2026 noch nicht ausverkauft ... warum zögert ihr mit dem Ticket kauf ?

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The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
45.722
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27
Thüringen
Wenn dem so ist - dann bitte mehr davon.
Nach dieser Argumentation werden die Tickets dann ja wieder billiger.
:angel:
Warum "wieder"? Das gibts schon ewig?

Ich zitiere mich selbst:
...Ich brauche weder Tätowierer, Wrestling, Ballermann, "Ritterspiele" etc. ....

Dazu kommt, dass du natürlich mit einem solchen Rahmenprogramm auch immer mehr ein bestimmtes Klientel
anlockst, welches du so - nach meinem Empfinden zumindest in den Jahren davor nicht "herangezogen" hast.
Kommerzialisierung bringt das natürlich ein Stück weit immer mit sich.
Aber man hat es mMn schon massiv gefördert.

Aber wie dem auch sei. Ist meine Meinung. Ihr habt eine andere. Damit bin ich fein.
Es wird keiner durch einen Tattoo Stand oder sonst was angezogen.
 

IchoTolot

W:O:A Metalhead
4 Aug. 2025
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Ich zitiere mich selbst:
...Ich brauche weder Tätowierer, Wrestling, Ballermann, "Ritterspiele" etc. ....

Dazu kommt, dass du natürlich mit einem solchen Rahmenprogramm auch immer mehr ein bestimmtes Klientel
anlockst, welches du so - nach meinem Empfinden zumindest in den Jahren davor nicht "herangezogen" hast.
Kommerzialisierung bringt das natürlich ein Stück weit immer mit sich.
Aber man hat es mMn schon massiv gefördert.

Aber wie dem auch sei. Ist meine Meinung. Ihr habt eine andere. Damit bin ich fein.
Dass die Tätowierer Geld einbringen und nicht kosten, wurde dir ja schon erklärt. Sind zwar auch nicht mein Fall (aus Angst vor Infektionen durch Staub oder Matsch), aber ist doch super für Menschen, die sowas gerne als Andenken wollen.
Wrestling gibt es seit Jahren nicht mehr.
Was genau soll 'Ballermann' in Zusammenhang mit Wacken sein? Das eine Lied von Doro und TBS letztes Jahr? Ja, das war übelst cringe, aber hat nichts mit 'Ballermann' zu tun.
Ritterspiele... ich denke du meinst den Wackinger-Bereich. Der gehört nunmal einfach zu Wacken dazu, er ist quasi auch ein USP. Wenn du natürlich nur Festivals nach Schema F haben willst, die alle das gleiche Rahmenprogramm haben und sich nicht unterscheiden, ist das deine Sache, aber die meisten Leute mögen so etwas.
Und was für Leute zieht man denn mit so einem Rahmemprogramm an? Leute die Mittelalter und Wikinger cool finden? Leute die sich gerne tätowieren lassen? Klingt für mich genauso nach Metalern, wie die Leute in schwarzen Lederkutten.
 

Norrøn

W:O:A Metalhead
7 Aug. 2011
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Ich zitiere mich selbst:
...Ich brauche weder Tätowierer, Wrestling, Ballermann, "Ritterspiele" etc. ....

Dazu kommt, dass du natürlich mit einem solchen Rahmenprogramm auch immer mehr ein bestimmtes Klientel
anlockst, welches du so - nach meinem Empfinden zumindest in den Jahren davor nicht "herangezogen" hast.
Kommerzialisierung bringt das natürlich ein Stück weit immer mit sich.
Aber man hat es mMn schon massiv gefördert.

Aber wie dem auch sei. Ist meine Meinung. Ihr habt eine andere. Damit bin ich fein.

Bei allem, was es an valider Kritik am Festival gibt oder gäbe, erscheinen deine Kritikpunkte halt eher ausgedacht oder zumindest stark gefühlt. Kirmes gibt es auf einem Hellfest oder Graspop sicherlich weitaus mehr.

Außerdem muss sich nicht zwangsläufig die Zielgruppe verändert haben. Es kann durchaus auch sein, dass man sich selbst verändert hat. Wenn ich beispielsweise an Wacken denke, löst das in mir nicht mehr dasselbe wie vor 15 Jahren aus, weil ich nicht mehr derselbe Mensch bin und viele Rahmenbedingungen nicht mehr so akzeptieren kann, wie das seinerzeit der Fall war.
 

