Die Bühnen im Jahresvergleich: 2011 bis 2015

Dieses Thema im Forum "W:O:A 2014<br>Lob & Kritik / praise & criticism" wurde erstellt von MetallKopp, 06. Mai 2015.

  1. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Ich habe noch einmal mein statistisches Zahlenwerk zu den Bühnen überarbeitet. Ich hatte letztes Jahr mal versucht, abzubilden, wie Nebenprogramm und Mehrfachauftritte so über die letzte Zeit weg das WOA verändern. Mittlerweile ist die RO ja fast komplett, da kann man das mal abbilden. Höchstwahrscheinlich wird sich an den Zahlen nicht mehr viel ändern, auch wenn einzelne Slots getauscht oder verschoben werden.
    Ich warne ausdrücklich davor, Schlüsse zu ziehen, was mit den Jahren aus Wacken geworden ist. Die kurzfristige Veränderung ist lediglich interessant, weil ich abbilden will, wie aktuell am Bühnenkonzept gearbeitet.

    Bemerkungen:
    "Infield" bezeichnet True Metal Stage, Black Stage und Party Stage.
    "Zelt" bezeichnet Headbanger Stage und Wet Stage inkl. Wrestling-Ring. Für 2011 schließt das das Bullhead City Wrestling mit ein, weil die Headbanger Stage diese damals noch separate Bühen beerbt hat und dort auch Musikgigs stattfanden.
    "Nebenbühnen" sind Wackinger Stage und Beergarden Stage.
    Die Metal Battle-Slots sind nicht mitgezählt worden, da sie in den Vorjahren auch nicht ausgewertet wurden.
    "Wiederholer" sind Acts mit mehreren Auftritten innerhalb eines Festivals.
    Hier ist grundsätzlich die theoretische Spieldauer nach RO angegeben. Ein noch nie vorher dagewesener Sonderact von Savatage und TSO verfälscht das Bild der beiden Hauptbühnen leicht. Teilen sich Savatage und TSO die Zeiten 50/50, dann relativieren sich die Zahlen für beide Bühnen und werden wahrscheinlich näher an den Zahlen aus 2014 liegen.

    1. Slotanzahl
    2011: Infield 41, Zelt 88, Nebenbühnen 29
    2012: Infield 42, Zelt 62, Nebenbühnen 41
    2013: Infield 39, Zelt 56, Nebenbühnen 47
    2014: Infield 39, Zelt 50, Nebenbühnen 53
    2015: Infield 39, Zelt 54, Nebenbühnen 60

    Aktuell stehen insgesamt 153 Slots an Spielzeit auf den o.g. Bühnen zur Verfügung (Metal Battle und Karaoke nicht eingerechnet). Die so errechnete Gesamtspielzeit beträgt 135 Stunden und 45 Minuten.
    Nach einem Abbau der Zeltslots scheinen diese sich zwischen 50 und 60 zu stabilisieren. Ebenso stabil verhält sich das Infield, während die Nebenbühnen kontinuierlich aufbauen. Die erhöhte Slotzahl 2015 ist allerdings auch auf eine Reduzierung der durchschnittlichen Slotlänge zurückzuführen.

    2. True Metal Stage
    2011: 13 Slots, 940 Min. bespielt, Ø72,3 Min./Slot
    2012: 15 Slots, 975 Min. bespielt, Ø 65 Min./Slot
    2013: 13 Slots, 915 Min. bespielt, Ø 70,4 Min./Slot
    2014: 14 Slots, 1005 Min. bespielt, Ø 71,8 Min./Slot
    2015: 14 Slots, 1085 Min. bespielt, Ø 77,5 Min./Slot

    Bemerkungen:
    Die Durchschnittslänge der Songs insgesamt wächst kontinuierlich. Das liegt vor allem am vermehrten Einsatz von 75-Min.-Slots, 2015 aber auch an dem Savatage-Sonderact. 2011 sticht wegen des 2:15-Slots von Judas Priest heraus.
    2013 hatte die TMS weniger Slots durch den Einzelauftritt von Rammstein am Donnerstag.

