Make Metal Rebellious Again: Rechte Umtriebe, Schwurbler und andere Unsympathen der Szene

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Doomsayer

W:O:A Metalhead
6 Dez. 2006
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542
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Hamburg
Ich war jahrelang (2007-2023) auf dem (With) Full Force. Das Festival war eigentlich immer sehr links eingestellt, was natürlich auch daran lag das dort viel Punk & Hardcore gebucht wurde.

Full Rewind habe ich wegen der Überschneidung zum Wacken nie besucht. Aber es sind ja die ursprünglichen WFF Veranstalter.
 

smi

W:O:A Metalhead
14 Juli 2011
4.280
2.264
98
Schleswig-Holstein
slaughter to prevail sind halt auch headliner auf dem full rewind festival. Das sollte einen zumindest zu denken geben ob man das festival besuchen sollte oder nicht.
Das ist für mich auch ein Grund, warum die Idee 2026 zum Alcatraz zu fahren wieder vom Zettel gegangen ist. Plus (unabhängig von der Band) ich mir überhaupt nicht vorstellen kann wie ein Savatage Konzert dierekt vor StP funktionieren soll (besonders wenn die StP Fans da schon stehen)...

smi
 
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Vogelwiese

W:O:A Metalhead
7 Aug. 2017
3.003
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Sauerland
Aber jetz mal allgemein gefragt: sollte man bands nicht mehr hören, nur weil die mit ner fascho band auf irgendeinem festival spielen? Und jetzt nicht so n festival wie steelfest? Ich find es mittlerweile schwer. Glaube hier wurde ja schon über kontaktschuld gesprochen.
Problematisch find ich halt, das wir alle gar keine Ahnung haben wie Veträge im Musikbuisness aussehen oder wie das Booking seitens des Labels funktioniert. Gilt halt auch für Label. Ich kann aber Hirnis Argumentation voll nachvollziehen tue mich aber schwer damit. Gut, ich bin via auf Moonsorrow bei dem Thema auch kaum “betroffen”. Wobei die auch auch deren Auftritt beim Steelfest abgesagt haben. Versuche nur gerade für mich selber ne logische allumfasende Richtlinie festzulegen.
Finde ne allgemein gültige Leitlinie immer schwierig. Kontaktschuld irgendwo ja gerade wenn es um gemeinsame Touren usw geht. Festivals würde ich da größtenteils eher ausklammern wenn es eben nicht Richtung Steelfest oder schlimmer geht. Das vorher hier schonmal lose erwähnte Metal Threat war auch so ne Sache sicher sind viele Bands hinterher nicht dabei gewesen zum einen wegen Visaproblemen weil der Veranstalter sich wohl komplett übernommen hatte und Desaster haben z.B. aus privaten/gesundheitlichen Gründen abgesagt ob das jetzt einfach der sicherere Weg war um da ohne finanziellen Schaden rauszukommen halte ich für möglich es war aber auch schon länger im Umlauf das Graveland da den Headliner gibt. Persönlich finde ich Desaster noch okay aber sehe sie definitiv deutlich skeptischer als vorher auch trotz der Absage
 
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steff

W:O:A Metalhead
29 Nov. 2007
351
414
88
Berlin
Ich war jahrelang (2007-2023) auf dem (With) Full Force. Das Festival war eigentlich immer sehr links eingestellt, was natürlich auch daran lag das dort viel Punk & Hardcore gebucht wurde.

Full Rewind habe ich wegen der Überschneidung zum Wacken nie besucht. Aber es sind ja die ursprünglichen WFF Veranstalter.
Maik von HSB hatte das im Podcast Iron East (den ich sehr empfehlen kann, wenn man sich mit Metal in der DDR und dem Ostdeutschland der Nachwendezeit beschäftigen möchte) mal kommentiert. Sein Eindruck war, dass die Leute sich über die Jahre natürlich auch verändert hat und er da selbst nicht mehr so richtig Bock drauf hat. Das war in Staffel 2, irgendeine der späteren Folgen.
 
