Jeder hat es selbst in der Hand - mein Resüme 2025

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11 Aug. 2024
14
56
28
Moin Leute,

hier meine Erfahrung zum WOA 2025:

Mal vorab: Für mich war es ein sehr schönes und erfolgreiches WOA dieses Jahr

Wetter
Ja, Mittwoch und Samstag war schon viel Regen und das war lästig. Es war die ganze Zeit Matsch, was das Laufen generell anstrengender macht. Einfach mal durch die Gegend laufen und die Atmosphere genießen fällt bei den Bedingungn leider aus. Und natürlich kann man sich auch nicht mal eben auf den Boden setzen. Das waren für alle schwere Bedingungen und vor allem für Menschen mit Einschränkungen wird es durch den Matsch noch um ein Vielfaches schwerer.
Ich musste das erste Mal in meiner WOA-Karriere vom Trecker vom Gelände gezogen werden. Es war in Punkto Matsch für mich das härteste WOA bisher und ich habe schon einige Matsch WOAs mitgemacht - Daumen hoch für die Treckerfahrer, alles stehen und liegen lassen und 2 Tage 24/7 Leute vom Acker ziehen, Respekt!
ABER: Bei aller Scheiße ist mir das Regenwetter lieber als Hitze und Staub. Gegen den Regen kann ich was machen gegen Hitze und Staub nicht wirklich.
Wetter ist wie es ist, man kann versuchen klar zu kommen, man kann aber auch alles Scheiße finden und andern (z.B. dem Veranstalter) die Schuld an allem geben.

Infrastruktur
Mir ist auch aufgefallen, dass weniger Dixies als sonst rumstanden, aber zumindest bei uns wurden die wenigstens regelmäßig geleert. Sonst war für mich alles wie immer. Mehr Dixies wäre noch besser.

Line Up
Die Meckerei über das Line Up habe ich noch nie verstanden. Wer es nicht schafft beim WOA etwas für sich zu finden, der ist schlicht und ergreifend auf dem falschen Festival. Ich habe deutlich >50 Bands zumindest halb gesehen und nicht wenige davon waren super.
Man kann natülich auch einfach rumjammern, dass BAP spielt oder die falschen Headliner spielen - dann geht doch auf einer anderen Bühne gucken.
Bei der Auswahl die das WOA bietet, finde ich fast immer etwas, was mir gefällt, viel zu oft muss ich mich zwischen zwei oder mehr Bands entscheiden.

Was ich eigentlich sagen will
Jeder hat es selbst in der Hand.
Hört auf zu jammern und macht das Beste aus eurer WOA-Woche mit den Bedingungen die da nunmal sind oder sucht euch ein Festival das euch mehr zusagt.
Damit sind ausdrücklich nicht konstruktive Verbesserungsvorschläge gemeint, die sind immer sinnvoll und auch zu begrüßen.

Bin 2026 wieder dabei...
Du hast mir absolut aus der Seele gesprochen.Ich war jetzt nach letztem Jahr das zweite Mal auf Wacken.Auch ich nehm das Wetter so wie es kommt und versuch trotzdem das Beste daraus zu machen.I
Moin Leute,

hier meine Erfahrung zum WOA 2025:

Mal vorab: Für mich war es ein sehr schönes und erfolgreiches WOA dieses Jahr

Wetter
Ja, Mittwoch und Samstag war schon viel Regen und das war lästig. Es war die ganze Zeit Matsch, was das Laufen generell anstrengender macht. Einfach mal durch die Gegend laufen und die Atmosphere genießen fällt bei den Bedingungn leider aus. Und natürlich kann man sich auch nicht mal eben auf den Boden setzen. Das waren für alle schwere Bedingungen und vor allem für Menschen mit Einschränkungen wird es durch den Matsch noch um ein Vielfaches schwerer.
Ich musste das erste Mal in meiner WOA-Karriere vom Trecker vom Gelände gezogen werden. Es war in Punkto Matsch für mich das härteste WOA bisher und ich habe schon einige Matsch WOAs mitgemacht - Daumen hoch für die Treckerfahrer, alles stehen und liegen lassen und 2 Tage 24/7 Leute vom Acker ziehen, Respekt!
ABER: Bei aller Scheiße ist mir das Regenwetter lieber als Hitze und Staub. Gegen den Regen kann ich was machen gegen Hitze und Staub nicht wirklich.
Wetter ist wie es ist, man kann versuchen klar zu kommen, man kann aber auch alles Scheiße finden und andern (z.B. dem Veranstalter) die Schuld an allem geben.

