Auf welchem Konzert wart ihr und wie wars?

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The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
44.663
81.372
130
27
Thüringen
Triumpher & Scavenger am 31.03. in Kassel

Wie immer war ich pünktlich vor Ort um alle Bands zu unterstützen, doch leider hat der Opener Runner kurzfristig abgesagt. Wie immer ohne eine Info seitens der Goldgrube. Natürlich haben die anderen Bands trotzdem später angefangen. Zeitverschwendung in meinen Augen, denn der Keller war bereits ok gefüllt mit ca. 50 Gästen. Ich hatte ähnlich wenig wie letztens bei Animalize erwartet, war aber positiv überrascht.

Scavenger haben dann irgendwann die Bühne betreten und legten direkt ordentlich los. Ich liebe deren Album aus den 80ern (hatten sie leider nicht dabei), aber von der Originalbesetzung ist leider keiner mehr übrig. Das quasi eine völlig neue Band mit Auswechselspielern. Zur Krönung singt auch noch eine Frau inzwischen. Die alten Songs haben zwar trotzdem gefetzt, allen voran "Into The Fire", aber es ist schon ne Umstellung. Die neueren Songs waren ok und die Band hatte Spaß auf der Bühne. Ich kann die Band nun abhaken.

Die Griechen Triumpher und vor allem Sänger Mars haben die Goldgrube mit den ersten Tönen umgehauen. Die Screams lassen Eric Adams (heute) alt aussehen (was er ist). Wow! Es waren wohl inzwischen um die 80 Leute da, aber die haben für die doppelte Anzahl gejubelt. Einzig negativer Punkt war, dass Mars immer wollte, dass alle mitsingen und das Mikro in die Mänge hielt. Sing doch wenigstens den ersten Refrain vor, dann kann man wenigstens etwas mitmachen.

Für 15€ konnte man da nichts falsch machen.
 

Klausi

W:O:A Metalmaster
17 Sep. 2019
23.197
53.082
128
36
Hamburg
Triumpher & Scavenger am 31.03. in Kassel

Wie immer war ich pünktlich vor Ort um alle Bands zu unterstützen, doch leider hat der Opener Runner kurzfristig abgesagt. Wie immer ohne eine Info seitens der Goldgrube. Natürlich haben die anderen Bands trotzdem später angefangen. Zeitverschwendung in meinen Augen, denn der Keller war bereits ok gefüllt mit ca. 50 Gästen. Ich hatte ähnlich wenig wie letztens bei Animalize erwartet, war aber positiv überrascht.

Scavenger haben dann irgendwann die Bühne betreten und legten direkt ordentlich los. Ich liebe deren Album aus den 80ern (hatten sie leider nicht dabei), aber von der Originalbesetzung ist leider keiner mehr übrig. Das quasi eine völlig neue Band mit Auswechselspielern. Zur Krönung singt auch noch eine Frau inzwischen. Die alten Songs haben zwar trotzdem gefetzt, allen voran "Into The Fire", aber es ist schon ne Umstellung. Die neueren Songs waren ok und die Band hatte Spaß auf der Bühne. Ich kann die Band nun abhaken.

Die Griechen Triumpher und vor allem Sänger Mars haben die Goldgrube mit den ersten Tönen umgehauen. Die Screams lassen Eric Adams (heute) alt aussehen (was er ist). Wow! Es waren wohl inzwischen um die 80 Leute da, aber die haben für die doppelte Anzahl gejubelt. Einzig negativer Punkt war, dass Mars immer wollte, dass alle mitsingen und das Mikro in die Mänge hielt. Sing doch wenigstens den ersten Refrain vor, dann kann man wenigstens etwas mitmachen.

