Verteufelter Heavy Metal

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Schweinchen

W:O:A Metalmaster
Mar 20, 2004
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Kate McGee said:
und was willst du dem schreiben? :confused::D
Nur einen freundlichen Kommentar über die Wissenschaftlichkeit seiner Methoden von meinem Uniaccount aus. Wird ihn vermutlich nicht viel interessieren, aber er darf ja wissen dass es Menschen gibt die ihn für einen Dummkopf halten... ;)
 

Schweinchen

W:O:A Metalmaster
Mar 20, 2004
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moonchild said:
Bringt doch nix. Ausserdem hat er seine Arbeit nicht explizit auf Metal bezogen. Manche Menschen sind halt engstirnig und er ist sich sicher bewußt, dass er nicht jedermanns Meinung teilt.
Hmm, stimmt wohl!

Naja, dann sag ich ihm das wenn ich ihn mal treffe... ;)
 

Gorefield

W:O:A Metalmaster
Nov 24, 2001
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Düsseldorf
moonchild said:
Bringt doch nix. Ausserdem hat er seine Arbeit nicht explizit auf Metal bezogen. Manche Menschen sind halt engstirnig und er ist sich sicher bewußt, dass er nicht jedermanns Meinung teilt.

Stimmt. Bei dem Feedback - sowohl aus hausarbeiten.de als auch bei amazon.de...
 

Widar667

W:O:A Metalmaster
Jan 30, 2003
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Bielefeld
ich brauch solche theoratische Reflektionen nicht... ich höre Heavy Metal und bin glücklich; das reicht mir völlig aus.
....und es gibt eh schon viel zu viel, dass ich stattdessen lesen könnte/wollte/müsste..! ^^
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
Aug 13, 2002
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franconianpsycho.blogspot.com
Hat auch ein Gutes...bei Hausarbeiten.de zitiert er eine (für mich) interessante Untersuchung:



Gunter Kreutz (Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt)
Musikalische Vorlieben und Aggressionen bei Kindern

Fragestellung: Beziehungen zwischen musikalischem Verhalten und Vorlieben von Grundschülern auf der einen und ihren aggressiven Einstellungen auf der anderen Seite sind Gegenstand dieser Untersuchung. Frühere Befunde legen nahe, daß ein Zusammenhang besteht zwischen persönlichen Dispositionen bei Kindern und Jugendlichen etwa zu allgemeiner Risikobereitschaft und musikalischen Vorlieben für aggressive Musikgenres. Die vorliegende Untersuchung sollte klären, ob solche Zusammenhänge bereits bei jüngeren Kindern im Alter von neun bis zehn Jahren vorhanden sind. Es wird in dieser Studie weitergehend vermutet, daß die vor allem bei Jungen häufig nachgewiesene Präferenz für temporeiche Musik in Zusammenhang steht mit der in der sozialpsychologischen Forschung durchweg diagnostizierten größeren Aggressivität beim männlichen Geschlecht. Ferner wird erwartet, daß insbesondere die aktive Musikausübung einen positiven Einfluß sowohl auf aggressive Einstellungen ausübt und daß in dieser Hinsicht aktiv musizierende Kinder höhere soziale Kompetenz aufweisen.

Methode: Als Erhebungsinstrumente wurden ein schriftlicher Fragebogen zu Demographie und musikalischem Verhalten, ein klingender Fragebogen mit zwanzig Musikausschnitten aus zehn Genres mit je einem schnellen und einem langsamen Stück (je dreissig Sekunden Dauer) sowie schließlich eine altersnormierte, psychometrische Aggressionsdiagnostik für Kinder eingesetzt. Es wurden Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren in die Auswertung aufgenommen (N = 57). Die Erhebung wurde in zwei Grundschulen durchgeführt.

Ergebnisse: Die Ergebnisse des klingenden Fragebogens zeigen zunächst die erwartete, generelle Präferenz der Kinder für Popmusik aus den Charts, zugleich jedoch relativ breit streuende Urteile für eine Reihe von Genres. Die Aggressionsdiagnostik lieferte signifikant höhere Werte bei den Jungen. Weder Sozialstatus, der informell aus Elternberufen abgeleitet wurde, noch Singen oder Instrumentalspiel zeigten dagegen Effekte hinsichtlich der Aggressionswerte. Die Aggressionsdaten der Kinder wurden dann auf der Grundlage der Normstichprobe als "niedrig", "mittel", "hoch" sowie "gefährdet" klassifiziert. Als "gefährdet" werden jene sieben Kinder (sechs Jungen) der Stichprobe eingestuft, die aufgrund der Aggressionsdiagnostik einer psychologischen Intervention anempfohlen sind. Ein Differenzmaß der Bewertungen von den schnellen und langsamen Stücken der vier populären Genres wurde gebildet. Es zeigte sich nach einer Varianzanalyse, daß die "gefährdeten" Kinder schnellen Pop hoch signifikant bevorzugen. Weiterhin wirkt sich das Tanzen offenbar positiv auf die Aggressionswerte aus, und zwar bei beiden Geschlechtern. Jungen und Mädchen, die angaben, mindestens einmal wöchentlich zu tanzen, ungefähr zwei Drittel der Stichprobe, hatten geringere Aggressionswerte als die anderen Kinder. Bemerkenswert erscheint schließlich, daß die Bevorzugung einiger komplexer Musikbeispiele mit niedrigeren Aggressionswerten korrelierte.