Infrastruktur
Mir ist auch aufgefallen, dass weniger Dixies als sonst rumstanden, aber zumindest bei uns wurden die wenigstens regelmäßig geleert. Sonst war für mich alles wie immer. Mehr Dixies wäre noch besser.

Line Up
Die Meckerei über das Line Up habe ich noch nie verstanden. Wer es nicht schafft beim WOA etwas für sich zu finden, der ist schlicht und ergreifend auf dem falschen Festival. Ich habe deutlich >50 Bands zumindest halb gesehen und nicht wenige davon waren super.
Man kann natülich auch einfach rumjammern, dass BAP spielt oder die falschen Headliner spielen - dann geht doch auf einer anderen Bühne gucken.
Bei der Auswahl die das WOA bietet, finde ich fast immer etwas, was mir gefällt, viel zu oft muss ich mich zwischen zwei oder mehr Bands entscheiden.

Was ich eigentlich sagen will
Jeder hat es selbst in der Hand.
Hört auf zu jammern und macht das Beste aus eurer WOA-Woche mit den Bedingungen die da nunmal sind oder sucht euch ein Festival das euch mehr zusagt.
Damit sind ausdrücklich nicht konstruktive Verbesserungsvorschläge gemeint, die sind immer sinnvoll und auch zu begrüßen.

Bin 2026 wieder dabei...
Du hast mir absolut aus der Seele gesprochen.Auch ich such mir die Bands aus die ich sehen möchte und nehm dabei auch Überschneidungen in kauf.Überhaupt haben für mich die Helfer einen Überragenden Job gemacht denn ohne diese Leute wäre dieses Festival gar nicht möglich.Kurzum auch ich bin 2026 wieder dabei.
 

devils79

W:O:A Metalhead
6 Aug. 2013
201
15
63
Mülheim
Sorry, für mich war es das schlechteste Wacken. Regen und Matsch gab es immer. Allerdings bin ich noch nie am Samstag schon abgereist. Dieses Jahr war man dazu gezwungen, zumindest wenn man nicht auch noch den ganzen Sonntag dort verbringen wollte. Wacken war eigentlich auch immer hauptsächlich ein Festival für die "mittlere Generation". Die werden halt immer weniger mobil, da überlegt man sich dreimal ob man die Tortur, 45 min durch Matsch zu laufen, auf sich nimmt oder nicht. Selbst Camperpark oder ähnliches hilft da wenig. Selbst wenn man Nachts zum pissen raus muss, muss man die Stiefel anziehen. Geschweige den, wenn jemand in dem Morast einen medizinischen Notfall erleidet kommt wahrscheinlich jede Hilfe zu spät, mal abgesehen davon frage ich mich, wie man im Schlamm jemanden reanimieren soll. Selbst auf dem Festival Gelände war es kein Vergnügen. Der Sound bei GnR für die Hälfte unterirdisch, so dass sie lieber ihre alten Kassetten am Zelt gehört haben. Mal eben von einer zur anderen Bühne gehen viel auch aus. Zudem war leckeres Essen im stinkenden Morast ist auch kein Genuss. Ich habe erstmalig mein gesamtes aufgeladenes Geld zurück gebucht. Es gab immer schlimme Jahre aber dieses Jahr übertraf 2023 bei weitem. Und gefühlt wird es jedes Jahr schlimmer, mal von ausreissern wie 22 abgesehen. Man wird das Gefühl nicht los, dass nach dem Einstieg der Investoren wirklich nur auf Gewinnmaximierung geschaut wird, also immer höhere Einnahmen und immer geringere Ausgaben. Die Wege waren noch nie so schlecht präpariert, Regen gab es immer, aber man kann mehr dagegen tun. Nachdem es am Samstag schon einigen Rückstau bei der Abreise gab, denke wo einige so wie ich. Ich kann nur raten, wieder mehr zu tun oder vielleicht mal wieder zu schrumpfen, sonst wird man es zwangsläufig, da meine Generation bald eh nicht mehr kommen wird. Und bei aller Sympathie für die Matschfreunde, sorry ich muss werde mich schon früh genug an feuchte Erde gewöhnen müssen.