Für 15€ konnte man da nichts falsch machen.
Danke dir für die Eindrücke. Ich finde bisher Scavenger tatsächlich interessanter. Aber mal sehen, schätze gehe da morgen einfach mal hin. Kann man ja scheinbar nicht viel falsch machen
 
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Klausi

W:O:A Metalmaster
17 Sep. 2019
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Hamburg
Triumpher & Scavenger am 31.03. in Kassel

Wie immer war ich pünktlich vor Ort um alle Bands zu unterstützen, doch leider hat der Opener Runner kurzfristig abgesagt. Wie immer ohne eine Info seitens der Goldgrube. Natürlich haben die anderen Bands trotzdem später angefangen. Zeitverschwendung in meinen Augen, denn der Keller war bereits ok gefüllt mit ca. 50 Gästen. Ich hatte ähnlich wenig wie letztens bei Animalize erwartet, war aber positiv überrascht.

Scavenger haben dann irgendwann die Bühne betreten und legten direkt ordentlich los. Ich liebe deren Album aus den 80ern (hatten sie leider nicht dabei), aber von der Originalbesetzung ist leider keiner mehr übrig. Das quasi eine völlig neue Band mit Auswechselspielern. Zur Krönung singt auch noch eine Frau inzwischen. Die alten Songs haben zwar trotzdem gefetzt, allen voran "Into The Fire", aber es ist schon ne Umstellung. Die neueren Songs waren ok und die Band hatte Spaß auf der Bühne. Ich kann die Band nun abhaken.

Die Griechen Triumpher und vor allem Sänger Mars haben die Goldgrube mit den ersten Tönen umgehauen. Die Screams lassen Eric Adams (heute) alt aussehen (was er ist). Wow! Es waren wohl inzwischen um die 80 Leute da, aber die haben für die doppelte Anzahl gejubelt. Einzig negativer Punkt war, dass Mars immer wollte, dass alle mitsingen und das Mikro in die Mänge hielt. Sing doch wenigstens den ersten Refrain vor, dann kann man wenigstens etwas mitmachen.

Für 15€ konnte man da nichts falsch machen.
Ich hab das Paket gestern im Bambi gesehen und bin sehr zufrieden.

War schon sehr voll die Bude, gerade bei Triumpher als zweite Band.

Scavenger fand ich im Vorfeld auf Platte schon besser und denke war da nicht so sehr voreingenommen. Hab durch deine Info einfach beide Alben für sich betrachtet, quasi wie von 2 verschiedenen Bands. Finde beide Alben super. Und der "Beyond The Bells" kann ich viel abgewinnen, vor allem Gitarrentechnisch eine total geile Sache. Songs sind auch sehr starke dabei, wie "Watchout!" (welchen sie zum Glück auch live spielten! Sooo geil), "Streetfighter" oder "Slave To The Master" (auch live gezockt). Doch, mich haben sie auch in Persona extrem überzeugt, mehr als Triumpher. Hauptsächlich Gitarren (die sich prima ergänzten) und Stimme. Hab mir Platte, Patch und Plek von denen rausgelassen. Hinterher noch bißchen mit Kevin unterhalten. Mit knapp 50 Minuten etwas kurzer Slot, hätte mir bißchen mehr gewünscht. Was solls, klassischer Heavy Metal zieht immer. Stand glaub dritte Reihe.

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Dafür durften Triumpher dann 90 Minuten spielen. Ja, Stimme extrem geil! Der bewegt sich da auf nem seeehr hohen Level und kann stimmlich Manowar locker auch zu Bestzeiten Paroli bieten. Musikalisch auch mitreißend. Ich finde nur dieser Power Touch muss echt nicht sein. Live stört mich das nicht so sehr, aber trotzdem... Epic Heavy wäre doch völlig in Ordnung gewesen. Ja, haben trotzdem Spaß gemacht. Kann die Begeisterung vieler schon verstehen. Fast volle Hütte als die gespielt haben. Könnte mir vorstellen, dass die es noch etwas weiter schaffen mit ihrer Musik.