Klausi

W:O:A Metalmaster
17 Sep. 2019
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128
36
Hamburg
Ich kann seine Kritik gut nachvollziehen. Es gibt halt Leute, die mögen es schlicht und simpel, wie man es eben von kleineren Festivals kennt. Eine Bühne, keine Überschneidungen, keine "Spaß-Bands", ne Fressbude, Bierstand und Merch. Mehr gibts nicht. Finde ich auch am besten. Gut & Günstig, übersichtlich. Aber da braucht man eben auch keine all zu großen Acts erwarten. An Wacken stört mich auch einiges, klar. Aber am Ende hat das Festival eben auch viel gutes zu bieten. Deshalb pilger ich da auch immer noch gerne hin. Einfach versuchen die störenden Sachen auszublenden und sich nicht darin reinsteigern. Anderenfalls andere Festivals aufsuchen, es gibt soo viele.. da braucht man nicht aufs Wacken, wenn man kein Bock hat. Das muss jeder für sich entscheiden.
 

ACE F.

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2025
1.262
2.504
108
An der See
Ich verstehe die ganze Diskussion eigentlich nicht so wirklich. Wenn der ganze Kram nicht fetzt oder etwas total abtörnt, kauft man kein Ticket und ist nicht dabei. Geht einem vor Ort ein bestimmter Teil auf den Keks, geht man woanders hin und zieht sich was anderes rein. Sind es mehrere Sachen, gibt es genausoviele Alternativen. Bei der Menge an Menschen wird man es nie allen zu 100 Prozent recht machen können. Aber genug Angebote bzw. Alternativen sind vor Ort.
 

Roby73

W:O:A Metalhead
29 Juni 2023
215
122
58
53
ITALY
Ich muss sagen, ich habe relativ spät angefangen, dieses Festival zu besuchen, aber für mich ist es jedes Mal ein großes Ereignis. Ich mag die Atmosphäre, die Leute und wie es organisiert ist (ich bin Italiener und bei uns sind „Festivals“ ehrlich gesagt ziemlich schlecht organisiert). Jedes Jahr zähle ich die Tage runter und kann es kaum erwarten, dort zu sein.
 

MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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2.980
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42
Hamburg & Berlin
www.discogs.com
Ich kann seine Kritik gut nachvollziehen. Es gibt halt Leute, die mögen es schlicht und simpel, wie man es eben von kleineren Festivals kennt. Eine Bühne, keine Überschneidungen, keine "Spaß-Bands", ne Fressbude, Bierstand und Merch. Mehr gibts nicht. Finde ich auch am besten. Gut & Günstig, übersichtlich. Aber da braucht man eben auch keine all zu großen Acts erwarten. An Wacken stört mich auch einiges, klar. Aber am Ende hat das Festival eben auch viel gutes zu bieten. Deshalb pilger ich da auch immer noch gerne hin. Einfach versuchen die störenden Sachen auszublenden und sich nicht darin reinsteigern. Anderenfalls andere Festivals aufsuchen, es gibt soo viele.. da braucht man nicht aufs Wacken, wenn man kein Bock hat. Das muss jeder für sich entscheiden.

Ich verstehe was du meinst. Ich mag es "auf das Wesentliche fokussiert" auch am liebsten. Aber schon etwas größer als du beschrieben hast. Nur Headbangers Open Air z.B. wäre mir zu klein.

Also schon, dass
- man 3-4 Bühnen hat auf denen dann eben auch ein paar größere Bands spielen (ich brauche aber nicht Kategorie Iron Maiden an allen Tagen)

- etwas mehr Essensauswahl
- überwiegend Musik-bezogene Merchstände (CDs, Vinyl, Patches, Pins, Bandmerch, Szenezeug)
- Tatsächlich mag ich auch Kunstaustellungen zum Durchflannieren auch ganz gerne. Das machen ja inzwischen auch sehr kleine Festivals gerne. Gab es beim Dark Easter Metal Meeting z.B. auch.


