Wacken 07 - Pro - Contra

Dieses Thema im Forum "W:O:A 2008<br>Verbesserungsvorschläge / Suggestion" wurde erstellt von DingDong, 06. August 2007.

  1. DingDong

    DingDong Member

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    Ich zähle mal in aller Kürze auf, was mir gefallen hat dieses Jahr und was nicht.

    Pro:
    Partystage: Zum Glück hat die Partystage nun einen separaten Bereich für mehr Leute, leider reichte der Platz manchmal immer noch nicht aus.

    Campinggelände: Dank der Straßenbezeichnungen konnte man sich nun besser auf dem Campinggelände zurecht finden, großes Danke. Desweiteren war es bemerkenswert, dass die Dixies dieses Jahr wirklich regelmäßig sauber gemacht worden und in ausreichender Anzahl vorhanden waren.

    Festivalgelände: Bis auf wenige Ausnahmen hatte man trotz der starken Regengüsse der Vorwoche ein wirklich gutes Gelände. An einigen Stellen war leider Schlamm, aber das lässt sich nun mal nicht so einfach vermeiden, es sei denn man baut die Bühnen etc. schon 3 Wochen vorher auf und legt eine riesige Plane (wie beim Tennisfeldern wenns regnet) über das Gelände, damit nix matschig wird...

    Billing: Trotz der vielen Proteste, dass Wacken von den Bands her nicht mehr das ist, was es früher war, finde ich das Festival von den Musikgenres sehr breit und gut gefächert.

    Anreise: Wir hatten überhaupt keine Probleme mit der Anreise, wir sind mit einem Bus bepackt losgefahren, bzw nur der Fahrer und der Rest mit Zug und Bahn ... waren morgens 8 Uhr los und um halb 12 auf unserem Campinggelände mit dem Bus.

    Wettervorhersage: Ich war dem Wetterbericht und den Vorhersagen sehr misstrauisch, dass es urplötzlich zum Woa wieder gutes Wetter wird, wie letztes Jahr schon, aber man konnte den Wetterfröschen doch glauben.

    ==

    Contra:
    Menschenmassen: Man merkt, dass mehr Leute nicht aufs Festivalgelände passen, bei Blind Guardian war es super überfülllt zb.

    Merch-Stände: Viel zu wenig Mitarbeiter bei viel großen Andrang

    Autogrammstd.: J.B.O. war irgendwie früher weg als laut des Programmheftes, desweiteren sollten Autogrammstd. auch eine Std. gehen und nicht nur halbe - 3/4 Std.

    Check: Die Security war beim Einlass sehr nachlässig, besonders am Samstag wurde überhaupt nicht mehr kontrolliert, ob man ein Bändchen umhat.

    Stewards: Bei der Anreise wussten die Stewards teilweise nicht, wo man sich befindet, da sie keine Karte hatten, meiner Meinung nach, sollten alle Stewarts eine Karte haben, wo man sich befindet gerade.

    Müll: Auf den Straßen gab es überhaupt keine Müllsäcke zur Entsorgung von Speisen etc.

    Full Metal Bag:
    2 Punkte wurden ganz klar nicht eingehalten, die in den 20€ mit inbegriffen waren.
    1.) 7,00€ für die Busfahrt wurden abgezockt, das fand ich ziemlich fies.
    2.) Camping direkt am KFZ ... dies war aber auf Grund der Bodenverhältnisse zu relativieren

    WET Stage:
    Die WET Stage muss ausgebaut werden oder Bands müssen auf größeren Bühnen spielen, wie zb. Turisas, Týr oder Belphegor, da es dort sehr oft viel zu voll war.
     
  2. catameniacat

    catameniacat W:O:A Metalhead

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    die klos waren ganz gut sauber, jedenfalls bei uns!
    wir mussten auf dem scheiss mais acker campen, ich hoffe das ihr das wacken team nun so schlau seid und 2008 net aus 70.000 leuten 100.000 leuten macht!!

    leute es rennen alle weg ! also net nur an die euros denken !

    ich hab echt kein bock 2 stunden irgendwo rumzohocken, damit ich in die 2-3 reihe vin immortal kann.... nur mal als beispiel !!!!!!!