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Nareklus

W:O:A Metalgod
18 Aug. 2008
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168
36
Aber jetz mal allgemein gefragt: sollte man bands nicht mehr hören, nur weil die mit ner fascho band auf irgendeinem festival spielen? Und jetzt nicht so n festival wie steelfest? Ich find es mittlerweile schwer. Glaube hier wurde ja schon über kontaktschuld gesprochen.
Problematisch find ich halt, das wir alle gar keine Ahnung haben wie Veträge im Musikbuisness aussehen oder wie das Booking seitens des Labels funktioniert. Gilt halt auch für Label. Ich kann aber Hirnis Argumentation voll nachvollziehen tue mich aber schwer damit. Gut, ich bin via auf Moonsorrow bei dem Thema auch kaum “betroffen”. Wobei die auch auch deren Auftritt beim Steelfest abgesagt haben. Versuche nur gerade für mich selber ne logische allumfasende Richtlinie festzulegen.

Ich habe für mich selbst da auch keine klare Linie bis jetzt gefunden und ich glaube das ist auch kaum möglich. Letztendlich schaue ich mir jeden Fall einzeln an und entscheide dann was ich mit meinem Gewissen und meiner Haltung vereinbaren kann.

Klare und nicht diskutierbare Grenzen sind für mich gerade im Black Metal Teilnahme an Festivals wie dem Hot Shower oder Eternal Hate Fest. Sich mit NSBM & RAC Bands die Bühne/Musiker*innen teilen. Bei einem NSBM Label unter Vertrag oder der Labelchef ist absolut ekelhaft.
Öffentlich Einstellungen (das sind keine Meinungen!) vertreten, die menschenfeindlich sind. Egal welchen Ursprungs. Sich für Faschismus und Autokratie aussprechen, auch wenn man es nicht so nennt.
Sexuelle Gewalt.
Das Capitol stürmen.

Und dann beginnt schon der Graubraunbereich. Angeblich stabile Leute auf problematischen Label? (Hallo Bütcher)
Haben sich mal mit Bands, mit problematischen Musiker*innen die Bühne geteilt.
Schwurbel.
Große Festivals mit rechter Ausrichtung.
Große Festivals die problematische Künstler*innen buchen.
Umgang mit angebrachter Kritik.
Problematischen Musiker aus der Band geworfen, aber keine glaubhafte Distanzierung.
Freundschaften/Kollaboration mit rechtsradikalen/extremen (auch außerhalb des Musikkosmos).
Freundschaft/Kollaboration mit mutmaßlichen Täter*innen sexueller Gewalt.
Freundschaft/Kollaboration mit Menschenfeinden.

Und wie oben gesagt, da entscheide ich für mich in jedem Fall erneut was für mich noch geht und was ich nicht mehr mit mir vereinbaren kann.
Schönes Beispiel, ich höre nach wie vor Watain und werde auch ziemlich sicher zu der ein Jahrzehntlangen Abschiedstournee gehen. Für einige andere hier im Forum gehen die gar nicht mehr und ich kann deren Umgang mit der Band auch nachvollziehen.
 

Hirnschlacht

Moderator
14 Mai 2007
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6.245
128
Oumpfgard
Aber jetz mal allgemein gefragt: sollte man bands nicht mehr hören, nur weil die mit ner fascho band auf irgendeinem festival spielen? Und jetzt nicht so n festival wie steelfest? Ich find es mittlerweile schwer. Glaube hier wurde ja schon über kontaktschuld gesprochen.
Problematisch find ich halt, das wir alle gar keine Ahnung haben wie Veträge im Musikbuisness aussehen oder wie das Booking seitens des Labels funktioniert. Gilt halt auch für Label. Ich kann aber Hirnis Argumentation voll nachvollziehen tue mich aber schwer damit. Gut, ich bin via auf Moonsorrow bei dem Thema auch kaum “betroffen”. Wobei die auch auch deren Auftritt beim Steelfest abgesagt haben. Versuche nur gerade für mich selber ne logische allumfasende Richtlinie festzulegen.
Ich glaube, dass kann man nicht allgemein, oder pauschal beantworten. Am Ende ist es sowieso immer eine individuelle Entscheidung, wer was noch hört, genauso wie die Bewertung dessen immer eine individuelle, kontextabhängige Situation ist.