    3. Black Stage
    2011: 16 Slots, 935 Min. bespielt, Ø 58,4 Min./Slot
    2012: 15 Slots, 975 Min. bespielt, Ø 65 Min./Slot
    2013: 15 Slots, 975 Min. bespielt, Ø 65 Min./Slot
    2014: 14 Slots, 960 Min. bespielt, Ø 68,6 Min./Slot
    2015: 14 Slots, 1035 Min. bespielt, Ø 73,9 Min./Slot

    Bemerkungen:
    Auch bei der Black Stage erkennt man die allmähliche Umstellung auf längere Slots. 2011 sticht heraus, weil dort Donnerstags noch mehr kürzere Slots gespielt wurden, während auf der TMS dagegen wenige lange Auftritte lagen.
    2013 musste die BS noch einen Donnerstags-Slot der TMS ausgleichen.
    2015 ist eine Besonderheit durch den Sonderact von Savatage/TSO.

    4. Party Stage
    2011: 12 Slots, 705 Min. bespielt, Ø 58,8 Min./Slot
    2012: 12 Slots, 735 Min. bespielt, Ø 61,3 Min./Slot
    2013: 11 Slots, 705 Min. bespielt, Ø 64,1 Min./Slot
    2014: 11 Slots, 765 Min. bespielt, Ø 69,5 Min./Slot
    2015: 11 Slots, 780 Min. bespielt, Ø 70,9 Min./Slot

    Bemerkungen:
    Da die Party Stage grundsätzlich die Black Stage "spiegelt", ist nicht weiter verwunderlich, dass die Entwicklung hier ganz ähnlich aussieht.
    Mehr Bespielen ohne Änderung der Öffnungszeiten bedeutet übrigens ganz allgemein eine Verkürzung von „Downtime“, bzw. auch Umbaupausen.

    5. Wet Stage
    2011: 35 Slots, 1125 Min. bespielt, Ø 32,1 Min./Slot
    2012: 26 Slots, 1020 Min. bespielt, Ø 39,2 Min./Slot
    2013: 29 Slots, 1340 Min. bespielt, Ø 46,2 Min./Slot
    2014: 25 Slots, 1320 Min. bespielt, Ø 52,8 Min./Slot
    2015: 26 Slots, 1145 Min. bespielt, Ø 44,0 Min./Slot

    Wiederholungstäter:
    2011: 1 Slot entspr. 2,9%, 60 Min.
    2012: 2 Slots entspr. 7,7%, Ø 60 Min./Slot
    2013: 4 Slots entspr. 13,8%, Ø 50 Min./Slot
    2014: 4 Slots entspr. 16,0%, Ø 41,3 Min./Slot
    2015: 2 Slots entspr. 7,7%, Ø 45,0 Min./Slot

    Bemerkungen:
    Mit den Jahren ist die Slotanzahl ungefähr gleich geblieben. Lediglich 2011 hatte die Bühne noch mehr Slots aufgrund eines völlig anderen Konzepts. Nach den Spoken Word Acts sind nun auch die Comedians aus dem Zelt verbannt worden, weswegen die Wiederholerzahl nochmals reduziert wurde. Allerdings hat die Bühne 2015 auch deutlich an Spielzeit verloren, was zu 100% an der durchschnittlich kürzeren Slotlänge liegt. Führt man sich vor Augen, dass sich neben kleinen Bands auch das „Mittelfeld“ der Metalszene im Zelt tummelt, ist das eigentlich keine Entwicklung, die ich gutheißen kann.

    6. Headbanger Stage / Bullhead City Wrestling
    2011: 44 Slots, 1890 Min. bespielt, Ø 43,0 Min./Slot
    2012: 36 Slots, 1715 Min. bespielt, Ø 47,6 Min./Slot
    2013: 27 Slots, 1210 Min. bespielt, Ø 44,8 Min./Slot
    2014: 25 Slots, 1220 Min. bespielt, Ø 48,8 Min./Slot
    2015: 28 Slots, 1220 Min. bespielt, Ø 43,6 Min./Slot

    Wiederholungstäter:
    2011: 33 Slots entspr. 75%, Ø 40,0 Min./Slot
    2012: 11 Slots entspr. 30,6%, Ø 51,4 Min./Slot
    2013: 7 Slots entspr. 25,9%, Ø 52,9 Min./Slot
    2014: 8 Slots entspr. 32,0%, Ø 46,3 Min./Slot
    2015: 4 Slots entspr. 14,3%, Ø 45,0 Min./Slot

