoffe nächstes Jahr sind dort auch wieder interessante Konzerte.

Es gab keine Vorband und Suzi betrat die Bühne ohne viel Theater. Sie spielte zwei Sets von jeweils 1 Stunde mit 20 Minuten Pause dazwischen. Es wurden alle Hits und mehr zum besten gegeben. Eigentlich ließ sie keine Wünsche offen. Es war ein schöner Abend mit vielen Songs, die man aus dem Radio kennt.
 

Z13

W:O:A Metalmaster
28 Juli 2022
18.911
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Husum
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Suzi Quatro am 28.08. auf Burg Creuzburg

Suzi das dritte Jahr in Folge? Warum nicht!
Es ging wieder auf die Creuzburg, das ist einfach ne perfekte Location in meiner Nähe. Hoffe nächstes Jahr sind dort auch wieder interessante Konzerte.

Es gab keine Vorband und Suzi betrat die Bühne ohne viel Theater. Sie spielte zwei Sets von jeweils 1 Stunde mit 20 Minuten Pause dazwischen. Es wurden alle Hits und mehr zum besten gegeben. Eigentlich ließ sie keine Wünsche offen. Es war ein schöner Abend mit vielen Songs, die man aus dem Radio kennt.
Sie ist einfach großartig, eine ganz herzliche und schüchterne Dame, die immer noch sehr eitel ist :)
 

Z13

W:O:A Metalmaster
28 Juli 2022
18.911
7.958
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⋆♱⛧♱⋆ Soulfly @ Roxy Concerts - Tribal Technology Tour 2026 - Support: Quantum Solaris
♠️

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Monday Madness – Besucheransturm und indigene Klänge bei Soulfly im Roxy

Reihenweise Fahrzeuge, die sich vor mir in Richtung des Flensburger Industriegebietes schoben, dicker schwarzer Nightliner vor dem Konzert-Gebäude und schon letzte Woche über 300 Tickets verkauft. Soulfly auf großer Tribal Technology Tour 2026. Bei meiner recht frühzeitigen Ankunft um 19.10 Uhr, ja Sankt Pauli wäre stolz auf mich, war der Bereich um das Flensburger Roxy schon gut mit Besuchern gefüllt und drinnen bot sich mir auch kein anderes Bild. Dass man am Ende sogar auf auf rund 450 Gäste kam, freute mich extrem und zeigte, dass der Cavalera-Clan immer noch ganz oben mitmischt. Nach Max` und Igors Ausstieg bei Sepultura sind sie sich und ihren Wurzeln immer treu geblieben. Ob bei Nailbomb, die ich in Wacken richtig gut fand, Cavalera Conspiracy oder anderen Projekten, die Familie hält zusammen und der Nachwuchs, wie Stiefsohn Richie mit INCITE_Heavymetal oder Sohn Zyon an den Drums zog nach. Vor ein paar Tagen hatte ich noch mit Gloria Cavalera gechattet und nachgefragt, ob zur Not Bilder mit Blitzlicht in Flensburg ok wären und Max und der Rest der Bande damit fein wären.
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Nach einem Begrüßungsbier nahm ich gleich wahr, dass einige Menschen bereits eine Dreiviertelstunde vor Konzertbeginn am Bühnengitter klebten. Dass sie es im Laufe der nächsten Stunden auch nicht mehr verlassen würden und somit „ihren“ Platz den kompletten Abend beanspruchen und nicht mehr hergeben würden, stieß mir etwas übel auf. Dass wir die Kids und jungen Mädels nach vorne lassen, ist für mich selbstverständlich, aber warum müssen bitte Leute mit 1,90m vorne alles dichtmachen und ihr “Handtuch auf den Liegestuhl legen“? In den Reihen dahinter kämpften neben mir als Fotograf auch etliche eher kleiner gewachsene Fans um ein wenig Sicht. Vielleicht bin ich da zu oldschool, aber ich denke, ein Pit sollte im Flow sein, alles bewegt sich und jeder steht mal vorne.
