Eure 10 besten Alben der Dekade

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von Doc Rock, 05. Dezember 2019.

  1. BreitPaulner

    BreitPaulner W:O:A Metalmaster

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    Hat das raussuchen Spaß gemacht?:D Ich hatte zum Glück etwas PC-Unterstützung.
     
  2. AHostileGoat

    AHostileGoat W:O:A Metalhead

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    Die TNFO Scheiben kommen bei mir direkt nach meiner Liste, aber haben die letzten drei Jahre auch unfassbar stark geprägt. AOR macht wieder richtig Spaß!
     
    Schmuh und Doc Rock gefällt das.
  3. 2001stardancer

    2001stardancer W:O:A Metalmaster

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    Blind Guardian Twilight Orchestra - Legacy of the dark lands
    Skalnastal - Lewer Duad Üs Slav
    Amon Amarth - The Pursuit of Vikings: 25 Years in the Eye of the Storm
    Visigoth - Conqueror's Oath
    Grobschnitt - Solar movie (Aufnahme von 1978, aber erst 2016 veröffentlicht)
    Arch Enemy - As The Stages Burn
    Iced Earth - Live in Ancient Kourion
    Led Zeppelin - Celebration Day
    Helloween - United Alive in Madrid
    Sorcerer - The Crowning of the Fire King
     
    BreitPaulner und SAVA gefällt das.
  4. MachineFuckingHead

    MachineFuckingHead W:O:A Metalhead

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    Dann will ich auch mal:

    1. Machine Head - Unto the Locust (2011)
    2. Dropkick Murphys - Going out in style (2011)
    3. Havok - Time is up (2010)
    4. Visigoth - Conqueror's Oath (2017)
    5. Parkway Drive - Ire (2015)
    6. Overkill - Ironbound (2010)
    7. Kreator - Gods of Violence (2017)
    8. Power Trip - Nightmare Logic (2017)
    9. The Night Flight Orchestra - Sometimes The World Ain't Enough (2017)
    10. Amon Amarth - Jomsviking (2016)

    Erwähnenswert:
    2010
    Volbeat - Beyond Heaven / Above Hell
    2011
    Royal Republic We-Are The Royals
    Deichkind - Befehl von Ganz Unten
    Pedulum - Immersion
    Midnight - Satanic Royality
    2012
    K.I.Z. - Urlaub fürs Gehirn
    Lamb of God - Desolation
    Testament - Dark Roots of the Earth
    2013
    Amon Amarth - Deceiver of The Gods
    Toxic Holocaust - Chemistry of Consciousness
    Airbourne - Black Dog Barking
    2014
    Machine Head - Bloodstone& Diamonds
    Body Count - Manslaughter
    2015
    Ghost - Meliora
    Night Demon - Curse of the Damned
    Visigoth - The Revenant King
    Lamb of God - VII: Sturm und Drang
    Prodigy - The Day is my Enemy
    2016
    Megadeth - Dystopia
    Korn - The Serenity of Suffering
    In Extremo - Quid Pro Quo
    2017
    Night Demon - Darkness Remains
    Alestorm - No Grave but the Sea
    2018
    LIK - Carnage
    Judas Priest - Firepower
    Mantar - The Modern Art of Setting Ablaze
    Soulfly -Ritual
    Parkway Drive - Reverence
    Angelus Apatrida - Cabaret de la Guillotine
    2019
    Overkill - The Wings of War
    Grand Magus - Wolf God
    Deichkind - Wer sagt denn das?
    Slipknot - We are not your Kind
     
    Zuletzt bearbeitet: 06. Januar 2020
  5. Amras

    Amras Member

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    Ohne Reihenfolge:

    Amon Amarth - Jomsviking
    Dark Funeral - Where Shadows Forever Reign
    Dimmu Borgir - Abrahadabra
    Ghost - Prequelle
    Hamferð - Evst
    Khemmis - Hunted
    Mgła - Exercises in Futility
    Sólstafir - Berdreyminn
    Swallow the Sun - When a Shadow is Forced Into the Light
    Visigoth - Conqueror's Oath
     
  6. austro-yank

    austro-yank W:O:A Metalhead

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    Be'lakor – Of Breath and Bone
    Ne Obliviscaris – Portal of I
    Meshuggah – The Violent Sleep of Reason
    Testament – Dark Roots of Earth
    Lamb of God – Desolation
    Machine Head - Bloodstone and Diamonds
    Parkway Drive – Reverence
    Mgła - Exercises in Futility
    Grand Magus - Hammer of the North
    Kreator - Gods Of Violence
     
  7. Revalon

    Revalon W:O:A Metalmaster

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    Zehn... Keine Ahnung, da müsste ich nochmal nachschauen, was alles diese Dekade kam, vieles nochmal nachhören.