    :mad:
     
  3. Theroja

    Theroja Member

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    Du musst es so formulieren...es laufen nicht alle weg. Es laufen die richtigen Metaller weg und dafür kommen halt...naja....irgendwelche New Metaller. Sprich, es wird halt genauso voll, aber halt nur mit irgendwelchen Deppen und Spinnern, die nicht mehr wegen der Musik da sind, sondern nur wegen dem Saufen...naja, davon waren 2007 allerdings auch genug da.:o
     
  4. BloodThroat

    BloodThroat W:O:A Metalhead

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    die secus machen das öfters, dass die einfach alle zum festivalgelande lassen. genau dann, wenn der andrang zu groß wird, scheißen die drauf.

    und die 100000 wurden schon überschritten.
    einer den ich kennengelernt hat, hatte nen kollegen bei den secus. und die sprachen (am freitag) von 100000 bis 120000 leuten.
    von wegen ~ 70000. das sagen die nur, weil die für die 100000 nicht die benötigten einrichtungen (sanitäter, klos, etc) haben.
     
  5. Theroja

    Theroja Member

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    mh.....das kam aber öfters vor. Auch nachmittags, wenn meinetwegen 10 Mendelein reinwollten, haben die sich zwei oder drei angeschaut, ab die nen Bändchen hatten, der Rest wurde einfach so durchgelassen.
     
  6. warrenc18

    warrenc18 W:O:A Metalhead

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    100000 bis 120000 waren es mit sicherheit nicht ich habe auf dem lausitzring 120000 gesehn das war viel gut es kann sein das beim woa nicht alles gleichzeitig auf dem festivalgelände waren.
    auf jedenfall waren es einfach zu viele

    bitte woa team tickets auf 50000 bis 60000 limitieren
     
  7. seba

    seba Newbie

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    Joa, als Wacken-Newbie werd ich mich hier einfach mal in die Pro-Contra-Diskussion einklinken.Wurd aber eingentlich fast alles schon erwähnt.
    Pro:
    -Anfahrt: Wir sind mit dem Zug angereist, und der Shuttle Bus kam, zumindest als wir Richtung Wacken fuhren, auch innerhalb der angegebenen 3/4 Stunde.
    -Gelände: Ich hab echt schlimmeres erwartet. Durfte schonmal ein verregnetes Festival besuchen und bin schon dreckiger nach Hause gekommen. Klar, die eignetlichen Festival-Tage hat das Wetter ja auch super mitgespielt...=)
    -Toiletten: Waren sauber, wurden auch regelmäßig gesäubert
    -Billing: Fand ich klasse. Sonst wär ich wohl auch kaum angereist (campen und saufen kann ich ja prinzipiell auch billiger haben :cool:).

