- 2 Aug. 2026
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Moin,
als Wiederholungstäter würde mich mal interessieren: Wie war’s für euch?
Für mich persönlich war dieses Wacken insgesamt ein sehr gelungenes Festival – trotz einiger Dinge, die mich gestört haben.
Positiv:
Negativ:
Mein Fazit:
Ja, vieles war teuer. Das fand ich auch nicht toll. Und nein, nicht alles war besser als früher.
Am Ende darf man aber auch nicht vergessen: Hinter Wacken steht inzwischen ein Konzern, der wirtschaftlich arbeiten muss. Anders zaubert man keine temporäre Stadt für über 80.000 Menschen auf den heiligen Acker.
Uns wurde viel geboten. Ich habe mich jederzeit sicher und gut aufgehoben gefühlt. Das Bier war nicht wirklich meins (zum Glück gab’s noch Spaten) und bei den Bands war letztlich für fast jeden etwas dabei.
Unterm Strich war es für mich als Gast ein gelungenes Festival. Ich hoffe, dass es das auch für alle Beteiligten – inklusive Veranstalter – war, damit wir noch viele schöne Wacken feiern können. Die Auslastung auf dem Campingplatz lässt mich da allerdings ein bisschen grübeln.
Mein Ticket habe ich jedenfalls schon. Ich komme wieder.
Was ich mir wünschen würde?
System of a Down und Tool.
Und um komplett unrealistisch zu werden: Metallica. Wird langsam mal Zeit. Der Herr am Mic kann dafür ruhig mal seinen Urlaub verschieben.
als Wiederholungstäter würde mich mal interessieren: Wie war’s für euch?
Für mich persönlich war dieses Wacken insgesamt ein sehr gelungenes Festival – trotz einiger Dinge, die mich gestört haben.
Positiv:
- Die Orga habe ich dieses Jahr als deutlich kommunikativer und freundlicher wahrgenommen (größtenteils jedenfalls).
- Größere Vielfalt beim Essen.
- Die Bandbreite der Bands. Nicht jeder mag jedes Genre – völlig normal.
- Die Toiletten, selbst die Dixies, waren für mein Empfinden immer sauber.
- Die Infrastruktur war top – sicherlich auch dem geilen Wetter geschuldet.
- Mehr Bewegungsfreiheit auf dem Campingplatz und generell auf dem Gelände. Leider kann man sich denken, woran das vermutlich lag.
- Ich habe gefühlt mehr Gruppen gesehen, die aus Frauen oder queeren Menschen bestanden. Für mich spricht das für ein gutes Sicherheitsgefühl und eine insgesamt positive Atmosphäre.
- Deutlich weniger Generatoren.
Negativ:
- Für meinen Geschmack wieder etwas zu power-metal-lastig.
- Gewisse Bands wie Electric Callboy sind für mich einfach nicht Wacken. Andererseits kamen sie offensichtlich gut an – fürs Festival insgesamt also wohl eher ein Gewinn.
- Manche Ordner schienen die “Keine Politik auf der Kutte”-Regel zwar im Blick zu haben, durchgesetzt wurde sie aber gefühlt eher bei wenig bedrohlich wirkenden Einzelpersonen als konsequent bei allen.
- Das Bier. Punkt.
- Zu viele Bands, die gefühlt alle paar Jahre wiederkommen.
- Die Essenspreise in Kombination mit den Portionsgrößen. Ja, alles wird teurer – trotzdem fand ich manches schon ziemlich heftig.
- Und wer mit “2 Bratlingen” pro Portion wirbt, sollte nicht einen durchschneiden und zwei Hälften drauflegen. Das fand ich schon ziemlich frech.
Mein Fazit:
Ja, vieles war teuer. Das fand ich auch nicht toll. Und nein, nicht alles war besser als früher.
Am Ende darf man aber auch nicht vergessen: Hinter Wacken steht inzwischen ein Konzern, der wirtschaftlich arbeiten muss. Anders zaubert man keine temporäre Stadt für über 80.000 Menschen auf den heiligen Acker.
Uns wurde viel geboten. Ich habe mich jederzeit sicher und gut aufgehoben gefühlt. Das Bier war nicht wirklich meins (zum Glück gab’s noch Spaten) und bei den Bands war letztlich für fast jeden etwas dabei.
Unterm Strich war es für mich als Gast ein gelungenes Festival. Ich hoffe, dass es das auch für alle Beteiligten – inklusive Veranstalter – war, damit wir noch viele schöne Wacken feiern können. Die Auslastung auf dem Campingplatz lässt mich da allerdings ein bisschen grübeln.
Mein Ticket habe ich jedenfalls schon. Ich komme wieder.
Was ich mir wünschen würde?
System of a Down und Tool.
Und um komplett unrealistisch zu werden: Metallica. Wird langsam mal Zeit. Der Herr am Mic kann dafür ruhig mal seinen Urlaub verschieben.