Dass es an diesem Abend eine Vorband geben sollte, war wirrerweise komplett an mir vorbeigegangen, aber war natürlich sehr willkommen. Danish Dynamite in da House, die Jungs von Quantum Solaris kamen bodenständig und sehr sympathisch rüber, bedankten sich ausgiebig, die Hütte für Soulfly anheizen zu dürfen und nannten es ihren bisher zahlenmäßig am besten besuchten Gig und wohl auch den allerersten in Dschörmani. Sowas mag ich. Mit ordentlich Druck hauten sie einen Melodic Death Metal-Song nach dem anderen raus und nahmen das Publikum von Song zu Song immer mehr mit. Der Fünfer aus Sønderborg gefiel mir gut und wurde immer präsenter und selbstsicherer auf der Bühne. Nach Song drei stand ich schon im eigenen Saft und das Shirt, das eben noch noch locker fiel, klebte auftragend auf dem Fotografenleib. Schöner Start!
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Nachdem ich doch einige mir bekannte Menschen ausmachen konnte oder sie mich, ging es nach einer überschaubaren Pause dann weiter mit Familie Cavalera. Sie hatte, um Gemütlichkeit bemüht, schönerwohnenmäßig einige Tarnnetzte aufgehängt. Ihr verrückten Dekoqueens! Als Max dann letztendlich die Bühne betrat, schien der offizielle Moshpit-Herbst eröffnet worden zu sein. Denn die ekstatische Bewegung auf der Tanzfläche zog sich über die gesamten 72 Minuten Spielzeit. Ob harter Pit oder synchrones Hüpfen, hier war der Hallensport zuhause und ich gerne mittendrin statt nur... lassen wir das. Nebenbei galt auch noch, ein wenig als Wand zu fungieren und die Pit-Meute für jemandem am Bühnengitter auf Abstand zu halten. Deep wurde es immer, wenn der Groove- und Thrash Metal-Sound durch traditionelle brasilianische und indigene Instrumente wie den Berimbau bereichert wurde und so der magische Tribal-Metal-Sound, für den Soulfly so geliebt wird, das Publikum fesselte. Lasst uns doch einfach eine Stunde mit rituellen Gesängen und Rhythmen die Zeit vergessen, ich wäre dabei! Wie voll es war, zeigte sich auch, als man den Rückweg von der Toilette zur Bühne nehmen wollte und selbst der Durchgang voller Menschen war. Die Energie, die Soulfly ausstrahlen, die Liebe zur Musik und die Interaktion mit den Fans sind schon gewaltig und haben nichts von ihrer Urkraft verloren. Eine musikalische Revolte, tief verwurzelt im Underground des Extreme Metals, so lebt es die Band seit Stunde Eins.
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Was die Bilder betrifft, hatte ich mir im Vorfeld so einiges vorgenommen, was ich jedoch kaum bis gar nicht umsetzten konnte. Nicht nur der prall gefüllte Laden mit wildem Pit und somit schlechte Sicht, sondern auch die heftig feuchte Luft, Bühnennebel und das vorrangig indirekte LED-Licht in gelborange und rot machten den Fokus meiner Kameras an diesem Montag wahnsinnig. Gehört aber auch dazu, also gucken, ob was dabei ist und sich über einen verdammt geilen Konzertabend freuen.
♠️
Timmy
♠️
 