Aber grosses Kompliment an alle Mitarbeiter und Einwohner: Danke ihr habt einen tollen Job gemacht und danke dass ihr immer so gastfreundlich war. Mein Highlight 25 war der Aufenthalt im Dorf am Freitag bei schönem Wetter und netten Leuten ein paar Bier trinken und ein leckeres Fischbrötchen essen und für alles keine Unsumme. Auch das Duschen bei Otto an der Tanke war dort mal wieder top. Vielleicht fahr ich nächstes Jahr ohne Karte einfach nur ins Dorf, dass ist mehr Wacken als im Schlamm stehen und einen krächzenden Axl aus den Lautsprecher hören.
 

Bloodtrain

W:O:A Metalhead
1 Nov. 2012
1.329
2.501
108
35
Geschweige den, wenn jemand in dem Morast einen medizinischen Notfall erleidet kommt wahrscheinlich jede Hilfe zu spät, mal abgesehen davon frage ich mich, wie man im Schlamm jemanden reanimieren soll.

Abgesehen davon, dass so ein Einsatz auf Festivals aufgrund von Ortung und Umgebung sicherlich mehr Herausforderungen mit sich bringt, finde ich es absolut beschissen zu implizieren und leichtgläubigen damit einzureden, dass die dort eingesetzten Rettungskräfte nicht in der Lage wären angemessen und schnell genug zu reagieren. Die Leute wissen schon was sie tun und sind mit allem ausgestattet. Das ist nicht das erste Rodeo.
 

Noppel

W:O:A Metalhead
5 Feb. 2016
1.110
1.087
98
Aix la Chapelle
Sorry, für mich war es das schlechteste Wacken. Regen und Matsch gab es immer. Allerdings bin ich noch nie am Samstag schon abgereist. Dieses Jahr war man dazu gezwungen, zumindest wenn man nicht auch noch den ganzen Sonntag dort verbringen wollte. Wacken war eigentlich auch immer hauptsächlich ein Festival für die "mittlere Generation". Die werden halt immer weniger mobil, da überlegt man sich dreimal ob man die Tortur, 45 min durch Matsch zu laufen, auf sich nimmt oder nicht. Selbst Camperpark oder ähnliches hilft da wenig. Selbst wenn man Nachts zum pissen raus muss, muss man die Stiefel anziehen. Geschweige den, wenn jemand in dem Morast einen medizinischen Notfall erleidet kommt wahrscheinlich jede Hilfe zu spät, mal abgesehen davon frage ich mich, wie man im Schlamm jemanden reanimieren soll. Selbst auf dem Festival Gelände war es kein Vergnügen. Der Sound bei GnR für die Hälfte unterirdisch, so dass sie lieber ihre alten Kassetten am Zelt gehört haben. Mal eben von einer zur anderen Bühne gehen viel auch aus. Zudem war leckeres Essen im stinkenden Morast ist auch kein Genuss. Ich habe erstmalig mein gesamtes aufgeladenes Geld zurück gebucht. Es gab immer schlimme Jahre aber dieses Jahr übertraf 2023 bei weitem. Und gefühlt wird es jedes Jahr schlimmer, mal von ausreissern wie 22 abgesehen. Man wird das Gefühl nicht los, dass nach dem Einstieg der Investoren wirklich nur auf Gewinnmaximierung geschaut wird, also immer höhere Einnahmen und immer geringere Ausgaben. Die Wege waren noch nie so schlecht präpariert, Regen gab es immer, aber man kann mehr dagegen tun. Nachdem es am Samstag schon einigen Rückstau bei der Abreise gab, denke wo einige so wie ich. Ich kann nur raten, wieder mehr zu tun oder vielleicht mal wieder zu schrumpfen, sonst wird man es zwangsläufig, da meine Generation bald eh nicht mehr kommen wird. Und bei aller Sympathie für die Matschfreunde, sorry ich muss werde mich schon früh genug an feuchte Erde gewöhnen müssen.