    Bemerkungen:
    Der Headbanger Stage wird das Wrestling zugeordnet, da die Bühne dabei blockiert ist. 2011 ist hier ein Sonderfall wegen des neuen Zweibühnenkonzepts ab 2012.
    Die Bewährung dieses Zweibühnenkonzepts zeigt sich in der relativen Stabilität der beiden Zeltbühnen. Ich glaube, die Qualität des musikalischen Angebots hat deutlich zugenommen: die Mehrfachauftritte sind über die Jahre immer weiter zurückgegangen. Auch und vor allem deswegen kann der Bullhead City Circus nicht zum Nebenprogramm gezählt werden, sondern hat sich auch nominell die Bezeichnung „Hauptprogramm“ verdient.
     
  2. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    7. Wackinger Stage
    2011: 12 Slots, 680 Min. bespielt, Ø 56,7 Min./Slot
    2012: 20 Slots, 975 Min. bespielt, Ø 48,8 Min./Slot
    2013: 25 Slots, 1530 Min. bespielt, Ø 61,2 Min./Slot
    2014: 32 Slots, 1545 Min. bespielt, Ø 48,3 Min./Slot
    2015: 32 Slots, 1500 Min. bespielt, Ø 46,9 Min./Slot

    Wiederholungstäter:
    2011: 5 Slots entspr. 41,7%, Ø 60,0 Min./Slot
    2012: 15 Slots entspr. 75%, Ø 50 Min./Slot
    2013: 18 Slots entspr. 72%, Ø 60 Min./Slot
    2014: 26 Slots entspr. 81%, Ø 45,6 Min./Slot
    2015: 24 Slots entspr. 75%, Ø 46,3 Min./Slot

    Bemerkungen:
    Die Wackinger Stage präsentiert sich weiter als Sammelbecken für die neuesten Trends und Kleinkünstler. Das Konzept, das im Grunde dem der MPS-Veranstaltungsreihe und einiger anderer Mittelaltermärkte, die meisten Bands mehrfach spielen zu lassen und nur einige für Einzelgigs zu holen, bleibt auch 2015 bestehen.
    Insgesamt ist die Bühne gegenüber 2014 nahezu unverändert bespielt.

    8. Beergarden Stage
    2011: 17 Slots, 1050 Min. bespielt, Ø 61,8 Min./Slot
    2012: 21 Slots, 1215 Min. bespielt, Ø 57,9 Min./Slot
    2013: 22 Slots, 1290 Min. bespielt, Ø 58,6 Min./Slot
    2014: 21 Slots, 1185 Min. bespielt, Ø 56,4 Min./Slot
    2015: 28 Slots, 1380 Min. bespielt, Ø 49,3 Min./Slot

    Wiederholungstäter:
    2011: 17 Slots entspr. 100%
    2012: 20 Slots entspr. 95,3%, Ø 59,3 Min./Slot
    2013: 22 Slots entspr. 100%
    2014: 20 Slots entspr. 95,0%, Ø 56,3 Min./Slot
    2015: 25 Slots entspr. 89,3%, Ø 48,0 Min./Slot

    Bemerkungen:
    Die Beergarden Stage ist 2015 gegenüber den Vorjahren verändert worden. Die deutlichste Neuerung ist die Platzierung der Comedians im Biergarten, die mit ihren insgesamt acht 30-Min.-Slots zur Verkürzung der durchschnittlichen Slotdauer entscheidend beitragen. Aber auch sonst ist die Orga davon abgewichen, überwiegend einstündige Auftritte zu planen: 2015 liegt der Fokus mehr auf 45-Minuten-Gigs. Daraus ergibt sich die höhere Slotzahl, aber auch die Gesamtspielzeit ist gestiegen.


