Oft wahr. Wenn ich dran denke, dass es sogenannte Megaseller gibt, die man in 10-15 Stunden locker durchspielen kann... *kopfschüttel*
Leider. Tolle Grafik ist ja nichts schlimmes, aber wenn dann die Story und das gameplay auf der Strecke bleibt, lohnt die Mühe nicht. Dat is wie ein Kuchen, der lecker aussieht, aber wie pappe schmeckt.
FRüher mußte man noch beim Spielen denken, selber Karten zeichen, so, als wäre man selber in nem Dungeon unterwegs, Rätsel mithilfe des handbuchs lösen, rechnen, kombinieren, Sprachen und zeichen entziffern, um die Ecke denken, sich vortasten und konnte so oftmals viel tiefer in die Welt eintauchen. Heutzutage kommt sich der Spieler entmündigt vor, und wird wie ein Besucher im Museum an schicken Bildern vom Spiel "vorbeigeführt", ohne was anfassen zu dürfen. Und ruck-zuck ist die Führung vorbei, das meiste ist zu linear und langweilig irgendwie.
Wenn ich mir aber vorstelle, alte Klassiker wie z.B. Monkey Island, Might&Magic IV+V, Ultima Underworld, Space Quest, et al wären in richtig moderner Grafik aber mit denselben Inhalten/Stories/usw. herausgekommen - sie hätten trotzdem kläglich versagt. Weil sie kinder ihrer Zeit sind. Genau wie Filme. james Bond funktioniert nach Ende des kalten Krieges auch nicht mehr so wie damals.
Neue Adventures / RPGs gibt es viele, aber sie kränkeln oft an fehlendem Witz, enttäuschender Story, fieser Steuerung, oder linearem Aufbau. Oder dummem Kopierschutz, der den Rechner infiziert (Black Mirror, etc.). Oder an allem auf einmal.
halbwegs positive Highlights sind jedoch Morrowind, Oblivion (wobei da die Freiheit vlt. ZU groß geschrieben ist und man sich in den Weiten verlieren kann), Arx Fatalis... und andere evtl. die ich noch nicht kenne. Geheimakte Tunguska, Siberia und Nibiru sollen auch nicht so schlecht sein, kann ich aber nix zu sagen...
hach ja... Space Quest III und The Dig warten noch auf mich!