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Z13

W:O:A Metalmaster
28 Juli 2022
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Husum
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⋆♱⛧♱⋆ Year Of The Goat & Firmament in der Kieler Schaubude ~ Trivia Goddess-Tour 2026
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Vorab, fototechnisch war an diesem Abend kein Schönheitspreis zu gewinnen, aber manchmal müssen Bilder auch einfach rau, schnörkellos und dreckig sein. Es gab halt wenig linsentaugliches (aber sphärisches) Licht und etwas Nebel. Dafür war es ganz klar eines meiner besten Konzerte der letzten Jahre. Die Hälfte des Abends hatte ich die Augen geschlossen und war komplett in meinem persönlichen Abgeh-Tunnel. Bombensound wieder in der Bude, danke an Mr. Ton, der die ganze Show hindurch aktiv nachjustierte und Höchstleistung erbrachte!!!
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Im Vorwege hatte ich mich wie immer eine Weile gründlicher mit Firmament aus Leipzig beschäftigt und gerade bei Live-Videos festgestellt, dass ich seit langem total Bock auf ihre Musik habe. Intensiver Hard Rock/Heavy Metal, der dich durch Wand ballern kann, oft fix galoppierender Stil wie Maiden & Co. Aber irgendwie auch ganz eigen mit schöner Stimme, sauberen Vollgas-Instrumenten und coolem Songwriting.
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Wie bei Year Of The Goat kommt da für mich ne dicke Spur Proto-Metal durch, den ich eh vergöttere. Bei meiner Ankuft in der Bergstraße machten sich die Jungs draußen gerade bühnenschick und als ich sah, wie die guten Stiefel aus der Tasche geholt wurde, war mir klar, dass es ein super Abend werden würde. Voll abgeliefert, ich könnte sie mir gut als Support für Bands wie Hellacopters oder Turbonegro vorstellen.
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Year Of The Goat sind eine schwedische Macht im Proto Metal und haben seit langem einen Platz in meinem dunklen Herzen. Diese Mischung aus Stoner-Elementen, Psycheldelic Rock, Doom und esoterischen und okkulten Themen holt mich einfach komplett ab. Ihre Musik schafft es auf unerklärliche Weise, die Fans in die Metal-Ära der 70er-Jahre zurückzubeamen.
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Dieses Gefühl, was aufkommt, wenn diese 7-köpfige Truppe aus Norrköping die Bühne einnimmt und die Zeit zurückdreht, muss man erleben! Da ist alles dabei, Songs, die auch von Ghost hätten sein können, dann plötzlich `ne Spur Muse und dann wieder die langsamen und langen Mosh-Passagen, die der Feder Black Sabbaths hätten ensprungen sein können. Mit Keyboard, männlichem und weiblichem Doppelgesang und der Bühnenpräsenz sind sie etwas ganz besonderes.
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♠️
Timmy
♠️

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The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
44.663
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Thüringen
Haneda Album Release Party am 04.04. in Mannheim

Manchmal nimmt man auch lange Strecken für kleine Bands auf sich. Anfangs hatte ich wenig Lust, da ich den Headliner eh demnächst beim Keep it True sehe, aber es hieß dann Zähne zusammenbeißen und ab ins Auto.

Vorm dem ausverkauften 7er Club in Mannheim traf ich einige Bekannte wie Rico von Spitfire oder Johnny von Axetasy und auch viele Ossi Kollegen haben den Weg auf sich genommen. Ich würde schätzen es herrschte eine Kuttendichte von mindestens 80%. Konnte also nur gut werden.

Den Anfang machten die verrückten Polen von Sexmag. Der glatzköpfige Sänger stand mit Dracula Mantel und bemalten Augen auf der Bühne, schrie sich die Stimmbänder aus dem Hals und zerdepperte Kreuze. Ab Sekunde eins wurde gemoscht was das Zeug hält. Für mich etwas zu aggressiv, deshalb stand ich immer etwas seitlich. Auf jeden Fall war das beeindruckend, auch wenn ich die Musik niemals auf Platte hören würde.

