2026 - wie war’s für euch?

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RandomUser123

Member
2 Aug. 2026
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Moin,


als Wiederholungstäter würde mich mal interessieren: Wie war’s für euch?


Für mich persönlich war dieses Wacken insgesamt ein sehr gelungenes Festival – trotz einiger Dinge, die mich gestört haben.


Positiv:


  • Die Orga habe ich dieses Jahr als deutlich kommunikativer und freundlicher wahrgenommen (größtenteils jedenfalls).
  • Größere Vielfalt beim Essen.
  • Die Bandbreite der Bands. Nicht jeder mag jedes Genre – völlig normal.
  • Die Toiletten, selbst die Dixies, waren für mein Empfinden immer sauber.
  • Die Infrastruktur war top – sicherlich auch dem geilen Wetter geschuldet.
  • Mehr Bewegungsfreiheit auf dem Campingplatz und generell auf dem Gelände. Leider kann man sich denken, woran das vermutlich lag.
  • Ich habe gefühlt mehr Gruppen gesehen, die aus Frauen oder queeren Menschen bestanden. Für mich spricht das für ein gutes Sicherheitsgefühl und eine insgesamt positive Atmosphäre.
  • Deutlich weniger Generatoren.

Negativ:


  • Für meinen Geschmack wieder etwas zu power-metal-lastig.
  • Gewisse Bands wie Electric Callboy sind für mich einfach nicht Wacken. Andererseits kamen sie offensichtlich gut an – fürs Festival insgesamt also wohl eher ein Gewinn.
  • Manche Ordner schienen die “Keine Politik auf der Kutte”-Regel zwar im Blick zu haben, durchgesetzt wurde sie aber gefühlt eher bei wenig bedrohlich wirkenden Einzelpersonen als konsequent bei allen.
  • Das Bier. Punkt.
  • Zu viele Bands, die gefühlt alle paar Jahre wiederkommen.
  • Die Essenspreise in Kombination mit den Portionsgrößen. Ja, alles wird teurer – trotzdem fand ich manches schon ziemlich heftig.
  • Und wer mit “2 Bratlingen” pro Portion wirbt, sollte nicht einen durchschneiden und zwei Hälften drauflegen. Das fand ich schon ziemlich frech.

Mein Fazit:


Ja, vieles war teuer. Das fand ich auch nicht toll. Und nein, nicht alles war besser als früher.


Am Ende darf man aber auch nicht vergessen: Hinter Wacken steht inzwischen ein Konzern, der wirtschaftlich arbeiten muss. Anders zaubert man keine temporäre Stadt für über 80.000 Menschen auf den heiligen Acker.


Uns wurde viel geboten. Ich habe mich jederzeit sicher und gut aufgehoben gefühlt. Das Bier war nicht wirklich meins (zum Glück gab’s noch Spaten) und bei den Bands war letztlich für fast jeden etwas dabei.


Unterm Strich war es für mich als Gast ein gelungenes Festival. Ich hoffe, dass es das auch für alle Beteiligten – inklusive Veranstalter – war, damit wir noch viele schöne Wacken feiern können. Die Auslastung auf dem Campingplatz lässt mich da allerdings ein bisschen grübeln.


Mein Ticket habe ich jedenfalls schon. Ich komme wieder.


Was ich mir wünschen würde?


System of a Down und Tool.


Und um komplett unrealistisch zu werden: Metallica. Wird langsam mal Zeit. Der Herr am Mic kann dafür ruhig mal seinen Urlaub verschieben. 😉
 

trivayne

Newbie
6 Okt. 2022
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Ich war dieses Jahr nicht so viel bei Faster&Harder, weil mich viele der Headliner von Mi-Fr nicht so abgeholt haben. Aber es war insgesamt sehr vielfältig und ich hab viele tolle Shows an den kleinen Bühnen gesehen!

Man konnte auch gut zwischen den Bühnen herumwechseln, wenn man noch auf der Suche nach dem passenden Act war. Ich hatte das Gefühl, viel besser durch zu kommen als sonst. Ich unterstelle jetzt mal, dass die Besucherzahl gleich war, da man als Veranstalter nicht einfach 10.000 Tickets verschwinden lassen kann (das Thema wurde ja in einem anderen Thread ausgiebig diskutiert). Es gab nämlich auch diesen Weg im Einrichtungsverkehr links am Wackinger vorbei direkt zum Wasteland, den wir gern für schnelle Wechsel genutzt haben.

Personal war super freundlich.