Diskussion: Diese Ergebnisse legen nahe, daß sich in spontanen musikalischen Vorlieben teilweise differentielle Aspekte der Persönlichkeit, insbesondere aggressive Einstellungen, bereits im Alter von neun bis zehn Jahren mitteilen. Annahmen darüber, daß sich Tätigkeiten wie aktives Musizieren und Singen positiv auf aggressive Einstellungen auswirken, konnten hier nicht bestätigt werden. Dagegen scheint das Tanzen positives Sozialverhalten sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen zu begünstigen. Körperbetonte Umgangsweisen mit Musik könnten daher das kindliche Sozialverhalten positiv beeinflussen, wenngleich Wirkungsrichtung und Kausalität des Zusammenhangs bislang noch offen bleiben. Diese Ergebnisse bedürfen weiterer Validierungen in einer größeren Stichprobe, die zudem langzeitlich angelegt sein sollte. Die Bedeutung dieser Befunde für den Musikunterricht in der Grundschule wird diskutiert.




...wäre auch mal ein Thema für mich...

...aber VIEL sagt das nicht aus...irgendwie. :D
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
Aug 13, 2002
76,490
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39
Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
*überleg* doch.......es sagt erst mal lediglich aus, dass aggressive Kinder aggressive Musik bevorzugen. Und erst mal nicht, dass aggressive Musik Kinder auch aggressiv macht. Und auf Erwachsene kann man das auch nicht ohne weiteres übertragen.

Ich glaube da muss ich mal nachforschen... :)

Wobei ich das von hausarbeiten.de noch gar nicht gelesen hab...
 

Fyodor

W:O:A Metalmaster
Jun 2, 2003
11,719
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Bei dem Beitrag des Professors bin ich ausgestiegen, als er mit dem "backward-masking" anfing.
 

Metalbeast

W:O:A Metalhead
Jul 27, 2004
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Steffenberg
www.mortal-passion.de
Hmm zum Doc Miehling muss ich auch mal was sagen.

Wie fang ich da jetzt am besten an?...

Also an sich hat er in einigen Punkten verdammt recht... halt nicht auf mich einprügeln ihr gewaltbereiten Metalfans :D :D

Er ist im Großen und Ganzen der Meinung dass Musik an sich oder besser gesagt extreme Musik )was für ihn auch der Heavy Metal ist) Menschen beeinflussen kann. Ich sehe das ähnlich, man darf das nicht auf uns "sozial gefestigte Menschen" beziehen. Wenn also ein "kleines Kind" dass schon in der Lage ist die Texte zu verstehen aber eben noch nicht in der Lage ist das herauszuhören was der Künstler damit sagen will einen Song von zum Beispiel Manowar hört könnte es durchaus sein dass dieses Kind den Song falsch versteht und zur Gewalt neigt. Oder etwa nicht?

Ich weiss das ist alles etwas wirr geschrieben aber ich musste mich beeilen sonst hätte mich mein Chef erwischt und dann wäre auch ein gewisses Gewaltpotenziel in der Luft gewesen :D
 

KaeptnKorn

W:O:A Metalmaster
Jul 16, 2003
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Hamburg
Metalbeast said:
Hmm zum Doc Miehling muss ich auch mal was sagen.

Wie fang ich da jetzt am besten an?...

Also an sich hat er in einigen Punkten verdammt recht... halt nicht auf mich einprügeln ihr gewaltbereiten Metalfans :D :D

Er ist im Großen und Ganzen der Meinung dass Musik an sich oder besser gesagt extreme Musik )was für ihn auch der Heavy Metal ist) Menschen beeinflussen kann. Ich sehe das ähnlich, man darf das nicht auf uns "sozial gefestigte Menschen" beziehen. Wenn also ein "kleines Kind" dass schon in der Lage ist die Texte zu verstehen aber eben noch nicht in der Lage ist das herauszuhören was der Künstler damit sagen will einen Song von zum Beispiel Manowar hört könnte es durchaus sein dass dieses Kind den Song falsch versteht und zur Gewalt neigt. Oder etwa nicht?

Ich weiss das ist alles etwas wirr geschrieben aber ich musste mich beeilen sonst hätte mich mein Chef erwischt und dann wäre auch ein gewisses Gewaltpotenziel in der Luft gewesen :D


Schick deine Chef mal lieber weg und nimm dir für den nächsten Post mehr Zeit. :D

Wenn man z.B. einen Text falsch versteht, tut man doch quasi das genaue Gegenteil von dem, was im Text gefordert wird.

Somit müssten die Kinder beim falschverstehen der gewaltätigen Texte doch gute menschen werden, oder?