    9. Interessante Trends
    a. Zirkus
    Es wird ja immer so viel über Zirkus und Beiwerk gemeckert. Allerdings liegen die nichtmusikalischen Acts nach wie vor auf einem mehr oder weniger konstanten Allzeit-Tief:

    2011: Com. 7:15h, Wrestling 4:30h, Oil/Wet T-Shirt 7:00h, Movienight 6:00h, Party & Karaoke 23:00h
    2012: Com. 2:45h, SW 4:00h, Wrestling 3:10h, Karaoke 5:00h, Slam 3:30h
    2013: Com. 0:55h, SW 4:00h, Wrestling 3:10h, Karaoke 3:40h
    2014: Com. 3:05h, Wrestling 3:35h, Karaoke 4:10h
    2015: Com. 4:00h, Wrestling 3:00h, Karaoke 4:00h

    Gesamt:
    2011: 47:45h (18:45h ohne Karaoke, Party, Movie)
    2012: 18:25h (13:25h ohne Karaoke)
    2013: 11:45h (8:05h ohne Karaoke)
    2014: 10:50h (6:40h ohne Karaoke)
    2015: 11:00h (7:00h ohne Karaoke)

    b. Das Party Stage-Ärgernis Russkaja
    Ist 2015 verschwunden. Endgültig, oder pausieren sie nur? Böse Zungen könnten ja behaupten, dass solche Dauerbands so lange gespielt werden, bis sie „ausgelutscht“ sind. Sicher ein kontroverses Thema. Ich bin geneigt, dem zuzustimmen. Man kann nicht alle Modebands zu Kult-Dauergästen wie den Firefighters oder den Victims Of Madness stilisieren.

    c. Das Dauer-Ärgernis Mambo Kurt
    Mambo Kurt baut weiter ab. Mehr Dauerbeschallungsbands, mehr Abwechslung bei der Dauerbeschallung? Das könnte ein Gedanke dahinter sein.
    Nach dem Allzeit-Hoch mit 2012 fünf Slots von je einer Stunde Dauer betritt er 2015 noch dreimal die Bühne und bekommt dafür insgesamt zwei Stunden.

    d. Der neuen Pest erster Teil: Comes Vagantes und die Mittelalterbands
    So ein paar neue Mittelalter-Spaßtruppen lassen sich ja immer neu entdecken. So auch 2015. Das Mittelaltermarkt-Konzept macht die meisten Mittelalter-Gigs zu Dauer-Ärgernissen. Comes Vagantes, Cultus Ferox, Feuerschwanz, Knasterbart, Pampatut und Vroudenspil belegen zusammen 19 Slots mit insgesamt 15 Stunden und 30 Minuten. Das ist beinahe die komplette Spielzeit der Wackinger Stage. Walking Acts nicht mitgerechnet, denn die RO des Wackinger Villages gibt’s noch nicht.

    e. Der neuen Pest zweiter Teil: Piratenbands

    Seit 2013 schienen sich die Piratenbands zu einem Flächenbrand auszuweiten. 2015 kommt die Frage auf: ist der Zenit überschritten, waren die beiden Jahre nur ein Strohfeuer? 2014 gab es noch drei Piratenbands ("Elmsfeuer", „Ye Banished Privateers" und „Mr. Hurley Und Die Pulveraffen“), alle mit Mehrfachslots auf Beergarden und Wackinger Stage. Die Gesamtbelästigungszeit aller Freibeuter betrug damals neuneinhalb Stunden auf den Bühnen.
    Anno 2015 scheinen sich dort, wie zuvor bei den Mittelalterbands auch, gewisse Stammbands etabliert zu haben. „Mr. Hurley“ und „Ye Banished Privateers“ dürfen noch siebenmal ran und bekommen dafür insgesamt fünfeinhalb Stunden Bühnenzeit.
     
  3. ALSWELLA

    ALSWELLA W:O:A Metalhead

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    Jetzt hab ichs verstanden - wie du das mit dem Hammer gemeint hast :ugly:
     
  4. duliga.de

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    Deine Warnung in Ehren, aber auch ohne das Zahlenwerk in Gänze zu durchdringen kann man feststellen, dass Zelt Slots sich halbiert haben und sich der Musikbereich abseits des Infields und des Zelts verdoppelt hat.
    Wenn man jetzt voraus setzt, dass im Zelt Metal gespielt wird und abseits von Infield und Zelt nicht, dann lässt das eigtl. nur einen Schluß zu:
    Wacken wurde mehr mittelalter-/piraten-/partylastig und weniger metalmäßig :o
    ... und da ist noch nicht mit drin, dass auch das Infield zunehmend von Non-Metal-Bands besetzt wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 06. Mai 2015
  5. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Nein, genau das ist eben falsch. :D
     
  6. KaeptnKorn

    KaeptnKorn W:O:A Metalmaster

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    Keine Bilder und Diagramme? Laaangweilig. :D
     
  7. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Mach doch eine! Und los! :o
     
  8. Popofletscher

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    Krass wie du dich damit auseinandersetzt :)

    Schon interessant solche Auflistungen zu sehen
     
  9. BastiSito

    BastiSito W:O:A Metalhead

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    So ein Schmarrn. Erstens wird abseits von Infield und Zelt nicht ausschliesslich non-metal gespielt, zum Anderen dürfte dir ausser Boss Hoss auf dem Infield wenig "non-metal-Bands" auffallen. Es sei denn man fängt wieder so nen beschissenen "Thäts no trve metal"-Dreck an.
     