    Contra:
    -Anreise: Nachdem wir das Bändchen hatte, kamen wir uns irgendwie verloren vor. Wohin jetzt? Viele Zelte, der Plan hat uns (müde und kaputt wie wir nach der Anreise waren) auch nicht unbedingt weiter geholfen. Zumal wir auch nicht gleich die Straßenschilder gesehen hatten.
    -Müll: Keine Müllcontainer auf dem Campinggelände, zumindest nicht auf unserem. Da helfen auch keine for-free-Poster. Kein Wunder, dass sich der Müll überall verteilte. Aber ich muss es ja nicht aufräumen...
    -Abreise: Im Gegensatz zur Anfahrt ging das ja wohl mal total schief. Wir haben gleich nach Subway schnell zusammengepackt, um den großen Ansturm zu entgehen, kamen dann an der Haltestelle um kurz vor halb 4 an und sahen die ersten Busse wegfahren. Gut, damit haben wir gerechnet, aber das die nächsten Busse dann erst nach über einer Stunde wieder eintrudelten war dann nciht mehr lustig. Zumal wir da auch keine Chance hatten, einen Platz zu ergattern, da wir natürlich gerade in der Lücke standen, wo kein Bus hielt. (wie auch, standen ja auch alle auf der Straße und machten eine Durchfahrt unmöglich). Wir haben uns dann n Taxi gekrallt, nochmal 7,50. Also, wenn man so ein Festival aufziehen kann, kann man doch auch dafür sorgen, dass genügend Shuttle-Busse geordert werden, die dann auch wirklich im Takt fahren können.
    -Menschen-Masse: Keine Ahnung, entweder ist das Festival-Gelände zu klein, oder es war schlichtweg überfüllt. Die angeblichen 70.000 wurden mit Sicherheit überschritten. Bands, wegen denen man zum Wacken fährt, nicht sehen zu können, ist da schon schade ->Die WET-stage war auch eindeutig zu klein. Auch ging von Blind Guardian zu Schandmaul, bzw dann wieder zurück zu Iced Earth ging erstmal nichts.
    -Essen: Ich weiß nciht, wieviel Einfluss die Veranstalter auf das Angebot hatten, aber generell: Zu teuer für die kleinen Portionen.

    So, das wars von meiner Seite aus. Ich kann jetzt natürlich keine Vergleiche zu den vorherigen Jahren ziehen, aber generell bin ich wegen der Musik angereist und werd wohl auch nächstes Jahr wiederkommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 06. August 2007
  8. Wurstbrot

    Wurstbrot W:O:A Metalhead

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    So endlich kann man hier wieder was schreiben. Hier nun mal mein Wacken aus meiner Sicht.

    1. Anreise. Wir sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch als Vorhut für unser 80 Mann Camp angekommen, um irgendwo einen Campingplatz in Beschlag zu nehmen der für uns ausreicht da man dieses Jahr ja erst ab 150 Mann reservieren konnte. Die Einweisung war meines Erachtens völlig fürn Arsch. Unser Grosstransporter mit Anhänger durfte auf S der Rest musste auf D Parken. War vielleicht aufgrund der Wettersituation nicht anders machbar und ich hab da auch Verständnis für aber trotzdem nicht der Brüller. Zumal die Stewards uns hinterher noch gesagt haben das das eigentlich anders laufen sollte, aber dort von der Security ein P vorgesetzt wurde.

    2. Absprachen zwischen Stewards und Security bzw. Metal Guards.
    Also leute das geht ja schonmal gar nicht das die rechte Hand nicht weiss was die linke macht. Die Stewards sagten uns das später möglich war das Auto umzuparken und ans Camp zu holen die Metal Guards haben einen wieder auf den Parplatz geschickt. Und auch wenn dort noch so viele Leute sind und alles etwas Chaotisch ist, bin ich ein Mensch der eigentlich jeden erstmal lieb und vernünftig anspricht und möchte dann auch gerne entsprechende Antworten auf meine Fragen bekommen und nicht ignoriert buw. angemault werden von der Security. War irgendein Oberindianer der Metal Guards der meinte mich und meine Kollegen da zusammenzufalten.

    3. Festivalgelände. Wenn ihr offiziell 72.000 Karten verkauft und das Gelände bei 65.000 Besuchern vom letzten jahr schon an der Kapazitätsgrenze ist, dann sollte man das auch wirklich mal entsprechend grösser machen. Ganz abgesehen das ich den Besucherzahlen die mir von der Polizei genannt worden sind mehr Glauben schenke. Da waren nur Zahlen jenseits der 100.000 im Gespräch. Da nützt es auch nix die Party Stage zu verschieben, wenn der Entzerrungseffekt dadruch wieder komplett verlorengeht.

