Jeder hat es selbst in der Hand - mein Resüme 2025

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Noppel

W:O:A Metalhead
5 Feb. 2016
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Aix la Chapelle
Ich freue mich für dich, dass es Dir so gut gefallen hat. Und vor 10 Jahren habe ich es auch noch so gesehen wie Du. Ich will demzufolge auch nur noch auf 2 Punkte eingehen, Du hast mit Maiden dass Stichwort gegeben. Maiden war vor 2 Jahren auch Kacke vom Sound her. Da ich sie in den letzten 40 Jahren so oft gesehen habe, wusste ich dass es an der örtlichen Akustik liegt und es hat mich nicht weiter gestört. Bei GnR habe ich es zunächst nur auf die Band geschoben, aber alle die kürzlich die Band bei der Stadion Tour gesehen haben waren begeistert. Also wieder der Sound, dh. warum soll ich dann also soviel zahlen wenn ich die Hauptacts in minderer Qualität ertragen muss. Übrigens sind sehr sehr viele nach 3-4 Liedern abgehauen. Ebenso sind sehr viele schon Samstags-Vormittags abgehauen. Ich impliziere einmal, dass Du deutlich jünger bist, aber für mich war die Samstag Abreise immer ein No-Go. Das letzte Mal, dass ich früher abgereist war, war bei meinem ersten Dynamo. Und ja man nimmt sich den Montag noch frei. Ergo hast Du vielleicht recht, bin ich zu alt für das Festival aber anscheinend denken inzwischen viele andere auch so und es sind aber nicht nur meine persönlichen Empfindungen. Und natürlich ist es lediglich ein Gefühl, dass weniger Panzerplatten auslagen, weniger Pelets gestreut wurden etc. kann ich schließlich nicht belegen. Du aber genauso wenig das Gegenteil.

Zum Abschluss es ist meine persönliche Meinung und die brauchst Du nicht annehmen, nicht relativieren, nur akzeptieren dass sie so ist. So wie ich akzeptiere, dass Du ein geiles Wacken hattest.

P.S: Ich habe das Zelt geliebt, da es immer einen Flair des alten Dynamo hatte.
Mein Freund du interpretierst vieles in meinen Text, das ich so nicht schreibe oder meine.
Ich werfe dir gar nicht vor, dass du es scheiße fandest, ich sage lediglich jeder hat es selbst in der Hand etwas aus der Situation zu machen. Das hast du ja letztendlich auch gemacht, du bist Freitag ins Dorf gegangen und Samstag Mittag abgereist, weil du es für richtig gehalten hast. Aber irgendwie scheinst du jetzt damit unzufrieden zu sein und gibst die Schuld daran anderen Leuten.

Und dass du implizierst, dass ich deutlich jünger bin als du und du ja schon so viel mehr Erfahrung mit Wacken hast als ich, zeigt mir lediglich, dass du meinen Text gar nicht richtig gelesen hast. Ist aber nicht schlimm, war auch viel Text und vielleicht bist du ja ü80 und ich wirklich viel jünger als du.
Und wenn du die Veränderungen in Wacken alle doof findest, warum fährst du dann noch hin, du kennst die Veränderungen doch alle. Ich habe am Ende gar nicht darüber nachgedacht, ob mehr oder weniger Pallets/Panzerplatten verwendet wurden, weil es mir auch egal ist. Ich kann es eh nur so nehmen wie es ist. Das Wetter war dieses Jahr einfach richtig schlecht.

Das Thema Sound vor den Großbühnen in Wacken ist schon so alt wie die Großbühnen selbst. Ich meide die Großbühnen eher wegen der Menschenmassen, der fehlenden Nähe zur Band und der fehlenden Fähigkeit der Bands Großbühnen zu bespielen. Ich habe aber trotzdem dort schon super Konzerte erlebt, z.B. 2016 Twisted Sister war einfach nur geil.

Wenn viele es dauerhaft Scheisse finden und wegbleiben, wird das auch irgendwann Konsequenzen auf das Festival geben, aber bisher gibt der Erfolg den Veranstaltern recht, ob es uns nun gefällt oder nicht.