Ich versuche ansonsten auch das Nervzeug so gut es geht auszublenden, aber manchmal geht es nicht z.B. wenn

- irgendwelche Sponsorenstände ihre Musik (oft auch nicht-Metal) auf Anschlag aufdrehen, es völlig übersteuert, dass es nur scheiße ist. Da fände ich die Abwesenheit von Krach/Boxen viel angenehmer, so dass man sich besser unterhalten kann. Da geht es mir weniger um den konkreten Sponsor/Partner, sondern mehr deren akkustische Totalnervigkeit.

- In dieser Hinsicht war der ZDF T-Shirtbox Stand (der glücklicherweise nur 1x da war) echt schlimm, so dass es mir auch mehr als 10 Jahre später in Erinnerung geblieben ist.

- Ganz schlimm fand ich auch die Axe Duschen oder was das war...das war immer vor allem nachts schrecklich bunt und hat je nachdem wo man gestanden hat das Konzerterlebnis gestört. Es wirkte wie bunte Lichter beim Jahrmarkt oder Hamburger Dom. In ähnlicher Kategorie fallen bei mir auch die Jägermeister-Turmstände.

Ansonsten gibt's es halt Dinge, die ich nicht brauche, aber die mich jetzt auch nicht aktiv stören...wie z.B. früher das Pfahlsitzen. Ich fand es total dumm. Aber was sollst.
Oder Wrestling im Zelt, oder Stripshow im Zelt oder Wet T-Shirt contest und was es so alles gab. Ebenso auch das Gaming Zelt.

Ich finde auch das Wastelands Feuershows eigentlich ganz nice. Brauche ich aber nicht. Stört mich aber auch nicht.

Wackinger als Ganzes hat sich für mich aber von einer ehemals gemütlichen Ecke wo man nett essen und mal sitzen konnte zu einem ziemlich bescheuerten Durchgangsort entwickelt. Musikalisch hat sich Mittelalter leider von Dudelsack, Spielmansmusik immer mehr zu Party-Apres-Ski-Tresenschlampen-Schlager entwickelt...wogegen ich inzwischen ne gewisse Allergie habe.

So ist in Summe halt Licht und Schatten dabei und jeder gewichtet Dinge für sich bissel unterschiedlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hirnschlacht

Moderator
14 Mai 2007
44.116
6.721
128
Oz
Ich zitiere mich selbst:
...Ich brauche weder Tätowierer, Wrestling, Ballermann, "Ritterspiele" etc. ....

Dazu kommt, dass du natürlich mit einem solchen Rahmenprogramm auch immer mehr ein bestimmtes Klientel
anlockst, welches du so - nach meinem Empfinden zumindest in den Jahren davor nicht "herangezogen" hast.
Kommerzialisierung bringt das natürlich ein Stück weit immer mit sich.
Aber man hat es mMn schon massiv gefördert.

Aber wie dem auch sei. Ist meine Meinung. Ihr habt eine andere. Damit bin ich fein.
Ja, das kannst du auch alles doof finden und nicht brauchen, aber wenn du das als etwas nennst, was bezahlt werden müsse, dann geht es ja nicht mehr um eine Meinung, sondern dann stimmt das so nicht. Genauso ergibt es wenig Sinn, dass du über die Jahre davor, oder eine Veränderung durch den Sponsor schreibst. Weil das alles Dinge sind, die deutlich älter als 10 Jahre sind. Manche davon gibt es sogar seit über 10 Jahren nicht mehr.
 

Blake

Schnucki
5 Aug. 2014
27.951
14.662
130
36
Rheinhessen
Dass die Tätowierer Geld einbringen und nicht kosten, wurde dir ja schon erklärt. Sind zwar auch nicht mein Fall (aus Angst vor Infektionen durch Staub oder Matsch), aber ist doch super für Menschen, die sowas gerne als Andenken wollen.
Wrestling gibt es seit Jahren nicht mehr.
Was genau soll 'Ballermann' in Zusammenhang mit Wacken sein? Das eine Lied von Doro und TBS letztes Jahr? Ja, das war übelst cringe, aber hat nichts mit 'Ballermann' zu tun.
Ritterspiele... ich denke du meinst den Wackinger-Bereich. Der gehört nunmal einfach zu Wacken dazu, er ist quasi auch ein USP. Wenn du natürlich nur Festivals nach Schema F haben willst, die alle das gleiche Rahmenprogramm haben und sich nicht unterscheiden, ist das deine Sache, aber die meisten Leute mögen so etwas.
Und was für Leute zieht man denn mit so einem Rahmemprogramm an? Leute die Mittelalter und Wikinger cool finden? Leute die sich gerne tätowieren lassen? Klingt für mich genauso nach Metalern, wie die Leute in schwarzen Lederkutten.

