- 20 März 2019
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Moin moin!
Gab ja die letzten Jahre immer den allgemeinen Kritikthread, da dachte ich mir mal, machst den auf.
Wichtig: Sammelthread, nicht unbedingt für diverse Diskussionen gedacht (dafür sind die Einzelthreads)
------
Dann fange ich mal mit was Positiven an:
+ insgesamt gute Bandauswahl, so dass für jeden Tag was dabei war und auch mal war Platz, was neues anzusehen
+ Umgehungsstraße bei der Bandausgabe: letztes Jahr musste man noch um den Bundeswehr-Stand einmal herum laufen, jetzt wurde eine Umgehung in die Bandausgabe integriert. Reduziert natürlich gerade bei den diesjährigen Bodenverhältnissen die Wege massiv
+ Die Pyro/Rauchschow bei der ersten Infield-Eröffnung war mal richtig noice!
+ Der Wackinger Biergarten hatte eine gute Akustik zur Wackinger-Bühne (könnte ggf. zwei/vier Repeater-Lautsprecher vertragen)
Aber leider überwiegt dieses Jahr das Negative:
Erstmal vorweg: Für den Schlamm könnt ihr nicht viel (wenn es regnet, dann tut es das eben), aber wie damit umgegangen wird!
- Campingfläche L (Blind Guardian Road und der Fußweg parallel zum Bokelrehmer Weg auf der Wiese) sind trotz dem zu erwartenden Schlamm wieder (nach 23) die Haupt-Fußwege für alle gewesen, die ins Dorf wollten. Erst Freitag, und damit locker 2 Tage zu spät, wurde der Bokelrehmer Weg für den Fußverkehr geöffnet. Entsprechend sind die Leute auf dem Weg vom Eingang hoch zur Wheels of Steel quer durch alle möglichen Camps gelaufen, so dass diese wieder angefangen haben Zäune zu bauen und so. Kleiner Tipp: wenn die Leute auf Camping Only anfangen, Verteidigungswälle zu errichten, dann solltet ihr den Fußverkehr umleiten!! Und dazu solltet ihr mehr als zwei Secus einsetzen.
- Damit kombiniert: als dann der Haupteingang dicht war, mussten wir von L immer noch über die (mittlerweile total zerstörte) Rampe zur Wheels of Steel rauf. Ein Durchgang im Zaun hätte hier Wunder gewirkt. Schild dran "Zugang Camping Only L" und gut!
- Das gleiche gilt für die Wheels of Steel: auch hier wälzten sich jeden Tag Tausende (Zehntausende?) durch den Modder und machten die Situation für die Leute mit Handicap massiv schlimmer!
- Ausbildungsstand der Stewarts: nicht vorhanden, bzw. ist keiner Zuständig. Stellt einfach Pappaufsteller auf, ist billiger, und kontrolliert nur an wirklich wichtigen Stellen mit Personal, und dann gerne mehr als zwei.
- Wege vom Busplatz: für die normalen Festivalbesucher, die auf L, E oder U mit ihrem Zelt Campieren oder bei Freunden unterkommen ist das eine Zumutung, erstmal über einen Kilometer an den ganzen Glamping-Bereichen vorbei zu laufen, noch dazu über unbefestigte Wege bei dem Schlick. Dann noch von da weiter aufs Gelände verteilen. Vorschlag dazu: zwei Buslinien! Eine fährt zum alten Busplatz, die andere zum neuen. Und dann je nach erwarteter Auslastung ggf. nur die normalen Busse nehmen, nicht die Gelenkbusse: die kommen auch etwas leichter durch.
- Und dann wurde noch nicht einmal der viel gepriesene Weg durch den Wald geöffnet, nein, der war nur für die Glamper. gut, war Montag noch komplett zu wegen Bauarbeiten im Wasteland, aber ab Dienstag wäre das für alle der einfachere Weg gewesen, spart mal locker nen halben Kilometer.
- Shuttlebus zum Moshtel/Wheels of Steel vom/zum neuen Busplatz: ein nicht mehr witziger Witz! Quasi nicht vorhanden und dann am Samstag Abend bei der Rückreisewelle komplett zusammengebrochen. Die Routenführung war komplett blödsinnig: oben herum über Holsteniendorf/Bokelrehm, ergo voll durch den Abreisestau. Und es wurde sich auch null an den Fahrplan gehalten. Ich selbst habe da am Samstag Nacht fast zwei Stunden gewartet, bis wir im Dutzend durchs Dorf los gelaufen sind zum neuen Busplatz. Kleiner Tip anm Rande: Diesen Weg könnte man auch ausschildern, wenigstens ab Freitag.