    4. Leute die alles zukacken und rumrandalieren. Vor allem in der letzten Nacht. Es gibt Menschen die müssen am nächsten morgen fahren und hätten es dann gerne nach 3 Tage dauersaufen in der letzten Nacht etwas ruhiger. Wieso musstet ihr in der letzten Nacht die grösste Randale machen, aufm Campground S. Ihr hattet doch schon vorher 3 Tage und Nächte Zeit alles zu geben. Nein am letzten Abend waren die auf S lauter als alle 3 Nächte vorher zusammen. Und was soll das immer am letzten Tag alles zu verbrennen. Ich hoffe das die jeden Feuerteufel erwischt haben und richtig zur Kasse bitten, und diesen Hirnlosen Zelt, Camp sonstwas Anzünder richtig einen auf den Deckel kriegen.

    So kommen wir zu den Guten Sachen, wollen ja nicht nur meckern.

    1. Wacken Dorfeinwohner. Der Hammer in Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Ganz besonderen Gruss an den Sven der da irgendwo nen Bierverkaufsstand neben dem Metal Office an der Hauptstrasse hat. Dein Bier war für den Preis das beste wo gibt.

    2. Stewards. Supernett und Hilfsbereit und trotz des Riesenstresses immer ein nettes Wort.

    3. Sound auf dem Gelände. Weit besser als letztes Jahr. Zwar noch nicht perfekt und immer noch etwas fehlerbehaftet aber auf jeden Fall besser geworden.

    4. Polizei. So nette Polizisten wünsch ich mir öfter. Wurden auf der Abfahrt kontrolliert, und auch da trotz des Stresses, haben die einen supernett behandelt.

    So das war es erstmal von meiner Seite aus.

    Munter bleiben und Gruss an alle die mit uns am Samstag bei unserem Camp John Sinclair gehört haben.

    PS: Ja ich hab das auch vorhin im Gästebuch schonmal reingeschrieben, bloss da sind mir ein paar Fehler unterlaufen.
     
  9. Elvenking

    Elvenking W:O:A Metalhead

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    so, dann will ich auch mal:

    Pro:

    Stimmung: wie immer super

    Bands: auch super. hab natürlich wieder längst nicht alles gesehen, was ich sehen wollte, aber dafür einige neue bands kennen gelernt. bis auf die deppen neben uns, die uns ne schlägerei angedroht haben, wars auf dem campingplatz auch schön wie immer:

    Polizei: sehr nett und hilfsbereit und immer für ein kleines späßchen zu haben. sogar "grün weißer partybus" haben die mitgemacht...

    Getränke: ging sehr flott dieses mal, zumindest da links von der black stage, wo wir uns die meiste zeit aufgehalten haben.

    Gelände: Es waren zwar viel mehr leute da, als letztes jahr, aber durch das auseinanderziehen der bühne wars ok. wir kamen bei immortal (und da wars wirklich voll) noch locker bis zur party stage und zurück.

    Contra:

    An und Abreise: WAS FÜR NE RIESEN SCHEIßE WAR DAS?!?! wir sind morgen um 7 aus köln losgefahren (~500km) und waren um 19:30 auf dem platz. wer ist eigentlich auf die idee gekommen, einen auf eine einspurige baustelle auf der autobahn umzuleiten? wir standen dann erstmal auf nem parkplatz und haben unseren kram auf H getragen. zwei von uns sind dann nochmal los um zu versuchen die autos zu holen. nach einem weiteren 3-stündigen stau ums festivalgelände herum waren wir dann mit ganz ganz viel glück um 23:30 auf platz H gelandet. d.h. 16 stunden allein für die anreise, das ist einfach zu viel.
    die 2,5 stunden vom campingplatz bis autobahn und die 10km vorm elbtunnel waren da fast schon ein witz gegen. da muss sich einiges ändern!!!

    Fazit:

    Es war wieder ein super geiles wochenende im schönsten dorf der welt! ich komm nächstes jahr wieder. vielleicht machen ja die ganzen meckerköppe ihre "drohung" wahr, dann wirds leerer, aber das passiert ja eh nicht.


    entschuldigung, aber das ist totaler schwachsinn. was sind denn "richtige metaller"? die, die es noch von früher kennen, wo 10.000 leute da waren? das würde heißen, 10 jahre wacken = richtige metaller, das musst du mir erklären...und die, die nur saufen, verstopfen ja schließlich nicht das bühnengelände...
     