Den Wackinger Bereich inklusive dem Bruchenballturnier (wahrscheinlich meint er das) gibt es seit 2009.

Alles andere was er genannt hat wurde größtenteils schon wieder abgeschafft. Selbst die Beergarden Stage gibt es nicht mehr. Also könnte man meinen, dass inzwischen weniger Kirmes existiert.
Auch sowas wie das Pfahlsitzen oder dieser Kran wurde angeschafft.
 
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MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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Hamburg & Berlin
www.discogs.com
Den Wackinger Bereich inklusive dem Bruchenballturnier (wahrscheinlich meint er das) gibt es seit 2009.

Alles andere was er genannt hat wurde größtenteils schon wieder abgeschafft. Selbst die Beergarden Stage gibt es nicht mehr. Also könnte man meinen, dass inzwischen weniger Kirmes existiert.
Auch sowas wie das Pfahlsitzen oder dieser Kran wurde angeschafft.

Japp, aber schlechte Erfahrungen bleiben sehr lange bestehen und werden viel häufiger kommuniziert als Positive. Halten sich hartnäckig vermutlich gerade bei Leuten, die nicht jedes Jahr da sind und deswegen gar nicht mitbekommen, dass einige "Experimente" zurückgefahren worden sind. Und manche suchen halt jeden Grund, um Wacken schlecht zu reden, um sich daran festzuhalten.

Ein anderes Beispiel für negative Erfahrung, was ich recht oft gesagt bekomme oder auch lese (teils völlig random in Kommentarspalten von Spiegel Online oder allgemeinen Metal-fernen Newsseiten), ist der Auftritt von Heino bei Rammstein im Jahr 2013.
Das war für einen Song. Und wenn ich mich recht erinnere war das ein reines Rammstein-Ding mit dem die Wacken-Orga nichts zu tun hatte. Der Image-Schaden war/ist aber groß und wird 2026 noch referenziert und so ausgelegt, dass "in Wacken ja Schlager laufen". So bekommt in der Weitererzählung die Geschichte einen Spin als ob Wacken Heino für einen Slot gebucht hätte etc. was kompletter Unsinn ist.

Man kann sich halt schon wundern...
Letztendes hat sowas halt viel mit Gefühlen zu tun.
 

steff

W:O:A Metalhead
29 Nov. 2007
799
1.491
108
Werder (Havel)
Japp, aber schlechte Erfahrungen bleiben sehr lange bestehen und werden viel häufiger kommuniziert als Positive. Halten sich hartnäckig vermutlich gerade bei Leuten, die nicht jedes Jahr da sind und deswegen gar nicht mitbekommen, dass einige "Experimente" zurückgefahren worden sind. Und manche suchen halt jeden Grund, um Wacken schlecht zu reden, um sich daran festzuhalten.

Ein anderes Beispiel für negative Erfahrung, was ich recht oft gesagt bekomme oder auch lese (teils völlig random in Kommentarspalten von Spiegel Online oder allgemeinen Metal-fernen Newsseiten), ist der Auftritt von Heino bei Rammstein im Jahr 2013.
Das war für einen Song. Und wenn ich mich recht erinnere war das ein reines Rammstein-Ding mit dem die Wacken-Orga nichts zu tun hatte. Der Image-Schaden war/ist aber groß und wird 2026 noch referenziert und so ausgelegt, dass "in Wacken ja Schlager laufen". So bekommt in der Weitererzählung die Geschichte einen Spin als ob Wacken Heino für einen Slot gebucht hätte etc. was kompletter Unsinn ist.

Man kann sich halt schon wundern...
Letztendes hat sowas halt viel mit Gefühlen zu tun.
Schon wild, wenn sich Leute 13 Jahre später noch an einem Gastauftritt aufhängen. Wenn ich mci über Schlager aufregen will, hätte ich auf die Höhner gezielt.