Zuletzt bearbeitet:

Hex

W:O:A Metalgod
4 März 2004
253.299
74.629
158
⋆♱⛧♱⋆ Soulfly @ Roxy Concerts - Tribal Technology Tour 2026 - Support: Quantum Solaris
♠️

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Monday Madness – Besucheransturm und indigene Klänge bei Soulfly im Roxy

Reihenweise Fahrzeuge, die sich vor mir in Richtung des Flensburger Industriegebietes schoben, dicker schwarzer Nightliner vor dem Konzert-Gebäude und schon letzte Woche über 300 Tickets verkauft. Soulfly auf großer Tribal Technology Tour 2026. Bei meiner recht frühzeitigen Ankunft um 19.10 Uhr, ja Sankt Pauli wäre stolz auf mich, war der Bereich um das Flensburger Roxy schon gut mit Besuchern gefüllt und drinnen bot sich mir auch kein anderes Bild. Dass man am Ende sogar auf auf rund 450 Gäste kam, freute mich extrem und zeigte, dass der Cavalera-Clan immer noch ganz oben mitmischt. Nach Max` und Igors Ausstieg bei Sepultura sind sie sich und ihren Wurzeln immer treu geblieben. Ob bei Nailbomb, die ich in Wacken richtig gut fand, Cavalera Conspiracy oder anderen Projekten, die Familie hält zusammen und der Nachwuchs, wie Stiefsohn Richie mit INCITE_Heavymetal oder Sohn Zyon an den Drums zog nach. Vor ein paar Tagen hatte ich noch mit Gloria Cavalera gechattet und nachgefragt, ob zur Not Bilder mit Blitzlicht in Flensburg ok wären und Max und der Rest der Bande damit fein wären.
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Nach einem Begrüßungsbier nahm ich gleich wahr, dass einige Menschen bereits eine Dreiviertelstunde vor Konzertbeginn am Bühnengitter klebten. Dass sie es im Laufe der nächsten Stunden auch nicht mehr verlassen würden und somit „ihren“ Platz den kompletten Abend beanspruchen und nicht mehr hergeben würden, stieß mir etwas übel auf. Dass wir die Kids und jungen Mädels nach vorne lassen, ist für mich selbstverständlich, aber warum müssen bitte Leute mit 1,90m vorne alles dichtmachen und ihr “Handtuch auf den Liegestuhl legen“? In den Reihen dahinter kämpften neben mir als Fotograf auch etliche eher kleiner gewachsene Fans um ein wenig Sicht. Vielleicht bin ich da zu oldschool, aber ich denke, ein Pit sollte im Flow sein, alles bewegt sich und jeder steht mal vorne.
Dass es an diesem Abend eine Vorband geben sollte, war wirrerweise komplett an mir vorbeigegangen, aber war natürlich sehr willkommen. Danish Dynamite in da House, die Jungs von Quantum Solaris kamen bodenständig und sehr sympathisch rüber, bedankten sich ausgiebig, die Hütte für Soulfly anheizen zu dürfen und nannten es ihren bisher zahlenmäßig am besten besuchten Gig und wohl auch den allerersten in Dschörmani. Sowas mag ich. Mit ordentlich Druck hauten sie einen Melodic Death Metal-Song nach dem anderen raus und nahmen das Publikum von Song zu Song immer mehr mit. Der Fünfer aus Sønderborg gefiel mir gut und wurde immer präsenter und selbstsicherer auf der Bühne. Nach Song drei stand ich schon im eigenen Saft und das Shirt, das eben noch noch locker fiel, klebte auftragend auf dem Fotografenleib. Schöner Start!
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Nachdem ich doch einige mir bekannte Menschen ausmachen konnte oder sie mich, ging es nach einer überschaubaren Pause dann weiter mit Familie Cavalera. Sie hatte, um Gemütlichkeit bemüht, schönerwohnenmäßig einige Tarnnetzte aufgehängt. Ihr verrückten Dekoqueens! Als Max dann letztendlich die Bühne betrat, schien der offizielle Moshpit-Herbst eröffnet worden zu sein. Denn die ekstatische Bewegung auf der Tanzfläche zog sich über die gesamten 72 Minuten Spielzeit. Ob harter Pit oder synchrones Hüpfen, hier war der Hallensport zuhause und ich gerne mittendrin statt nur... lassen wir das. Nebenbei galt auch noch, ein wenig als Wand zu fungieren und die Pit-Meute für jemandem am Bühnengitter auf Abstand zu halten. Deep wurde es immer, wenn der Groove- und Thrash Metal-Sound durch traditionelle brasilianische und indigene Instrumente wie den Berimbau bereichert wurde und so der magische Tribal-Metal-Sound, für den Soulfly so geliebt wird, das Publikum fesselte. Lasst uns doch einfach eine Stunde mit rituellen Gesängen und Rhythmen die Zeit vergessen, ich wäre dabei! Wie voll es war, zeigte sich auch, als man den Rückweg von der Toilette zur Bühne nehmen wollte und selbst der Durchgang voller Menschen war. Die Energie, die Soulfly ausstrahlen, die Liebe zur Musik und die Interaktion mit den Fans sind schon gewaltig und haben nichts von ihrer Urkraft verloren. Eine musikalische Revolte, tief verwurzelt im Underground des Extreme Metals, so lebt es die Band seit Stunde Eins.
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Was die Bilder betrifft, hatte ich mir im Vorfeld so einiges vorgenommen, was ich jedoch kaum bis gar nicht umsetzten konnte. Nicht nur der prall gefüllte Laden mit wildem Pit und somit schlechte Sicht, sondern auch die heftig feuchte Luft, Bühnennebel und das vorrangig indirekte LED-Licht in gelborange und rot machten den Fokus meiner Kameras an diesem Montag wahnsinnig. Gehört aber auch dazu, also gucken, ob was dabei ist und sich über einen verdammt geilen Konzertabend freuen.
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Timmy
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Wieder ein sehr schöner Bericht, danke.
Mag deine Beschreibungen und Aufmerksamkeit. 👍🏻
 
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The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
45.796
84.176
130
27
Thüringen
Fer de Lance & Midnight Force am 04.09. in Kassel

Mit gerade mal 60 zahlenden Gästen war die Goldgrube an einem Freitag Abend ziemlich schwach besucht. Laut Veranstalter waren aber er und die Bands zufrieden und die Kosten gedeckt. Verstehe manchmal nicht wie sich das für die Beteiligten rechnet.