Fühl dich bitte nicht von mir persönlich angegriffen, denn das ist nicht meine Absicht. Und du bist niemals zu alt :cheers:
 

Noppel

W:O:A Metalhead
5 Feb. 2016
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Aix la Chapelle
Man kann die Schuld natürlich nur dem Besucher geben, der keine Lust mehr hatte. Als Veranstalter sollte mir aber daran gelegen sein, das ich Lust habe und die Fuffis in den Club schmeiße.
Du hast es anscheinend nicht verstanden. Es geht hier nicht um die Schuldfrage, sondern darum mit welcher Einstellung man mit einer Situation umgeht.
Der Veranstalter kann innerhalb der Regeln machen was er will und ich kann auch frei entscheiden was ich mache.
 

Rukster

W:O:A Metalhead
2 Juli 2021
247
291
88
32
Magdeburg
Du hast es anscheinend nicht verstanden. Es geht hier nicht um die Schuldfrage, sondern darum mit welcher Einstellung man mit einer Situation umgeht.
Der Veranstalter kann innerhalb der Regeln machen was er will und ich kann auch frei entscheiden was ich mache.
Extrembeispiel:
Wenn meine Einstellung ist "ich schwimme gern zur Bühne" ist das also okay und der Veranstalter muss nix machen? Und alle die früher abreisen haben einfach ein Problem mit ihrer Einstellung?

Das ist jetzt bewusst überspitzt, aber ich hoffe es kommt rüber, dass man eben nicht super viel auf die Einstellung schieben kann. Bis zu einem gewissen Grad selbstverständlich, aber wir reden hier schon über etwas härtere Zustände.
Das geht imo bei einem 20€ Festival von Fans für Fans, aber nicht bei einem 350€ Festival.
 

Noppel

W:O:A Metalhead
5 Feb. 2016
1.110
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Aix la Chapelle
Extrembeispiel:
Wenn meine Einstellung ist "ich schwimme gern zur Bühne" ist das also okay und der Veranstalter muss nix machen? Und alle die früher abreisen haben einfach ein Problem mit ihrer Einstellung?

Das ist jetzt bewusst überspitzt, aber ich hoffe es kommt rüber, dass man eben nicht super viel auf die Einstellung schieben kann.
Das geht imo bei einem 20€ Festival von Fans für Fans, aber nicht bei einem 350€ Festival.
Auch du mein Freund verstehst es nicht. Ich sage nicht, dass Leute die früher abreisen die falsche Einstellung haben. Ich fordere auch nicht, dass alle dieselbe Einstellung haben müssen wie ich. Niemand muss ins Infield gehen und sich Bands ansehen und jeder darf abreisen wann er/sie es möchte und sie wurden dabei ja sogar unterstützt. Aber hinterher dem Veranstalter vorzuwerfen, dass es seine Schuld wäre, dass ich die Entscheidung getroffen habe keine Bands zu gucken und früher abzureisen ist aus meiner Sicht absurd.

Unsere Kumpel haben sich nur eine Handvoll Bands angesehen, waren Freitag länger im Dorf und sind schon Samstag Mittag vom Trecker runter gezogen worden. Aber für die war es eben so in Ordnung und sie haben auch bereits Tickets für 2026 gekauft. Ich bin halt anders mit der Situation umgegangen bin aber auch zufrieden damit.

Übrigens waren besagte Kumpel auch bei RaR, das ja dieses Jahr auch extreme Wetterverhältnisse hatte. Und sie waren begeistert davon, was im Vergleich in Wacken alles für so ein Wetter getan wird. Kann ich persönlich nicht beurteilen, ich war nicht bei RaR.

Also nochmal anders:
Sei klar in deinem Kopf, was du persönlich möchtest, entscheide und handel entsprechend und sei damit zufrieden. Bist du mit deiner Entscheidung nicht zufrieden, lerne daraus und versuche nächstes Mal für dich besser zu entscheiden. Aber hör auf anderen Leuten die Schuld für deine Entscheidungen zu geben.
 