  10. BastiSito

    BastiSito W:O:A Metalhead

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    Das entspricht auch meiner "gefühlten Realität": Die Sonderacts oder wie man so schön sagt: Der "Zirkuskram" hat massiv abgenommen.

    Irgendwie scheint für mich das "Mittelfeld" der Bands auch von WET auf Headbanger Stage zu rutschen. Ich weiss nicht woran man das konkret festmachen könnte - vermutlich an der drastisch gesunkenen Zahl der Wiederholungstäter? Das würde eventuell auch die gesunkene Spieldauer auf der WET etwas relativieren.

    Die Mittelalterpiratenpest, jaja. Kurze Slots, dafür stetige Wiederholung. Irgendwann möchte man diversen Leuten, die "Wasser überall" sehen mal freundlich in der Schlammgrube ihres Vertrauens ersäufen. Aber auch da: Trendmäßig rückläufig. Dass die Wackinger schon immer konzeptionell für die Mittelaltervögel gedacht war - geschenkt. Das ist in der Tat ein MPS-Sammelbecken, gewürzt mit etwas Endzeit. Finde ich aber nicht so tragisch, da ich diese Bühnen/Orte nie als "Infield" oder "Konzertbereich" betrachtet habe, sondern eher als Entspannungsbereich, wo man mal in Ruhe abhängen kann.

    Quasi die Bernd-das-Brot "Chillout-Lounge".
     
  11. Popofletscher

    Popofletscher W:O:A Metalhead

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    Mir gefällt das Mittelalter Konzept im Wackinger. Da kann man gemütlich mal ne Bratwurst essen bevor es zum Infield geht. So ab und an finde ich Mittelaltergedudel ganz nett
     
  12. Quark

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    Dafür fahre ich z.B. auch ins Hörnerfest.
     
  13. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Versteht mich nicht falsch: so kritisch sehe ich das Nebenberieselungs- und Chillout-Konzept dort gar nicht.

    Leider aber gibt's eine Sache, die die Freude darüber ganz stark schmälert: So einige Mehrfachtäter sind über die Jahre hinweg nämlich auch zu Dauergästen geworden. Bis vorletztes Jahr gab's zumindest im Zweijahresrhythmus Abwechslung bzw. Durchtauschen bei den MA-Bands, aber mittlerweile befüllt man die Slots ja mit Bands, die sowieso jedes Jahr da sind.
    Feuerschwanz, Pampatut, Comes Vagantes, Impius Mundi, Mr. Hurley: Seit 2013 durchgängig da.
    Ye Bansihed Privateers auch das zweite Mal in Folge. Harpyie 2013 und 2015.
    Verstehst, was ich mein? Da gibt's doch so viele MA-Bands, da könnte man zwischen den Jahren doch ein wenig Abwechslung schaffen, statt die Bands völlig totzuspielen.
     
  14. Quark

    Quark W:O:A Forumsstammgast

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    Ich VERMUTE, dass die, in dem Genre, nicht al zu große Namen haben wollen, um die Bands in dem Bühnebereich (die etwas "größeren" Bands) nicht im Weg zu sitzen, und weil auch vielleicht das Gelände, bei der MA-Bühne, etwas zu klein dafür ist.
    Ob das so ist, kann ich leider nicht beweisen, ist nur meine Idee dazu.
     
  15. Skargon89

    Skargon89 W:O:A Metalhead

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    Pampatut sind aber auch völlig zu recht jedes jahr da ^^
    Sind halt mit das beste was die Mittelalterszene in Deutschland zu bieten hat ^^
    Einfach mal angucken wenn du Zeit hast mich wirst du da auch vorfinden wie die letzten jahre :ugly:
     

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