Midnight Force aus Schottland eröffneten den Abend und bieteten sehr abwechslungsreichen Heavy Metal. Für mich war von vornherein klar, dass die heute mein Highlight werden. Das letzte Album "Severan" von 2024 ist gerade so an meiner Top-Ten des Jahres vorbeigeschossen. Jedenfalls begannen sie mit dem Song "The Scarlet Citadel" und ich war direkt überzeugt. Das waren 75 Minuten feinster Heavy Metal mit einem killer Refrain nach dem nächstes. Unbedingt abchecken!

Fer de Lance aus Chicago danach konnten mich dann leider nicht mehr so abholen. Vor 3 Jahren an gleicher Stelle war das noch ganz anders. Damals waren sie zu fünft und sogar mit einer Frau mit akustik Gitarre und Backgroundgesang und einem weiteren Gitarristen, was super passte und jetzt waren sie nur noch zu dritt. Fand ich schon extrem schade, gut gemacht haben sie es aber dennoch. Midnight Force waren aber definitiv besser. Cool waren noch das Heaven & Hell und das obligatorische Hall of the Mountain King Cover. Sie spielten auch 75 Minuten.
 

Nareklus

W:O:A Metalgod
18 Aug. 2008
65.508
26.190
168
37
Vor 3 Jahren an gleicher Stelle war das noch ganz anders. Damals waren sie zu fünft und sogar mit einer Frau mit akustik Gitarre und Backgroundgesang und einem weiteren Gitarristen, was super passte und jetzt waren sie nur noch zu dritt. Fand ich schon extrem schade, gut gemacht haben sie es aber dennoch.

Als ich Bilder gesehn habe, habe ich mich auch direkt gefragt wie die mit nur noch drei Leuten so rüberkommen. Vor 3 Jahren den Auftritt fand ich damals richg stark.
 

The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
45.796
84.176
130
27
Thüringen
Weckt die Toten Festival 2026 am 05.09. in Halle

Im Freundeskreis hatten mal wieder ein paar Leute Lust auf In Extremo, da meinte ich, dass sich das Festival anbietet. Tickets gekauft und ab zu meinem 15. InEx Konzert.

Die erste Band Doppelbock haben wir absichtlich verpasst. Das wäre mit Anreise einfach zu früh gewesen.
Für Subway to Sally standen wir aber bereit. Sie passen natürlich perfekt ins Vorprogramm. Hat Spaß gemacht.
Noch mehr Spaß haben Wind Rose gemacht. Die Zwergen haben einfach ne fette Show runtergerissen. Viel live war da glaube ich nicht, aber das war in dem Moment tatsächlich mal egal, die haben mich einfach gepackt.
Eisbrecher hingegen konnten mich dieses mal kaum abholen. Show war gleich null, nicht mal ein Backdrop. Der Checker und seine neue Backingband haben ihre Songs runtergespielt, das wars. Hab ich schon um einiges besser erlebt.
Der Headliner In Extremo hat aber natürlich wieder abgeliefert wie immer. Sie sind die Band, die ich am meisten live gesehen habe und ich werde nicht müde dabei. Was ein Spektakel! Der Auftritt gehört definitiv zu einem der besten bisher. Wenn alles passt bin ich nächstes Jahr wieder dabei.
 

The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
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Thüringen
Nena am 11.09. in Innsbruck

Unsere Urlaubsreise verschlug uns nach Österreich, um genau zu sein nach Innsbruck. Zufälligerweise spielte Nena den Tag in der Olympiahalle. Vor der Halle jeweils ein Ticket vergünstigt für 50€ bekommen und ab rein.

Eine Vorband gab es nicht, so betrat Nena mit Band Punkt 20 Uhr die Bühne. Sie wurde mächtig abgefeiert von den rund 5.000 (hauptsächlich) Österreichern. Ausverkauft war die Halle bei weitem nicht, denn sie war zu Hälfte abgehangen und es waren einige Lücken bei den Steh- und Sitzplätzen zu sehen. Sie freute sich trotzdem und meinte es ist nicht selbstverständlich im Ausland aufzutreten. Sie spielte einige neue Songs, mit denen ich nichts anfangen konnte, aber wenn "Leuchtturm", "Nur Geträumt", "Liebe ist", "Wunder gescheh'n", "Irgendwie, irgendwo, irgendwann" und "99 Luftballons" gespielt werden muss man (ich jedenfalls) einfach mitsingen. Die Songs kenne ich schon mein Leben lang aus dem Radio.
Hat wirklich Spaß gemacht und kann man mal gesehen haben. Noch mal brauche ich das für das Geld aber wohl nicht.
Ach ja, über Politik oder schwurbel Zeug hat sie nicht geredet.