Rukster

W:O:A Metalhead
2 Juli 2021
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Magdeburg
Auch du mein Freund verstehst es nicht. Ich sage nicht, dass Leute die früher abreisen die falsche Einstellung haben. Ich fordere auch nicht, dass alle dieselbe Einstellung haben müssen wie ich. Niemand muss ins Infield gehen und sich Bands ansehen und jeder darf abreisen wann er/sie es möchte und sie wurden dabei ja sogar unterstützt. Aber hinterher dem Veranstalter vorzuwerfen, dass es seine Schuld wäre, dass ich die Entscheidung getroffen habe keine Bands zu gucken und früher abzureisen ist aus meiner Sicht absurd.

Unsere Kumpel haben sich nur eine Handvoll Bands angesehen, waren Freitag länger im Dorf und sind schon Samstag Mittag vom Trecker runter gezogen worden. Aber für die war es eben so in Ordnung und sie haben auch bereits Tickets für 2026 gekauft. Ich bin halt anders mit der Situation umgegangen bin aber auch zufrieden damit.

Übrigens waren besagte Kumpel auch bei RaR, das ja dieses Jahr auch extreme Wetterverhältnisse hatte. Und sie waren begeistert davon, was im Vergleich in Wacken alles für so ein Wetter getan wird. Kann ich persönlich nicht beurteilen, ich war nicht bei RaR.

Also nochmal anders:
Sei klar in deinem Kopf, was du persönlich möchtest, entscheide und handel entsprechend und sei damit zufrieden. Bist du mit deiner Entscheidung nicht zufrieden, lerne daraus und versuche nächstes Mal für dich besser zu entscheiden. Aber hör auf anderen Leuten die Schuld für deine Entscheidungen zu geben.
Ich habe dich schon sehr gut verstanden - Aber mit dieser Argumentation nimmst du einfach jegliche Verantwortung vom Veranstalter weg.
Es gab Wege (namentlich Shuttlebus bis Residenz Evil Eingang als Beispiel), die erhöhte Verletzungsgefahr hatten und die einfach nicht gut geplant waren. Wege, die man in Teilen nehmen _MUSS_ (in dem Fall, wenn man mit dem Shuttle anreist und die Bändchenausgabe schon zu ist).

Ergo: Ich habe in Teilen einfach nicht die Wahl, etwas zu tun oder nicht zu tun (außer gar nicht anreisen, ohne Informationen über den Zustand irgendwelcher Wege zu haben - Immer noch Beispiel Shuttle). Das ist Verantwortung vom Veranstalter und nicht meine zu sagen "Oh ich weiß nicht wie der Weg, den ich gezwungenermaßen nehmen muss, aussieht, also reise ich gar nicht an".

Es ist auch Verantwortung des Veranstalters, eine ausgeschilderte Bändchenausgabe als Bändchenausgabe zu nutzen und nicht plötzlich nur für VIPs. Es ist nicht meine Entscheidung, wie ich damit umgehe, weil ich nur eine Wahl habe oder eben "nach Hause fahren". Vor allem wenn solche Sachen ohne jegliche Vorabkommunikation passierte (Falls kommuniziert wurde "am Shuttle ab jetzt nur noch VIP-Bändchen und alle anderen müssen zum Plaza laufen" - Bitte gern heads up geben, ich habe nichts davon mitbekommen und hab' die App erst Mittwoch runtergeladen)
Ich hatte nämlich im Vorfeld geplant, das Bändchen dort zu kriegen, dann mit Shuttle zum Moshtel und dann zu unserem Camp. Aber das ging nicht, weil die Bändchenausgabe einfach nicht mehr da war.

Ich kann dem Veranstalter Fehlverhalten vorwerfen und das ist mein Punkt. Nicht bei allen Sachen, da bin ich bei dir. Aber es sind ein paar grobe Fehlentscheidungen getroffen worden und die darf man auch entsprechend benennen ohne ein "dann fahr halt nicht hin" zu kriegen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Noppel

W:O:A Metalhead
5 Feb. 2016
1.110
1.087
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Aix la Chapelle
Loide,

vielen Dank für alle eure Antworten. Es ist schon spannend zu sehen was sich daraus entwickelt und wie unterschiedlich mein Beitrag aufgenommen wird. Da sieht man mal wieder wie schwierig Kommunikation ist. Egal wie klar man versucht Dinge zu formulieren, kann es doch sehr unterschiedlich aufgenommen werden. Und das wird auch immer so sein. Trotzdem herrscht in diesem Fred (meiner Meinung nach) ein vernünftiger und freundlicher Umgangston und darauf kommt es letztendlich an - der Ton macht die Musik.