Crank aus Schweden gingen als Ausreißer mit ihren Biker Rock etwas unter. Ich hatte mich auf die Band gefreut, weil das musikalisch eher in meine Richtung geht, aber leider hat es auch an der Umsetzung gehapert. Es kam leider nicht viel Stimmung auf und Fragen wie "why are you so quiet?" machen es dann nicht besser. Das "Born To Be Wild" Cover war aber extrem geil.

Hellish Crossfire schlugen mit ihrem extremen Black/Thrash in die Kerbe des Openers. Dementsprechend wurden sie abgefeiert und es entstand wieder ein Moshpit aus der Hölle über dem eine Sense geschwungen wurde. Gleiche Bewertung wie bei der ersten Band. Live in dem Rahmen Top, Daheim höre ich sowas eher gar nicht.

Und nun zum Headliner und Gastgeber Cruel Force. Ich lernte die Band erst mit ihrem letzten Album "Dawn of the Axe" kennen, bei dem sie ihren Stil zu feinem Heavy/Speed Metal wechselten. Mit der neuen Platte "Haneda" verfestigten sie noch mal die Richtung. Jetzt ist es genau meins!
Also was da ab ging war nicht von dieser Welt. Ich habe inzwischen schon einige Release Shows, Geburtstags Konzerte und spezielle Gigs gesehen, aber das war wirklich intensiv. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird das Konzert in meiner Top-Ten des Jahres auftauchen. Diese Gitarre war rasiermesserscharf gestellt und hat alles gekillt und das ganz allein. Der Bass hat sie sehr gut unterstützt und dazu der Typ dahinter mit einem der schönsten Schnauzer, den ich in letzter Zeit gesehen habe. Das Schlagzeug war ziemlich unauffällig, weil einfach ein Normalo dahinter gesessen hat. Man hatte ihn kaum beachtet. Und der Sänger hat natürlich alles übertroffen. Unglaublich wie man so brüllen kann, aber dennoch alles verständlich raus kommt. Einfach geil und ich freue mich sie in zwei Wochen wiederzusehen.
 

Hurrabärchi

nur zum Pöbeln hier
9 Okt. 2012
56.382
45.501
170
Gestern. Ich machs kurz:
Phantom Spell sind Kansas, wenn Kansas eine NWOBHM-Band wäre. Also geil.
Wytch Hazel war absolute Jesustrumpfhosenpartyeskalation. Einfach nur geil. Und Colin Hendra super süß, wie er sich immer für den Support auf ihrer ersten richtigen Headlinertour bedankt hat. Hin. :)
 

kecks

W:O:A Metalmaster
22 Sep. 2012
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6.135
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Mü-Town

Roadburn 2026, Samstag


Wegen Arbeit dieses Jahr nur das Wochenende für mich. Der Samstag war wegen der Oathbreaker-Renunion absolutes Pflichtprogramm und Ticketkaufgrund. Es ging früh zuhause los und um 10:30 Uhr war das Zelt schon aufgebaut. Das Festivalgelände war noch geschlossen, also erstmal Frühstück in der Stadt, dann Wristband holen und auf zum Engine Room.

Heaven in Her Arms
Mit Post-Hardcore aus Japan begann mein Roadburn auf der drittgrößten Bühne - einer umfunktionierten Industriehalle. Sound war für die ersten zwei Songs etwas matschig, dann nur noch mächtig. Der Sänger wirkte etwas heiser, hat sich wohl beim ersten Set tags zuvor schon verausgabt. Sie präsentierten ihr noch unveröffentlichtes Album „The End of Purification“. Starker Opener, der sich nur sehr selten mal nach Europa verirrt. Leider kamen die weiblichen Vocals bei „Spilt Prayers“ aus der Dose, wäre aber auch zu viel verlangt, sie extra für den einen Song einzufliegen.