Finde ich geil, dass Moonspell auf dem Prophecy spielen? Nein. Aber da kommt es in den Bereich, wo ich auch nie realistisch erwarten würde, dass es da überhaupt eine Achtsamkeit gibt.

Finde ich es geil, dass irgendwelche Arschgeigen wie die erwähnten Slaughter to Prevail auf Majorfestivals spielen? Gar nicht. Aber an solche Festivals habe ich dabei auch die geringste Erwartung.

Anders ist es für mich, wenn das bei kleineren Festivals passiert, wo nicht die große Rutsche an verfügbaren Bands eingekauft wird, die möglichst viele Leute zielen, sondern viel bewusster Bands gebucht werden, eben weil sie diese Band sind. Wenn Nargaroth, Absu, MGLA und Konsorten irgendwo auf kleineren Festivals spielen, dann weil man bewusst genau diese Bands dort haben will und denkt, das wäre ne gute Idee.

Dazu muss ich gar nicht genau wissen, wie die Verträge aussehen. Wenn ich mir unsicher bin, gucke ich mir das Drumherum dazu an und stelle mir entsprechend einen Kontext her, der mir ein klareres Bild liefert.

Als Beispiel vielleicht Sodom: Werden fürs Steelfest bestätigt. Leute beschweren sich. Sodom weinen rum. Sodom sagen am Ende doch ab. - Also ganz viel hin und her. Für mich persönlich war diese rumnölerei von Angelripper dazu so peinlich, dämlich und uneinsichtig, dass ich persönlich keinen Bock mehr auf die Band habe (War in dem Fall ohnehin kein großer Verlust für mich.). Ich würde jetzt aber niemandem irgendwie vorwerfen, dass er die Band hört, oder wenn die irgendwo spielen. Die sind damit auch nicht grauzonig geworden, oder sowas. Es war einfach ein Move, den ich persönlich zu dumm fand.

Meines Erachtens wir die Frage was man nicht mehr "hören sollte", eher da relevant, wo man irgendwie mit anderen zusammen feiert. Manch ein Song ist inzwischen sicher nicht mehr der gleiche Party Hit wie früher. Auch da kann man es natürlich halten, wie man will, aber ich würde mich bei Songs auf die ich keinen Bock habe, entsprechend zurück ziehen.
 

Nareklus

W:O:A Metalgod
18 Aug. 2008
62.977
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168
36
Als Beispiel vielleicht Sodom: Werden fürs Steelfest bestätigt. Leute beschweren sich. Sodom weinen rum. Sodom sagen am Ende doch ab. - Also ganz viel hin und her. Für mich persönlich war diese rumnölerei von Angelripper dazu so peinlich, dämlich und uneinsichtig, dass ich persönlich keinen Bock mehr auf die Band habe (War in dem Fall ohnehin kein großer Verlust für mich.). Ich würde jetzt aber niemandem irgendwie vorwerfen, dass er die Band hört, oder wenn die irgendwo spielen. Die sind damit auch nicht grauzonig geworden, oder sowas. Es war einfach ein Move, den ich persönlich zu dumm fand.

Fühle ich komplett. Seitdem auch kaum noch Bock auf Sodom gehabt. Dazu dieses unsägliche "Nicht mehr mein Land". Und generell finde ich den Angelripper in Interviews mitlerweile dermaßen unsympatisch, dass die Band zu Hause nicht mehr läuft.
Den letzten Auftritt aufm Party.San habe ich mir dann aber doch zum großen Teil angeschaut. 🤷‍♀️
Aber ich würde es auch niemals problematisch finden, die jetzt noch aktiv zu hören und zu unterstüzen.
 

Vogelwiese

W:O:A Metalhead
7 Aug. 2017
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Sauerland
Ich habe für mich selbst da auch keine klare Linie bis jetzt gefunden und ich glaube das ist auch kaum möglich. Letztendlich schaue ich mir jeden Fall einzeln an und entscheide dann was ich mit meinem Gewissen und meiner Haltung vereinbaren kann.