- Fußweg von Wheels of Steel zum Eingang Wacken Center: Wer hat sich das ausgedacht, hier den zweiten Zugang zu sperren? War da was geplant für die Campingdosen? Als Dank dafür haben wir Euch jetzt die Böschung der einen Straße kaputt getreten. Die Oomph-Road war anscheinend nie als Hauptzugangsweg gedacht, war aber bei weitem die trockenere (tipp: Wasser fließt i.d.R. nach unten).
- EDIT: Dickes Minus für die Kommunikation! Da lädt man sich schon die Wacken-App herunter, über die man in den letzten Jahren immer wieder Push-Nachrichten bekommen hat. Und dann gibt es da quasi keine mehr? Infos (auch über zu volle Bühnen, drohenden Regen/Wind) nur noch über Facebook und Instagram? Nichtmal über die Webseite??? Was ist mit den Leuten, die sowas nicht haben? Nur fürs Festival werde ich mir dafür jedenfalls keinen Account anlegen! Leute, dafür habt ihr eine App! Hat 2019 und 22 super funktioniert, wenn auch mit Funklöchern.
Fazit:
#1 Bokelrehmer Weg standardmäßig für den Fußverkehr ins Dorf öffnen! Das schont L und Wheels of Steel (die besonders gelitten haben dieses Jahr)
#2 Busplatz besser ans Festivalgelände anschließen und nicht nur die Glamper damit weiter pampern
#3 Alternativ: zwei Buslinien aus IZ, jeweils zum alten und zum neuen Busplatz
#4 Die Drainage im Infield müsste mal dringend gespült werden, die war ja am Mittwoch komplett überfordert.
und sprecht mal mit der Bahn/Nordbahn, ob sie während der Abreisenacht am Samstag/Sonntag noch zwei/drei Züge mehr einsetzen kann, das würde die Abreise auch entzerren. Bei diesem Fahrplan macht es sonst keinen Sinn Nachts nach Itzehoe zu fahren, da nur um 1, 3 und 5 Uhr ein Zug nach Hamburg fährt.
Gab ja die letzten Jahre immer den allgemeinen Kritikthread, da dachte ich mir mal, machst den auf.
Wichtig: Sammelthread, nicht unbedingt für diverse Diskussionen gedacht (dafür sind die Einzelthreads)
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Dann fange ich mal mit was Positiven an:
+ insgesamt gute Bandauswahl, so dass für jeden Tag was dabei war und auch mal war Platz, was neues anzusehen
+ Umgehungsstraße bei der Bandausgabe: letztes Jahr musste man noch um den Bundeswehr-Stand einmal herum laufen, jetzt wurde eine Umgehung in die Bandausgabe integriert. Reduziert natürlich gerade bei den diesjährigen Bodenverhältnissen die Wege massiv
+ Die Pyro/Rauchschow bei der ersten Infield-Eröffnung war mal richtig noice!
+ Der Wackinger Biergarten hatte eine gute Akustik zur Wackinger-Bühne (könnte ggf. zwei/vier Repeater-Lautsprecher vertragen)
Aber leider überwiegt dieses Jahr das Negative:
Erstmal vorweg: Für den Schlamm könnt ihr nicht viel (wenn es regnet, dann tut es das eben), aber wie damit umgegangen wird!
- Campingfläche L (Blind Guardian Road und der Fußweg parallel zum Bokelrehmer Weg auf der Wiese) sind trotz dem zu erwartenden Schlamm wieder (nach 23) die Haupt-Fußwege für alle gewesen, die ins Dorf wollten. Erst Freitag, und damit locker 2 Tage zu spät, wurde der Bokelrehmer Weg für den Fußverkehr geöffnet. Entsprechend sind die Leute auf dem Weg vom Eingang hoch zur Wheels of Steel quer durch alle möglichen Camps gelaufen, so dass diese wieder angefangen haben Zäune zu bauen und so. Kleiner Tipp: wenn die Leute auf Camping Only anfangen, Verteidigungswälle zu errichten, dann solltet ihr den Fußverkehr umleiten!! Und dazu solltet ihr mehr als zwei Secus einsetzen.