Aber grosses Kompliment an alle Mitarbeiter und Einwohner: Danke ihr habt einen tollen Job gemacht und danke dass ihr immer so gastfreundlich war. Mein Highlight 25 war der Aufenthalt im Dorf am Freitag bei schönem Wetter und netten Leuten ein paar Bier trinken und ein leckeres Fischbrötchen essen und für alles keine Unsumme. Auch das Duschen bei Otto an der Tanke war dort mal wieder top. Vielleicht fahr ich nächstes Jahr ohne Karte einfach nur ins Dorf, dass ist mehr Wacken als im Schlamm stehen und einen krächzenden Axl aus den Lautsprecher hören.
Tut mir leid, dass es dir nicht gefallen hat, aber ohne es zu wollen, hast du das perfekte Beispiel geliefert.
Ich glaube die allermeisten Leute hätten sich weniger Schlamm und weniger Regen gewünscht, aber das Wetter ist nunmal so wie es ist. Ich bin selber Teil der von dir beschriebenen "mittleren" Generation und ich kann mir auch schöneres vorstellen als mir beim Rückweg von der Dusche den Schlamm wieder an die Beine zu spritzen.
Natürlich hätte man die Wege besser präparieren können - das gilt übrigens auch immer, egal wieviel man schon macht. Aber deswegen potentielle Dramen heraufzubeschwören finde ich eher fragwürdig.

Musiktechnisch fokussierst du dich auf GnR und deren schlechten Sound. Es sind über 200 Bands aufgetreten und du beschwerst dich, dass du es bei GnR schlecht fandest. Verstehe mich nicht falsch, ich mag GnR auch und kann so gut wie jeden Song von denen mitsingen. Aber mir war im Vorraus klar, dass ich mir das nicht antun werde (genau wie auch Scorpions letztes Jahr und schon einige andere Headliner - außer Maiden, da muss ich hin).

Du beschwerst dich, dass es sich über die Jahre immer schlechter entwickelt hat, da bin ich komplett anderer Meinung. Auf die Schnelle fallen mir z.B. folgende Veränderungen ein:
1. Headbanger/Wet ohne Zelt - sooo viel besser, was war ich früher genervt, wenn ich nicht mehr ins Zelt gekommen bin . Außerdem war es da drin stickig
2. Cashless Payment - Ich brauch theoretisch nichts mehr mit nehmen, ich könnte nackt mit Bändchen den ganzen Tag fressen und saufen. Und für die Aluhutträger: Ich hoffe, dass meine Daten ausgewertet werden, dann gibt es irgendwann vielleicht mehr Spanferkelstände und Lemmy-Bars
3. Sitzplätze - Es sind inzwischen wirklich viele Sitzplätze geschaffen worden.
4. Entzerrung von Wackinger und Wasteland

Du fühlst dich durch die Gegebenheiten gezwungen Samstag abzureisen. Nein, du hattes einfach keinen Bock mehr und bist nach Hause gefahren. Wir hatten auch Leute im Camp, die Samstag Mittag gefahren sind. Ich selbst muss auch ca 500km fahren und bin auch ein paar Jahre Samstag Nacht nach der letzten für mich interessanten Band losgefahren. Damit war der Samstag aber irgendwie kein schöner Festivaltag mehr, weil ich in Gedanken schon bei der Abreise war. Inzwischen nehme ich mir einfach auch noch den Montag frei und habe dadurch keinen Stress mehr mit der Warterei am Sonntag.

Am Ende gibst für alle deine Empfindungen und Entscheidungen den Veranstaltern und deren Investoren die Schuld, weil sie das Festival nicht nach deinen Wünschen ausrichten.

Du hast es selbst in der Hand.
 

devils79

W:O:A Metalhead
6 Aug. 2013
201
15
63
Mülheim
Abgesehen davon, dass so ein Einsatz auf Festivals aufgrund von Ortung und Umgebung sicherlich mehr Herausforderungen mit sich bringt, finde ich es absolut beschissen zu implizieren und leichtgläubigen damit einzureden, dass die dort eingesetzten Rettungskräfte nicht in der Lage wären angemessen und schnell genug zu reagieren. Die Leute wissen schon was sie tun und sind mit allem ausgestattet. Das ist nicht das erste Rodeo

Ich habe mit keiner Silbe die Einsatzbereitschaft oder die Fachkenntnis des Personals in Frage gestellt. Ich habe lediglich in Frage gestellt, dass im Fall der Fälle aufgrund der widrigen Umstände im vorgegebenen Zeitrahmen und angemessen reagiert werden kann. Auch das Rettungspersonal kann nicht über Wasser laufen. Dir ist ja sicherlich Bekannt, dass bei Herzinfarkten und Schlaganfällen jede Minute zählt. Nicht umsonst gibt es Vorschriften wie lange ein RTW oder Rettungskräfte benötigen dürfen.
 
