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Die Ergebnisse der Pisa - Studie wurden hier sicher ausführlich diskutiert (ich nehme es zumindest an, da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht im Forum war).
Vor kurzem erzählte mir meine Nichte (15 J., Gymnasiastin), daß sie an einer solchen Studie teilgenommen hat. Und dabei kam mir langsam der Zweifel am Sinn und Zweck solcher Studien.
Denn unter anderem lautete eine der zu beantwortenden Fragen: Wieviele Kunstwerke habt Ihr zu hause?

Rechnen wir also mal durch: Musik ist Kunst. Geht man davon aus, daß Coverzeichnungen und -collagen ebenfalls Kunst sind, bin ich für mich bei etwa...*rechne*...1600 Kunstwerken. Hinzukommen noch "tatsächliche" Kunst, also Kunstdrucke, Bilder etc. Plus Bücher sind wir bei ca. 2200.
Bin ich jetzt also schlauer als der Rest, der nur auf 1600 oder gar auf 50 kommt?
Und vor allem: ist Kunst in diesem Sinne nicht auch eine Frage des Geldes? Heißt das dann nicht gleichzeitig: wer reich ist, ist automatisch schlauer?

Ich denke ebenfalls, daß das deutsche Bildungssystem sehr zu wünschen übrig läßt. Ich bin aber auch der Meinung, daß mit solch billigen Mitteln eine genaue Wiederspiegelung unseres Bildungsniveaus nicht bewerkstelligen läßt!
Davon abgesehen ist es für die Zukunft eine gefährliche Schlußfolgerung: Bildung = Geld.