Klare und nicht diskutierbare Grenzen sind für mich gerade im Black Metal Teilnahme an Festivals wie dem Hot Shower oder Eternal Hate Fest. Sich mit NSBM & RAC Bands die Bühne/Musiker*innen teilen. Bei einem NSBM Label unter Vertrag oder der Labelchef ist absolut ekelhaft.
Öffentlich Einstellungen (das sind keine Meinungen!) vertreten, die menschenfeindlich sind. Egal welchen Ursprungs. Sich für Faschismus und Autokratie aussprechen, auch wenn man es nicht so nennt.
Sexuelle Gewalt.
Das Capitol stürmen.

Und dann beginnt schon der Graubraunbereich. Angeblich stabile Leute auf problematischen Label? (Hallo Bütcher)
Haben sich mal mit Bands, mit problematischen Musiker*innen die Bühne geteilt.
Schwurbel.
Große Festivals mit rechter Ausrichtung.
Große Festivals die problematische Künstler*innen buchen.
Umgang mit angebrachter Kritik.
Problematischen Musiker aus der Band geworfen, aber keine glaubhafte Distanzierung.
Freundschaften/Kollaboration mit rechtsradikalen/extremen (auch außerhalb des Musikkosmos).
Freundschaft/Kollaboration mit mutmaßlichen Täter*innen sexueller Gewalt.
Freundschaft/Kollaboration mit Menschenfeinden.

Und wie oben gesagt, da entscheide ich für mich in jedem Fall erneut was für mich noch geht und was ich nicht mehr mit mir vereinbaren kann.
Schönes Beispiel, ich höre nach wie vor Watain und werde auch ziemlich sicher zu der ein Jahrzehntlangen Abschiedstournee gehen. Für einige andere hier im Forum gehen die gar nicht mehr und ich kann deren Umgang mit der Band auch nachvollziehen.
Watain ist wirklich son klassicher Fall wos richtig schwierig wird, irgendwo haben sie sich glaubhaft distanziert aber es gab halt doch mehrere Vorfälle über die Zeit. Persönlich hab ich Glück, dass ich die Band sowieso nicht besonders mag würde aber auch niemandem unbedingt vorhalten da hin zu gehen. Für meinen Teil bin ich mir immer noch unschlüssig was ich beispielsweise mit meinen alten Iced Earth Alben mache kann mir die Band nicht mehr anhören aber wegschmeißen ist auch schwierig dann lieber verschenken oder spenden, Bandshirts wie mein altes Alestorm Shirt von 2019 werden gerne zum Putzen getragen da is es egal wenn die versaut werden. Erste Konsequenz ist normalerweise für mich auch erstmal das ne Band von mir kein Geld mehr sieht bevor solche Sachen wegkommen oder die Band wirklich gar nicht mehr gehört wird wenn es irgendwo ins fragwürdige geht. Gerade bei Labels gibt es ja auch so einige Kandidaten Season of Mist hat beispielsweise Destroyer666 und Phil Anselmo unter Vertrag aber leider auch einige echt gute Projekte wie Der Weg einer Freiheit, Rotting Christ oder Saint Vitus, SoM ist für mich alles in allem noch okay kenne aber auch Leute die da schon raus sind.
 
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Nareklus

W:O:A Metalgod
18 Aug. 2008
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Watain ist wirklich son klassicher Fall wos richtig schwierig wird, irgendwo haben sie sich glaubhaft distanziert aber es gab halt doch mehrere Vorfälle über die Zeit. Persönlich hab ich Glück, dass ich die Band sowieso nicht besonders mag würde aber auch niemandem unbedingt vorhalten da hin zu gehen. Für meinen Teil bin ich mir immer noch unschlüssig was ich beispielsweise mit meinen alten Iced Earth Alben mache kann mir die Band nicht mehr anhören aber wegschmeißen ist auch schwierig dann lieber verschenken oder spenden, Bandshirts wie mein altes Alestorm Shirt von 2019 werden gerne zum Putzen getragen da is es egal wenn die versaut werden. Erste Konsequenz ist normalerweise für mich auch erstmal das ne Band von mir kein Geld mehr sieht bevor solche Sachen wegkommen oder die Band wirklich gar nicht mehr gehört wird wenn es irgendwo ins fragwürdige geht. Gerade bei Labels gibt es ja auch so einige Kandidaten Season of Mist hat beispielsweise Destroyer666 und Phil Anselmo unter Vertrag aber leider auch einige echt gute Projekte wie Der Weg einer Freiheit, Rotting Christ oder Saint Vitus, SoM ist für mich alles in allem noch okay kenne aber auch Leute die da schon raus sind.