Top Diskussion, top Beiträge
 

Noppel

W:O:A Metalhead
5 Feb. 2016
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Aix la Chapelle
Ich habe dich schon sehr gut verstanden - Aber mit dieser Argumentation nimmst du einfach jegliche Verantwortung vom Veranstalter weg.
Es gab Wege (namentlich Shuttlebus bis Residenz Evil Eingang als Beispiel), die erhöhte Verletzungsgefahr hatten und die einfach nicht gut geplant waren. Wege, die man in Teilen nehmen _MUSS_ (in dem Fall, wenn man mit dem Shuttle anreist und die Bändchenausgabe schon zu ist).

Ergo: Ich habe in Teilen einfach nicht die Wahl, etwas zu tun oder nicht zu tun (außer gar nicht anreisen, ohne Informationen über den Zustand irgendwelcher Wege zu haben - Immer noch Beispiel Shuttle). Das ist Verantwortung vom Veranstalter und nicht meine zu sagen "Oh ich weiß nicht wie der Weg, den ich gezwungenermaßen nehmen muss, aussieht, also reise ich gar nicht an".

Es ist auch Verantwortung des Veranstalters, eine ausgeschilderte Bändchenausgabe als Bändchenausgabe zu nutzen und nicht plötzlich nur für VIPs. Es ist nicht meine Entscheidung, wie ich damit umgehe, weil ich nur eine Weil habe oder eben "nach Hause fahren".

Ich kann dem Veranstalter Fehlverhalten vorwerfen und das ist mein Punkt. Nicht bei allen Sachen, da bin ich bei dir. Aber es sind ein paar grobe Fehlentscheidungen getroffen wurden und die darf man auch entsprechend benennen ohne ein "dann fahr halt nicht hin" zu kriegen.
Nö, mit keinem Wort erwähne ich, dass der Veranstalter frei von Verantwortung ist. Und natürlich laufen auch immer Dinge schlecht, die so nicht sein sollten. Dieses Jahr war wirklich eine extreme Situation. Tatsächlich habe ich auch trotz der Wettervorhersagen nicht mit so viel Regen und Schlamm gerechnet. Und die Situation mit dem Weg zum Shuttlebus war anscheinend wirklich schlecht und evtl. sogar gefährlich (bin ich selbst nicht gegangen), so wie es sich in einem anderen Fred liest.
So wird es einige Stellen/Situationen gegeben haben die wirklich schlecht waren an denen verbessert werden muss oder schneller und besser hätte gehandelt werden müssen. Auch das wird es in jedem Jahr geben und ich bin überzeugt davon, dass es den Veranstaltern nicht egal ist. Denn wenn mal etwas passiert und nachgewiesen werden kann, dass Teile der Ursache grobe Fahrlässigkeit der Veranstalter war, dann sind sie dran.

Der Weg mit diesen Wetterverhältnissen war dieses Jahr neu (oder täusch ich mich da?). Mal angenommen, nächstes Jahr gibt es den selben Weg mit selber Wettersituation und wieder die selbe Gefahrenstellen. Dann wäre das fahrlässig.

Erfahrungsgemäß wird aber aus solchen Situationen gelernt und verbessert.
Ich weiß nicht mehr wann das war, aber bei der Einführung vom Cashless gab es im ersten Jahr unfassbare Schlangen an der Bandausgabe mit ewigen Wartezeiten und man konnte sich während des Wartens noch nicht mal mit Getränken versorgen, weil man ja seinen Bezahlchip noch nicht hatte. Das ist danach nie wieder vorgekommen, man hat das Problem gelöst.
Nach dem Anreisedesaster 2023, hat man versucht dem mit diesen Accesspässen entgegen zu wirken, auch das scheint bisher zu funktionieren.

Trotzdem wäre es natürlich wünschenswert gewesen, wenn man an besagter Stelle auf dem Weg zum Shuttle besser und schneller reagiert hätte und ich will das hier nicht verharmlosen.