Es gab für mich auch ausreichend Ecken, wo man sich man in den Schatten zurückziehen und bisschen ausruhen konnte.

Ich geb dir Recht, dass das Essen&Trinken ziemlich teuer und klein bzw. Billigbier war. Ja die müssen auch was verdienen, aber 12€ für ein Nackensteak am Spieß ohne Brötchen ist schon heftig (hatte mir ausversehen den Zyklopenspieß gekauft).
Verdurstet ist man aber nicht, weil ma immer gut an die Wasserspender kam und nie lange anstehen musste.

Und wir wurden etwas weniger wegen Trinkgeld genervt als bei den letzten Malen. Bei den Jungs mit den Fässern auf dem Rücken vor den Bühnen find ich's voll in Ordnung, aber bei den Leuten im Merch Shop war das schon teils aufdringlich in der Vergangenheit.

Kam mir das nur so vor, oder gab es weniger Duschcamps?

Die Atmosphäre war insgesamt echt toll. Jeder war freundlich und man hatte das Gefühl, jeder ist einfach nur froh, hier zu sein.

An- und Abreise mit dem Auto liefen super entspannt und ohne große Wartezeiten.

Ich fand's insgesamt toll und hab mir vorhin das Ticket für 2027 gekauft.
 

RandomUser123

Member
2 Aug. 2026
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das Gefühl mit den duschen hatte ich auch.
Alle Duschbereiche waren deutlich näher ans festivalgelände gerückt. Bzw. Die anderen, die sonst weiter in den Campingbereichen waren, wurden gestrichen.
Fand ich persönlich nicht gut. Wir hatten zwar das Glück, früh anreisen zu können und dadurch eben auch sehr weit vorne zu campen. So waren wir schnell beim Wasser holen und den duschen. Allerdings war das jedes Mal mit viel warten verbunden. Und beim duschen fehlte mir dann doch deutlich ein mindestabstand zu anderen entkleideten Menschen. Selbst wenn noch die headliner spielten, welche mich dieses Jahr auch nur zum „Mal mitnehmen“ interessierten, war es immer brechend voll.
Da aber viele Campingbereiche freibleiben - was Veranstalter evt im Vorfeld schon wussten, gab es eben auch deutlich weniger Duschbereiche.

war machbar. Aber angenehm fand ich’s nicht. Auch mag ich eher in einer einzelnen Duschkabine stehen, das schaffen anderen große Festivals auch.

Für nächstes Jahr werden wir uns im Camp um eine eigene kleine Dusche kümmern.
 

fettstuhl

W:O:A Metalhead
16 Juli 2015
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Bands sind Geschmacksache, habe genug gesehen, Sound war Teilweise kritikwürdig.

Positiv fand ich das Wegekonzept mit Lichtern und Platten. Insgesamt scheint die Orga doch gut zu laufen. Die Dixis wurden bei uns regelmäßig geleert, da konnte man fast die Uhr nach stellen.

Negativ: sind auf Campground B gelandet, super weit zum Duschcamp (die sind auch weniger geworden, oder? Zumindest für den normalen Camper?) und zum Gelände (Sind Dienstag morgen angereist).

Standort der Wasteland Stage ist Mist, der Weg dahin zu lang, war einmal zu Beginn da, sonst gar nicht.

Den Farmers Market finde ich in dieser Form fast überflüssig. Einzig der Getränke Stand und vielleicht Harry Brot macht da für mich Sinn. Einen Supermarkt oder wenigstens einen Müller wie letztes Jahr will man anscheinend unbedingt nicht haben.

Die Berichte über die Security sollte man ernst nehmen, auch wenn ich nicht betroffen war, kann ich mir das gut vorstellen.
 

RandomUser123

Member
2 Aug. 2026
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Farmers Market fand ich die letzten Jahre auch besser, mit dem gut sortierte allerlei-Laden.

Ansonsten waren wir nur zum tanken ein zweimal da. Und hatten sonst kein Bedürfnis.

Ich fand den Wasteland Bereich so ganz gut, vor allem für den Ton. Aber er wirkte kleiner als sonst, also. Enger. Oder täuschte das?

also. Für nächstes Jahr gerne wieder mehr duschen (einzelkabinen?) und mehr Wasserstellen (vor allem für großkanister) da war schon Geduld gefragt ab Donnerstag.
 

RandomUser123

Member
2 Aug. 2026
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Ah ok. Ich war selbst nur kurz da, dann habe ich wohl nicht alles gesehen und mich durch das abschüssige Gelände täuschen lassen.