Erik Daniels und Set Teitan sowie einer von den Australischen Vomitor haben bis mindestens 2021 zusammen als Vomitain zusammen Musik gemacht. Also ne persönliche Distanzierung von Set hat nie wirklich stattgefunden. Watain auch einfach eine der Bands, die ich immer wieder neu mit mir verhandeln muss.

Jau, die Frage ob man einfach finanziellen/Reicheweite Support entzieht oder eine Band sich einfach nie wieder anhört ist auch nochmal eine andere, sehr spannende.
 
Zuletzt bearbeitet:

steff

W:O:A Metalhead
29 Nov. 2007
351
414
88
Berlin
Fühle ich komplett. Seitdem auch kaum noch Bock auf Sodom gehabt. Dazu dieses unsägliche "Nicht mehr mein Land". Und generell finde ich den Angelripper in Interviews mitlerweile dermaßen unsympatisch, dass die Band zu Hause nicht mehr läuft.
Den letzten Auftritt aufm Party.San habe ich mir dann aber doch zum großen Teil angeschaut. 🤷‍♀️
Aber ich würde es auch niemals problematisch finden, die jetzt noch aktiv zu hören und zu unterstüzen.
Dies - mir geht dieses Genöle in Interviews auch auf die Nerven. Das Doppel-Interview mit Maik Weichert wiederum war total in Ordnung. Hören und anschauen würde ich mir Sodom trotzdem, weil ich die Sachen gut finde und ich Angelripper zwar tendenziell als Kotzbrocken empfinde, aber damit kann ich aktuell leben. Ganz anders Blitz von Overkill: Politisch weit von mir entfernt, aber nach all dem was ich weiß, das, was man einen anständigen Konservativen nennen würde. Damit kann ich gut umgehen, weil ich annehmen würde, dass es noch genug gemeinsame Gesprächsgrundlage gibt.

Die Grenze ziehe ich dann ähnlich wie andere das schon beschrieben haben: Bei ganz klar menschenfeindlichen Einstellungen, Beteiligung an entsprechenden Organisationen, etc. Es gibt ansonsten noch Dinge, die zwar weder rechtsradikal noch (anscheinend) strafrechtlich relevant sind, die ich aber persönlich zum Kotzen finde, so dass ich keinen Bock mehr habe, das mit meinem Geld oder meiner Aufmerksamkeit zu unterstützen (s. Lindemann). Auch As I Lay Dying könnte ich mir einfach nicht mehr reinziehen.

Mein persönlich kniffligster Fall ist Demons & Wizards: Musikalisch voll meins, die Platten höre ich wahnsinnig gerne, ich bin ein großer Blind-Guardian-Fan, aber Jon Schaffer ist halt wirklich ein mieser Wichser. Aktuelle Lösung: nur noch von Platte hören, das spült kein neues Geld mehr in die Kasse.
 

Philbee

W:O:A Metalmaster
1 Feb. 2016
23.741
22.642
128
Krötis Kissen
Ich hab mir alle eure beitrage durchgelesen - und verstanden. Ja deckt sich alles mit meiner Meinung.
Danke nochmal, dass ihr euch alle die Mühe gemacht habt detalliert zu antworten.
 

Gibson Player

W:O:A Metalmaster
9 Aug. 2016
5.740
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118
Mein persönlich kniffligster Fall ist Demons & Wizards: Musikalisch voll meins, die Platten höre ich wahnsinnig gerne, ich bin ein großer Blind-Guardian-Fan, aber Jon Schaffer ist halt wirklich ein mieser Wichser. Aktuelle Lösung: nur noch von Platte hören, das spült kein neues Geld mehr in die Kasse.

Da wird eh nix mehr passieren, Hansi hat das Projekt auf Eis gelegt.
 
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Reaktionen: steff und Vogelwiese