Nein, der Veranstalter ist selbstverständlich schon in der Verantwortung
 

devils79

W:O:A Metalhead
6 Aug. 2013
201
15
63
Mülheim
Mein Freund du interpretierst vieles in meinen Text, das ich so nicht schreibe oder meine.
Ich werfe dir gar nicht vor, dass du es scheiße fandest, ich sage lediglich jeder hat es selbst in der Hand etwas aus der Situation zu machen. Das hast du ja letztendlich auch gemacht, du bist Freitag ins Dorf gegangen und Samstag Mittag abgereist, weil du es für richtig gehalten hast. Aber irgendwie scheinst du jetzt damit unzufrieden zu sein und gibst die Schuld daran anderen Leuten.

Und dass du implizierst, dass ich deutlich jünger bin als du und du ja schon so viel mehr Erfahrung mit Wacken hast als ich, zeigt mir lediglich, dass du meinen Text gar nicht richtig gelesen hast. Ist aber nicht schlimm, war auch viel Text und vielleicht bist du ja ü80 und ich wirklich viel jünger als du.
Und wenn du die Veränderungen in Wacken alle doof findest, warum fährst du dann noch hin, du kennst die Veränderungen doch alle. Ich habe am Ende gar nicht darüber nachgedacht, ob mehr oder weniger Pallets/Panzerplatten verwendet wurden, weil es mir auch egal ist. Ich kann es eh nur so nehmen wie es ist. Das Wetter war dieses Jahr einfach richtig schlecht.

Das Thema Sound vor den Großbühnen in Wacken ist schon so alt wie die Großbühnen selbst. Ich meide die Großbühnen eher wegen der Menschenmassen, der fehlenden Nähe zur Band und der fehlenden Fähigkeit der Bands Großbühnen zu bespielen. Ich habe aber trotzdem dort schon super Konzerte erlebt, z.B. 2016 Twisted Sister war einfach nur geil.

Wenn viele es dauerhaft Scheisse finden und wegbleiben, wird das auch irgendwann Konsequenzen auf das Festival geben, aber bisher gibt der Erfolg den Veranstaltern recht, ob es uns nun gefällt oder nicht.

Fühl dich bitte nicht von mir persönlich angegriffen, denn das ist nicht meine Absicht. Und du bist niemals zu alt :cheers:

Ich mag total Deine positive Einstellung und so ist man wirklich nie zu alt. Anscheinend werde ich nur zu alt, weil mir diese Einstellung verloren gegangen ist. Ich habe mir auch oft genug das Festival schön gesoffen. Dieses Jahr ist es mir eben nicht gelungen. Vielleicht ist meine Einstellung Schuld trotzdem denke ich, dass die Veranstalter auch reagieren müssen und sich zumindest Mühe geben müssen was zu verändern. Da der Regen nun wirklich nicht mehr überraschend ist Anfang August. Vielleicht meine politische Einstellung und meine Kapitalismus Kritik Schuld. Sollte ich also vielleicht wirklich der Einzige Schuldige sein, wird es nächstes Jahr bestimmt gut. Ich fand sich Warkings bei Magenta anzugucken gar nicht schlecht und vielleicht kann ich nächstes Jahr dann auch Sepultura richtig genießen. Irgendwie hat es auf Magenta so gar Spaß gemacht, wie ich mich erkennen konnte, wie scheiße nass und durchgefroren bei Ozzyfied in den ersten Reihen stand. Vielleicht bessert sich meine Einstellung auch und wir trinken dann vielleicht wirklich bei Sepultura ein leckeres Bier zusammen und können uns dann gegenseitig die Ausweise legen. Wobei das einer meiner Hauptkritikpunkte ist, Krombacher ist ne miese Plörre ich will Becks zurück. ;-)
 
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Reaktionen: Desdemonja und Noppel