Blackwater Holylight
Nahtlos ging’s nebenan im Terminal weiter (Beide Bühnen befinden sich in der gleichen Halle und sind nur durch einen großen Vorhang getrennt. Terminal ist aber deutlich größer). Blackwater Holylight habe ich mir zwar in der Running Order markiert, aber vergessen, was sie eigentlich machen. Psychedelic Doom mit Showgaze-Vocals war die Antwort. Einfach geil! Bisschen Patriarchy wurde auch noch gecrushed. Ich war völlig überrascht, schon da war es die Entdeckung des Festivals. Hab mir gleich ein Shirt eingesackt :) Must See, wenn die mal wieder in der Nähe sind.

Slowhole
Im Engine Room waren dann Slowhole an der Reihe. „Leider“ pfiffen die Spatzen von den Dächern, dass zeitgleich Terzij de Horde eine Secret Show in der benachbarten Skatehalle spielen. Bin dann dennoch zu Slowhole. Fies war das! 3/5 Bandmitglieder*innen hatten der Menge den Rücken zugewandt und die Sängerin hat vor dem Gig wohl Nachrichten gelesen. Jedenfalls hatte die richtig viel Hass mitgebracht. Kompromissloser Abriss! Gut :)

Terzij de Horde
Bin dann zur Mitte des Sets rüber und nach kurzer Wartezeit kam ich rein. Terzij de Horde gingen in ihren Punkwurzeln auf und gaben ordentlich Gas. Wie immer sehr sympathisch und in der Skate Hall noch ne Spur „normaler“ als ohnehin schon. Man kann sich unterhalten :)

Primitive Man
Zurück im Terminal kam die Doomwalze sondergleichen: Primitive Man „from Planet Earth“. Fett!

Die Secret Show von Agriculture musste ich leider sausen lassen. Musste essen.

Boris
Die zweite japanische Band des Tages lockte mich erstmals zur Main Stage. Avantgarde-Drone-Doom, typischer Roadburn-Act. War wieder gut, hab vom Balkon aus gelauscht und bin zur Mitte des Sets zu

Inter Arma
weil ich gerade etwas Doom-gesättigt war und Tempo gebrauchen konnte. Wie gut, dass mal wieder ne Secret Show angekündigt wurde. Warum genau hab ich Inter Arma bislang nie beachtet? Dissonanzen, wechselnde Tempo- und Doompassagen, viel Death , etwas Black. Sie spielten ihr Album „Sky Burial“ und das werde ich mir zuhause nochmal genauer anhören. Vielleicht gebe ich sie mir heute nochmal auf der Main Stage :) Musste nämlich etwas früher gehen, weil

Oathbreaker
auf der Hauptbühne spielten und ich unbedingt einen guten Platz wollte. AlteM! Habe mich ins Rheia-Album verliebt, als sie vor acht Jahren ihre Pause ankündigten und ich hab nicht damit gerechnet, dass da jemals wieder was kommt. Aber ich hab mich geirrt. Dann auch noch Rheia in Gänze. Phänomenaler Auftritt. Caro :heart: Ganz großer Bewerber um den Gig des Jahres. Was will da noch rankommen?

Portrayal of Guilt
Eigentlich wollte ich den Tag hier beenden, aber PoG wurde als Secret Show angekündigt. Also ab in die Skatehalle, irgendwo ist auch noch Energie hergekommen. Sehr dissonanter Post-Hardcore mit Ausflügen in den Black Metal. War ordentlich Alarm in der Skatehalle mit vielen Stagedives. Pits sieht man auf dem Roadburn selten. Guter Abschluss eines super starken Festivaltages.

Heute hab ich weniger Bands auf dem Plan, aber wer weiß, was passiert und wer noch kurzfristig aus dem Hut gezaubert wird :)
 
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kecks

W:O:A Metalmaster
22 Sep. 2012
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Mü-Town

Roadburn 2026, Sonntag


Der Sonntag startete entspannt. Zelt abbauen, Sachen ins Auto, lecker frühstücken in meinem Lieblingscafè. Erste Band sollte erst um 14 Uhr beginnen, da war auch noch Zeit, um durch die Kunstausstellung zu schlendern und etwas am Merch zu socializen.