- Damit kombiniert: als dann der Haupteingang dicht war, mussten wir von L immer noch über die (mittlerweile total zerstörte) Rampe zur Wheels of Steel rauf. Ein Durchgang im Zaun hätte hier Wunder gewirkt. Schild dran "Zugang Camping Only L" und gut!
- Das gleiche gilt für die Wheels of Steel: auch hier wälzten sich jeden Tag Tausende (Zehntausende?) durch den Modder und machten die Situation für die Leute mit Handicap massiv schlimmer!
- Ausbildungsstand der Stewarts: nicht vorhanden, bzw. ist keiner Zuständig. Stellt einfach Pappaufsteller auf, ist billiger, und kontrolliert nur an wirklich wichtigen Stellen mit Personal, und dann gerne mehr als zwei.
- Wege vom Busplatz: für die normalen Festivalbesucher, die auf L, E oder U mit ihrem Zelt Campieren oder bei Freunden unterkommen ist das eine Zumutung, erstmal über einen Kilometer an den ganzen Glamping-Bereichen vorbei zu laufen, noch dazu über unbefestigte Wege bei dem Schlick. Dann noch von da weiter aufs Gelände verteilen. Vorschlag dazu: zwei Buslinien! Eine fährt zum alten Busplatz, die andere zum neuen. Und dann je nach erwarteter Auslastung ggf. nur die normalen Busse nehmen, nicht die Gelenkbusse: die kommen auch etwas leichter durch.
- Und dann wurde noch nicht einmal der viel gepriesene Weg durch den Wald geöffnet, nein, der war nur für die Glamper. gut, war Montag noch komplett zu wegen Bauarbeiten im Wasteland, aber ab Dienstag wäre das für alle der einfachere Weg gewesen, spart mal locker nen halben Kilometer.
- Shuttlebus zum Moshtel/Wheels of Steel vom/zum neuen Busplatz: ein nicht mehr witziger Witz! Quasi nicht vorhanden und dann am Samstag Abend bei der Rückreisewelle komplett zusammengebrochen. Die Routenführung war komplett blödsinnig: oben herum über Holsteniendorf/Bokelrehm, ergo voll durch den Abreisestau. Und es wurde sich auch null an den Fahrplan gehalten. Ich selbst habe da am Samstag Nacht fast zwei Stunden gewartet, bis wir im Dutzend durchs Dorf los gelaufen sind zum neuen Busplatz. Kleiner Tip anm Rande: Diesen Weg könnte man auch ausschildern, wenigstens ab Freitag.
- Fußweg von Wheels of Steel zum Eingang Wacken Center: Wer hat sich das ausgedacht, hier den zweiten Zugang zu sperren? War da was geplant für die Campingdosen? Als Dank dafür haben wir Euch jetzt die Böschung der einen Straße kaputt getreten. Die Oomph-Road war anscheinend nie als Hauptzugangsweg gedacht, war aber bei weitem die trockenere (tipp: Wasser fließt i.d.R. nach unten).
- EDIT: Dickes Minus für die Kommunikation! Da lädt man sich schon die Wacken-App herunter, über die man in den letzten Jahren immer wieder Push-Nachrichten bekommen hat. Und dann gibt es da quasi keine mehr? Infos (auch über zu volle Bühnen, drohenden Regen/Wind) nur noch über Facebook und Instagram? Nichtmal über die Webseite??? Was ist mit den Leuten, die sowas nicht haben? Nur fürs Festival werde ich mir dafür jedenfalls keinen Account anlegen! Leute, dafür habt ihr eine App! Hat 2019 und 22 super funktioniert, wenn auch mit Funklöchern.
Fazit:
#1 Bokelrehmer Weg standardmäßig für den Fußverkehr ins Dorf öffnen! Das schont L und Wheels of Steel (die besonders gelitten haben dieses Jahr)
#2 Busplatz besser ans Festivalgelände anschließen und nicht nur die Glamper damit weiter pampern
#3 Alternativ: zwei Buslinien aus IZ, jeweils zum alten und zum neuen Busplatz
#4 Die Drainage im Infield müsste mal dringend gespült werden, die war ja am Mittwoch komplett überfordert.
und sprecht mal mit der Bahn/Nordbahn, ob sie während der Abreisenacht am Samstag/Sonntag noch zwei/drei Züge mehr einsetzen kann, das würde die Abreise auch entzerren. Bei diesem Fahrplan macht es sonst keinen Sinn Nachts nach Itzehoe zu fahren, da nur um 1, 3 und 5 Uhr ein Zug nach Hamburg fährt.
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