Noppel

W:O:A Metalhead
5 Feb. 2016
1.110
1.087
98
Aix la Chapelle
Ich mag total Deine positive Einstellung und so ist man wirklich nie zu alt. Anscheinend werde ich nur zu alt, weil mir diese Einstellung verloren gegangen ist. Ich habe mir auch oft genug das Festival schön gesoffen. Dieses Jahr ist es mir eben nicht gelungen. Vielleicht ist meine Einstellung Schuld trotzdem denke ich, dass die Veranstalter auch reagieren müssen und sich zumindest Mühe geben müssen was zu verändern. Da der Regen nun wirklich nicht mehr überraschend ist Anfang August. Vielleicht meine politische Einstellung und meine Kapitalismus Kritik Schuld. Sollte ich also vielleicht wirklich der Einzige Schuldige sein, wird es nächstes Jahr bestimmt gut. Ich fand sich Warkings bei Magenta anzugucken gar nicht schlecht und vielleicht kann ich nächstes Jahr dann auch Sepultura richtig genießen. Irgendwie hat es auf Magenta so gar Spaß gemacht, wie ich mich erkennen konnte, wie scheiße nass und durchgefroren bei Ozzyfied in den ersten Reihen stand. Vielleicht bessert sich meine Einstellung auch und wir trinken dann vielleicht wirklich bei Sepultura ein leckeres Bier zusammen und können uns dann gegenseitig die Ausweise legen. Wobei das einer meiner Hauptkritikpunkte ist, Krombacher ist ne miese Plörre ich will Becks zurück. ;-)
Such einfach nicht nach Schuldigen - auch nicht bei dir.
Tatsächlich kann ich das Krombacher auch nicht mehr sehen, fand aber das Becks auch nicht besser. Ich trinke schon seit einigen Jahren gar nicht mehr so viel in Wacken, weil ich sonst auch mein Pensum mit den ganzen Bands gar nicht schaffe. Normalerweise trinke ich aber trotzdem immer das ein oder andere Bier, seit neustem auch mal nen Bembel, eigentlich immer mal nen Lemmy und dieses Jahr relativ viel Kaffee mit Bailys bei dem ganzen verfickten Regen.

:cheers:
 
17 Juni 2023
34
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33
Ich war lange am überlegen, ob ich überhaupt was schreiben soll, aber ich möchte auch meine Erfahrung mit diesem Jahr kurz schildern.

Wir hatten viel Glück mit Campground A2 gegenüber des Duschcamps. Wir sind Sonntag Abend angereist und waren die letzten, die diesen Teil "vollgemacht" haben und standen sehr nah an der mit Platten ausgelegten Ausfahrt. Nachdem der Acker sich Dienstag allmählich veränderte, war dann passend zum Festivalbeginn am Mittwoch Land unter. Zum Glück ist aus unserem Camp kein See geworden, wir mussten die ganze Woche kein Stück daran ändern oder optimieren. Wir konnten sogar Sonntags selbstständig durch den Schlamm wieder rausfahren, obwohl der Zustand einen Abschlepper schon fast vorausgesetzt hat.

Dass die Wege ein Kraftakt werden, war mir klar. Ich war entsprechend vorbereitet. Wasserdichte Kleidung und hohe Gummistiefel hatte ich bisher immer dabei, obwohl ich nur trockene Wacken kenne.
Ich bin in der Nacht zu Samstag so dermaßen fertig am Zelt angekommen, dass ich kurz überlegt habe, am Samstag abzureisen. Das Problem war der angetrocknete Schlamm, der in der Nacht zu einer echten Gefahrenquelle geworden ist. Durch die stark blendenden Flutlichter, war es noch schwieriger überhaupt den richtigen Weg zu finden. Die Stiefel haben bei jedem Schritt festgesteckt. Richtig unangenehm wurde es dann zwischen Black Market und Bauer Uwe's Garten - da war überhaupt kein Licht mehr am Ende des Tunnels zu sehen. Diese Drehkreuze müssen einfach irgendwie in Stand gehalten werden. Ich habe immer noch ein Festival besucht und kein Survival Camp. Wenn es die Infrastruktur nicht hergibt, hätte ich dort zumindest mehr Personal/Helfer erwartet. Passiert ist zum Glück nix, aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass man schnell, auch unverschuldet, an seine Grenzen kommen kann.
Mein Festival Programm hat es total beeinflusst, keine Frage. Ärgern tue ich mich darüber nicht. Ich bin trotzdem auf eine stattliche Anzahl von insgesamt 23 Gesamt-Acts und mehreren angespielten Acts gekommen.