    Eine Top 3 krieg ich spontan hin, allerdings ohne Reihenfolge:

    Shining - Blackjazz
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    Eagle Twin - The Thundering Heard (Songs of Hoof and Horn)
    [​IMG]

    Rainer Landfermann - Mein Wort in Deiner Dunkelheit
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    Drei Alben, die vor allem gemeinsam haben, dass sie den meisten nicht zusagen dürften. Kein Bisschen Easy Listening, verweigern sie sich den herkömmlichen Hörgewohnheiten und weitgehend auch klassischen Songstrukturen und lassen sich nur schwer auf Anhieb greifen.
    Aber genau das macht sie eben so interessant und langlebig, der Spaß am Entdecken. Und man findet immer wieder neue Dinge beim Zuhören.

    Shining haben mit Blackjazz ja meiner Meinung nach ihr Meisterwerk abgeliefert.
    Der Jazz wurde massiv zurückgefahren und lebt vor allem als Idee sowie in der Virtuosität in der Musik, während der Metal nun dominiert. Hektisch, chaotisch, stellenweise/weitläufig (fast) schmerzhaft. Großartig. Und dabei eben doch mit einem Gespür für Hits, namentlich Madness and the Damage Done und Fisheye (der wohl abgefahrenste Ohrwurm ever).
    Eine Verschnaufpause mit dem Instrumental Omen, bevor das Album dann mit einem bemerkenswerten Cover von King Crimsons 21st Century Schizoid Man abschließt.
    Man kann zwar Vorbilder und Einflüsse erkennen, dennoch ist dieses Album einzigartig.


    Eagle Twin schlagen in eine andere Kerbe, beziehen ihre Inspiration aus Stoner, Drone, Doom und Sludge, mit einer Prise Blues ab und an.
    Ob es sich hierbei um ihr bestes Album handelt mag ich nicht sagen, da ihr Debut The Unkindness of Crows ebenfalls immens stark ist.
    The Thundering Heard ist aber definitiv das fokussierteste Album der beiden, mit vier Songs auf knapp 42 Minuten auch das kürzeste, was dem Spaß keinen Abbruch tut.
    Und Spaß kann man auch mit diesem Album haben.
    Man kann es konzentriert anhören, sich damit auseinandersetzen, was dort passiert - und trotz nur zwei Instrumenten passiert eine Menge - oder man schaltet ab und lässt sich in einen tranceartigen Zustand abgleiten, in dem man die Musik mehr erlebt denn bewusst wahrnimmt.
    Gentry Densleys effektbeladene Baritongitarre, aus der ein mächtiges Riff nach dem anderen über einen hinwegrollt, das stampfende Schlagzeugspiel von Tyler Smith, bei dem man das Gefühl hat, er prügelt sein Instrument zu Kleinholz, und dazu Gentrys Gesang. Dieser Gesang! Im Grunde muss man hier von drei Instrumenten sprechen.
    Zu der großartigen Musik gesellt sich dann noch ein wunderbares Coverartwork, das sowohl thematisch passt, als auch die Schwere der Musik gut einfängt.

    Anspieltipp dürfte für die meisten das vergleichsweise zugängliche Heavy Hoof sein, das bereits Jahre zuvor auf einer Split mit Pombagira zu finden war.
    Edit: doch nicht auf dieser Single, ich weiß nicht mehr, wie der veröffentlicht wurde, kann auch nirgends was finden, es gibt auf jeden fall auf Youtube schon ein Video von 2010).


    Und schließlich das Soloalbum von Rainer Landfermann. Wer ihn kennt kennt ihn vermutlich vor allem durch seine Gesangsleistung auf Bethlehems möglicherweise bestem Album Dictius te Necare, vielleicht unbewusst als Gastsänger bei Tot huetet uebel auf Anaal Nathrakhs Passion-Album. Eher wenige als Bassist und Hintergrundsänger bei den deutschen Tech Deathern Pavor.
    Als ich erstmals gehört habe, dass er an einem eigenen Album arbeitet, ging ich davon aus, dass das Ganze lediglich eine Gesangsdemonstration und die Musik nur Beiwerk wird.
    Stattdessen handelt es sich um ein avantgardistisches Werk, tief im Black und Tech Death Metal sowie im Jazz verwurzelt ist, ein wenig klassischer Musik, und eben Landfermanns einzigartigem Gesang, der hier vielseitiger (und wie ich mittlerweile finde auch besser) ist als damals bei Bethlehem.
    So bewegt sich dieses Album zwischen rasenden, chaotischen Ausbrüchen, Bethlehem Momenten und traurig-schönen Passagen, es erhebt, zerschmettert, tut weh.

    Anspieltipps fallen mir hier besonders schwer, da ich über die Hälfte der Songs nennen müsste, so vielfältig und durchweg stark ist das Album.
    Langsam, hinters Licht
    Kunstvoll
    Wir fehlen alle
    Genius Drang (quasi der eine "Metalsong")
    Ursprüngliches
    Mein Wort in deiner Dunkelheit
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Januar 2020

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