Klar aber irgendwie ist das doch fast überall so. Jetzt auch mal abgesehen von Festivals. Jemand hat eine geile Idee, die Leute sind begeistert, über Mundpropaganda etc. verbreitet sich das und dann wird das ganze immer größer und die Usprungsperson wird selbst gierig oder verkauft es an jemand gierigen. Daraus folgen dann Einsparmaßnahmen, Qualitätsabfall, Kundengängelung etc. etc. und die Qualität wird scheisse. Die Leute suchen sich dann Alternativen, wo das ganze noch nicht so weit fortgeschritten ist und der selbe Song wird nochmal gespielt.
Absolut richtig. Ist aber vielleicht auch ein Thema was ich im Bekanntenkreis beobachte.
Statt man für sich sagt, ich habe das Wacken gesehen, ich suche mir was neues, geht man gross damit hausieren, hey, da gibt es im Fall was besseres, was so ist wie Wacken früher. Im Folgejahr wundert man sich dann, wieso da so ein Zulauf ist.
Glaube einfach, dass eine Größe von 20.000 - 30.000 Leuten einfach für viele ein Sweet Spot ist zwischen "auch größere Bands" und "nicht zu stressig".
Leider sind sowohl das RockHarz aber vor allem das Reload für mich musikalisch keine Alternative zu Wacken. Und so Zeug wie Vengaboys brauch ich auch als "Farbtupfer" und auch als "Abwechslung" einfach nicht.
Mir geht einfach dieses "Party-Fokus-Zeug" auf den Geist. Dieses "Après-Ski für Sommer" Feeling.
20.000 Besucher ist aber sehr nice. Hat z.B. auch das Brutal Assault in Tschechien. Da könnt ich mir durchaus vorstellen wieder hinzufahren. Da hatte ich total das Gefühl, dass Musik selbst im Fokus stand.
Mir passen Festivals mit 20k-30k Besuchern auch am besten. Kurze Laufwege, wenig Wartezeiten, passable Infrastruktur.
Kleinere Openairs sind zwar auch nice, aber halt oftmals Vereingeführt oder ein "Hobbyprojekt". Das muss man dann meist in der Infrastruktur Abstriche machen.
Wobei ich mich auch bei grossen Kisten wie Wacken oder RiP ganz wohl fühle. Ist oft auch eine Einstellungssache.