  10. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Member

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    So, auch mal ein paar kommentare hier.

    Vorweg: wegen einer Mischung aus Staus und katastophalem manuellen Navigator kamen wir Donnerstag abend nach 8 Uhr an, kann also bei der Anreise nicht groß mitreden. Mir graut aber bei der Vorstellung, dass auf einer Einspurigen Autobahn 70000 Schwermetaller angereist sind. Ist das so schwer für die Verantwortlichen (Landesverkehrsministerium?) diese eine Woche, wo dort was los ist, die Autobahn frei zu lassen?
    Abreiseprobleme gab es Nachtabfahrt sei Dank auch nicht für uns, insofern in dem Punkt alles okee. Muss aber gestehen dass es gut war sich schon ein bisschen mit der Gegend auszukennen (waren schon die letzten beiden Jahre da), die Schilder könnten doch ein wenig klarer werden. Und was is ne "Autokasse"


    Pro:

    1. Bands. Rundum exzellentes und höchst definitiv "richtig metallisches" Aufgebot mit tollen Besonderheiten wie Rage mit Orchester, Stormwarrior mit Kai Hansen oder die Gastmusiker bei Destruction. Auch überwiegend gelungene Auftritte, nur Possessed konnte mich nicht überzeugen.

    2. Klos. Etwas empfindliches Thema für mich dank angeborener Schließmuskelschwäche. Insofern war ich hochzufrieden, dass ich selbst auf Platz S2 flott an Dixies kommen konnte, nicht lange dort warten musste und die Toiletten sogar annehmbar sauber und zumindest auf meinen Gängen immer mit Klopapier bestückt waren.

    3. Es war wieder lockerer mit dem Camping. Kein "Zeig Bändchen oder Karte für alle Autoinsassen!" wie letztes Jahr, wir durften einfach reinfahren wo wir wollten auf der Suche nach unseren schon am Vortag angereisten Freunden aus Dänemark.

    4. Sound. Gar keine Überschneidungen. GAR KEINE. Wo im letzten Jahr noch Children of Bodom zur ersten Reihe der Wetstage wöhrend Dezperadoz durchtönten und Emperor die Apo Reiter bombardierten, hab ich dieses Jahr wirklich immer nur gehört was ich hören wollte. Im Übrigen auch sehr gute Qualität und Verteilung über das Gelände, wenn auch die Lautstärke etwas uneben war (Blind Guardian hätt ruhig noch n bisschen mehr hintersitzen dürfen, Iced Earth und Subway to Sally konnt ich dagegen auf Platz S2, knapp 2 km von der Bühne, noch klar und deutlich hören).

    5. Raining Wacken. Bis auf n bisschen nassen Boden im Wet Stage Zelt kam ich überall gut zurecht, besonders aber nicht ausschließlich auf dem Festivalgelände. Kein Vergleich zum 2005er Desaster.

    6. Allgemeine Stimmung: Die allermeisten Leute waren super drauf, wollten ein schönes Fest machen und generell gut miteinander auskommen. Sehr angenehm.

    Kontra:

    1. Zu voll. Viel. Zu. Voll. Selbst im Vergleich zu den letzten beiden Jahren war das spürbar viel, viel mehr, und es stößt jetzt wirklich über die Grenzen dessen, was mit diesem Festivalgelände machbar ist. Für 40-60.000 geht es noch, aber für über 70.000 ist es einfach nicht ausgelegt. Das Gelände quillte richtig über. Die Wege zu den äußeren Campingplätzen waren hart an der Schmerzgrenze. Waren es 2005 vom hintersten Ende noch komfortable 10-15 Minuten, war es nun etwa das doppelte.
    Insofern: 2008 entweder maximal 60.000 (lieber 50.000) Leute einlassen (halte ich für unwahrscheinlich), oder aber das Gelände komplett überdenken. Soll heißen: deutlich größeres Festivalgelände, und bitte das Festival zentraler in die Zeltplätze hineinsetzen statt an die Außenkante einer so großen Fläche, so dass man generell schneller hinkommt, egal wo man zeltet.