Krallice
Der Tag begann mit einem Residency-Set von Krallice. Als Black Metal Band begonnen und dann zunehmend experimenteller geworden haben sie mich an Bands wie Ulver, Enslaved oder auch Darkspace erinnert. Mal sphärisch, mal treibend. war das ein guter Start in den Tag.

Slow Crush
Roadburn-Mastermind Walter hat die Band vor Jahren entdeckt und mit vier Songs auf die Bühne geholt, nun präsentierte sich eine “erwachsene“ Shoegaze-Band auf der großen Bühne. Es war das zweite Set der Band bei der diesjährigen Ausgabe und gleichzeitig die Release-Show ihres Albums “Thirst”. Effektgewaltig mit Lichtshow und einem durchchoreografierten Film. Es war ein Genuss aus der dritten Reihe und auf anderen Festivals so nicht möglich gewesen, da hätte es nur für die Nebenbühne gereicht. Ich mag diese Unkonventionalität :)

Lily Refrain
Bin nur kurz in der Wartezeit nach Slow Crush zur kleinen Next Stage gewechselt und habe in das Set der Solokünstlerin hineingehört. Sie arbeitete mit Loops, Percussion, Ambient und klassischem Gesang. Hat mir gefallen, bin aber dennoch nicht lange geblieben, denn

Inter Arma
spielten auf der Main Stage und die wollte ich nochmal sehen. Diesmal hatten sie ihr Album “The Cavern” im Gepäck. Es wirkte verspielter und abwechslungsreicher, dadurch aber auch weniger tight als “Sky Burial”. Eine Violinistin (die gegenüber den brachialen anderen Instrumenten leider unterging) und eine Gastsängerin waren auch mit der von der Partie - hauptbühnenwürdig, aber ich fand sie in der Skatehalle noch ein Stück geiler.

Kiss the Anus of a Black Cat
Mit dem schönsten Bandnamen des Festivals präsentierte Stef Heeren im Engine Room Musik, die sich schwer in Genreschubladen stecken lässt - auf jeden Fall viel Folk, etwas Drone, ein bisschen Country und eine Prise Humor. Fand ich richtig gut und eine angenehme Abwechslung. Sehr eingängig :)

Warning
waren ursprünglich Ticketkaufgrung Nr. 2. Nun hab ich sie schon zwei Wochen zuvor auf dem Culthe-Fest gesehen, daher hab ich nur “Stations” und “Echoes” gehört und dann noch ein paar letzte Sonnenstrahlen genossen. Sound war ultra-mächtig, da musste ich beim Rausgehen gegen die gravitative Schwere der Songs ordentlich ankämpfen.

Crouch
Die letzte Band für mich war nochmal eine dicke Überraschung. Crouch wurden kurzfristig in der Skatehalle angekündigt und das ist das neuste Projekt der Wiegedood/Oathbreaker/Living Gate-Jungs Wim und Levy, die sich hierfür mit Jasper Hollevoet zusammengetan haben, der vorher mit Siem Reap auf der Bühne stand. Also Church of Ra-Umfeld, Pflichtprogramm. Bäm, Sludge, Hardcore, Post-Metal-Abrissbirne. Ein würdiges Ende eines wundervollen Festivals.

Es wurden dann auch noch Lijkschouwer angekündigt, aber leider zur spät für mich. Ich musste vernünftig sein und aufbrechen, um noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.
 

The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
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Thüringen
Kissin' Time am 18.04. in Immenhausen

Ganz spontan wurde das Konzert vor zwei Wochen bestätigt. Einen Vorverkauf gab es nur lokal vor Ort, aber immerhin konnte man reservieren. Ich hab schon lang keine Kiss Songs mehr live erlebt, dementsprechend hatte ich mächtig Bock! Freundin und Bruder eingepackt und ab in den Westen. Mit 1,5h Fahrt hatte wir die längste Anreise wurde uns gesagt. Die restlichen ca. 100 Gäste waren wohl alle aus dem Ort oder Kassel und Umgebung. Einige Bekannte aus der Goldgrube waren auch da.
Auf jeden fall war das ganze auf einem schnuckeligen Saal, der an eine Kinder Disco aus der Schulzeit erinnert hat. Alle Getränke haben 2,50€ gekostet, war also ein süffiger Abend. 10-12 kleine Bier waren es am Ende.