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Skargon89

W:O:A Metalhead
25 Juli 2012
2.114
1.098
108
Rudolstadt
Ich habe mit keiner Silbe die Einsatzbereitschaft oder die Fachkenntnis des Personals in Frage gestellt. Ich habe lediglich in Frage gestellt, dass im Fall der Fälle aufgrund der widrigen Umstände im vorgegebenen Zeitrahmen und angemessen reagiert werden kann. Auch das Rettungspersonal kann nicht über Wasser laufen. Dir ist ja sicherlich Bekannt, dass bei Herzinfarkten und Schlaganfällen jede Minute zählt. Nicht umsonst gibt es Vorschriften wie lange ein RTW oder Rettungskräfte benötigen dürfen.
Ja und glaubst du diese Vorschriften müssen für ein Festival mit Schlamm nicht eingehalten werden. Glaubst du echt sowas wird genehmigt wenn nicht alle sicher sind wir schaffen das, egal wie wiedrig die Umstände?

Da wo es richtig scheiße ist kommen entsprechende Fahrzeuge zum Einsatz. Quads für die Sanis und bei uns kam für den Transport unser beiden verletzten ein Unimog vom Katastrophenschutz vorbei.
Den hält so schnell nichts auf. Der ist schlimmste Einsatzgebiete gewohnt.
Drohnen überwachenten die Wege und Rettungsgasen.

Mit anderen Worten: die wissen was sie erwartet und sind dementsprechend auch vorbereitet.
Wir hier und auf Reddit, immer wieder unterstellt wird das die Rettungskräfte bei Schlamm ja eh nutzlos sind weil sie eh zu spät kommen macht einen echt wütend.
Und ja du unterstellst denen damit keine Fachkenntniss zu haben, den das Gehört dazu.


Die Wege waren noch nie so schlecht präpariert
Es waren viel mehr Stahlplattenwege verlegt, quer durch BUG, zweispurig der Weg vom Plaza durch Wackinger zum Infield.
Geht mehr? Natürlich aber die Wege waren schon schlechter präpariert die letzten Jahre.
 

fettstuhl

W:O:A Metalhead
16 Juli 2015
226
238
88
Man kann die Schuld natürlich nur dem Besucher geben, der keine Lust mehr hatte. Als Veranstalter sollte mir aber daran gelegen sein, das ich Lust habe und die Fuffis in den Club schmeiße.
 

Philbee

W:O:A Metalmaster
1 Feb. 2016
22.658
21.410
128
Krötis Kissen
Ich habe mit keiner Silbe die Einsatzbereitschaft oder die Fachkenntnis des Personals in Frage gestellt. Ich habe lediglich in Frage gestellt, dass im Fall der Fälle aufgrund der widrigen Umstände im vorgegebenen Zeitrahmen und angemessen reagiert werden kann. Auch das Rettungspersonal kann nicht über Wasser laufen. Dir ist ja sicherlich Bekannt, dass bei Herzinfarkten und Schlaganfällen jede Minute zählt. Nicht umsonst gibt es Vorschriften wie lange ein RTW oder Rettungskräfte benötigen dürfen.

1) Die haben Quads womit teams an die einsatzstelle gelangen
2) auf grossveranstaltungen bügelt man generell nicht mit dem Hobel durch die Menschenmenge da da zu viel zeit verloren geht
3) aus oben genannten grund setzt man auf grossveranstaltungen eher auf mobile teams, die meist die gleiche ausstattung haben wie ein RTW. Ausser den ganzen fancy scheiss der für eine technische rettung benötigt wird. Da mit nem VU eher weniger zu rechnen ist.
4) Für die primäre behandlung braucht man eh nur n rucksack, n ekg mit defi und ne tasche mit sauerstoff und n spineboard, damit man Personen bergen kann oder im falle der rea unter die person zu legen.
5) den ganzen Krempel trägt man entweder selber oder man kann es alles auf ne fahrttage legen.
 

devils79

W:O:A Metalhead
6 Aug. 2013
201
15
63
Mülheim
Tut mir leid, dass es dir nicht gefallen hat, aber ohne es zu wollen, hast du das perfekte Beispiel geliefert.
Ich glaube die allermeisten Leute hätten sich weniger Schlamm und weniger Regen gewünscht, aber das Wetter ist nunmal so wie es ist. Ich bin selber Teil der von dir beschriebenen "mittleren" Generation und ich kann mir auch schöneres vorstellen als mir beim Rückweg von der Dusche den Schlamm wieder an die Beine zu spritzen.
Natürlich hätte man die Wege besser präparieren können - das gilt übrigens auch immer, egal wieviel man schon macht. Aber deswegen potentielle Dramen heraufzubeschwören finde ich eher fragwürdig.