Das ist den geschuldeten Umständen entsprechend gut und lag wohl vor allem daran, dass ich mit meinen "jungen" 40 Jahren noch ziemlich fit für sowas bin. Das gilt aber weitaus nicht für jeden - und da kommt für mich der Veranstalter ins Spiel. Es wird so intensiv mit Inklusion geworben, dass man so einen Zustand gar nicht mehr akzeptieren kann. Metal für alle, aber bei starken Regen dann doch nicht. Diese Mud Culture dann noch so hart zu vermarkten ist für schon gewissermaßen ein Schlag ins Gesicht.

In der Tat war das meine einzige schlechte Erfahrung und bin mit dem Festival im Ganzen sehr zufrieden gewesen. Wir hatten eine tolle Zeit. Den Matsch brauche ich so nicht mehr, aber ich wüsste zumindest, was ich beim nächsten Mal zu erwarten habe.

Jeder hat es selbst in der Hand - da bin ich mir in weiten Teilen sicher, aber ich habe gemerkt, wie schnell aus einer vermeintlich kontrollierten Situation schlagartig eine ganz andere werden kann.

Ich bin letztendlich optimistisch in den Samstag gegangen, habe durchgezogen und zum Schluss noch einen tollen Festival-Abschluss miterleben können. Niemand kann in so einer Größe alles richtig machen und es wird auch immer wieder optimiert und getan, das merkt man auch. Allerdings merkt man auch, dass im Hinblick auf solche "Extremsituationen" der Veranstalter viel mehr Awareness betreiben müsste. Wahrscheinlich könnte das aber aus wirtschaftlichen Gründen von Nachteil sein.
 

Noppel

W:O:A Metalhead
5 Feb. 2016
1.110
1.087
98
Aix la Chapelle
Beides miese Plörre :ugly:
Aber mir soll's egal sein, Trinke eh nur in Camp. Ist mir einfach zu teuer auf dem Gelände. ^^
Ich mache mir tatsächlich (fast) immer die Mühe und hole mir meine Getränke im Farmers Markt bei den Dosenmatrosen. Wenn du dir das in einen Becher giest, kommst du damit sogar wieder rein.
Allerdings ging das mit dem Kaffee/Baily leider nicht, 8€ pro Kaffee hat dieses Jahr mal wieder nen tieferes Loch in die Festivalkasse gerissen...
 

nova80

Member
3 Juli 2023
57
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33
44
Beides miese Plörre :ugly:
Aber mir soll's egal sein, Trinke eh nur in Camp. Ist mir einfach zu teuer auf dem Gelände. ^^
Mir wär Flens (gabs vor Becks aufm WOA 2006/07) oder Astra oder auch auf die Gefahr einer Steinigung hin sogar Öttinger lieber 🙈😬 (gabs laut Harry Metal ja schon seit 2007 im Edeka Jensen und bis 2019 sogar nen eigenen Bier-Stand im Ort)

Aber von Krombacher werden sie ned abrücken weil verschlechtert die CO2 Bilanz für Green Wacken wenn Krombacher keine Bäume mehr pflanzt/Regenwälder schützt …

Ein „Teufels“-Kreis ….🍻
 

Sorrownator

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2010
1.275
582
88
Hedwig-Holzbein
Allerdings ging das mit dem Kaffee/Baily leider nicht, 8€ pro Kaffee hat dieses Jahr mal wieder nen tieferes Loch in die Festivalkasse gerissen...
Am Exit-Only beim Wackinger gab es in der Gasse Gegenüber einen Kaffeeanhänger mit sehr wohlschmeckenden Kaffe zu Preisen von 3 - 4,5 €, je nach Zubereitung. Hab mich da jetzt schon das zweite Jahr durchgetrunken. Schmeckt nebenbei auch noch besser als die Plörre aus dem gelben Wagen. Einziger Wermutstropfen ist der dezentrale Standort.
 

devils79

W:O:A Metalhead
6 Aug. 2013
201
15
63
Mülheim
Es war immer die einzige Zeit des Jahres wo ich Bembel getrunken habe. Die Plörre aus dem Regenwald geht meine Kehle nicht runter und ich habe danach einen Kopf wie ein Rathaus. Zum Glück haben wir im Camp immer Stauder gehabt, früher sogar frisch gezapft. Grundsätzlich hat der Norden soviel zu bieten von Flens über Astra bis hin zum Jever, alles wäre besser.