Aber nun zur Musik. Als Vorband hat so ein Typ bekannte Rock und Pop Songs auf der Akustik Gitarre gespielt und dazu gesungen. Unter anderem waren "Beds are Burning", "Nothing Compares to You" und "I Dont Like Mondays" dabei. Joar, hat nicht wehgetan, hätte ich aber definitiv nicht gebraucht.

"Rock and Roll" von Led Zeppelin fungierte als Intro und die Band betrat den Saal (gab kein Backstage an der Bühne). Sie liefen direkt an uns vorbei, witzigerweise waren alle kleiner als ich, trotz ihrer Plateau Schuhe. Gitarren eingestöpselt und mit viel Nebel legten sie mit "Cratures of the Night" los. Zack, ich war im Himmel. Kiss hören ist für mich wie nach Hause kommen. Allgemein höre ich Kiss nicht mehr so oft, aber die Texte sitzen immernoch. Es folgten 20 weitere Hits (ok, für mich sind so gut wie alle Songs Hits), standart Songs wie "Rock n Roll All Nite", "I Was Made" und "Detroit Rock City", aber auch Sachen wie "Tomorrow", "Hide Your Heart" und "Hard Luck Woman". Einfach klasse!
Sie hatten einen neuen Demon dabei, es war tatsächlich sein erster Auftritt mit der Band. Ich finde er hat es ziemlich gut gemacht, gesanglich hat ihn der Catman am Schlagzeug unterstützt. Highlight für mich war aber der Spaceman. Der sah wirklich zu 100% wie Ace zur Reunion Tour aus. Unglaublich. Natürlich gab es auch eine kleine Hommage in Form seiner Les Paul, die an die Decke gehangen wurde. Der Effekt mit rauchender Gitarre hat leider nicht funktioniert.
KISS Forever! Bis zum nächsten mal.
 

The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
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Thüringen
Wytch Hazel und Phantom Spell am 19.04. in Halle

Konzerte an einem Sonntag sind manchmal schwierig. Es benötigt schon viel Kraft nach einem anstrengenden Samstag und einem ausgiebigen Mittagessen sich aufzuraffen und ins Auto zu steigen. Die Lust hielt sich wirklich in Grenzen, aber da muss man durch, bis jetzt hatte es sich am Ende immer gelohnt. Zu fünft ging es dieses mal also Richtung Osten und ich durfte fahren.

Der Hühnermanhatten Club war sehr gut gefüllt, mit 180 verkauften Tickets stand der Laden kurz vorm Ausverkauf. Freut mich für den Veranstalter und die Bands.

Phantom Spell legten in dem Moment los, in dem wir den Saal betraten. Wir mussten uns erst mal orientieren, denn da drin ist es dunkel wie in einem Affenarsch, besonders wenn man von draußen aus dem hellen kommt.
In genau einer Stunde Spielzeit hat Kyle und seine Musiker das Publikum verzaubert. Für mich ist die Musik zwischenzeitlich zu ruhig, oder ich war einfach nicht in der richtigen Stimmung. Kyles Stimme ist aber definitiv das Highlight und reißt alles wieder raus. Hoffe die Alben werden endlich bei Spotify veröffentlicht, denn richtig vertraut war ich mit dem neuen Stoff nicht.

Wytch Hazel hingegen haben mich ab dem ersten Ton abgeholt. Die ganze Aufmachung in ihren Kitteln, Strumpfhosen, die Kreuze und die Kerzen ist halt etwas besonderes. Von allen Alben wurden Songs gespielt mit Hauptaugenmerk natürlich auf dem aktuellen Werk Lamentations. Gefehlt haben mir dabei "I Will Not" und "We Will Be Strong", aber man kann nicht alles haben. Sonst war es perfekt.
Ich bin gleichzeitig erstaunt und happy darüber wie groß Wytch Hazel inzwischen sind. Die legen ja gerade einen richtigen Siegeszug hin. Weiter so!
 