Musiktechnisch fokussierst du dich auf GnR und deren schlechten Sound. Es sind über 200 Bands aufgetreten und du beschwerst dich, dass du es bei GnR schlecht fandest. Verstehe mich nicht falsch, ich mag GnR auch und kann so gut wie jeden Song von denen mitsingen. Aber mir war im Vorraus klar, dass ich mir das nicht antun werde (genau wie auch Scorpions letztes Jahr und schon einige andere Headliner - außer Maiden, da muss ich hin).

Du beschwerst dich, dass es sich über die Jahre immer schlechter entwickelt hat, da bin ich komplett anderer Meinung. Auf die Schnelle fallen mir z.B. folgende Veränderungen ein:
1. Headbanger/Wet ohne Zelt - sooo viel besser, was war ich früher genervt, wenn ich nicht mehr ins Zelt gekommen bin . Außerdem war es da drin stickig
2. Cashless Payment - Ich brauch theoretisch nichts mehr mit nehmen, ich könnte nackt mit Bändchen den ganzen Tag fressen und saufen. Und für die Aluhutträger: Ich hoffe, dass meine Daten ausgewertet werden, dann gibt es irgendwann vielleicht mehr Spanferkelstände und Lemmy-Bars
3. Sitzplätze - Es sind inzwischen wirklich viele Sitzplätze geschaffen worden.
4. Entzerrung von Wackinger und Wasteland

Du fühlst dich durch die Gegebenheiten gezwungen Samstag abzureisen. Nein, du hattes einfach keinen Bock mehr und bist nach Hause gefahren. Wir hatten auch Leute im Camp, die Samstag Mittag gefahren sind. Ich selbst muss auch ca 500km fahren und bin auch ein paar Jahre Samstag Nacht nach der letzten für mich interessanten Band losgefahren. Damit war der Samstag aber irgendwie kein schöner Festivaltag mehr, weil ich in Gedanken schon bei der Abreise war. Inzwischen nehme ich mir einfach auch noch den Montag frei und habe dadurch keinen Stress mehr mit der Warterei am Sonntag.

Am Ende gibst für alle deine Empfindungen und Entscheidungen den Veranstaltern und deren Investoren die Schuld, weil sie das Festival nicht nach deinen Wünschen ausrichten.

Du hast es selbst in der Hand.
Ich freue mich für dich, dass es Dir so gut gefallen hat. Und vor 10 Jahren habe ich es auch noch so gesehen wie Du. Ich will demzufolge auch nur noch auf 2 Punkte eingehen, Du hast mit Maiden dass Stichwort gegeben. Maiden war vor 2 Jahren auch Kacke vom Sound her. Da ich sie in den letzten 40 Jahren so oft gesehen habe, wusste ich dass es an der örtlichen Akustik liegt und es hat mich nicht weiter gestört. Bei GnR habe ich es zunächst nur auf die Band geschoben, aber alle die kürzlich die Band bei der Stadion Tour gesehen haben waren begeistert. Also wieder der Sound, dh. warum soll ich dann also soviel zahlen wenn ich die Hauptacts in minderer Qualität ertragen muss. Übrigens sind sehr sehr viele nach 3-4 Liedern abgehauen. Ebenso sind sehr viele schon Samstags-Vormittags abgehauen. Ich impliziere einmal, dass Du deutlich jünger bist, aber für mich war die Samstag Abreise immer ein No-Go. Das letzte Mal, dass ich früher abgereist war, war bei meinem ersten Dynamo. Und ja man nimmt sich den Montag noch frei. Ergo hast Du vielleicht recht, bin ich zu alt für das Festival aber anscheinend denken inzwischen viele andere auch so und es sind aber nicht nur meine persönlichen Empfindungen. Und natürlich ist es lediglich ein Gefühl, dass weniger Panzerplatten auslagen, weniger Pelets gestreut wurden etc. kann ich schließlich nicht belegen. Du aber genauso wenig das Gegenteil.