    2. Party Stage Übergang: Bitte nicht einen einzigen relativ schmalen Durchgang beim nächsten Mal, sondern eine große, freie Übergangsfläche.

    3. Wet Stage: Bei den jetzigen Dimensionen des Wacken muss das Teil deutlich größer werden.

    4. Einige wenige Asi-Nazi-Schweine, die sich unbedingt dort einfinden mussten. Lassen bevorzugt ihr Motorrad auf eine Holzplatte durchdrehen, um die ganze nähere Umgebung (inklusive kleinere Kinder) vollzuqualmen und dabei Landser zu hören. Was dieser Haufen menschenähnlichen Abfalls auf Wacken will, weiß ich nicht, noch wie man sie loswird. Zum Glück arg in der Minderheit, aber sehr auffallende Minderheit.


    Fazit: Alles in allem ein gelungenes drittes Wacken für mich. Ich hatte meinen Spaß, ich hatte meine Bands, ich hatte gute Stimmung und gutes Wetter. Nein, es war kein Kindergeburtstag und ja, ich finde insgesamt kleinere Festivals a la Keep it True deutlich angenehmer, aber ich bin nächstes Jahr wieder dabei. Ein großes Festival im Jahr tu ich mir an, und das bleibt für mich zunächst das Wacken - wenn die Herren und Damen weiterhin auf Dauer die Probleme angehen und nicht immer schlimmer werden lassen.
     
  11. Helgomat

    Helgomat Member

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    Es wurden keine 72.000 Karten verkauft sondern 60.000. Der Rest waren VIP´s, Bands, Ordner usw.
     
  12. Mausbiber

    Mausbiber Member

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    Negativ :
    Partystage : Ein & Ausgang zu klein ,das Gelände etwas Grösser gestalten .

    Rindenmulch etwas Großzügiger auf den gesamten Gelände verteilen oder
    zum selber holen- Rindenmulch-Stationen- einrichten .
    Mega-Negativ --auf meine heißgeliebten Wackenbecher --
    Verkackte EMP Werbung draufgedruckt . Damit verliert der Becher meinen Kultstatus . Ja Ja die liebe Werbung , Geld machen um jeden Preis?

    Der " BEHINDERTENCAMPGROUND " achtet doch bitte darauf ,das das auch für die Leute mit Handicap und deren Anhang ausschließlich genutzt wird , Schwerbehindertenausweis Kontrolle !! Es ist ein leichtes, da einen Steward abzustellen der das Kontrolliert man kann das auch ungefähr im Vorfeld abklären wieviel Behinderte mit Anhang kommen um dann ein entsprechend grosses Gelände abzustecken .

    Positiv.: Gute Bandauswahl , Nette Security , Nette Polizei ich bin immer wieder aufs neue begeistert wie freundlich die Polizei im Norden unseres Landes ist. Hier in Düsseldorf bekomme ich das kot..n!,Tolle Wackener Dorfgemeinschaft ich liebe diese Leute.

    Allgemein bleibt zu sagen es war ein Nettes Festival die allgemeine Stimmung
    schien mir etwas zu aggressiv , hatte so das Gefühl das da ein paar Kids
    mal zeigen wollten -Wie Böse man doch ist-,(bei Sodom z.B) einfach lächerlich . Hatte schon überlegt so ein Kid einfach über das Knie zu legen der ist mir zu Blöde gekommen und den Arsch zu versohlen, ist effektiver (weil Peinlich)als ein gezielter Schwinger Richtung Nasenbein.

    Und im nächsten Jahr sind meine Familie und ich wieder dabei .
     

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