SAVA

W:O:A Metalgod
4 Aug. 2014
96.675
92.486
168
Hansestadt
Donnerstag: Wytch Hazel & Phantom Spell
Beide Bands ganz großartig, Bambi ausverkauft, Sound top, schöner Abend!
Vor allem Phantom Spell überraschten mich äußerst, sind sie aus der Konserve doch nicht ganz so mein Ding...

Samstag, also gestern: Iotunn, In Vain, Nephykim
Von Nephylim leider nur den letzten Song gehört, da es 30 Minuten vor der offiziellen Beginnzeit losging. Schade.
In Vain sagten mir nix, waren aber sehr gefällig, obwohl musikalisch nicht meine Baustelle.
Iotunn dann brillant wie die beiden Alben. Jon Aldara ist einfach göttlich.
Konzert wurde erwartungsgemäßig vom Bambi in den Kronensaal hochverlegt.
War dann auch sehr gut gefüllt und die Leute waren sichtlich begeistert.

Feines Konzertwochenende mit großartigen Musikern!
 

Kiellinda

W:O:A Metalhead
1 Juli 2019
115
280
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Samstag, also gestern: Iotunn, In Vain, Nephykim
Von Nephylim leider nur den letzten Song gehört, da es 30 Minuten vor der offiziellen Beginnzeit losging. Schade.
In Vain sagten mir nix, waren aber sehr gefällig, obwohl musikalisch nicht meine Baustelle.
Iotunn dann brillant wie die beiden Alben. Jon Aldara ist einfach göttlich.
Konzert wurde erwartungsgemäßig vom Bambi in den Kronensaal hochverlegt.
War dann auch sehr gut gefüllt und die Leute waren sichtlich begeistert.
Stimme zu. Die Stimmung war super, das Konzert hat gepasst, die Vorbands waren relativ stimmig. Iotunn haben einfach Spaß gemacht.
 
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Reaktionen: Settembrini und SAVA

Elbdeern

W:O:A Metalmaster
8 Aug. 2011
8.801
3.294
128
Donnerstag: Wytch Hazel & Phantom Spell
Beide Bands ganz großartig, Bambi ausverkauft, Sound top, schöner Abend!
Vor allem Phantom Spell überraschten mich äußerst, sind sie aus der Konserve doch nicht ganz so mein Ding...

Samstag, also gestern: Iotunn, In Vain, Nephykim
Von Nephylim leider nur den letzten Song gehört, da es 30 Minuten vor der offiziellen Beginnzeit losging. Schade.
In Vain sagten mir nix, waren aber sehr gefällig, obwohl musikalisch nicht meine Baustelle.
Iotunn dann brillant wie die beiden Alben. Jon Aldara ist einfach göttlich.
Konzert wurde erwartungsgemäßig vom Bambi in den Kronensaal hochverlegt.
War dann auch sehr gut gefüllt und die Leute waren sichtlich begeistert.

Feines Konzertwochenende mit großartigen Musikern!
Wirklich Schade um Nephylim, die waren super aufm Ragnarök.
Aber Donnerstag und Samstag Konzi ist doch was feines.
 
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Reaktionen: SAVA

SAVA

W:O:A Metalgod
4 Aug. 2014
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Hansestadt
Wirklich Schade um Nephylim, die waren super aufm Ragnarök.
Aber Donnerstag und Samstag Konzi ist doch was feines.
Joar, der letzte Song tönte gut, aber am Ende verpasst man nix, wenn man nichts erwartet.
Bei 24 Euro für die 3 Bands hat man eh einen Schnapper gemacht. Wären es 50 gewesen, hätte ich alle Bands sehen wollen.:D