Zum Abschluss es ist meine persönliche Meinung und die brauchst Du nicht annehmen, nicht relativieren, nur akzeptieren dass sie so ist. So wie ich akzeptiere, dass Du ein geiles Wacken hattest.

P.S: Ich habe das Zelt geliebt, da es immer einen Flair des alten Dynamo hatte.
 

devils79

W:O:A Metalhead
6 Aug. 2013
201
15
63
Mülheim
1) Die haben Quads womit teams an die einsatzstelle gelangen
2) auf grossveranstaltungen bügelt man generell nicht mit dem Hobel durch die Menschenmenge da da zu viel zeit verloren geht
3) aus oben genannten grund setzt man auf grossveranstaltungen eher auf mobile teams, die meist die gleiche ausstattung haben wie ein RTW. Ausser den ganzen fancy scheiss der für eine technische rettung benötigt wird. Da mit nem VU eher weniger zu rechnen ist.
4) Für die primäre behandlung braucht man eh nur n rucksack, n ekg mit defi und ne tasche mit sauerstoff und n spineboard, damit man Personen bergen kann oder im falle der rea unter die person zu legen.
5) den ganzen Krempel trägt man entweder selber oder man kann es alles auf ne fahrttage legen.
Danke für den Qualifizierten Beitrag. Ich hoffe es kam zu wenig Vorfällen, Die Polizei-Quads habe ich natürlich gesehen und wir haben uns wirklich gefragt wie schnell kann ein Sanitäter da sein, wenn Du auf dem Weg zum Festival Gelände verreckst.
 
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Reaktionen: Noppel und Philbee

hankarus

W:O:A Metalhead
6 Sep. 2023
108
174
68
Karlsruhe
social.bopinions.de
Musiktechnisch fokussierst du dich auf GnR und deren schlechten Sound. Es sind über 200 Bands aufgetreten und du beschwerst dich, dass du es bei GnR schlecht fandest. Verstehe mich nicht falsch, ich mag GnR auch und kann so gut wie jeden Song von denen mitsingen. Aber mir war im Vorraus klar, dass ich mir das nicht antun werde (genau wie auch Scorpions letztes Jahr und schon einige andere Headliner - außer Maiden, da muss ich hin).

Vor allem hatte GnR eigene Tontechniker und hat sich extra analoge Technik vergraben lassen dafür. Also ist da das Beschwerdeziel die Band.
 

Sorrownator

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2010
1.276
582
88
Hedwig-Holzbein
Danke für den Qualifizierten Beitrag. Ich hoffe es kam zu wenig Vorfällen, Die Polizei-Quads habe ich natürlich gesehen und wir haben uns wirklich gefragt wie schnell kann ein Sanitäter da sein, wenn Du auf dem Weg zum Festival Gelände verreckst.
Man muss aber vielleicht auch einmal die Kirche in Dorf lassen. Am Ende bedeutet leben Risiko - das kann auch mal bedeuten, dass Hilfe etwas länger braucht durch auser Umstände. Das gilt nicht nur auf dem WOA, sondern auch im Alltag. Wie schnell kann ein RTW bei dir sein, wenn du dich auf der Autobahn in die Leitplanke versenkt hast und in Stau keine Rettungsgasse gebildet wird? Wie schnell kann der RTW bei dir im Büro sein, wenn wegen der Baustelle in der Stadt der Verkehr zum Erliegen gekommen ist? Man sollte immer nach der bestmöglichen Lösung streben, aber irgendwann ist das vernünftige Maß erreicht und dann kann man nicht viel mehr machen. Mein Eindruck auf dem WOA ist, dass viel dafür getan wurde, dass professionelle Hilfe in kurzer Zeit bei dir ist. Gibt es in bestimmen Konstellationen auch mal längere Pause Wartezeiten? Mit Sicherheit! Aber so ist das Leben.
 

Skargon89

W:O:A Metalhead
25 Juli 2012
2.114
1.098
108
Rudolstadt
Vor allem hatte GnR eigene Tontechniker und hat sich extra analoge Technik vergraben lassen dafür. Also ist da das Beschwerdeziel die Band.
Wieso oft wenn der Sound scheiße ist habe ich das Gefühl.
Das Gelände ist halt nicht einfach und die Soundleute von Wacken werden das kennen. Aber wenn Bands und ihre Tontechniker das besser wissen ist es halt deren Problem.